Stadler Rail

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Stadler Rail AG

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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1942/1997 (Holding)
Sitz Bussnang, Schweiz
Leitung Peter Spuhler
(CEO und VR-Präsident)
Mitarbeiterzahl 7.000 (März 2017)[1]
Umsatz 2,2 Mrd. CHF (2012)
Branche Schienenfahrzeugbau
Website www.stadlerrail.com

Die Stadler Rail AG (auch Stadler Rail Group) mit Sitz im schweizerischen Bussnang ist ein Hersteller von Schienenfahrzeugen. Der Produktschwerpunkt liegt auf angetriebenen Fahrzeugen wie Triebzügen, Stadtbahnen und Lokomotiven. Eine Spezialität sind massgeschneiderte Bahneinzelanfertigungen und Zahnradbahn-Fahrzeuge.

Die Firma ist als Holding organisiert und besteht aus acht Tochtergesellschaften mit Standorten in Algerien, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, der Schweiz, Spanien, Tschechien, Ungarn und Weissrussland.[2] Stadler Rail beschäftigt weltweit mehr als 7000 Mitarbeiter, davon rund 3000 in der Schweiz, 1200 in Deutschland, 1000 in Zentraleuropa (Weissrussland, Polen, Ungarn) und 800 in Spanien.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung und Entwicklung in der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wendepunkt 1990: Triebwagen der Chemin de fer Orbe–Chavornay
Einer der ersten Exporterfolge: GTW für New Jersey Transit
Schmalspur-Personenwagen für die Rhätische Bahn

1942 gründete Ernst Stadler in Zürich das Ingenieurbüro Stadler und rüstete in den Kriegsjahren Strassen- und kleine Schienenfahrzeuge auf Akkubetrieb um. Das Unternehmen zog 1945 nach Wädenswil und baute dort als Elektro-Fahrzeuge Ernst Stadler erste kleine Akku-, Elektro- und Dieseltraktoren (Rangierlokomotiven). Allerdings musste das Unternehmen bereits 1951 Konkurs anmelden.

Danach arbeitete Ernst Stadler für verschiedene Auftraggeber in deren jeweiligen Werkstätten, bis er erneut eine kleine Werkstatt in Zürich bezog. 1962 zog er in den Kanton Thurgau nach Bussnang, wo er eine grössere Werkstatt bauen liess. In den folgenden Jahren verlegte Stadler den offiziellen Geschäftssitz nach Bussnang und wandelte die Firma in eine sich ab 1974 Stadler Fahrzeuge AG nennende Aktiengesellschaft um.

Ernst Stadlers Tod im Jahre 1981 war ein erster Einschnitt in der Geschichte des Unternehmens, dessen Aktien sich im Familienbesitz befanden. Die Witwe Irma Stadler führte das Unternehmen weiter. 1984 wurden erstmals auch Personenfahrzeuge gebaut, wobei Spezialanfertigungen für Schweizer Privatbahnen einen Schwerpunkt bildeten.

Eine zweite Zäsur erfolgte 1989, als Irma Stadler das Unternehmen dem Ehemann Ihrer Enkelin, dem professionellen Eishockey-Spieler Peter Spuhler anbot. Mit einer Belegschaft von knapp zwei Dutzend Personen war ein modular aufgebautes Schienenfahrzeug entwickelt worden, dessen Teile von verschiedenen Anbietern gekauft und in Bussnang montiert wurden. Diesem Konzept entstammte 1995 der erste Gelenktriebwagen (GTW).

Mit dessen zunehmender Nachfrage wurde die Belegschaft sukzessive vergrössert und das Unternehmen umgebaut. Von Schindler Waggon (SWG) übernahm man 1997 schliesslich einen Grossteil des „Werkes Altenrhein“ in Thal, einer Gemeinde im Kanton St. Gallen, und gründete die Stadler Altenrhein AG. Da das am Flugplatz Altenrhein gelegene ehemalige Schindler-Werk, das in Teilen auch die übernommenen Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein (FFA) umfasste, deutlich grösser als der Standort Bussnang ist, wurden bei der Übernahme Teile des Werkes ausgelagert und davon ein Teil als Industriepark Altenrhein, oft Industriepark Stadler genannt, untervermietet.

