Stadler KISS

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Stadler KISS
Vierteiliger Kiss als RABe 515 009 MUTZ der BLS in Thun
Vierteiliger Kiss als RABe 515 009 MUTZ der BLS in Thun
Anzahl: 297 verkauft, Dez. 2018[1]
Hersteller: Stadler Rail
Baujahr(e): seit 2011
Achsformel: je nach Ausführung
Spurweite: 1435 mm
1520 mm
Länge: je nach Ausführung
Höhe: 4595 – 5240 mm
Breite: 2800 – 3400 mm
Höchstgeschwindigkeit: 120–200 km/h je nach Ausführung
Dauerleistung: pro Triebdrehgestell
400 – 750 kW
Anfahrzugkraft: pro Triebdrehgestell
67,5 – 100 kN
Beschleunigung: 0,63–1,32 m/s²
Raddurchmesser: 920 mm
Stromsystem: 25 kV, 50 Hz ~
25 kV, 60 Hz ~
15 kV, 16,7 Hz ~
3 kV =
Stromübertragung: Oberleitung
Anzahl der Fahrmotoren: 2 pro Triebdrehgestell
Sitzplätze: je nach Ausführung
Klassen: 1, 2

Die Stadler KISS (Eigenschreibweise für „komfortabler innovativer spurtstarker S-Bahn-Zug“) sind elektrische Doppelstocktriebzüge des Schweizer Herstellers Stadler Rail. Die Züge sind als zwei- bis achtteilige Zugeinheiten (bisher nur als drei-, vier-, sechs und siebenteilige Version gebaut) für Normal- und Breitspur verfügbar. Die Kiss können für Bahnsteighöhen von 550 und 760 mm optimiert werden.[2] Vom Hersteller werden die Züge als KISS 160 für den Regionalverkehr und als KISS 200 für den Fernverkehr (mit 200 km/h Höchstgeschwindigkeit) angeboten.[3]

Die Züge, welche von 2008 bis 2010 unter dem Namen „Stadler Dosto“ entwickelt und verkauft wurden, werden seit 2011 ausgeliefert.[4] Seitdem sind 297 Kiss in 11 Länder verkauft worden (Stand: Dezember 2018).[1]

Technische Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Triebdrehgestell mit Hohlwellen­antrieb eines RABe 511 der SBB
Sandstreuer an einem RABe 511 der SBB

Bei der Konzeption des Doppelstöckers setzte sich Stadler zum Ziel, einen Triebzug mit einer höheren Leistung als einer Lokomotive zu entwickeln.[5] Ein Merkmal der von Stadler entwickelten Fahrzeuge ist die Anwendung einheitlicher Baugruppen über die einzelnen Produktefamilien. Die Antriebe stammen von den GTW und Flirt, wobei die Leistung auf 750 kW gesteigert wurde. Die Triebdrehgestelle wurden von den Flirt übernommen, die Antriebsausrüstung ist wie bei den Flirt über den Triebdrehgestellen angeordnet.[2] Die Sekundärfederung erfolgt durch zwei Luftfedern. Die Laufdrehgestelle sind mit den Triebdrehgestellen weitgehend baugleich, aber leichter aufgebaut.[6] Sind Doppelstockzüge nicht leicht gebaut, wird die zulässige Achslast schnell überschritten.[5] Deshalb sind die Wagenkasten aus vollständig geschweißten Aluminium-Strangpressprofilen gefertigt.[7] Die Masse eines Rohbauwagenkastens beträgt bei einer Leermasse des Dosto-Triebwagens von 66 Tonnen nur 10 Tonnen.[5]

Die Wagenkästen der in Deutschland eingesetzten Züge mussten im Dachbereich seitlich eingezogen werden, weil die DB Netz die für die Bombardier-Doppelstockwagen gewährte Ausnahmeregelung nicht mehr länger aufrechterhalten wollte.[2] Die Version ODEG weist wegen verschärfter Crash-Vorschriften erstmals eine geänderte Stirnfront auf.[8]

Um bei der in der Schweiz üblichen Bahnsteighöhe von 550 Millimeter einen stufenlosen Einstieg zu ermöglichen, wurden die Türen neben den Drehgestellen im Unterdeck angeordnet.[9] Unter der Zwischendecke der Kiss befindet sich auf beiden Seiten in der Seitenwand je ein Kabelkanal. In einem Kanal befindet sich die Heizleitung 3 × 400 Volt, auf der anderen Seite eine Hochspannungsleitung, die die beiden Endtriebwagen miteinander verbindet. Damit kann eine Triebzugeinheit mit nur einem angelegten Stromabnehmer verkehren.[2] Um Platz zu sparen, sind in den Seitenwänden und Fußböden Flächenheizungen eingebaut.[5]

Die antriebslose Version mit einem Steuerwagen und mehreren Mittelwagen für den Einsatz in lokomotivbespannten Wendezügen wurde[2] bis jetzt[10] von keinem Kunden bestellt.[2]

Patentstreit mit Bombardier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bombardier Berlin als Inhaberin des Schweizer Teils eines Europäischen Patents „Schienenfahrzeug mit einer Antriebsausrüstung“ klagte 2012 gegen Stadler Rail. Stadler forderte ein Mitbenutzungsrecht an der Erfindung, weil diese bereits vor der Hinterlegung des Bombardier-Patents gebraucht wurde. Das Bundespatentgericht wies die Klage am 10. Juni 2016 ab. Gegen das Urteil hat Bombardier Beschwerde beim Bundesgericht in Lausanne erhoben. Dessen Erste zivilrechtliche Abteilung hat die Beschwerde am 28. November 2016 abgewiesen. Um das Patent nicht zu verletzen, hat Stadler bei der zweiten Serie der Kiss-Züge für die Westbahn eine vermutlich technisch nutzlose Änderung vorgenommen. Wahrscheinlich speisen der Transformator und der Stromrichter nicht das darunterliegende, sondern das andere Drehgestell.[11]

Schweizerische Bundesbahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SBB RABe 511

Weil Stadler bei den 2002 ausgeschriebenen Doppelstöckzügen der zweiten Generation für die S-Bahn Zürich die kurzen Lieferfristen nicht einhalten konnte, ging der Auftrag an Siemens. Trotzdem setzte Stadler die Entwicklung des Doppelstockzuges fort. Diese Vorinvestitionen machten sich bezahlt,[9] denn am 31. August 2008 bestellten die SBB 50 Doppelstocktriebzüge bei Stadler für die S-Bahn Zürich.[7] Diese Bestellung bildete die Grundlage für die Produktfamilie Kiss.

Die RABe 511 werden von den SBB als „Regio-Dosto“ bezeichnet und bilden die dritte Fahrzeuggeneration von Doppelstockzügen der S-Bahn Zürich. Am 15. April 2010, noch vor der Ablieferung des ersten Zugs, lösten die SBB eine Option für weitere 24 Triebzüge desselben Typs ein. Während es sich bei der ursprünglichen Bestellung um sechsteilige Triebzüge handelte, wurden bei der Nachbestellung vierteilige Einheiten geordert. Nachdem die Auslieferung der ersten Einheit im März 2011 erfolgt war, wurde die erste Fahrgastfahrt am 5. September 2011 absolviert.[12]

Während der Auslieferung der SBB-Doppelstockzüge entwickelte Stadler eine Fahrkomfortoptimierung für die Trieb- und Laufdrehgestelle. In der Sekundärstufe wurde die Steifigkeit des Luftfedersystems reduziert und modifizierte Längslenkerlager, Stabililsatorrückenlager und Querfederrollen eingesetzt. Grund dieser Maßnahmen ist die Tatsache, dass im Schweizer Eisenbahnnetzes Radien von weniger als 250 Meter vorkommen. Die zu Beginn nicht entsprechend ausgerüsteten Laufwerke wurden umgerüstet, da die Gummi-Metall-Teile aufgrund der Alterung ohnehin ersetzt werden mussten. Die hydraulischen Achslenkerlager weisen eine weiche Grundsteifigkeit für Bogenfahrten auf.[13]

Im Juni 2015 gaben die SBB bekannt, weitere 19 sechsteilige Züge für die vierte Teilergänzung des Netzes der S-Bahn Zürich zu beschaffen.[14] Der erste Zug wurde im Januar 2016 an die SBB übergeben.

