Saarländisches Staatstheater

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Staatstheater bei Nacht
Saarländisches Staatstheater, Position im Stadtmodell

Das Saarländische Staatstheater ist ein Mehrspartenhaus im Saarland mit jährlich rund 30 Premieren und Neuproduktionen, über 700 Veranstaltungen und mehr als 200.000 Besuchern. In den Spielstätten Staatstheater, Alte Feuerwache, Congresshalle und sparte4 wird ein profiliertes Programm mit Oper, Schauspiel, Ballett, Tanz und Konzerten gezeigt.

Geschichte des Saarländischen Staatstheaters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ancien Régime[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saarbrücken, Das im Jahr 1786 von Balthasar Wilhelm Stengel errichtete klassizistische Komödienhaus am Ludwigsplatz

Vor der Französischen Revolution bestanden in Saarbrücken drei verschiedene Spielstätten für Theateraufführungen: das Schlosstheater im Saarbrücker Schloss, das im Jahr 1786 neuerrichtete Komödienhaus am Ludwigsplatz sowie das Freilichttheater auf dem Malstatter Ludwigsberg. Zu dieser Zeit amtierte als Theaterdirektor August Wilhelm Iffland. Die Stadt Saarbrücken verlieh ihm im Februar 1790 das Ehrenbürgerrecht. Die Bühnenbauten oblagen dem Saarbrücker Hofarchitekten Balthasar Wilhelm Stengel. Als Schauspieler fungierten die Mitglieder der Hofgesellschaft. Durch die Französische Revolution brach das höfische Theaterwesen zusammen und das im klassizistischen Stil errichtete Komödienhaus wurde im Jahr 1800 abgerissen.[1]

Preußische Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saarbrücken-St. Johann, Apollo-Theater, um 1900

In der preußischen Folgezeit übernahmen bürgerliche Vereine, Bergmannskapellen sowie Militärmusikkorps das Musik- und Theaterleben an der Saar, das durch mehrere Besuche des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. sowie des Prinzen bzw. Prinzregenten Wilhelm, des späteren deutschen Kaisers, gefördert wurde. Allerdings existierte zu dieser Zeit kein eigenes Theatergebäude, so dass Aufführungen in der ehemaligen fürstlichen Reitbahn neben dem Hofbräuhaus in der Talstraße stattfanden. Ein Versuch zur Errichtung eines neuen Theaters im Jahr 1849 scheiterte. Da die Reitbahn ab den 1850er Jahren zunehmend militärisch genutzt wurde, behalf man sich durch die Anmietung von Tanzsälen. Im Jahr 1859 entstand der Wilhelmssaal, der den Theatervereinen “Thalia” und “Ibicus” als Spielstätten diente. Seit dem Jahr 1819 fanden jährlich im Sommer Aufführungen von Theaterensembles aus allen Teilen des deutschsprachigen Raumes und des Auslandes statt, die dadurch die spielfreie Zeit ihrer eigenen Häuser nutzten.[2] In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden in den beiden Saarstädten zahlreiche private Gaststätten mit großen Theatersälen, so etwa das Apollo-Theater in der Kohlwaagstraße.[3]

Städtischer Saalbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saarbrücken, Der im Jahr 1897 errichtete Saalbau am Neumarkt, links die Markthalle

Einen Aufschwung erlebte das Saarbrücker Musikleben mit dem Bau des städtischen Saalbaues am Saarbrücker Neumarkt im Jahr 1897 mit seinen 1400 Plätzen. Ab dem Jahr 1884 wurden regelmäßige Gastauftritte des Darmstädter Hoftheaters veranstaltet. Auf private Initiative hin wurde im Jahr 1897 das Thalia-Theater/Stadttheater Saarbrücken im alten Kasinogarten nahe der Eisenbahnstraße erbaut. Es unterhielt erstmals ein ständiges Ensemble.[4]

Im Jahr 1922 erfolgte auf Initiative des Saarbrücker Bürgermeisters Hans Neikes die Gründung der „Gemeinnützigen Theater- und Musikgesellschaft“, die die bisherigen bürgerlichen Privatinitiativen weitgehend in kommunale Hand überführte.[5] Träger der Gesellschaft waren die Stadt Saarbrücken, der Deutsche Bühnenverein, der Theaterverein, die Besitzer des Theatergebäudes, der Bühnenvolksbund sowie die Vereinigung Freie Volksbühne. Der Theaterbetrieb erhielt Zuschüsse aus städtischer Hand sowie beachtliche Fördermittel der Reichsregierung in Berlin, um Saarbrücken als Bastion deutscher Kulturpolitik zu positionieren und das Saargebiet gegen Französisierungsbestrebungen der Regierung in Paris sowie der Regierungskommission des Saargebietes abzuschotten. Die beiden Besucherorganisationen Bühnenvolksbund (gegründet 1920) und Freie Volksbühne (gegründet 1921) rekrutierten zu dieser Zeit annähernd 10.000 Mitglieder.[6]

Stadttheater in der Stengelstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saarbrücken, Stadttheater in der Stengelstraße

Zentraler Spielort war das Theatergebäude in der Stengelstraße, wo sich heute der rückwärtige Teil der Saarländischen Staatskanzlei befindet. Das Theatergebäude war im Jahr 1897 von Hans Peter Weszkalnys in einem historistischen Mischstil aus Formen der Gotik und der Renaissance errichtet worden und verfügte über 500 Plätze. Der Theaterneubau wurde am 18. Februar 1897 mit der Oper Mignon von Ambroise Thomas feierlich eröffnet. Ab dem Jahr 1899 nannte sich das Saarbrücker Theater Thalia-Theater nach der altgriechischen Muse des Glücks und der Feste, Thalia.[7] Bald stellten sich an dem Gebäude technische und platzmäßige Mängel ein, sodass im Jahr 1906 erstmals Planungen zum Neubau eines Theaters begannen. Hinsichtlich der Standortfrage gab es Streitigkeiten: Die Stadt Saarbrücken wollte einen Neubau zwischen dem Ludwigsplatz und der Saar errichten, die Stadt St. Johann an der Saar präferierte einen Standort am späteren Beethovenplatz, während der Ortsverein des Bundes Deutscher Architekten den Standort des heutigen Staatstheaters auf der alten St. Johanner Bleiche vorschlug. Nach der Vereinigung der drei bis dahin selbständigen Saarstädte Saarbrücken, St. Johann a. d. Saar und Malstatt-Burbach im Jahr 1909 erweiterte Architekt Hans Peter Weszkalnys nochmals seinen Theaterbau von 500 auf 700 Plätze.[8] Mit der Eröffnung des Baumgartenschen Gau-Theaters am St. Johanner Saarufer wurde das Thalia-Theater/Stadttheater in der Saarbrücker Stengelstraße ab dem Jahr 1938 zu einem Varieté-Theater umgewidmet.[9]