Der Kauf von Altenrhein initiierte einen unerwarteten Expansionskurs, der auf dem Kauf langsam wegsterbender Werke und Produktionsbereiche basiert. Hierzu wurde aus Stadler Fahrzeuge die neue Familien-Holding Stadler Rail AG und das Werk Bussnang formell in die Stadler Bussnang AG ausgelagert. 1998 wurde der Zahnradbahnbereich der ehemaligen Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) von der Sulzer AG übernommen.

2001 wurde in Bussnang die neue, moderne Montagehalle 2 eröffnet, welche die erste Halle aus dem Jahre 1962 weitgehend ablösen sollte. Im Rahmen der Modernisierung erhielt auch der Geschäftssitz ein zeitgemässeres Bürogebäude. Sowohl das steigende Auftragsvolumen als auch immer länger werdende Fahrzeuge erforderten einen weiteren Ausbau, der mit der Einweihung der Montagehalle 3 im Jahre 2004 abgeschlossen wurde.

Die im Herbst 2004 in Konkurs gegangene Giesserei Swiss Metal Casting AG in Biel wurde zwecks Eigenbedarf umgehend von Stadler übernommen und produziert als Stadler Stahlguss AG weiter. Nur wenige Wochen später wurde die stufenweise Übernahme der ehemaligen PFA (Partner für Fahrzeugausstattung) in Weiden in der Oberpfalz vereinbart, für welche Anfang 2005 die Stadler Weiden GmbH gegründet wurde. Die Produktion der Stadler Weiden GmbH wurde im Jahr 2007 wegen fehlender Aufträge geschlossen.

Einen der bedeutendsten Zukäufe hat Stadler am 7. September 2005 in Winterthur abgeschlossen. Der Kauf der Winpro AG, an welcher man zuvor bereits mit 40 Prozent beteiligt war, brachte einen Teil der Reste der traditionsreichen Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik unter das Dach von Stadler Rail.

Am 30. Juni 2008 gaben die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bekannt, dass Stadler Rail den Zuschlag für einen Auftrag im Wert von rund einer Milliarde Franken erhalten hat. Der Auftrag umfasste den Bau von 50 sechsteiligen Doppelstocktriebzügen für die vierte Teilergänzung der S-Bahn Zürich. Für Stadler handelte es sich um den Erstauftrag der neu entwickelten Doppelstockzüge Stadler Kiss (Regionalverkehr bis 160 km/h), deren Produktion bei Stadler Altenrhein erfolgt; das Werk wurde hierfür um eine Halle erweitert, die Auslieferung der Züge begann im Frühjahr 2012.[4][5][6][7]

Der Bau von sieben (zuzüglich einer Option über drei weitere) Zahnrad-Elektrolokomotiven des Typs Stadler He 4/4 für die Güterzugstrecke São Paulo–Santos in Brasilien stellt einen weiteren bedeutenden Auftrag dar, der am 26. Februar 2010 veröffentlicht wurde.[8]

Am 9. Mai 2014 erhielt Stadler von den SBB den Zuschlag für den Bau von 29 Triebzügen im Wert von 980 Millionen Franken für den Nord-Süd-Verkehr durch den Gotthard-Basistunnel. Diese Züge, als Stadler EC 250 bezeichnet, sollen 200 m lang sein und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erreichen.[9]

Mitte 2018 erfolgte der Spatenstich für den künftigen Produktionsstandort St. Margrethen, welcher ab Ende 2019 schrittweise einen Grossteil des Werks Altenrhein als Doppelstock-Kompetenzzentrum ablösen wird. Das neue Werk entsteht unmittelbar nördlich des Bahnhofs, auf dem 65'000 Quadratmeter grossen Altfeldareal, welches früher der Holzindustrie diente, und derzeit der HIAG Immobilien AG gehört. Gemäss Planung verbleiben von den rund 1000 Mitarbeitern in Altenrhein etwa 50 bis 70 in der Kastendetailfertigung am heutigen Standort.[10]

Entwicklungen in Deutschland und internationale Expansion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Einstieg auf den deutschen Fahrzeugmarkt begann mit der Bildung eines Konsortiums mit Adtranz und Bombardier Transportation zur Lieferung von GTW 2/6 DMU an die Hessische Landesbahn sowie DB Regio und deren Tochter Usedomer Bäderbahn in den Jahren 1999 bis 2002.[11][12][13]