Seit 2012 werden KISS-Züge auch im Regionalverkehr eingesetzt.[15] Bereits vorhandene RABe 511, welche künftig im Fernverkehr eingesetzt werden, werden seit 2020 bis 2024 für rund 20 Millionen Franken von Regio-Dosto (RVD) zu Interregio-Dosto (IRD) aufgewertet. Eine weitere Bestellung von 60 Interregio Dosto erfolgte im April 2021; sie ergänzt die vorhandenen 93 IR/RE-Dosto-Fahrzeuge. Die SBB will die ersten der neuen Züge ab Fahrplanwechsel 2024 einsetzen.[16]

Westbahn/DB Fernverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westbahn (erste und zweite Serie)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kiss 1: Westbahn 4010
Kiss 2: Westbahn 4110

Die österreichische Westbahn nahm am 11. Dezember 2011 sieben Einheiten einer Fernverkehrsvariante (adaptiert für 200 km/h, größerer Sitzabstand) in Betrieb.[17] Die sechsteiligen Züge haben eine Kapazität von 501 Sitzplätzen, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Da sich bei Zugbegegnungen mehrfach Türen aus der Verankerung gelockert hatten, wurde die Höchstgeschwindigkeit anfangs auf 160 km/h reduziert.[18] Die Türen wurden danach überarbeitet und der höheren Geschwindigkeit angepasst. Die vier Mittelwagen sind mit je einem Cafébereich über einem Drehgestell ausgestattet, über dem anderen Drehgestell liegen je zwei Toiletten (m/w getrennt). Der Wagen 400 bietet eine große Universaltoilette für Personen mit eingeschränkter Mobilität. In den Endwagen finden sich Sitzgruppen mit großen Tischen.[19]

Im Jahr 2015 wurden zusätzlich ein sechsteiliger und neun vierteilige Kiss-2-Triebzüge bestellt, die 2017 in Betrieb gingen und mit den bestehenden Fahrzeugen kuppelbar sind.[20][21] Äußerlich fallen die kleineren Frontscheiben auf. Das Auswechseln erforderte zuvor 16 Stunden, ist nun aber bei den Kiss-2-Zügen in etwa zwei Stunden zu schaffen. Die einflügeligen Außentüren verbessern die Druckdichtheit. Ein zusätzlicher Druckbehälter macht die Drehgestelle weicher, zusätzliche Schlingerdämpfer sorgen für eine bessere Laufruhe. Nach der Lieferung der neuen Garnituren wurden die sieben Triebzüge der ersten Generation angepasst. Dazu gehörten der Einbau der kleineren Frontscheibe und die Erneuerung der Sitzbezüge und Teppiche.[22]

Am 23. August 2017 kollidierte ein neuer Kiss-Triebzug der Westbahn im Verschiebebahnhof Linz Ost mit einem Erzzug von CargoServ. Der Westbahn-Zug hätte nach einem Probeeinsatz als Leerfahrt an einem Fahrverbot zeigendem Schutzsignal die Vorbeifahrt des Güterzugs abwarten sollen. Der Triebfahrzeugführer der Westbahn wurde schwer verletzt, zwei Personen im Triebzug erlitten leichte Verletzungen. Der Sachschaden belief sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag.[23]

DB Fernverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

4110 615 (Leipzig Hbf, Hallesche Gruppe)

Am 21. Juli 2019 wurde bekannt, dass die österreichische Westbahn ihre 17 Züge in zwei Tranchen an die DB Fernverkehr verkauft, um sie durch 15 Neuanschaffungen zu ersetzen.[24][25] Der Kaufvertrag wurde am 22. Juli 2019 unterzeichnet. Ein weiterer Kaufinteressent waren die ÖBB, deren Offerte aber preislich deutlich unter der DB lag.[26]

Die erste Tranche umfasste die neun neueren, vierteiligen[27] Kiss-2-Einheiten der Baureihe 4110 aus dem Jahr 2017. Seit Frühjahr 2020 sind sie auf den neuen Intercity-Linien zwischen Dresden – Berlin – Rostock im Einsatz.[28][25] Sie verfügen zunächst über 271 Sitzplätze der zweiten sowie 31 der ersten Klasse. Die Sitzplatzzahl wurde durch den Einbau von Ablagen für Großgepäck ab Mai 2020 nochmals reduziert.[27] Stadler wurde beauftragt, die Vierteiler mit zwei Zwischenwagen zu verlängern.[29] Die Züge behalten bei der DB ihre Fahrzeugnummern; die vierteiligen Züge werden nach wie vor als Reihe 4110, die Sechsteiler als 4010 geführt. Wie bei der Westbahn (CH-WESTBA) sind die Züge auch nach dem Halterwechsel in der Schweiz immatrikuliert (CH-DB).[30] Von der Verlängerung wurde Abstand genommen, nachdem das Eisenbahnbundesamt einwendete, dass dafür eine erneute Zulassung nötig wäre. Eine zunächst beabsichtigte Verlängerung der vierteiligen Kiss 2 um je zwei Mittelwagen wurde verworfen, da laut Betreiber „Kosten und Nutzen der Umbaumaßnahmen (…) in keinem sinnvollen Verhältnis gestanden“ hätten.[31]

Sitzbereich der zweiten Klasse im Oberdeck eines Kiss von DB Fernverkehr

Die acht sechsteiligen Einheiten werden von der DB im ersten Quartal 2022 zum Umbau übernommen[32] nachdem die neuen Kiss der Westbahn seit Herbst 2021 im Einsatz sind.[33] Ihr Einsatzgebiet stand zunächst nicht fest. Im Januar 2021 wurde bekannt, dass die acht sechsteiligen Triebzüge ab Dezember 2022 auf der Strecke Stuttgart–Zürich (Gäubahn) eingesetzt werden sollen.[34][35]
Mitte Oktober 2019 gab DB Fernverkehr AG im Europäischen Amtsblatt bekannt, dass Stadler beauftragt wird, die 17 Triebzüge bis März 2022 umzubauen; sie sollen für den Betrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz zugelassen werden.[36] Wegen der Fahrzeugumgrenzung G2 können die Züge in Deutschland nicht freizügig verkehren und es wird eine streckenbezogene Zulassung angestrebt, die auch Umleitungsstrecken umfasst.[29]

Am 5. Februar 2020 wurde der erste Triebzug im DB-Design in Berlin Hauptbahnhof präsentiert. Die Höchstgeschwindigkeit in Deutschland blieb zunächst auf 160 km/h beschränkt.[27] Am 13. Januar 2022 erteilte die Europäische Eisenbahnagentur eine (Wieder-)Zulassung für den Betrieb mit 200 km/h in Deutschland und Österreich.[37] Die Triebzüge werden mit Baseline-3-ETCS ausgerüstet, Testfahrten dazu erfolgten im August 2020.[38] Die Unterhaltungsarbeiten der Triebzüge erfolgt wie bislang bei ÖBB Stadler Services in Wien Westbahnhof.[27] Die dafür notwendigen Überstellfahrten sind in reguläre Umläufe eingebaut. Sechsmal wöchentlich verkehrt in der Nacht ein Kiss als IC 17 von Rostock über Berlin, Leipzig und Nürnberg nach Wien.[39]

