Stölting Arena

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Stölting Arena

BW

Frühere Namen

Stadion „Am Hünting“ (bis 2015)

Daten
Ort Am Hünting
DeutschlandDeutschland 46399 Bocholt, Deutschland
Koordinaten 51° 51′ 18″ N, 6° 36′ 34″ O51.8556.6094444444444Koordinaten: 51° 51′ 18″ N, 6° 36′ 34″ O
Eigentümer Stadt Bocholt
Eröffnung 1948
Renovierungen 1974, 1980, 2013
Oberfläche Naturrasen
Kapazität 4.999 Plätze (beschränkt)
18.000 Plätze (insgesamt)
Verein(e)
Veranstaltungen
  • Spiele des 1. FC Bocholt
  • DFB-Jugend-Länderspiele
  • Bocholter Open Air (Musik Festival)

Die Stölting Arena (bis Dezember 2015: Stadion „Am Hünting“) ist ein Fußballstadion und liegt im Norden der nordrhein-westfälischen Stadt Bocholt. Es ist die Heimstätte des 1. FC Bocholt aus der Fußball-Oberliga Niederrhein.

Geschichte[Bearbeiten]

Die 1948 erbaute Spielstätte bot einmal 18.000 Zuschauern Platz. Derzeit beträgt das Platzangebot bei Fußballspielen aus Sicherheitsgründen nur noch 4.999 Plätze (2.300 Sitz- und 2.699 Stehplätze). Die 1980 anlässlich des Aufstiegs in die 2. Fußball-Bundesliga errichtete Haupttribüne stellte 2.230 überdachte Sitz- und 3.120 überdachte Stehplätze zur Verfügung. Im Juli 2012 wurde aufgrund statischer Mängel mit dem Abriss der Tribüne begonnen und im Jahr darauf durch einen Neubau ersetzt.[1] Das Besondere an dem Stadion sind die drei anderen Tribünen. Diese sind nicht befestigt und als Rasenwälle ausgelegt. Nur vereinzelt befinden sich hier Wellenbrecher. Auf diesen grünen Tribünen können gut 12.000 Zuschauer Platz finden.

Die Heimfans des Oberligisten stehen grundsätzlich auf den Betonstufen der Hauptgerade, während sich Gästefans ihren Platz irgendwo im Stadion suchen können. Einen extra ausgewiesenen Bereich gibt es nicht. Bei Spielen mit hohem gegnerischen Fananteil, zum Beispiel gegen Fortuna Düsseldorf, hat dies schon das ein oder andere mal zu brenzligen Situationen geführt. Am Eingang des Stadions findet man die Toiletten, sowie einen Imbiss- und Getränkestand.

Einen Zuschauerrekord gab es im Jahr 1984, als der deutsche Rekordmeister FC Bayern München im DFB-Pokal-Viertelfinale zum Hünting reisen musste. Die geschätzte Zuschauerzahl betrug 23.000 Fans. Zudem war das Stadion mehrmals ausgelastet, als der Verein noch in der 2. Fußball-Bundesliga spielte.

Im Vorfeld der Bundestagswahl 1980 gab es im Stadion am Hünting eine Wahlkampfveranstaltung des bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Kanzlerkandidaten Franz Josef Strauß vor rund 18.000 Zuhörern.

Seit dem 1. Dezember 2015 trägt das Stadion den Namen Stölting Arena nach dem Service-Dienstleistungsunternehmen Stölting Service Group. Das gab der 1. FC Bocholt zusammen mit dem Namensrechtssponsoren bekannt.[2] Bis zum Sommer 2016 soll der Bau einer neuen Sitzplatz-Tribüne für 700.000 Euro mit 500 Plätzen umgesetzt werden.[3]

Konzerte[Bearbeiten]

Ansonsten füllt nur noch das Bocholter Open-Air-Konzert die Sportstätte. Hier traten in der Vergangenheit schon bekannte Künstler wie Bryan Adams, Joe Cocker, die Simple Minds, Fury in the Slaughterhouse, Carlos Santana oder Deep Purple auf. Das für Juli 2010 geplante Konzert mit der Band Silbermond sowie Stefanie Heinzmann wurde aufgrund der großen Nachfrage von den Aasee-Festwiesen in das Stadion verlegt, hier kamen etwa 13.000 Besucher. Das Bocholter Open Air 2011 präsentierte als Hauptacts die deutschen Pop-Bands Juli sowie Ich + Ich. Im Jahr 2013 traten die Rockbands Die Ärzte und Die Toten Hosen auf. Am 3. Juni 2015 gab Herbert Grönemeyer im Stadion ein Konzert.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1fcbocholt.de: Daten zum Stadion
  2. 1fcbocholt.de: Stadion wird zur Stölting Arena Artikel vom 1. Dezember 2015
  3. stadionwelt.de: Neue Tribüne für das Stadion am Hünting Artikel vom 2. November 2015
  4. setlist.fm: Konzertliste des Stadions (englisch)