Das Adtranz-Werk Pankow, in welchem die Regioshuttle gefertigt wurden und das sich auf dem Gelände des früheren Berliner Herstellers von Kraftwerksausrüstungen Bergmann-Borsig befindet, wurde 2000 in die Stadler Pankow GmbH ausgelagert, an welcher sich Stadler im Rahmen eines Joint Venture zu 66 Prozent beteiligte.[14] Aufgrund kartellrechtlicher Auflagen im Zusammenhang mit der Übernahme durch Bombardier Transportation verkaufte Adtranz 2001 schliesslich das gesamte Werk und die Lizenzen für die Fahrzeugfamilien Regioshuttle und Variobahn an Stadler. Unter dem Geschäftsführer Michael Daum, der von Adtranz zu Stadler gewechselt war, folgte ein starkes Wachstum von Umsatz und Arbeitsplätzen.[14] So startete das Unternehmen im Jahr 2000 mit 200 Mitarbeitern, 2003 waren es 300, 2011 zählte man 830[15] und 2013 wurden 1300 Mitarbeiter beschäftigt.[16] 2002 kam mit Velten in Brandenburg ein weiterer Standort dazu, im Jahr 2011 ein Montagewerk in Berlin-Hohenschönhausen und die Stadler Reinickendorf GmbH.[17] Im Berliner Bezirk Reinickendorf wurde 2012 ein Logistikzentrum in Betrieb genommen.[16]

Am 7. Januar 2016 gab Stadler bekannt, dass das Unternehmen die Sparte für Streckenlokomotiven im spanischen Valencia vom deutschen Konkurrenten Vossloh übernimmt.[18]

Anfang Dezember 2016 kündigten Stadler und Solaris Bus & Coach (SBC) die Gründung des Joint Venture Solaris Tram Sp. z o.o. an, unter welchem das Solaris-Werk im polnischen Środa Wielkopolska auf die doppelte Grösse ausgebaut werden sollte. Bei Ausschreibungen von Tramfahrzeugen in Polen traten Stadler Polska und Solaris bereits seit September 2016 gemeinsam als Konsortium unter Führung von Stadler auf. Das Stadler-Werk Siedlce beschäftigte zu diesem Zeitpunkt rund 800 Mitarbeiter, und hatte 320 Fahrzeuge für den europäischen Markt hergestellt.[19] Das Joint Venture welches per 1. April 2017 den Betrieb offiziell aufgenommen hatte, wurde im November 2018 vollständig von Stadler übernommen. Angestossen wurde, dies durch den Mitte 2018 erfolgten Verkauf des Konsortialpartners SBC, durch die Eigentümerfamilie Olszewski an den spanischen Schienenfahrzeughersteller CAF. Letzterer beabsichtigte mit der Übernahme von Solaris insbesondere den Einstieg in den Nutzfahrzeug-Markt – namentlich mit Trolleybussen, Elektro-Hybrid-Bussen und Batteriebussen – und veräusserte den verbliebenen 40-Prozent-Anteil an Solaris Tram (und inhärent der Produktserie Tramino) an Stadler.[20]

Wichtige Produktserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigenentwicklungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer der neusten Regional-Triebzüge: STAR der Aare Seeland mobil
Baselland Transport-Tango auf Vorführfahrt in Zürich beim Paradeplatz im April 2009
Triebwagenhalle der Stadler Pankow GmbH in Velten
  • GTWGelenktriebwagen
  • FlirtFlinker leichter innovativer Regional-Triebzug für S-Bahnen; Basistyp SBB RABe 523
  • KissKomfortabler innovativer spurtstarker S-Bahnzug (Doppelstock, ab 2011)[6]
  • SpatzSchmalspur-Panorama-Triebzug
  • TangoStrassenbahn
  • SmileSchneller mehrsystemfähiger innovativer leichter Expresszug (auch bekannt als Giruno)
  • WinkWandelbarer innovativer Nahverkehrs-Kurzzug

Der Gelenktriebwagen GTW wurde von 1995 bis 2017 gebaut. Er ist das erste von Stadler in Serie gebaute Produkt und existiert aufgrund des modularen Aufbaus in unzähligen Varianten. Das Produkt wird in viele Länder exportiert und teilweise in Lizenz gefertigt (Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, USA). Die Produktion wurde aufgrund der steigenden Anforderungen der Crashnormen eingestellt, da die Möglichkeiten des GTW ausgeschöpft waren. Als Nachfolger wurde der Wink entwickelt.