Einflussnahme der NSDAP[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konzerte fanden im Städtischen Saalbau am Neumarkt statt. Nachdem die NSDAP seit dem Jahr 1931 Ensemble- und Orchestermitglieder sowie den Intendanten Georg Pauly und den Generalmusikdirektor Felix Lederer aufgrund ihrer jüdischen Herkunft zunehmend angriff, verließen diese ihre Positionen. Adolf Hitler hatte am 1. Mai 1935, dem Tag des Anschlusses des Saargebietes/Saarlandes an das Deutsche Reich einen Theaterneubau als Anerkennung der „Treue des Saarvolkes“ in Aussicht gestellt. Mit der Umsetzung des Unternehmens beauftragte er Paul Baumgarten.[10]

Dessau, Anhaltisches Theater, Seitenansicht, NS-"Parallelbau" des Saarbrücker Theaters

Der Baumgartensche Theaterbau in Saarbrücken und das Theater Dessau sind die einzigen Theaterneubauten des sogenannten Dritten Reiches.[11] Beide wurden zur gleichen Zeit geplant, gebaut sowie eröffnet und weisen eine sich stark ähnelnde Formensprache auf. Allerdings sind die runden Formen des Saarbrücker Theaterbaues in Dessau ins Rechteckige umgeformt. Ebenso fehlen in Dessau die Schieferdächer, die das Saarbrücker Theater in fast behäbig-biedermeierlicher Manier in das altstädtische Umfeld St. Johanns einbinden.

Die Spielstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Staatstheater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neubau des Gautheaters Saarpfalz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Staatstheater, Blick vom Schlossfelsen

Das Gebäude des heutigen Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken wurde in den Jahren 1937 bis 1938 im Auftrag von Joseph Goebbels nach Entwürfen von Paul Otto August Baumgarten, einem der favorisierten Architekten Adolf Hitlers, im neoklassizistischen Stil erbaut. Die Bühneneinrichtung erhielt es durch Kurt Hemmerling. Die Plateaus der Bühne konnten mit Hilfe der Hydraulik bis zu drei Meter in die Höhe und Tiefe gehoben bzw. gesenkt werden. Hinsichtlich seiner Bühnentechnik mit Drehbühne gehörte der Neubau seinerzeit zu den modernsten Bühnen Europas. Offiziell war das „Gautheater Saarpfalz“ (auch „Grenzlandtheater Saarbrücken“ oder „Westmarktheater“ genannt) ein Geschenk Hitlers für das Ergebnis der Saarabstimmung von 1935 im Saargebiet. Mehr als die Hälfte der Baukosten musste dann doch von der Stadt Saarbrücken selbst finanziert werden. Das Theater sollte nach dem Willen der NS-Machthaber an der Grenze des Deutschen Reiches ein kulturelles „Bollwerk deutscher Kultur in der westlichen Grenzmark des Reiches“ (gegen Frankreich) sein, wie Joseph Goebbels in der Festschrift zur Einweihung des neuen Theaters schrieb. Der Saarbrücker NS-Oberbürgermeister Fritz Schwitzgebel stufte gar das Saarbrücker Theater im Sinne einer quasi nationalsozialistischen Beeinflusszungmaschine zusätzlich als Zentrum „kulturpropagandistischen Wirkens“ ein, in dem man den „fanatischen Willen zur Einsatzbereitschaft“ schulen wolle.[12]

Baumgarten war am 4. Dezember 1935 anlässlich der Einweihung des Reichssenders Saarbrücken durch Innenminister Joseph Goebbels offiziell als Architekt genannt worden. Am 12. Dezember 1935 besichtigte Baumgarten erstmals die Baustelle auf der St. Johanner Bleichwiese am rechten Saarufer. Am 23. März 1936 legte er die Baupläne zur Überprüfung vor. Die Stahlkonstruktion wurde ab April 1937 auf dem Fundament montiert. Die Montagearbeiten schritten schnell voran, sodass am 16. September 1937 bereits das Richtfest gefeiert werden konnte.[13]

Am 9. Oktober 1938 wurde der Theaterneubau in Anwesenheit Adolf Hitlers, Joseph Goebbels´ und Heinrich Himmlers mit einer Aufführung der Oper Der fliegende Holländer von Richard Wagner in glanzvollem Rahmen eingeweiht. Am Vormittag des Tages lud Joseph Goebbels in seiner Funktion als Ressortminister zu einer nationalsozialistischen Weihestunde, in der er dem neuen Theatergebäude den Namen Gautheater Saarpfalz gab. Erster Intendant wurde Bruno von Niessen. Generalmusikdirektor war Heinz Bongartz. Das Bühnenbild der ersten Aufführung hatte der Dresdner Bühnenbildner Adolf Mahnke (1891–1959) entworfen.[14]

Deutsche Reichspost, 1938, Gautheater Saarpfalz

Zu der Massenkundgebung mit einer Rede Hitlers bei strahlendem Wetter auf dem fahnengeschmückten sogenannten Befreiungfeld (zwischen der Straße des 13. Januar und der Bismarckstraße) anlässlich der Einweihung wurden 30 Sonderzüge mit NS-Parteigenossen nach Saarbrücken beordert und neun Bergarbeiterzüge aus dem ganzen Saarland dazugesellt.[15] Die Deutsche Postgeschichte 1919–1945 gab anlässlich der Einweihung des neuen Theaters Briefmarken mit dem Motiv des Theaterneubaues mit den Werten 12+8 in Rot, sowie 6+4 Pfennige in Grün heraus.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das erste Opernhaus Sempers in Dresden als architektonisches Vorbild des Saarländischen Staatstheaters

Die bereits seit dem Jahr 1906 bestehenden Pläne, ein neues Theater zu errichten, hatten im Jahr 1908 dazu geführt, dass der renommierte Kölner Architekt Carl Moritz Pläne für eine neue Spielstätte an der Saar entwarf. Die Umsetzung im Vorfeld des Ersten Weltkrieges scheiterten jedoch aufgrund von Geldmangel. So kam es erst im Jahr 1925 zur Neuentwicklung von Plänen durch den städtische Baurat Walther Kruspe. Vorbild des neuen Theaters war das Königliche Hoftheater Dresden, das durch Gottfried Semper von 1838 bis 1841 errichtet worden war, im Jahr 1869 vollständig ausbrannte und im Gefolge durch die aktuelle Semperoper ersetzt wurde.[16]