Der erste Sechsteiler war im Februar 2022 in Umrüstung begriffen.[37]

Westbahn (dritte Serie)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 29. Oktober 2019 gaben Westbahn, Stadler und die Austrian Train Finance AG die Lieferung von 15 sechsteiligen Doppelstocktriebzügen für knapp 300 Millionen Euro bekannt. Die Finanzierungsgesellschaft gehört vollständig dem Stadler-Eigentümer Peter Spuhler. Die neuen Westbahn-Züge sind baugleich mit den Kiss 2, die 2017 in Betrieb genommen wurden. Sie weisen 526 Sitzplätze und vier kleine Selbstbedienungs-Cafés auf.[29]

Der erste Zug wurde am 26. Februar 2021 übergeben.[40] Im Spätsommer 2021 wurden die 15 Züge in Betrieb genommen; laut Betreiber sind sie „mit vielen Erneuerungen in den Bereichen Komfort, Technik und Sicherheit“ ausgestattet.[33]

Varia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Österreichische Post verewigte die Doppelstockzüge der Westbahn auf einer Briefmarke mit einem Nennwert von 1,80 Euro.[41]

BLS[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taufnamen
Außerdem wurden bisher zehn der Züge auf
Städtenamen getauft:[42]
515 001 Stadt Bern Taufname BLS RABe 515 001
515 003 Düdingen Taufname BLS RABe 515 003
515 004 Ville de Neuchâtel Taufname BLS RABe 515 004
515 006 Köniz[43] Taufname BLS RABe 515 006
515 009 Muri bei Bern[44] Taufname BLS RABe 515 009
515 012 Lyss[45] Taufname BLS RABe 515 009
515 013 Freiburg/Fribourg[46] Taufname BLS RABe 515 013
515 014 Interlaken Taufname BLS RABe 515 014
515 018 Stadt Langenthal Taufname BLS RABe 515 018
515 020 Schwarzenburg[43] Taufname BLS RABe 515 020
BLS RABe 515 in Bürglen

Die BLS AG bestellte am 30. März 2010 insgesamt 28 vierteilige Stadler Dosto, die seit Dezember 2012 auf der S-Bahn Bern eingesetzt werden. Die Züge bieten 335 Sitz- und 566 Stehplätze (4 Personen/m²) und erreichen bei einer Anfahrbeschleunigung von 1,3 m/s² eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.[47][48] Die verschärften Crash-Vorschriften führten zu neu gestalten Stirnfronten und verlängerten Endwagen. Auf ausdrücklichen Wunsch der BLS können die Kiss der BLS nicht gemeinsam mit den RABe 511 der SBB eingesetzt werden.[49] Bei der BLS lautet der Typenname Mutz (Moderner, universeller Triebzug), in Anlehnung an das Berner Dialektwort für „Bär“.[42] Sie kamen zunächst auf der S1 zum Einsatz, später auch auf der S6 und auf der S3/S31.[50]

Im Dezember 2015 bestellte die BLS drei weitere Züge. Sie sind seit Ende 2017 als Verstärkung auf den Linien S1 und S3/S31 im Einsatz.[51]

Im Juli 2018 gab die BLS acht weitere Züge in Auftrag, nebst drei vierteiligen erstmals auch sechsteilige Ausführungen. Sie waren für die IR-Linien Bern – Biel und Bern – Burgdorf – Olten bestimmt, welche die BLS ab Fahrplanjahr 2020 betreiben wollte.[52]

Im Februar 2021 standen insgesamt 39 MUTZ-Züge bei der BLS im Einsatz. Nach einem Zusammenstoss zweier MUTZ-Züge im Dezember 2020 wurde von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) ein ungewöhnliches Bremsverhalten bei diesem Fahrzeugtyp festgestellt, das auf Störungen an einem von drei Bremssystemen zurückgeführt wurde.[53][54] In der Folge wurden auf der S6 (Bern–Schwarzenburg) andere Fahrzeugtypen eingesetzt,[55][56] bis die Ursache gefunden und durch ein Softwareupdate bei allen Zügen behoben wurde. Seit November 2021 verkehren die 39 Triebzüge wieder fahrplanmässig.[57]

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer gewissen Tradition folgend – heißt doch der RABe 535 Nr. 113 „Lötschbergerin“ und der RABe 525 Nr. 013 „Nino“ statt „Nina“ – ist der RABe 515 013 nicht als „Mutz 013“, sondern als „Ours 013“ unterwegs (Ours ist das französische Wort für Bär). Dieser Triebzug verkehrt auf der Linie S1 zwischen Thun und dem mehrheitlich französischsprachigen Fribourg.

Seit dem 30. Juni 2018 verkehrt der Triebzug 515 008 mit einer Ganzwerbung für den SC Bern.[58]

Ostdeutsche Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Video eines vorbeifahrenden Stadler KISS der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (ODEG)

Von der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) wurden am 11. Januar 2010 insgesamt 16 vierteilige Stadler Dosto bestellt, die von der Stadler Pankow GmbH gefertigt wurden und zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 im Berlin-Brandenburger Regionalverkehr zum Einsatz kommen sollten.[59]

Die vier Wagen eines Triebzuges sind unterschiedlich aufgebaut:[60]

  • 445 1xx (A-Wagen): Sitzplätze 2. Klasse, Mehrzweckbereich (unten), WC, Hauptschalter, Antriebsmodul mit Transformator, Stromrichter und Triebdrehgestell am Übergangsende zum Wagen C.
  • 446 1xx (C-Wagen): Sitzplätze 2. Klasse, Mehrzweckbereich (unten), behindertengerechtes WC, Stromabnehmer
  • 446 6xx (D-Wagen): Sitzplätze 2. Klasse, Mehrzweckbereich (unten), kein WC, Stromabnehmer
  • 445 6xx (B-Wagen): Sitzplätze 1. Klasse (oben) und 2. Klasse, Mehrzweckbereich (unten), WC, Hauptschalter, Antriebsmodul mit Transformator, Stromrichter und Triebdrehgestell am Übergangsende zum Wagen D.

Der erste Zug wurde im Februar 2012 fertiggestellt und war u. a. auf dem Eisenbahnversuchsring Velim zu Testfahrten unterwegs. Im Herbst 2012 wurde jedoch bekannt, dass nicht alle Züge bis zur Betriebsaufnahme zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 fertiggestellt werden konnten.[61][62] Tatsächlich startete die ODEG am 9. Dezember 2012 mit geliehenen Fahrzeugen anderer Hersteller, weil zu diesem Zeitpunkt noch keine Zulassung vorlag. Die ersten vier der 16 bestellten Züge erhielten am 21. Dezember 2012 die Zulassung vom Eisenbahn-Bundesamt[63] und wurden ab dem 8. Januar 2013 nach und nach im Fahrgastbetrieb auf der Linie RE 4 eingesetzt und lösten ab dem 10. März 2013 allmählich die Ersatzzüge der DB Regio auf der Linie RE 2 ab.[64][65] Am 21. Juni 2013 erhielt der 15. und damit vorletzte KISS 0445 108 seine Zulassung.[66] Der 16. und letzte KISS (0445 115) wurde am 16. Juli ausgeliefert und am 17. August zum „Tag der offenen Tore“ auf den Namen Eberswalde getauft.[67][68]

Seit März 2020 verkehrt der erste Triebzug mit einem inneren Redesign. Die neuen Böden bestehen zu 80 Prozent aus recyclingfähigem Material, die erste Klasse wurde in den Servicewagen verlegt, die Sitze in der zweiten Klasse erhielten lederbezogene Kopfstützen, FIS-Anlagen wurden ausgetauscht und der Einbau von WLAN-Routern wurde vorbereitet.