Der Spatz ist eine grössere Serie von Triebzügen u. a. für die schmalspurige Zentralbahn und steht in der „Fahrzeugevolution“ zwischen dem GTW und dem Flirt. Augenfälliger Unterschied ist das Fehlen des beim GTW üblichen Antriebsmoduls, welches beim Spatz in einem neuen Mittelwagen integriert ist.

Der Flirt ist die erste von Grund auf neu entwickelte Fahrzeugfamilie seit dem GTW. Zwar werden weiterhin Komponenten aus der neuesten GTW-Generation eingesetzt, komplett neu dagegen ist der Einsatz von im Schweizer Fahrzeugbau stets gemiedenen, unflexiblen Jakobs-Drehgestellen, die keine Zugtrennung zulassen. Die Antriebsmodule befinden sich beim Flirt hinter den Führerständen und bringen den Triebzug auf Tempo 160 km/h, die übliche Höchstgeschwindigkeit im Schweizer Schnellzugverkehr. Neben den SBB, für welche der Triebzug eigens entwickelt wurde, findet der Flirt Abnehmer in Deutschland, Italien, Ungarn, Algerien und anderen Ländern.

Tango ist die Strassenbahnserie für Normal- und Schmalspur.

Der Wink wurde auf der Basis des Flirt entwickelt und ist Nachfolger des nicht mehr vollständig den Crashvorschriften entsprechenden GTW. Er eignet sich im Gegensatz zum zweiteiligen Flirt für Zweikraftantriebe mit Diesel- und Batteriebetrieb sowie für elektrischen Betrieb mit Zusatzbatterien. Das Einfügen eines Mittelwagens wie beim GTW ist nicht vorgesehen.[21]

Übernommene Produktserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adtranz (2001)
Vossloh (2016)
Solaris Tram (2018)

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fabrikneuer Stadler Flirt RABe 522 für die SBB mit Rangierlok am Stammwerk in Bussnang TG.
  • Stadler Bussnang AG, Bussnang; Stammwerk seit 1962; 1067 Mitarbeiter
    • Hauptsitz Division Schweiz und Konzernverwaltung
    • Produktion des GTW, Flirt, individuellen Kleinaufträgen und Zahnradbahnen
  • Stadler Altenrhein AG, Altenrhein; 1997 von Schindler übernommen; 400 Mitarbeiter
    • Produktion von Personenwagen (Glacier-Express), Zwischenwagen (für GTW und SBB RABe 514), des Flirt (SOB, STA) und Next (RBS), sowie Doppelstock-Kompetenzzentrum Dosto (SBB)
  • Stadler Winterthur AG, Winterthur Töss; ex Winpro AG (ehemals SLM) am 7. September 2005 übernommen; 50 Mitarbeiter
    • Produktion von Diesellokomotiven. Revisionen und Service
  • Stadler Winterthur AG, Oberwinterthur; 160 Mitarbeiter
    • Division Komponenten: Kompetenzzentrum Drehgestelle (konzernweit)
  • Stadler Stahlguss AG, Biel/Bienne; ehemals Von Roll Stahlgiesserei Biel AG, 2004 aus Konkurs übernommen; 90 Mitarbeiter
    • Division Komponenten: Kompetenzzentrum Stahlguss (konzernweit)
  • IBS-Zentrum Erlen (Thurgau); ab September 2009 im Bau, im Oktober 2010 in Betrieb genommen[22]
    • Inbetriebsetzungs-Zentrum; Annex der Werke Bussnang und Altenrhein