Am Modell Knuspes für das neuzuerrichtende Theater orientierte sich Baumgartner in den 1930er Jahren stark. Das Gebäude Baumgartners war hinsichtlich seiner Putzflächen in rötlichen Ton gestrichen, während die ursprünglich kannelierten Säulen des Halbrunds aus hellem Sandstein steinsichtig blieben. Im Zentrum der Anlage erhebt sich der quadratische Bühnenturm mit seinem Pyramidendach. Die Pyramidenspitze mit der Plastik einer Tänzerin von Carl/Karl Nacke kann hochgefahren werden. Davor liegt der U-förmige Zuschauerraum mit seinen Foyers. Das U-Form-Motiv des Zuschauertraktes des Saarbrücker Theaters war auch beim Prestigeprojekt der Kongresshalle auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände durch die beiden Nürnberger Architekten Ludwig und Franz Ruff zur Anwendung gekommen, mit deren Bau im Jahr 1935 begonnen worden war.[17] Letztlich beziehen sich Semper, Baumgarten als auch Ludwig und Franz Ruff mit ihrer U-Form auf das antike Marcellustheater in Rom, das um die Jahre von Christi Geburt herum im Auftrag von Kaiser Augustus errichtet worden war.[18]

Rom, Modell des Marcellustheaters

Die Seitentrakte sind asymmetrisch angefügt und beherbergen Werkstätten, Magazine, Garderoben und Seitenbühnen. Die Untergliederung der Seitenbauten durch unterschiedliche Dächer bindet das Gebäude optisch in die verwinkelte Dachlandschaft der St. Johanner Altstadt ein. Im Gegensatz dazu verleihen die Freitreppe, die die Eingangsfront umläuft, und die 18 ursprünglich kannelierten Säulen dorischer Ordnung aus hellem Sandstein dem Gebäude einen gebieterischen Charakter. Ursprünglich befand sich auf dem heute leeren Friesband zwischen dem umlaufenden Gesims und der Dachtraufe eine Plastik des Reichsadlers mit weitgespreizten Schwingen in typischer nationalsozialistischer Manier. In den übrigen Trakten ist dieses Friesband durch kleine Fenster durchbrochen. Ähnlich geschieht dies am Bühnenturm. Hier reihen sich allerdings die Fenster zu ganzen Bändern.[19]

Insgesamt war der verkleidete Stahlskelett-Bau mit seiner Guckkastenbühne, den Rängen und der zentralen Führer-Loge mit ihrer üppigen Samtdrapierung stark von der Gestaltung barocker oder klassizistischer Hoftheater inspiriert. Allerdings ist der Innenraum mit seinen stützenlosen, schwingenden Balkonen auch von der modernen Theaterarchitektur des 20. Jahrhunderts, wie etwa dem Zuschauerraum Théâtre des Champs-Élysées von Auguste Perret und Henry van de Velde (1911 bis 1913), inspiriert als auch von der Innenraumgestaltung der Kinopaläste der 1930er Jahre. Die Bühne des Saarbrücker Theaters weist eine Breite von 56 m und eine Tiefe von 38 m auf. Vom Schnürboden unter der Bühenkuppel bis hinunter in die Podiengrube sind es 34 m. Die rechte Seitenbühne hat eine Fläche von 257 m², die linke Seitenbühne 256 m². Die Hinterbühne ist 208 m² groß. Die Drehscheibe hat einen Durchmesser von 16 m. Die Gesamtfläche der Bühne beträgt 1315 m². Der ganze Bühnentrakt ist von seinen Maßen um das Dreifache größer als der vom Publikum einsehbare Bühnenraum.[20]

In der als „Ehrenhalle“ bezeichneten Wandelhalle, bei der stark hochrechteckige Fenster mit ebensolchen Spiegeln abwechselten, befand sich ein überlebensgroßes Gemälde Adolf Hitlers, darüber die Bronzeplastik des NS-Reichsadlers. Zahlreiche Kristalllüster an Decken und Wänden verbreiteten leuchtenden Glanz. Das Motiv der Kombination von hochglänzendem Parkett und ebensolchem Stein, lichtspendenden Fenstern und reflektierenden Spiegeln – beide in Sprossenunterteilung – sowie glitzernder Kristalllüster ist deutlich vom berühmten Spiegelsaal im Schloss von Versailles her inspiriert. Die Foyers legen sich um den hufeisenförmigen Zuschauerraum mit Parkettfläche und zwei Rängen. Die Wände der Treppenhäuser und Vorräume verkleidete Baumgarten mit hochglanzpoliertem Kalkstein. Die Böden wurden mit Tafelparkett belegt. Im Zentrum der Kuppel des Zuschauerraumes ließ Baumgarten einen großdimensionierten Kristalllüster anbringen, der mit reflektierendem silberfarbenen Metall hinterlegt wurde. Das umlaufende Deckengesims des Zuschauerraumes ist mit verdeckten Beleuchtungskörpern ausgestattet, die optisch die Decken zum Schweben bringen. Das Gestühl ließ Baumgarten in warmem Rot beziehen, die Wandvertäfelungen waren aus rotem tropischem Mahagoniholz angefertigt. Die Balkonbrüstungen wiesen eine Färbung in den Tönen Elfenbein und Gold auf. Die Wände des ersten und zweiten Ranges waren in lichtem Braun gestrichen. Die Decke war ursprünglich in hellem weiß gehalten.[21]

Zur Schaffung eines weiträumigen Vorplatzes vor dem Theater wurden Anfang des Jahres 1936 mehrere Häuser in der Schillerstraße abgerissen[22] und mehrere Bögen der Alten Brücke zugeschüttet. Dies hat bis zum heutigen Tage fatale Folgen, wenn bei Hochwässern der Saar die Wassermassen an der Brücke eine Engstelle passieren müssen und sich nicht mehr auf das Areal der alten Bleichwiese ausdehnen können. Auf den Wunsch Hitlers hin wurde das barocke Gebäude der Kabléschule nicht abgerissen, sondern restauriert, und diente optisch dazu, dass der Betrachter die geradezu zierliche Schule als zwergenhaften Maßstab des großdimensionierten, staunenerregenden Theaterneubaues wahrnahm.[23]

Plan eines NS-Forums[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Saarbrücken-St. Johann, NS-Forum am Saarufer mit Anschluss an den St. Johanner Markt, ganz links das Halbrund des Staatstheaters, neben dem Glockenturm die alte Saarbrücke, (Landeshauptstadt Saarbrücken, Untere Denkmalschutzbehörde)

Zwischen Saar und St. Johanner Markt sollte ein großes nationalsozialistisches Forum mit Glockenturm an der Alten Brücke und Großer Halle gebaut werden, das sich vom heutigen Staatstheater bis hin zur Dudweiler Straße erstreckt hätte. Als architektonisches Bindeglied wäre zwischen dem St. Johanner Markt und dem NS-Forum eine repräsentative Toranlage mit Reichsadler entstanden. Der Zweite Weltkrieg und der Zusammenbruch des NS-Regimes verunmöglichten die Umsetzung des Forumsplans.[24][25]

Kriegseinwirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits elf Monate später musste das Theater infolge der kriegsbedingten Evakuierung Saarbrückens für ein Jahr schließen. Das Gebäude wurde infolge von alliierten Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde aber wieder restauriert. Bei dem Luftangriff vom 29./30. Juli 1942 wurde das Theater so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass es nicht mehr bespielbar war. Als Ausweichquartier bezog man bis zum Sommer des Jahres 1944 den Saalbau am Neumarkt. Am 27. Mai 1944 fiel allerdings auch der historistische Saalbau einem Luftangriff zum Opfer. Auch die nachfolgenden Fliegerangriffe und der Artilleriebeschuss der US-Armee bei der Einnahme Saarbrückens in den Jahren 1944/1945 beschädigten die Ruine des Theaters weiter.[26][27] Aufgrund der Nähe zur Saar kam es nach dem Zweiten Weltkrieg zum Jahreswechsel 1947/1948 zu Wasserschäden durch Überschwemmungen.[28]

Wiederaufnahme des Schauspielbetriebes nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Schauspiel Das große Welttheater von Hugo von Hofmannsthal wurde am 9. Mai 1946 auf der linken Seitenbühne des provisorisch instandgesetzten Theaters der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Infolge der Kriegsschäden wurde dann aber der Theaterbetrieb der unmittelbaren Nachkriegszeit in das evangelische Gemeindehaus Wartburg (Opernaufführungen) sowie in das katholische Gemeindehaus Johannishof (Schauspiele) verlegt.[29] Sämtliche Symbole der NS-Herrschaft am Theatergebäude sowie die Kannelierung der Säulen wurden entfernt. Gastauftritte von Edith Piaf oder der Pariser Opéra-Comique sollten der geistigen Rekonstruktion nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus dienen, aber auch zur Stärkung der Position Frankreichs an der Saar beitragen.[30]

Am 6. März 1948 wurde das Theater unter dem Namen Stadttheater Saarbrücken mit der Oper Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart feierlich wiedereröffnet. Das erste Schauspiel war Wolfgang Borcherts Heimkehrerdrama Draußen vor der Tür.[31] Die im ehemaligen Chorsaal eingerichtete Kammerbühne bot neben den 1132 Sitzplätzen des Großen Saales noch einmal 221 Plätze.[32]

Angliederung des Saarlandes an die Bunderepublik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1957 fand im Theater der Staatsakt zur politischen Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland im Beisein von Bundeskanzler Konrad Adenauer und des saarländischen Ministerpräsidenten Hubert Ney statt.[33]

Trägerschaftswechsel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1971 ging das Stadttheater Saarbrücken in die Trägerschaft des Saarlandes über. Seitdem trägt es den Titel Saarländisches Staatstheater.[34] Seit dem Jahr 1983 steht das Saarbrücker Staatstheater unter Denkmalschutz.[35]

Umbau durch Gottfried Böhm in den 1980er Jahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Staatstheater verfügte ursprünglich über 1132 Plätze.[36] Nach dem Umbau der 1980er Jahre wurden die Sitzplätze zum besseren Komfort der Zuschauer vergrößert und mit Lüftungsanlagen versehen, sodass das Theater nur noch 875 Plätze bietet (510 Plätze im Parkett, 185 Plätze im 1. Rang, 180 Plätze im 2. Rang).

Ein Umbau in den Jahren 1985 bis 1989 wurde von Gottfried Böhm und dem Saarbrücker Büro Krüger und Rieger geplant und beaufsichtigt. Der Berliner Maler Peter Schubert gestaltete die Kuppel über dem Zuschauerraum mit farbig lodernden Wirbeln und Wogen, die sich in abstrahierender Weise an den barocken Fresken Giovanni Battista Tiepolos[37] etwa im Treppenhaus der Würzburger Residenz orientieren. Bei eingeschalteter Beleuchtung des großen Kuppellüsters wirkt der Plafond nun wie eine bunte Explosion mit einem kristallenen Explosionskern und herumfliegend Farbfetzen, die gegenüber der ursprünglich beabsichtigen Kühle und Starrheit des neoklassizistischen NS-Baues ein kontrastierendes Gegengewicht setzen. Die Wände der Wandelgänge wurden mit Spiegeln versehen und mit Mauerfugen gestaltet. Die ehemals steinsichtigen Teile des Baumgartenbaues strich man grau, die Putzflächen wurden in Schönbrunner Gelb gefasst, um den Bau vom traditionellen Lichtgrau der Stengelschen Barockfassaden abzuheben.[38][39]

Renovierung nach dem Jahr 2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine weitere Renovierung wurde im Jahre 2014 abgeschlossen. Hier stand das Saarländische Staatstheater vor der Notwendigkeit, seine mittlerweile stark veraltete und unzuverlässige Bühnentechnik generell und nachhaltig zu sanieren. Ziel war die Modernisierung der wesentlichsten Funktionseinrichtungen der Ober- und Untermaschinerie bei weitestgehender Erhaltung vorhandener fester Einbauten der Stahl- und Tragwerkskonstruktion.[40] Als Ersatzspielstätten dienten zu dieser Zeit das Theater Le Carreau im französischen Nachbarort Forbach, die Alte Schmelz in St. Ingbert sowie das Weltkulturerbe Völklinger Hütte.[41]

Alte Feuerwache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielstätte Alte Feuerwache, errichtet 1896/1897 durch den St. Johanner Stadtbaumeister Wilhelm Franz

Die Alte Feuerwache, zweitgrößte Spielstätte des Saarländischen Staatstheaters, war ursprünglich die Turnhalle des Turnerbundes St. Johann sowie im Untergeschoss die Lagerhalle der städtischen Spritzenwagen der Feuerwehr. Seit Januar 1982 ist sie ein Theaterspielort mit einer Kapazität von maximal 240 Plätzen in variabler Bestuhlung. Vorwiegend für das Schauspiel genutzt, finden dort aber auch Ballettabende statt. Neben Gastspielen sind die Einführungsmatineen und -soireen die wichtigsten Sonderveranstaltungen, die zum regulären Spielbetrieb hinzukommen. Die Spielstätte wurde durch den Architekten Lu F. Kas gestaltet.[42]

Congresshalle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht weit vom Staatstheater an der Saar gelegen, bietet die Congresshalle den Rahmen für die Sinfoniekonzerte des Saarländischen Staatsorchesters. Seit der Spielzeit 1994/1995 finden die Konzerte regelmäßig in diesem Saal statt. Im Frühsommer 2007 wurde er umfassend renoviert, und akustisch optimiert und verfügt seitdem über eine sehr gute Konzertakustik.