Chemins de Fer Luxembourgeois[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CFL-Doppelstocktriebzug bei Versuchsfahrt in Augsburg (2014)

Die Chemins de Fer Luxembourgeois (CFL) gaben am 7. Oktober 2010 die Bestellung von acht doppelstöckigen Triebwagen von Stadler im Auftragswert von 60 Millionen Euro bekannt. Die Züge weisen eine Länge von 80 Meter auf und bieten 284 Sitzplätze, davon 29 in der ersten Klasse. Daneben sind Mehrzweckabteile mit Raum für 24 Fahrräder sowie drei Rollstuhlplätze vorgesehen. Die Fahrzeuge sind mit ETCS ausgestattet und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Sie können mit Fahrdrahtspannungen von 25 kV bei 50 Hz und 15 kV bei 16,7 Hz verkehren und sollten ursprünglich ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 auf der Linie LuxemburgKoblenz eingesetzt werden.[69] Ab dem 16. Februar 2013 unternahm der Triebzug 2301 Testfahrten auf dem Eisenbahnversuchsring Velim.[70]

Die offizielle Vorstellung der neuen Züge fand allerdings erst am 29. September 2014 im Grenzbahnhof Wasserbillig statt. Der Einsatz als RE 11 zwischen Luxembourg Ville und Koblenz begann zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014. Seit dem 16. März 2015 fahren die CFL-Kiss auf dem Abschnitt zwischen Trier und Koblenz gemeinsam mit den Flirts der DB Regio Südwest in gemischten Mehrfachtraktionen.[71] Dass ein- und zweistöckige elektrische Triebzüge zweier Staatsbahnen gemeinsam unterwegs sind, dürfte europaweit einmalig sein.[72] Dieses Rollmaterial wird auch beim Zugpaar Luxemburg–Düsseldorf eingesetzt.

2017 lieferte Stadler Pankow elf weitere Dreiteiler 2309–2319 an die CFL. Die Sitzzahl in der zweiten Klasse wurde auf 254 verringert, die erste Klasse bietet 38 Sitzplätze. In Deutschland verkehren die Kiss mit dem Zugbeeinflussungssystem PZB 90, in Luxemburg mit ETCS Level 1.[73] Fünf Züge sollen für die voraussichtlich 2021[veraltet] in Betrieb gehende Trierer Weststrecke genutzt werden.[74][75] 2020 wurden noch 2 weitere Züge an die CFL ausgeliefert.

Westfalenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Premierenfahrt der Westfalenbahn in Löhne (Westf) im Dezember 2015
RE 70 nach Bielefeld in Braunschweig Hbf (2017)
Anzeige im KISS der Westfalenbahn

Die Westfalenbahn setzt seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 dreizehn sechsteilige Doppelstocktriebzüge auf den Linien RE 60 (Braunschweig–Hannover–Minden–Rheine) und RE 70 (Braunschweig–Hannover–Minden–Bielefeld) ein, welche von Alpha Trains angemietet werden. Dies ist die erste Variante mit angetriebenen Mittelwagen. Die erste Klasse befindet sich im Oberdeck eines Mittelwagens.[76] Die Züge sind 156 Meter lang und verfügen über je 627 Sitzplätze. Somit sind sie die längsten Triebzüge, die im deutschen Regionalverkehr eingesetzt werden und auch die längsten Züge, die von einer Wettbewerbsbahn unterhalten werden.[77]

Probleme im Betrieb

Bei der Westfalenbahn gab es kurz nach der Betriebsaufnahme diverse Probleme mit den Fahrzeugen aufgrund von ungewollten Schnellbremsungen, ausgelöst durch die Fahrzeugsteuerung bzw. Software, und mit fehlerhaften Klimaanlagen, die die Wagen nicht ausreichend beheizten.[78][79]

DB Regio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2019 gab DB Regio Schleswig-Holstein bekannt, dass Stadler die Ausschreibung über 18 Doppelstockeinheiten mit dem Modell Kiss gewonnen hat. Die Einheiten – bestehend aus zwei Trieb- und zwei Mittelwagen – sollen ab Dezember 2022 auf dem „Elektronetz Ost“ in Schleswig-Holstein eingesetzt werden.[80]

Varianten Kiss Eurasia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Bahnen mit russischer Breitspur wurde eine Version entwickelt, die das größere Lichtraumprofil voll ausnutzt. Im Unterschied zu den Normalspurversionen befindet sich hier der Antrieb in einem Teil der Mittelwagen, wobei angetriebene Wagen kürzer gebaut sind. Diese Variante erhielt den Namen „Eurasia“.[81]

Aeroexpress[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsentation des ESh2-002 Eurasia in Schtscherbinka (Expo-1520, 2015)
ESh2-001 Eurasia bei Versuchs­fahrt in Schtscherbinka (Expo-1520, 2015)

Der russische Bahnbetreiber Aeroexpress schloss Mitte Februar 2013 mit Stadler einen Vertrag über die Lieferung von 25 Kiss-Zügen, darunter 16 vier- und 9 sechsteilige, für 350 Millionen Euro mit einer Option für 13 weitere Züge. Diese verbinden das Zentrum Moskaus mit den drei Flughäfen Domodedowo, Scheremetjewo und Wnukowo. Die Klimatisierung ist dem rauen russischen Klima angepasst.[82] Die Maße der Triebzüge unterscheiden sich deutlich von den bisher produzierten Fahrzeugen.[83] Als erste Fahrzeuge der Baureihe für das russische Breitspurnetz sind sie deutlich breiter und höher als die bisher bestellten Versionen.[84] Mit einer Breite von 3400 statt 2800 mm und einer Höhe von 5240 statt 4500 mm weisen die Wagenkästen deutlich größere Dimensionen auf.[83] Der Bau fand sowohl in der Schweiz als auch im neu entstandenen Werk in Fanipal bei Minsk statt. Im Unterschied zu allen anderen bisherigen Versionen liegen die Einstiegtüren über den Drehgestellen, da die Einsatzstrecken hohe Bahnsteige aufweisen.

Aufgrund der russischen Wirtschaftskrise bat der Käufer um Nachverhandlungen und einigte sich 2016 unter anderem auf eine reduzierte Abnahmemenge von 11 Garnituren,[85] davon 9 sechsteilige und 2 vierteilige Kompositionen.