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadler Pankow GmbH, Berlin, Stammwerk im Bezirk Pankow, Ortsteil Wilhelmsruh (Lessingstraße 102), 2000/2001 von Adtranz übernommen; insgesamt 830 Mitarbeiter[23] (Stand 2017)
    • Hauptsitz Division Deutschland
    • Produktion des Regio-Shuttle, Flirt und Kiss für Deutschland und Strassenbahnen
  • Stadler Chemnitz GmbH, Chemnitz, im April 2017 neu gegründet, ca. 60 Mitarbeiter[24] (April 2017)
    • Engineering-Leistungen in den Bereichen Konstruktion (Struktur, Innenausbau und Aussenelemente), Elektrik, Pneumatik, technische Berechnungen und Mehrkörpersimulation

Zentraleuropa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadler Trains Magyarország Kft. (2005), Budapest (HU)
    • Sales & Marketing Ungarn
  • Stadler Polska Sp. z o.o. (2006), Warschau (PL)
    • Hauptsitz Division Zentraleuropa
    • Sales & Marketing Polen
  • Stadler Polska Sp. z o.o. (2006), Siedlce (PL); gegründet 2006, 400 Mitarbeiter[25]
    • Produktion Flirt für Zentraleuropa
  • Stadler Szolnok Vasúti Járműgyartó Kft. (2009), Szolnok (HU); 400 Mitarbeiter
    • Division Komponenten: Kompetenzzentrum und Werk für Wagenkastenfertigung (konzernweit, exkl. Division Schweiz)
    • Division Service: Kompetenzzentrum Drehgestell-Revision
  • Stadler Praha, s.r.o., Prag (CZ); 50 Mitarbeiter
    • Ingenieurbüro und Entwicklung für andere Standorte
  • CJSC Stadler Minsk (2013), Fanipal (BY)
    • Belieferung des GUS-Marktes; 1. Auftrag: Bau der Doppelstocktriebzüge für die russische Aeroexpress Flughafenbahn Moskau; Produktion Metelitsa-Strassenbahnen
  • Solaris Tram Sp. z o.o. (2017), Środa Wielkopolska (PL); Übernahme 2018, 250 Mitarbeiter[26]
    • gegründet April 2017 als Joint Venture mit Solaris Bus & Coach, Produktion der Fahrzeuglinie Tramino
  • OOO "STADLER" (2017), Moskau
    • Sales & Marketing Russische Föderation

Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadler Valencia S.A.U., Valencia; 2016 von Vossloh übernommen; ca. 900 Mitarbeiter[27] (Juni 2017)
    • Hauptsitz Division Spanien
    • Produktion und Entwicklung von Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven, Fahrzeugfamilien Tramlink und Citylink