sparte4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eröffnet im November 2006, bietet die sparte4 bis zu 100 Gästen einen multifunktionalen Raum für Theater, Konzerte, Lesungen, Performances, Klubs und allerhand mehr. Mit ihrer Kombination aus Industriearchitektur und verschrobener Dekoration sorgt sie für ein beträchtliches Überraschungsmoment, zumal sie im ersten Stock und dazu noch auf der »falschen« Saarseite zu finden ist. Zu Fuß sind es nur fünf Minuten vom Staatstheater. Modernes, zeitgenössisches Schauspiel trifft im Programm der sparte4 auf Lesungen junger Literaten und auf Konzerte mit handgemachter Musik. Im Anschluss an jede Veranstaltung verwandelt sich die sparte4 mit ihrer integrierten Bar in ein Wohnzimmer, das zum Verweilen einlädt. Der unmittelbare Kontakt zu den Künstlern ist hier Programm. Nicht zuletzt versteht sich die sparte4 als Plattform und Netzwerk lokalen und überregional/internationalen innovativen Kulturschaffens.

Entwicklung des Theaters und der Sparten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann Wedekind

Das Saarländische Staatstheater wurde 1938 von Adolf Hitler als „Gautheater Saarpfalz“ mit der Oper Der fliegende Holländer von Richard Wagner eröffnet. Nach seiner Zerstörung 1942 wurde es nach dem Zweiten Weltkrieg unter französischer Besatzung wieder aufgebaut und nahm als Stadttheater Saarbrücken wieder seinen Spielbetrieb auf. Nach der endgültigen Rückgliederung des Saarlandes zur Bundesrepublik 1959 blühte es unter seinem damaligen Intendanten Hermann Wedekind auf. Wedekind zeigte in seiner Amtszeit (1960–1975) unter dem Motto „Kunst kennt keine Grenzen“ Stücke ausländischer Künstler, vor allem aus Frankreich und Georgien. Aus einer „Georgischen Woche“ an dem 1971 zum Staatstheater beförderten Haus entstand die Städtepartnerschaft zwischen Tiflis und Saarbrücken.

1988 übernahm das Land die gesamte Trägerschaft, und Martin Peleikis, Generalintendant seit 1975, wurde Gründungsintendant der geplanten Staatstheater GmbH. Ein Jahr später, 1989, wurde die Rechtsform des Staatstheaters in „GmbH“ geändert und das Saarländische Landestheater von der Staatstheater GmbH übernommen. Von 1991 bis 2006 war der Schweizer Schauspieler und Regisseur Kurt-Josef Schildknecht Generalintendant sowie Geschäftsführer des Theaters, das unter seiner Leitung in die Riege der bedeutenden deutschsprachigen Häuser aufschließen konnte. 2006 verließ er das Theater nach einem langanhaltenden Streit mit dem damaligen saarländischen Kultusminister Jürgen Schreier um Etatkürzungen.

Seine Nachfolge übernahm ab der Saison 2006/07 Dagmar Schlingmann. In ihrer ersten Spielzeit kam noch eine vierte Sparte (zu Schauspiel, Musiktheater, Ballett) hinzu: die „sparte4“, die ihren Aufführungsort in der Eisenbahnstraße gefunden hat; die künstlerische Leitung der „sparte4“ obliegt dem Regisseur Christoph Diem. Dagmar Schlingmann wechselt mit Ende der Spielzeit 2016/17 ans Staatstheater Braunschweig. Ihr folgt ab der Saison 2017/18 Bodo Busse nach.

Das Saarbrücker Dreispartenhaus ist mit seinen 430 Mitarbeitern sehr erfolgreich mit renommierten Kooperationspartnern wie der English National Opera London, den Théâtres de la Ville de Luxembourg, den Ruhrfestspielen Recklinghausen, der Finnischen Nationaloper Helsinki, dem Théâtre National du Luxembourg, dem Festival Perspectives und den Musikfestspielen Saar vernetzt. Ihrem Ziel, das Haus auf internationaler Ebene zu positionieren, ist Dagmar Schlingmann mit dem von der EU unterstützten Netzwerk TOTAL THEATRE nähergekommen: Mit diesem Projekt, das sechs Theaterpartner der Großregion aus Luxemburg, Frankreich, Belgien und Deutschland verbindet, wird der europäische Gedanke nachhaltig im Programm des Theaters verankert. Im Zentrum der Kooperation stehen Netzwerkbildung, Capacity Building, Schreib- und Regiewettbewerbe, Theaterfestivals und die Realisierung internationaler Theaterprojekte. Gastspiele führten das Theater nach Deutschland, Österreich, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Italien, Rumänien und Asien.

Das Saarländische Staatsorchester, gegründet 1912, wirkt nicht nur in den Musiktheater-, Ballett- und Musicalproduktionen des Saarländischen Staatstheaters mit. Darüber hinaus sind in jeder Spielzeit acht Sinfoniekonzerte und zahlreiche Sonderkonzerte fester Bestandteil des Spielplans. Im Laufe seiner 100-jährigen Geschichte leiteten Dirigenten wie Siegfried Köhler, Christof Prick, Jiří Kout, Jun Märkl, Laurent Wagner und Toshiyuki Kamioka das Orchester; Generalmusikdirektor seit der Spielzeit 2014/15 ist Nicholas Milton. Ab der Spielzeit 2018/2019 übernimmt der Franzose Sébastien Rouland das Amt des GMD.

Seit der Spielzeit 2015/2016 wird die Opernsparte kommissarisch von David Greiner und Stefanie Pavel geleitet. Zuvor war Brigitte Heusinger Operndirektorin (2012–2016), die Berthold Schneider (2006–2012) in dieser Funktion nachfolgte. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Stijn Celis Ballettdirektor am Saarländischen Staatstheater; er ist Nachfolger von Marguerite Donlon, die diese Position zwischen 2001 und 2013 besetzte.

Seit seiner Gründung durch Dagmar Schlingmann in der Spielzeit 2006/07 gibt es am Saarländischen Staatstheater einen Jugendclub (U21) unter der Leitung von Jörg Wesemüller. Hier können interessierte Jugendliche im Alter von 12 bis 21 unter professioneller Betreuung kostenlos Theater spielen. Am Ende eines jeden Jahres steht eine Inszenierung in der Alten Feuerwache. Der Jugendclub zeigt eigene Stückentwicklungen (z. B. „Call Home“ 2013) ebenso wie Inszenierungen auf Grundlage literarischer Vorlagen (z. B. „Being Macbeth“ 2008, „Wir Wellen“ 2015).