Azərbaycan Dəmir Yolları[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kiss der Georgischen Eisenbahn
Kiss ЭШ2-019 der aserbaidscha­ni­schen Eisenbahn in Sumqayıt

Überraschend bestellte am 13. Mai 2015 die Aserbaidschanische Eisenbahnen Azərbaycan Dəmir Yolları (ADY) fünf vierteilige Triebzüge für die Strecke BakuSumqayıt.[86] Die Doppelstockzüge stammten aus der laufenden Produktion des Auftrags für Aeroexpress. Nur zehn Tage nach Vertragsunterzeichnung nahm die ADY die ersten beiden Züge im Stadler-Werk Fanipal ab.[87] Die ersten drei Züge wurden ab September 2015 eingesetzt. Im Frühjahr 2016 wurden zwei weitere Triebzüge geliefert.[88]

2018 übernahmen die Aserbaidschanischen Eisenbahnen die letzten vier noch nicht verkauften Doppelstockzüge, die von Aeroexpress bestellt wurden. Vor der Ablieferung wurden sie mit Transformatoren und Gleichrichtern ausgestattet, damit sie unter 25 Kilovolt verkehren können. Die schon 2015 gelieferten Zuge wurden entsprechend nachgerüstet.[89]

Sakartwelos Rkinigsa (Georgien)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sakartwelos Rkinigsa (SR) in Georgien haben am 25. Mai 2016 vier vierteilige Kiss bestellt. Seit dem 25. Juli 2016 sind zwei der vier Kiss-Triebzüge im Fernverkehr im Einsatz[90] und verbinden Tiflis mit den Badeorten am Schwarzen Meer.[91] Die restlichen zwei wurden bis zum Frühjahr 2017 ausgeliefert. Die Kompositionen bieten insgesamt 400 Sitzplätze in drei Wagenklassen, sind klimatisiert und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.[92]

Magyar Államvasutak[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadler KISS 815 002 für die MÁV-Start auf Überführungsfahrt 2019 in Dresden Hauptbahnhof

Im April 2017 unterzeichneten MÁV-Start und Stadler einen Rahmenvertrag mit achtjähriger Laufzeit über die Lieferung von bis zu 40 sechsteiligen Doppelstocktriebzügen. Diese sollen mit den vorhandenen Flirt kuppelbar sein. Ausgerüstet wurden die Fahrzeuge mit Fahrzeuggeräten für due Zugbeeinflussungen ETCS Level 2 und EVM. Die Einheiten weisen eine Länge von 156 sowie eine Breite von 2,8 Metern auf und bieten Platz für 600 Fahrgäste. Die Züge bieten jeweils vier Toiletten, davon eine für mobilitätseingeschränkte Personen. Sie besitzen Stellplätze für 4 Rollstühle in den Multifunktionsbereichen, Platz für zwölf Fahrräder und fünf Kinderwagen. Den hohen Komfort ergänzen kostenloses WLAN, eine fortschrittliche Klimaanlage und Fahrgastinformationssysteme.[93][94]

Im August 2017 wurden daraus elf Einheiten für die Budapester Vorortlinien BudapestVácSzob und Budapest–CeglédSzolnok abgerufen; die Züge wurden 2020 in Betrieb genommen. Weitere acht Einheiten wurden Mitte Dezember 2018 abgerufen und sollten 2021 auf der Linie Budapest–Szabadbattyán–Balatonfüred in den Regelbetrieb kommen. Im August 2019 wurden schließlich die letzten 21 Einheiten des Rahmenvertrages abgerufen.[95] Obwohl laut Vertrag die ersten Triebzüge ab Februar 2020 im Fahrgastverkehr eingesetzt werden sollten, traten bei Produktion, Genehmigungsverfahren und Ausbildung der Triebfahrzeugführer nicht vorhersehbare Probleme auf, die den Betriebsbeginn verzögerten. Am 31. Januar 2020 veröffentlichte die MÁV-Gruppe eine Mitteilung,[96] dass die erste Einheit erst ab dem 15. März auf der Linie 100a (Budapest–Cegléd–Szolnok) verkehren solle. In April bekommt die zweite Einheit eine vorläufige Genehmigung für die Linie 70 (Budapest–Vác–Szob) und bis August sollten elf Einheiten ausgeliefert sein. Ab 2022 soll nahezu der gesamte Vorortsverkehr in der Agglomeration Budapest mit Zügen der Bauarten Kiss und Flirt abgewickelt werden.[97]

Der erste KISS der MÁV-Gruppe bei der Rollout in der Waggonfabrik Dunakeszi.

Im November 2018 wurde der erste fertiggestellte Wagenkasten[98] aus dem Werk Minsk zu Dunakeszi Járműjavító in Ungarn gebracht, wo die MÁV-Züge endmontiert werden. Die Drehgestelle werden von Stadlers Komponentenwerk in Szolnok geliefert.[99]

Am 16. Juli 2019 wurde der Rollout des ersten Zuges in Dunakeszi gefeiert, wo die geladene Presse[100] die erste endmontierte Einheit besichtigen konnte. Am 20. Juli 2019 verließen die ersten beiden Triebzüge 815 001 und 815 002 Ungarn in Richtung VÚŽ Velim und Prüfcenter Wegberg-Wildenrath[101]. Für den 13. März 2020 plante die MÁV-Gruppe eine öffentliche, feierliche Präsentation der ersten Züge mit dem Namen „Kiss by Night“[102] am Budapester Ostbahnhof (Budapest-Keleti), welche in Zusammenhang mit dem am 11. März ausgerufenen COVID-19-Notstand[103] abgesagt wurde. Die Generalprobe am 12. März[104] fand jedoch statt. Als Ersatzpräsentation fungierte am 15. März 2020 ein kurzer Presseevent[105] am Westbahnhof (Budapest-Nyugati), wo die ungarische Presse in der Wendezeit die Einheit Nummer 7 besichtigen konnte und Fahrgäste zwischen Budapest, Monor, Cegléd und Szolnok im fahrplanmäßigen Zug mitfahren konnten. Der vorläufige Betriebsaufnahme musste am 17. März annulliert werden, weil Stadler Rail die umgehende Heimreise der Ingenieure und Techniker in die Schweiz forderte. Daher waren die Testfahrten mit Fahrgästen nicht mehr umsetzbar[106] und die Einheiten 1, 2, 3 und 7 wurden wieder in Dunakeszi abgestellt. Am 1. Juni 2020 verließ der Triebzug 815 007 Ungarn[107] mit Hilfe eines Westbahn-Kiss[108] in Richtung Wien Westbahnhof, wo die Einheit vor den später auszuführenden Hochtastfahrten abgestellt wurde. Seit dem 24. August 2020[109] sind die ersten Einheiten wieder im Einsatz, seit Januar 2021 fahren täglich sieben bis acht Einheiten.

Varianten in Schweden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kiss von Mälardalstrafik auf dem Eisenbahnversuchsring Velim

Das regionale Eisenbahnverkehrsunternehmen Mälardalstrafik bestellte 2016 33 Doppelstockzüge der Baureihe Transitio ER1 durch das Leasing-Unternehmen Transitio. Sie wurden 2019 und 2020 geliefert und erreichen 200 km/h. Sie werden im Regionalverkehr von Stockholm Richtung Südwest eingesetzt. Transitio bestellte für das Eisenbahnverkehrsunternehmen Upplands Lokaltrafik 2018 acht weitere Züge, sie sind für den Verkehr Uppsala–Gävle vorgesehen. Der erste Einsatz im fahrgastbetrieb erfolgte am 15. Dezember 2019.[110]

Im Dezember 2020 erhielt Stadler einen Auftrag aus Mittelschweden. Tåg i Bergslagen bestellte sieben Doppelstockzüge mit je 233 Sitzplätzen und 23 Klappsitzen, die fünf ältere X14-Züge ersetzen. Weil diese Kiss mit denen von Mälardalstrafik baugleich sind, können sie gegenseitig ausgetauscht werden.[111]