Service-Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweiz (Hauptsitz Division Service)
Algerien (2008)
Italien (2008)
  • Stadler Service Italy GmbH
    • Standorte: Meran, Venedig, Sassari (Sardinien); Instandhaltung Flirt
Ungarn (2009)
Niederlande (2013)
  • Stadler Service Nederland B.V.
    • Standorte: Twello, Venlo, Leeuwarden, Nieuwegein; Instandhaltung GTW, Flirt, KISS
Schweden (2015)
  • Stadler Service Sweden AB
    • Standort: Stockholm Hagalund; Instandhaltung Flirt
  • Stadler MR Sweden AB
    • Standort: Västerås; Modernisierung und Wartung
Polen (2016)
  • Stadler Service Polska Sp. z o.o.
    • Standorte: Lodz, Warschau; Instandhaltung Flirt
Vereinigtes Königreich (2016)
  • Stadler Rail Service UK
    • Standort: Liverpool; Instandhaltung Class 507, Class 508; Instandhaltung Class 777 (ab 2021)
Österreich (2017)
  • ÖBB Stadler Service GmbH (40 %), Joint Venture mit ÖBB-TS GmbH
    • Standort: Wien; Instandhaltung KISS (Westbahn)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernhard Studer, Helmut Petrowitsch: Altenrhein am Bodensee. Waggonbau im Hangar. In: eisenbahn magazin. Nr. 10/2011. Alba Publikation, Oktober 2011, ISSN 0342-1902, S. 31–33.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stadler Rail – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. About us, www.stadlerrail.com, abgerufen am 7. März 2017
  2. Standorte. In: Webseite. Stadler Rail AG, abgerufen am 8. Juni 2017.
  3. JAHRESMEDIENKONFERENZ 2017 - VORWÄRTS MIT ZUG. In: Webseite. Stadler Rail AG, 7. Juni 2017, S. 43, abgerufen am 8. Juni 2017 (PDF; 14 MB).
  4. Walter von Andrian: Neue Doppelstockfahrzeuge für die Zürcher S-Bahn. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 8–9/2008, Minirex AG, Luzern 2008, ISSN 1022-7113, S. 392–396.
  5. nzz.ch: Zürcher S-Bahn beschafft Rollmaterial für 1,5 Milliarden, vom 30. Juni 2008
  6. a b stadlerrail.com: Schweizerische Bundesbahnen (SBB), Zugriff am 3. September 2011.
  7. Sandro Hartmeier: Neuer Doppelstöcker der Zürcher S-Bahn erstmals mit Fahrgästen unterwegs, bahnonline.ch, 7. Juli 2012, Zugriff am 16. Oktober 2018.
  8. Stadler baut Mega-Lok (Pressemitteilung vom 26. Februar 2010). Stadler Rail AG, abgerufen am 26. Februar 2010.
  9. Pressemitteilung: Stadler Rail gewinnt Ausschreibung für NEAT-Züge, 9. Mai 2014.
  10. Spatenstich für neues Stadler-Produktionswerk in St. Margrethen. In: Stadler Rail Medienmitteilung. 4. Juli 2018, abgerufen am 11. Dezember 2018.
  11. Datenblatt GTW für HLB
  12. Datenblatt GTW für DB Regio
  13. Datenblatt GTW für die UBB
  14. a b Peter Kirnich: Bei Stadler Pankow füllen sich die Auftragsbücher. Berliner Zeitung, 21. Dezember 2001, abgerufen am 20. August 2014.
  15. „Schienenfahrzeuge sind wichtiger als Autos“. Interview von Michael Gneuss mit Michael Daum. IHK Berlin, Dezember 2011, abgerufen am 20. August 2014.
  16. a b Bernd Wähner: Stadler Pankow hat gut gefüllte Auftragsbücher. Berliner Woche, 28. Februar 2013, abgerufen am 20. August 2014.
  17. Stadler Pankow GmbH, Berlin, Deutschland. Standorte.Pankow D. Stadler Rail AG, abgerufen am 20. August 2014.
  18. Stadler Rail übernimmt Vossloh España. In: Stadler Rail. (stadlerrail.com [abgerufen am 29. Oktober 2016]).
  19. Solaris und Stadler gründen ein Joint Venture und treten gemeinsam in Polen und weiteren europäischen Märkten auf. In: Stadler Rail Medienmitteilung. 9. Dezember 2016, abgerufen am 11. Dezember 2018.
  20. Stadler übernimmt Solaris Tram und stärkt die Position auf dem polnischen Markt. In: Stadler Rail Medienmitteilung. 20. November 2018, abgerufen am 11. Dezember 2018.
  21. Mathias Rellstab: Stadler lanciert GTW-Nachfolger – Arriva als Erstkunde. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 1/2018. Minirex, ISSN 1022-7113, S. 24–25.
  22. stadlerrail.com: Stadler weiht topmodernes IBS-Zentrum ein, Pressemeldung vom 22. Oktober 2010, Zugriff am 3. September 2011.
  23. Stadler Pankow GmbH, Berlin Pankow, Deutschland. In: Webseite. Stadler Rail AG, abgerufen am 8. Juni 2017.
  24. Marina Winder: Stadler gründet neuen Standort in Chemnitz. In: Webseite. Stadler Rail AG, 3. April 2017, abgerufen am 8. Juni 2017 (PDF; 210 kB).
  25. Rudolf Hermann, Siedlce: Mehr Zug in Mitteleuropas Eisenbahn-Landschaft. In: nzz.ch. 9. April 2012, abgerufen am 14. Oktober 2018.
  26. Stadler übernimmt Solaris Tram und stärkt die Position auf dem polnischen Markt. In: bahnonline.ch. 8. Dezember 2018, abgerufen am 11. Dezember 2018.
  27. Stadler Valencia S.A.U., Valencia, Spanien. In: Webseite. Stadler Rail AG, abgerufen am 8. Juni 2017.

Koordinaten: 47° 33′ 22,2″ N, 9° 5′ 15,4″ O; CH1903: 724108 / 268577