Sparten, Festivals und Netzwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oper[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schauspiel wird seit 2017 von Bettina Bruinier und Horst Busch geleitet. Viele verschiedene Regiehandschriften formen einen engagierten Spielplan.

Unter der Intendanz von Kurt Josef Schildknecht stand das Schauspiel bis 2006 unter seiner Leitung; von 1991 bis 1998 war Gerhard Weber Oberspielleiter am Haus. Zuvor war von 1989 bis 1991 Martin Peleikis Gründungsintendant der Saarländisches Staatstheater GmbH; Lothar Trautmann hatte von 1981 bis 1989 das Amt des Schauspieldirektors inne. Von 1976 bis 1980 war Günther Penzoldt zugleich Intendant und Schauspieldirektor, von 1960 bis 1976 war Hermann Wedekind Generalintendant und Regisseur. 1953–1960 Günther Stark Intendant, von 1946 bis 1953 Willy Schüller.[43]

sparte4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saarländisches Staatsballett[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ballett wird seit der Spielzeit 2014/2015 von Stijn Celis geleitet. Neben eigenen Choreografien sind auch Stücke wichtiger zeitgenössischer Choreografen zu sehen. Celis setzt die Tradition fort, dass sich die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles am Ende einer Spielzeit bei SUBSTANZ choreografisch ausprobieren. Seit der Eröffnung des Theaterneubaus in Saarbrücken vor über 75 Jahren unterhält das Haus ein Ballettensemble. Es wurde von Hans Preus (1938–41 sowie 1949–64), Gerda Laschinski (1941–44), Herbert Juzek (1964–68), Hrvoje Ježić (1968–70), Jutta Giesecke / Klaus Zimmern (1970–72), Roberto Trinchero (1972–76), Rainer Köchermann (1976–81), Thomas Fletcher (1981–83), Pierre Dobrievich (1983–87), Philip Lansdale (1987–91), Birgit Scherzer (1991–99), Bernd Roger Bienert (1999–2001) und Marguerite Donlon (2001–13) geleitet.

Saarländisches Staatsorchester[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konzertsaal der Congresshalle Saarbrücken

Das Saarländische Staatsorchester wirkt in den Opern-, Ballett- und Musicalproduktionen des Saarländischen Staatstheaters mit. Darüber hinaus ist das Orchester in unterschiedlichen Konzertformaten in und außerhalb Saarbrückens zu erleben. In jeder Spielzeit finden acht Sinfoniekonzerte mit namhaften Solisten und Dirigenten im Konzertsaal der Congresshalle statt und werden teilweise vom Saarländischen Rundfunk und Deutschlandradio Kultur übertragen. In der Spielzeit 2015/2016 wurde eine neue Konzertreihe für das Orchester ins Leben gerufen: die sogenannten »Inspirationskonzerte« in der Alten Feuerwache, die sich beim Publikum großen Zuspruchs erfreut. Mit dem Komponisten und Klarinettisten Jörg Widmann startete zeitgleich das Projekt »artist in focus«, für das seitdem in jeder Spielzeit ein*e namhafte*r Künstler*in nach Saarbrücken eingeladen wird. Zu den Sonderkonzerten zählen unter anderem die traditionellen Neujahrskonzerte, die Filmkonzerte, in denen das Staatsorchester in Zusammenarbeit mit der Europäischen Filmphilharmonie bekannte Stummfilme live begleitet, sowie die Kinderkonzerte und das sommerliche Open-Air-Promenadenkonzert zu Beginn der Spielzeit. Internationale Gastkonzerte führten das Orchester in der jüngsten Vergangenheit ins französische Saint-Malo und 2017 in die Philharmonie Luxembourg. Das Mosel Musikfestival wurde im Sommer 2017 erstmals mit einem Konzert des Saarländischen Staatsorchester eröffnet. Darüber hinaus engagieren sich die Musiker des Staatsorchesters in unterschiedlichen konzert- und theaterpädagogischen Projekten, sowie in den Kammerkonzerten des Staatstheaters. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist Nicholas Milton Generalmusikdirektor am Saarländischen Staatstheater.

Primeurs – Festival für frankophone Gegenwartsdramatik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 entstand das Festival Primeurs um französische Theaterautoren dem deutschen Publikum vorzustellen.[44] Veranstalter sind die vier Partner Saarländisches Staatstheater, Saarländischer Rundfunk – SR2 KulturRadio, Le Carreau – Scène Nationale de Forbach et de l'Est mosellan und das Institut Français Saarbrücken. Inzwischen hat sich das Festival zu einer Plattform entwickelt, die Autoren aus dem gesamten frankophonen Sprachraum nach Saarbrücken gebracht hat, unter anderem aus Frankreich, Belgien, der Schweiz, Québec, Togo, Tunesien, dem Libanon und der Republik Kongo. Primeurs hat vielen Autoren durch die zahlreichen Übersetzungsaufträge den Weg auf deutschsprachige Bühnen und in die bundesweiten Hörspielprogramme geebnet.

Das Programm umfasst neben Live-Hörspielen, szenischen Lesungen und Werkstattinszenierungen auch Autoren- und Publikumsgespräche. Gemeinsam mit dem Saarländischen Rundfunk stiftet der Verein der Freunde des Saarländischen Staatstheaters den „Primeurs“-Autorenpreis in Höhe von 3.000 Euro. Das Herz des Festivals ist der direkte Austausch mit den Autoren und die begeisternde Atmosphäre, die nicht zuletzt durch die Spielfreude der beteiligten Schauspieler jedes Jahr auf den Zuschauerraum übertragen wird.

Tanzfestival Saar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Netzwerk Total Theatre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die im Jahr 2004 begonnene Zusammenarbeit zwischen dem Théâtre National du Luxembourg (L), dem Théâtre de la Place in Liège (B), dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken (D) und dem Centre Dramatique National de Thionville Lorraine (F) diente zunächst der Vorbereitung des Projektes Total Théâtre im Rahmen von Luxemburg und Großregion, Kulturhauptstadt Europas 2007. Sie wird unter dem gleichen Namen dauerhaft fortgeführt und intensiviert. Als neue Partner dazu gekommen sind Chudoscnik Sunergia aus Eupen und das Agora Theater in St. Vith (B), zwei Bühnen der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Das Stadttheater Trier (D) beteiligt sich an ausgewählten Projekten. Alle Partnertheater führen eigene Produktionen durch. Sie repräsentieren jeweils eine eigene Theaterkultur in unterschiedlichen Bühnentraditionen. Was sie zusammenführt, ist eine gemeinsame Lage an den Grenzen.