Slovenske železnice[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 2018 schlossen die Slowenische Eisenbahn (SŽ) und Stadler Rail einen Rahmenvertrag über 52 elektrische Triebzüge vom Typ Kiss und Flirt, die bei Bedarf kombiniert eingesetzt werden können. Die ersten 26 Triebzüge wurden direkt abgerufen und wie folgt aufgeteilt: zehn dreiteilige Kiss, elf vierteilige elektrische Flirt und fünf dreiteilige dieselelektrische Flirt. Die dreiteiligen, 79,8 Meter langen Doppelstöcker werden im Gegensatz zu den Flirt nur im Inland unter 3000 Volt Gleichspannung eingesetzt. Sie weisen 292 Sitzplätze auf, davon 16 in der ersten Klasse.[112] Die restlichen 26 Flirt-Triebzüge wurden im Mai 2019 bestellt.[113] Die KISS-Triebzüge werden in die Baureihe 313 eingeordnet.[114]

Caltrain (USA)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Caltrain bestellte im Sommer 2016 16 sechsteilige elektrische Kiss für 551 Millionen Dollar. Die kalifornische Bahngesellschaft ersetzt mit den Doppelstöckern ab 2020 veraltete Dieselzüge auf der Strecke von San Francisco nach San Jose. Ende 2018 wurde die ursprüngliche Bestellung auf siebenteilige Triebzüge erweitert. Die Wagenkasten werden im Stadler-Werk in Salt Lake City in Utah gefertigt. Zunächst hatte Stadler eine Halle angemietet, doch in Erwartung weiterer US-Aufträge wurde im Oktober 2017 mit dem Bau des eigenen Werks begonnen.[115] Die Züge besitzen vier Türen je Seite pro Wagen auf zwei verschiedenen Höhen und sind für eine Geschwindigkeit von 177 km/h ausgelegt.[116]

Železnice Srbije[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 8. April 2020 schlossen die Srbija Voz (ŽS) und Stadler Rail einen Vertrag über drei vierteilige elektrische Triebzüge vom Typ KISS 200[117] für den Verkehr auf der Neubaustrecke BeogradNovi Sad, welche ein Teilstück der von chinesischen und russischen Firmen gebauten Schnellfahrstrecke Belgrad–Budapest ist. Für die Triebzüge erhält die Firma Stadler 62,2 Millionen Euro und soll noch bis Jahresende 2021 abliefern[118]. Der erste Triebzug wurde am 8. September 2021 von St. Margrethen ins Inbetriebsetzungszentrum Erlen überführt[119].

Železničná spoločnosť Slovensko[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2021 vereinbarte Stadler mit der slowakischen Eisenbahngesellschaft Železničná spoločnosť Slovensko die Lieferung von vier Kiss-Doppelstocktriebzügen, die bis Ende 2023 erfolgen soll. Die sechsteiligen Fahrzeuge sind für den Einsatz auf den Regionallinien in der West- und Mittelslowakei vorgesehen.[120]

Österreichische Bundesbahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) und Stadler Rail schlossen im Februar 2022 einen Rahmenvertrag für die Lieferung von bis zu 186 Doppelstocktriebwagen des Typs KISS, die als vier-, fünf- und sechsteilige Einheiten für 160 km/h und optional für 200 km/h zugelassene Höchstgeschwindigkeit bestellt werden können. Der Vertrag hat einen Wert von bis zu 3 Mrd. Euro.[121] Der erste Abruf mit einem Umfang von 600 Mio. Euro erfolgte am 7. April 2022 und umfasst 20 sechsteilige sowie 21 vierteilige Triebzüge. Diese sind für die Ostregion (Wien, Niederösterreich, Burgenland) vorgesehen und sollen dort ab 2026 zum Einsatz kommen[122][123] und ältere Wiesel-Züge ersetzen.[124]

Technische Daten der Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Varianten von Stadler Altenrhein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngröße Version SBB (Dosto) Version Westbahn
Version DB Fernverkehr
(ex Westbahn)
Version BLS, MUTZ Version Schweden Version Srbija voz Version ÖBB
Stadler Dosto, Version SBB
Stadler KISS, Version WESTbahn
Stadler KISS, Version BLS
Stadler KISS, Version Schweden
Baureihe/Bezeichnung SBB: RABe 511
UIC-FER:
94 85 0511 001–069 (sechsteilig)
94 85 0511 101–124 (vierteilig)
Westbahn bzw. DB: Baureihe 4010 (sechsteilige Züge) Baureihe 4110 (vierteilige Züge)
UIC-FER: 93 85 4010 001-017 (KISS 1, sechsteilig)
93 85 4010 008 (KISS 2, sechsteilig)
93 85 4010 018-XXX (KISS 2, sechsteilig) in Auslieferung (Westbahn)
93 85 4110 009–017 (KISS 2, vierteilig)
Die Nummerierung der Triebzüge blieb auch nach Übernahme der Fahrzeuge durch DB Fernverkehr erhalten.
BLS: RABe 515 001–034 (vierteilig)
RABe 515 035–039 (sechsteilig)
UIC-FER: 94 85 7515 001 ff.
ER1 ÖBB:
Anzahl 69 (sechsteilig)
24 (vierteilig)
7 (KISS1 sechsteilig)
1 (KISS2 sechsteilig)
9 (KISS2 vierteilig)

2 (KISS2 sechsteilig) im Bau; 15 Züge bestellt

34 (vierteilig)
5 (sechsteilig)
53 (bestellt) (vierteilig) 3 (bestellt) (vierteilig) bis zu 186 (Rahmenvertrag, vier-, fünf- und sechsteilig)

bestellt: 20 (sechsteilg, 160 km/h) 21 (vierteilig, 160 km/h)

Hersteller Stadler Rail Altenrhein
Baujahre ab 2010 (sechsteilig)
ab 2012 (vierteilig)
ab 2011 (KISS1 sechsteilig)
ab 2017 (KISS2 vier- und sechsteilig)
ab 2021 (KISS2 sechsteilig)
2012–2014, 2017–2020 (vierteilig)
2020 (sechsteilig)
ab 2019 2021 Betriebsaufnahme 2026
Achsformel Bo’Bo’+2’2’+…+Bo’Bo’ 2’Bo’+2’2’+Bo’2’+Bo’2’ (vierteilig)
Spurweite 1435 mm
Länge über Kupplung 150 000 mm (sechsteilig)
100 360 mm (vierteilig)
150 000 mm (sechsteilig) 102 240 mm (vierteilig)
151 880 mm (sechsteilig)
104 810 mm 160 000 mm (sechsteilig)
105 000 mm (vierteilig)
Höhe 4595 mm 4700 mm
Breite 2800 mm 2920 mm
Achsabstand der Fahrgestelle 2500 mm
Leermasse 297 t (sechsteilig)
211,9 t (vierteilig)
296 t (sechsteilig) 216 t (vierteilig)
301 t (sechsteilig)
Betriebliche Höchstgeschwindigkeit 160 km/h 200 km/h 160 km/h 200 km/h 160 km/h (bestellt)
200 km/h (optional)
Kurzzeitleistung 6000 kW
Dauerleistung 4000 kW 4500 kW
Anfahrzugkraft 400 kN (bis 54 km/h) 320 kN (bis 68 km/h) 400 kN (bis 54 km/h) 240 kN (bis 67 km/h)
Beschleunigung 1,1 m/s² (alle Sitze belegt) 0,85 m/s² (sechsteilig) 1,3 m/s² 0,95 m/s²
Raddurchmesser neu 920 mm
Spannungsversorgung 15 kV, 16,7 Hz ~ 25 kV, 50 Hz ~ 15 kV, 16,7 Hz ~,
25 kV, 50 Hz
Stromübertragung Oberleitung, Stromabnehmer
Anzahl der Fahrmotoren 8 × 500 kW 8 × 500 kW 8 × 500 kW 6 × 750 kW
Sitzplätze 1. + 2. Kl. 120 + 415 (sechsteilig)
60 + 277 (vierteilig)
501 (KISS, sechsteilig)
523 (KISS 2, sechsteilig)[125]

323 (KISS 2, vierteilig)[125]
61 + 274 333 610 (sechsteilig)
380 (vierteilig)
Stehplätze 838 (sechsteilig)
548 (vierteilig)
566 490 (sechsteilig)
520 (vierteilig)
Fussbodenhöhe
   Einstieg
   Unterdeck
   Oberdeck

0550 mm
0440 mm
2515 mm

0570 mm
0440 mm
2515 mm

1285 mm
0685 mm
2975 mm
Klassen 1./2. Klasse Einheitsklasse (Westbahn), 1./2. Klasse (Deutsche Bahn) 1./2. Klasse 2. Klasse
Einsatzgebiet S-Bahn Zürich, RegioExpress Fernverkehr MünchenSalzburgWien (Westbahn)

Intercity: WarnemündeDresden/Wien (DB Fernverkehr)

S-Bahn Bern um Stockholm und Netz von Upplands Lokaltrafik Belgrad–Novi Sad Verkehrsverbund Ost-Region
Vorgänger Re 450 (DPZ), RABe 514 (DTZ) Nahverkehrs-Doppelstockwagen
Quellen sechsteilig[7] [19] [48] [110] [122]

Varianten der Stadler Pankow GmbH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngröße Version ODEG Version CFL Version Westfalenbahn Version DB Regio
Stadler KISS, Version ODEG
Stadler KISS, Version CFL
Stadler KISS, Version Westfalenbahn
Baureihe/Bezeichnung ODEG: ET 445 100 ff.
UIC-FER:
94 80 0445 100 (Endwagen)
94 80 0446 100 (Mittelwagen)
94 80 0446 600 (Mittelwagen)
94 80 0445 600 (Endwagen)
CFL: 2301–2321
UIC-FER:
94 82 0023 011 (Endwagen)
94 82 0023 013 (Mittelwagen)
94 82 0023 012 (Endwagen)
WFB: ET 601–613
UIC-FER:
94 80 0445 001–013 (Endwagen)
94 80 0446 201–213 (Mittelwagen)
94 80 0446 301–313 (Mittelwagen)
94 80 0446 401–413 (Mittelwagen mit Antrieb)
94 80 0446 501–513 (Mittelwagen)
94 80 0445 701–713 (Endwagen)
DB: 445 116 ff.[126]
UIC-FER:
94 80 0445 116–133 (Endwagen)
94 80 0446 116–133 (Mittelwagen)
94 80 0446 616–633 (Mittelwagen)
94 80 0445 616–633 (Endwagen)
Anzahl 16 (vierteilig) 21 (dreiteilig) 13 (sechsteilig) 18 (bestellt) (vierteilig)
Hersteller Stadler Pankow GmbH
Baujahre ab 2012 ab 2013 2015 Einsatz: voraussichtlich 2022
Achsformel 2’Bo’+2’2’+2’2’+Bo’2’ 2’Bo’+2’2’+Bo’2’ 2’Bo’+2’2’+Bo’2’+ 2’2’+2’2’+Bo’2’ Bo’Bo’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’
Spurweite 1435 mm
Anfahrzugkraft 200 kN (bis 54 km/h)
Länge über Kupplung 105 220 mm 79 840 mm 156 450 mm 105 220 mm
Höhe 4630 mm
Breite 2800 mm
Achsabstand der Fahrgestelle 2500 mm
Leermasse 206,4 t
Dienstmasse 205,8 t 170,1 t
Betriebliche Höchstgeschwindigkeit 160 km/h
Kurzzeitleistung 3000 kW 4500 kW 6000 kW
Dauerleistung 2000 kW 3000 kW 4000 kW
Beschleunigung 0,63 m/s² bis 80 km/h 0,83 m/s² bis 80 km/h
1,32 m/s² Anfahrbeschleunigung voll besetzt
1,16 m/s² ø 0–100 km/h voll besetzt
0,83 m/s² bis 80 km/h
Raddurchmesser neu 920 mm
Spannungsversorgung 15 kV, 16,7 Hz ~ 15 kV, 16,7 Hz ~ und 25 kV, 50 Hz 15 kV, 16,7 Hz ~
Stromübertragung Oberleitung, Stromabnehmer
Anzahl der Fahrmotoren 4 × 750 kW 6 × 750 kW 8 × 750 kW
Sitzplätze 1. + 2. Kl. 24 + 324+80 29 + 219+34 34 + 592 38 + 367
Stehplätze 147 844 475
Fußbodenhöhe
   Einstieg
   Unterdeck
   Oberdeck

0580 mm
0440 mm
2515 mm

0600 mm
0440 mm
2515 mm
Klassen 1./2. Klasse
Einsatzgebiet RE 2 WismarCottbus,
RE 4 StendalJüterbog
RE 11 LuxemburgTrierKoblenz

(ein Zugpaar weiter als IC 5106/5107 nach Düsseldorf)

RE 60 BraunschweigRheine,
RE 70 Braunschweig–Bielefeld
RE 8/80 HamburgLübeck
RB 85 Lübeck – Puttgarden (nach Fertigstellung FBQ)
RB 86 Lübeck Hbf – Lübeck Travemünde[127]
Quellen [60][128] [69][128] [76] [80][129]

Varianten von anderen Stadler-Werken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngröße Version Eurasia Version Ungarn Version Slowenien Version USA
Stadler KISS, Version GRS (Eurasia)
Stadler KISS, Version MÁV
Front view of first Caltrain EMU trainset on Pueblo test track.jpg
Baureihe/Bezeichnung RŽD: ЭШ2[130] (ESch2)
ADY: EŞ2[131]
SR: GRS[132]
MÁV-START: 815 001ff.

UIC-FER:
94 55 1815 001-2 H-START (Endwagen)
94 55 3815 001-8 H-START (Mittelwagen)
94 55 4815 001-6 H-START (Mittelwagen mit Fahrradständern)
94 55 5815 001-3 H-START (behindertengerechter Mittelwagen)
94 55 6815 001-4 H-START (Mittelwagen)
94 55 2815 001-0 H-START (Endwagen)