Dank einer für den Zeitraum von 2012 bis 2014 bewilligten europäischen Kofinanzierung (Interreg IV A Großregion) konnten die Partner eine Grundlage für eine intensivierte und nachhaltige Zusammenarbeit schaffen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paul Baumgarten: Neue Theaterbauten in Saarbrücken und Berlin, in: Die Kunst im Dritten Reich, München 1938, S. 94–111 und S. 117–124.
  • Baupläne Baumgartens zum Bau des Staatstheaters: Stadtarchiv Saarbrücken, Bestand G 2426.
  • Marlen Dittmann: Die Baukultur im Saarland 1904–1945, hrsg. vom Institut für Landeskunde im Saarland (Saarland-Hefte 3), Saarbrücken 2004, S. 65–68.
  • Festschrift Gautheater Saarpfalz Saarbrücken, 9. Oktober 1938, Sonderheft der `Blätter des Gautheaters Saarpfalz´.
  • Susanne Heidemann: Das Theater zu Saarbrücken, seine Planungs- und Baugeschichte (1906–1938), in: Saarheimat 6/7, S. 138–145, Saarbrücken 1988.
  • Susanne Heidemann: Das Geschenk des Führers, in: Zehn statt tausend Jahre, Die Zeit des Nationalsozialismus an der Saar (1935–1945), Katalog zur Ausstellung des Regionalgeschichtlichen Museums im Saarbrücker Schloss, hrsg. vom Stadtverband Saarbrücken, 2., korrigierte Auflage, Merzig 1988, S. 89–97.
  • Paul Peters: Saarländisches Staatstheater, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes und dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 1989 (Festschrift zur Wiedereröffnung des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters am 29./30. April 1989).
  • 100 Jahre Saarländisches Staatsorchester, hrsg. vom Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 2012.
  • Dagmar Schlingmann und Harald Müller (Hrsg.): Grenzenlos, 75 Jahre Saarländisches Staatstheater, Berlin 2013, ISBN 978-3-943881-57-8.
  • Hildegard Schorr: Die Geschichte des Saarbrücker Theaters von den Anfängen bis zur Gegenwart, Dissertation, Mainz 1952.
  • Zur historischen Bühnentechnik des Theaters: Siemens & Halske, Siemens & Schuckert-Werke: Sonderdruck aus der Siemenszeitschrift H, 1, 1939.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Staatstheater Saarbrücken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Burg: Saarbrücken im revolutionären Wandel (1789-1815), in: Rolf Wittenbrock (Hrsg.): Geschichte der Stadt Saarbrücken, Saarbrücken 1999, Band 1: Von den Anfängen zum industriellen Aufbruch (1860), Band 2: Von der Zeit des stürmischen Wachstums bis zur Gegenwart, hier Band 1, S. 455-518, hier: S. 504-505.
  2. Peter Burg: Saarbrücken im Aufstieg zum Zentrum einer preußischen Industrieregion (1815-60), in: Rolf Wittenbrock (Hrsg.): Geschichte der Stadt Saarbrücken, Saarbrücken 1999, Band 1: Von den Anfängen zum industriellen Aufbruch (1860), Band 2: Von der Zeit des stürmischen Wachstums bis zur Gegenwart, hier Band 1, S. 519-616, hier: S. 596-600.
  3. Karl August Schleiden: Illustrierte Geschichte der Stadt Saarbrücken, Dillingen/Saar 2009, S. 357.
  4. Rolf Wittenbrock: Die drei Saarstädte in der Zeit des beschleunigten Städtewachstums (1860-1908), in: Rolf Wittenbrock (Hrsg.): Geschichte der Stadt Saarbrücken, Saarbrücken 1999, Band 1: Von den Anfängen zum industriellen Aufbruch (1860), Band 2: Von der Zeit des stürmischen Wachstums bis zur Gegenwart, hier Band 2, S. 11-130, hier: S. 105-107.
  5. Paul Burgard und Ludwig Linsmayer: Von der Vereinigung der Saarstädte zum Abstimmungskampf (1909-35), in: Rolf Wittenbrock (Hrsg.): Geschichte der Stadt Saarbrücken, Saarbrücken 1999, Band 1: Von den Anfängen zum industriellen Aufbruch (1860), Band 2: Von der Zeit des stürmischen Wachstums bis zur Gegenwart, hier Band 2, S. 131-242, hier: S. 225-227.
  6. Paul Burgard und Ludwig Linsmayer: Von der Vereinigung der Saarstädte zum Abstimmungskampf (1909-35), in: Rolf Wittenbrock (Hrsg.): Geschichte der Stadt Saarbrücken, Saarbrücken 1999, Band 1: Von den Anfängen zum industriellen Aufbruch (1860), Band 2: Von der Zeit des stürmischen Wachstums bis zur Gegenwart, hier Band 2, S. 131-242, hier: S. 225-227.
  7. Paul Peters: Saarländisches Staatstheater, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes und dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 1989 (Festschrift zur Wiedereröffnung des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters am 29./30. April 1989), S. 36.
  8. Karl August Schleiden: Illustrierte Geschichte der Stadt Saarbrücken, Dillingen/Saar 2009, S. 337–340.
  9. Paul Peters: Saarländisches Staatstheater, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes und dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 1989 (Festschrift zur Wiedereröffnung des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters am 29./30. April 1989), S. 36.
  10. Hans-Walter Herrmann: Saarbrücken unter der NS-Herrschaft, in: Rolf Wittenbrock (Hrsg.): Geschichte der Stadt Saarbrücken, Saarbrücken 1999, Band 1: Von den Anfängen zum industriellen Aufbruch (1860), Band 2: Von der Zeit des stürmischen Wachstums bis zur Gegenwart, hier Band 2, S. 243-338, hier: S. 318-320.
  11. Marlen Dittmann: Die Baukultur im Saarland 1904–1945, hrsg. vom Institut für Landeskunde im Saarland (Saarland-Hefte 3), Saarbrücken 2004, S. 65-68, hier S. 65.
  12. zitiert nach: Dieter Bartetzko: Vom Stand der Dinge, Die Architektur des Saarländischen Staatstheaters, in: Dagmar Schlingmann und Harald Müller (Hrsg.): Grenzenlos, 75 Jahre Saarländisches Staatstheater, Berlin 2013, S. 11-17, hier S. 12.
  13. Paul Peters: Saarländisches Staatstheater, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes und dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 1989 (Festschrift zur Wiedereröffnung des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters am 29./30. April 1989), S. 6–7.
  14. Paul Peters: Saarländisches Staatstheater, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes und dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 1989 (Festschrift zur Wiedereröffnung des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters am 29./30. April 1989), S. 7–10.
  15. Karl August Schleiden: Illustrierte Geschichte der Stadt Saarbrücken, Dillingen/Saar 2009, S. 514–515.
  16. Marlen Dittmann: Die Baukultur im Saarland 1904–1945, hrsg. vom Institut für Landeskunde im Saarland (Saarland-Hefte 3), Saarbrücken 2004, S. 65-68, hier S. 65.