313/318
Anzahl 16 (vierteilig)
09 (sechsteilig)
40 (sechsteilig) 10 19
Hersteller Stadler Rail Minsk Stadler Rail Polska Stadler US Inc.
Baujahre ab 2014 ab 2019 2021 2019–2021
Achsformel 2’2’+Bo’2’+Bo’Bo’+2’2’ (vierteilig)
2’2’+Bo’Bo’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’+2’2’ (sechsteilig)
Bo’Bo’+2’2’+2’2’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’ (sechsteilig) 2’Bo’+2’2’+Bo’2’ (dreiteilig) 2’Bo’+Bo’Bo’+2’2’+Bo’Bo’+Bo’Bo’+2’2’+Bo’2’ (siebenteilig)
Spurweite 1520 mm 1435 mm
Länge über Kupplung 101 700 mm (vierteilig)
155 100 mm (sechsteilig)
155 880 mm (sechsteilig) 79 840 mm 157 450 mm
Höhe 5240 mm 4595 mm 4630 mm 4840 mm
Breite 3400 mm 2800 mm 2800 mm 3000 mm
Achsabstand der Fahrgestelle 2500 mm
Leermasse 237 t (vierteilig)
349 t (sechsteilig)
314 t
Betriebliche Höchstgeschwindigkeit 160 km/h 177 km/h
Kurzzeitleistung 3900 kW (vierteilig)
5200 kW (sechsteilig)
6000 kW 3000 kW 6000 kW
Dauerleistung 2400 kW (vierteilig)
3200 kW (sechsteilig)
4000 kW
Anfahrzugkraft 300 kN (vierteilig)
400 kN(sechsteilig)
400 kN (bis 54 km/h) 200 kN 540 kN (bis 37 km/h)
Beschleunigung 0,8 m/s² 1,1 m/s² 1,3 m/s² 1,0 m/s²
Raddurchmesser neu 920 mm
Spannungsversorgung 3 kV = 25 kV, 50 Hz ~ 3 kV = 25 kV, 60 Hz ~
Stromübertragung Oberleitung, Stromabnehmer
Anzahl der Fahrmotoren 6 × 400 kW (vierteilig)
8 × 400 kW (sechsteilig)
8 × 500 kW 4 × 750 kW 12 × 500 kW
Sitzplätze 1. + 2. Kl. 84 + 312+8 (vierteilig)
84 + 616+8 (sechsteilig)
600 16 + 256+20
Stehplätze 523 (vierteilig)
842 (sechsteilig)
277
Fussbodenhöhe
   Einstieg
   Unterdeck
   Oberdeck

1285 mm
0685 mm
2975 mm

0550 mm
0440 mm
2515 mm

440 mm

 

203 mm / 559 mm

 
Klassen 1./2. Klasse 2. Klasse 1./2. Klasse
Einsatzgebiet RŽD: Flughafenshuttle Moskau
GRS: TbilisiBatumi
Z 50 BudapestCegléd
S 50 Budapest–Monor–(Cegléd–Szolnok)
Z 70 Budapest–VácSzob
S 70 Budapest–Vác
San Francisco Peninsula, durch den South Bay nach San Jose und Gilroy
Quellen [82][83] [93] [113] [116]

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadler KISS ist im Jahr 2010/2011 mit dem Innovationspreis des Privatbahn Magazins ausgezeichnet worden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Stadler KISS – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Thomas Griesser Kym: Stadler in Zahlen: Vom KMU zum Weltkonzern mit 8000 Mitarbeitern. In: St. Galler Tagblatt (online), 7. Dezember 2018
  2. a b c d e f Stadlers Kiss-Familie in Entwicklung und Prüfung. In Schweizer Eisenbahn-Revue, Nr. 4/2011, S. 170–171
  3. Produkte. Stadler Rail, abgerufen am 5. September 2021
  4. Stadler präsentiert den KISS. (PDF) In: Stadler Rail Medienmitteilung. 22. September 2010, abgerufen am 30. September 2019.
  5. a b c d Theo Weiss: Stadler – Von der Stollenlokomotive zum Doppelstockzug. Minirex, Luzern 2010, ISBN 978-3-907014-33-2, S. 93.
  6. Theo Weiss: Stadler – Von der Stollenlokomotive zum Doppelstockzug. S. 94.
  7. a b c Elektrischer Doppelstocktriebzug KISS (6-teilig) für die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), Schweiz. Datenblatt von Stadler Altenrhein AG (PDF; 5,3 MB)
  8. Mathias Rellstab: Weitere Stadler-Doppelstöcker im Anrollen. In Schweizer Eisenbahn-Revue, Nr. 4/2012, S. 181
  9. a b Theo Weiss: Stadler – Von der Stollenlokomotive zum Doppelstockzug. S. 90.
  10. 2020, siehe Abschnitt Technische Daten der Varianten
  11. Walter von Andrian: Der Patentstreit zwischen Bombardier und Stadler. In: Schweizer Eisenbahn-Revue, Nr. 2/2017, S. 72–73
  12. Neue KISS-Doppelstöcker der Zürcher S-Bahn mit Fahrgästen unterwegs. In: Bahnonline.ch. 5. September 2011, abgerufen am 29. September 2019.
  13. Markus Oppliger, Jürgen Edmaier, Thomas Falk: Innovative Komponenten für Gleisbögen mit kleinen Radien optimieren den Regio-Dosto RABe 511. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 5/2017, S. 228–233.
  14. Zürich, Waadt und Zug: SBB kauft weitere Züge für S-Bahnverkehr bei STADLER. In: Bahnonline.ch. 4. Juni 2015, abgerufen am 19. Oktober 2018.
  15. Tobias Keller: Falsches Gleis: SBB setzen S-Bahn als Regio-Express ein. In: Handelszeitung. 13. Dezember 2012, abgerufen am 3. September 2021.
  16. Konrad Staehelin: SBB brauchen Interregio – und kaufen S-Bahn bei Stadler. In: tagesanzeiger.ch. 28. Mai 2021, abgerufen am 3. September 2021.
  17. Frankreich steigt bei Westbahn ein. In: wien.orf.at. 23. August 2011, abgerufen am 28. Mai 2022.
  18. Gefährliches Treffen auf der Westbahn. In: Kurier.at. 10. Dezember 2012, abgerufen am 4. September 2013.
  19. a b Elektrischer Doppelstocktriebzug KISS für die WESTbahn Management GmbH, Österreich. (PDF; 0,2 MB) Datenblatt von Stadler Altenrhein AG (Memento vom 24. Januar 2013 im Internet Archive)
  20. Westbahn kauft neue Züge. In: Der Standard. 11. Mai 2015, abgerufen am 11. Mai 2015.
  21. Westbahn to order more trains. In: Railway Gazette International. 12. Mai 2015, abgerufen am 12. Mai 2015.
  22. Peter Sehlmann: EVU Westbahn stellt neue Triebzüge vor. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 7/2017, S. 331–332.
  23. Alfred Horn: Westbahn-Kiss kollidiert in Linz mit Güterzug. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 10/2017, S. 500–501.
  24. Luise Ungerboeck: Westbahn verkauft Züge an Deutsche Bahn und wechselt auf Stundentakt. In: derStandard.at. 22. Juli 2019, abgerufen am 22. Juli 2019.
  25. a b Die WESTbahn gibt den ungleichen Kampf nicht auf! (PDF; 92 kB) Westbahn (Pressemitteilung), 22. Juli 2019, abgerufen am 22. Juli 2019.
  26. Alfred Horn: Westbahn verkauft Flotte an DB und bestellt neue Kiss 3. In: Schweizer Eisenbahn-Revue, Nr. 10/2019, S. 541.
  27. a b c d Jürgen Lorenz: KISS als DB-IC. In: Eisenbahn-Kurier. Nr. 571, April 2020, ISSN 0170-5288, S. 34–38.
  28. Mehr Züge: DB erweitert Intercity-Flotte kurzfristig um 17 neuwertige Doppelstockzüge. Deutsche Bahn AG, 22. Juli 2019, abgerufen am 22. Juli 2019.
  29. a b c Stadler baut Westbahn-Kiss um. In: Schweizer Eisenbahn-Revue, Nr. 12/2019, S. 621.
  30. Auffälliges bei den Anschriften der DB-Fernverkehrs-Kiss. In: Schweizer Eisenbahn-Revue, Nr. 2/2020, S. 100.
  31. DB Fernverkehr: Kiss bleiben kurz. In: Rail Business. Nr. 5, 1. Februar 2021, ISSN 1867-2728, ZDB-ID 2559332-8, S. 6.
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  130. У "Аэроэкспресса" возникли сложности с двухэтажными поездами
  131. Новая электричка уже в Баку
  132. Stationierung der Fahrzeuge (ЭШ2, EŞ2, GRS) auf TrainPix