  17. Alexander Schmidt: Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, 5., vollständig überarbeitete Auflage, Nürnberg 2017, S. 35–61.
  18. Dieter Bartetzko: Vom Stand der Dinge, Die Architektur des Saarländischen Staatstheaters, in: Dagmar Schlingmann und Harald Müller (Hrsg.): Grenzenlos, 75 Jahre Saarländisches Staatstheater, Berlin 2013, S. 11-17, hier S. 14.
  19. Marlen Dittmann: Die Baukultur im Saarland 1904–1945, hrsg. vom Institut für Landeskunde im Saarland (Saarland-Hefte 3), Saarbrücken 2004, S. 65-68, hier S. 67.
  20. Susanne Heidemann: Das Geschenk des Führers, in: Zehn statt tausend Jahre, Die Zeit des Nationalsozialismus an der Saar (1935-1945), Katalog zur Ausstellung des Regionalgeschichtlichen Museums im Saarbrücker Schloss, hrsg. vom Stadtverband Saarbrücken, 2., korrigierte Auflage, Merzig 1988, S. 89-97, S. 96.
  21. Marlen Dittmann: Die Baukultur im Saarland 1904–1945, hrsg. vom Institut für Landeskunde im Saarland (Saarland-Hefte 3), Saarbrücken 2004, S. 65-68, hier S. 67-67.
  22. Paul Peters: Saarländisches Staatstheater, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes und dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 1989 (Festschrift zur Wiedereröffnung des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters am 29./30. April 1989), S. 5.
  23. Karl August Schleiden: Illustrierte Geschichte der Stadt Saarbrücken, Dillingen/Saar 2009, S. 513–517.
  24. Susanne Heidemann: Das Geschenk des Führers, in: Stadtverband Saarbrücken, Regionalgeschichtliches Museum (Hrsg.), Zehn statt Tausend Jahre, Der Nationalsozialismus an der Saar (1935–1945), Katalog zur Ausstellung des Regionalgeschichtlichen Museums im Saarbrücker Schloss, Saarbrücken 1988, S. 89–97, hier S. 93.
  25. Hans-Walter Herrmann: Saarbrücken unter der NS-Herrschaft, in: Rolf Wittenbrock (Hrsg.): Geschichte der Stadt Saarbrücken, Bd. 2, Von der Zeit des stürmischen Wachstums bis zur Gegenwart, Saarbrücken 1999, S. 243–338, hier S. 307.
  26. Paul Peters: Saarländisches Staatstheater, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes und dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 1989 (Festschrift zur Wiedereröffnung des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters am 29./30. April 1989), S. 10.
  27. Hans-Walter Herrmann: Saarbrücken unter der NS-Herrschaft, in: Rolf Wittenbrock (Hrsg.): Geschichte der Stadt Saarbrücken, Saarbrücken 1999, Band 1: Von den Anfängen zum industriellen Aufbruch (1860), Band 2: Von der Zeit des stürmischen Wachstums bis zur Gegenwart, hier Band 2, S. 243-338, hier: S. 318-320.
  28. Paul Peters: Saarländisches Staatstheater, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes und dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 1989 (Festschrift zur Wiedereröffnung des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters am 29./30. April 1989), S. 11.
  29. Paul Peters: Saarländisches Staatstheater, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes und dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 1989 (Festschrift zur Wiedereröffnung des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters am 29./30. April 1989), S. 11.
  30. Hans-Christian Herrmann: Vom Wiederaufbau zur Landeshauptstadt, Europastadt und Grenzmetropole (1945-74), in: Rolf Wittenbrock (Hrsg.): Geschichte der Stadt Saarbrücken, Saarbrücken 1999, Band 1: Von den Anfängen zum industriellen Aufbruch (1860), Band 2: Von der Zeit des stürmischen Wachstums bis zur Gegenwart, hier Band 2, S. 339-452, hier: S. 440-441.
  31. Paul Peters: Saarländisches Staatstheater, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes und dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 1989 (Festschrift zur Wiedereröffnung des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters am 29./30. April 1989), S. 11.
  32. Hans Krajewski u. a.: Saarbrücken, gestern-heute-morgen, Saarbrücken 1966, S. 164
  33. Neue Deutsche Wochenschau 362/1957. In: Deutsches Bundesarchiv. Abgerufen am 13. Juli 2017 (WebM/MP4, Video).
  34. Paul Peters: Saarländisches Staatstheater, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes und dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 1989 (Festschrift zur Wiedereröffnung des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters am 29./30. April 1989), S. 23.
  35. Dieter Bartetzko: Vom Stand der Dinge, Die Architektur des Saarländischen Staatstheaters, in: Dagmar Schlingmann und Harald Müller (Hrsg.): Grenzenlos, 75 Jahre Saarländisches Staatstheater, Berlin 2013, S. 11-17, hier S. 16.
  36. Paul Peters: Saarländisches Staatstheater, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes und dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 1989 (Festschrift zur Wiedereröffnung des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters am 29./30. April 1989), S. 19.
  37. Dieter Bartetzko: Vom Stand der Dinge, Die Architektur des Saarländischen Staatstheaters, in: Dagmar Schlingmann und Harald Müller (Hrsg.): Grenzenlos, 75 Jahre Saarländisches Staatstheater, Berlin 2013, S. 11-17, hier S. 12.
  38. Paul Peters: Saarländisches Staatstheater, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes und dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 1989 (Festschrift zur Wiedereröffnung des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters am 29./30. April 1989), S. 27–30.
  39. Artikel Sire, geben Sie Baufreiheit, in: FAZ vom 9. Juli 2014, Seite 16–17.
  40. Sanierung Bühnentechnik Saarländisches Staatstheater, Saarbrücken. In: wsv-ingenieure.de. Abgerufen am 26. Juli 2018.
  41. Tonia Koch: Staatstheater Saarbrücken im Umbau-Fieber. Serie „Auf der Kulturbaustelle“, Teil 10. In: Deutschlandfunk. 12. August 2013, abgerufen am 27. Juli 2018.
  42. Paul Peters: Saarländisches Staatstheater, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes und dem Saarländischen Staatstheater, Saarbrücken 1989 (Festschrift zur Wiedereröffnung des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters am 29./30. April 1989), S. 26–27.
  43. Ministerium für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes + Saarländisches Staatstheater GmbH (Hrsg.): Saarländisches Staatstheater. Saarbrücker Zeitung GmbH, 1989, S. 31 ff.
  44. Festival Primeurs. In: saarbruecken.de. Abgerufen am 7. Februar 2018.

Koordinaten: 49° 13′ 51″ N, 6° 59′ 45,5″ O