Stadler Regio-Shuttle RS 1

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Stadler Regio-Shuttle RS1
Baureihe 650
Regio-Shuttle der Schönbuchbahn
Regio-Shuttle der Schönbuchbahn
Regio-Shuttle der Schönbuchbahn
Nummerierung: DB 650 001–027, 100–122, 201–203, 301–327
Anzahl: 497[1][2]
Hersteller: Stadler Rail AG
(zuvor: Adtranz)
Baujahr(e): 1996–2013
Achsformel: B’B’
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Kupplung: 25 500 mm
Länge über Puffer: 25 500 mm
Länge: 24 460 mm
Höhe: 03700 mm
Breite: 02900 mm
Drehzapfenabstand: 17 100 mm
Drehgestellachsstand: 01800 mm
Leermasse: 40,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Installierte Leistung: 2 × 228 kW
2 × 257 kW (MAN)
2 × 265 kW (Iveco)
Beschleunigung: 1,2 m/s²
Leistungskennziffer: 12,85 kW/t
Raddurchmesser: 770 mm
Motorentyp: 2 × MAN D2865 LUH 07 (228 kW) (1996–?)[3]
2 × MAN D2866 LUH 21 (257 kW) (1996–2009)
2 × Iveco Cursor 8 (265 kW) (2010–2013)[4]
Leistungsübertragung: hydraulisch / mechanisch (hydromechanisch)
Anzahl der Fahrmotoren: 2
Zugbeeinflussung: PZB90
Kupplungstyp: Schraubenkupplung mit Seitenpuffern
Scharfenbergkupplung Typ 10
BSI-Kompaktkupplung
Sitzplätze: 71–101 (je nach Ausführung)
Stehplätze: 83–94 (je nach Ausführung)

Der Stadler Regio-Shuttle RS 1 ist ein in Deutschland weit verbreiteter Typ von Nahverkehrsdieseltriebwagen. Charakteristisch sind vor allem die trapezförmigen Fensterbänder. In Deutschland registrierte Triebwagen werden als Baureihe 650 geführt. Sie sind bei zahlreichen Eisenbahnverkehrsunternehmen im Einsatz.

Entwicklung und Technische Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Regio-Shuttle wurde 1994 vom Forschungsinstitut für Schienenfahrzeuge VÚKV Prag für ABB Henschel und Daimler-Benz entwickelt und nach deren Fusion 1996 im neugegründeten Unternehmen Adtranz weitergeführt.[5][6] Anfangs war geplant, als Fahrzeugplattform neben dem später vielfach gebauten einteiligen Triebwagen (RS 1) auch eine zweiteilige (RS 2) und eine dreiteilige Variante (RS 3) sowie einen einteiligen Steuerwagen anzubieten,[6] die aber nicht bestellt worden sind.[7]

Es handelt sich um regelspurige Vollbahnfahrzeuge nach UIC-Norm, die somit Längskräfte von 1500 kN vertragen; sie wurden mit Mittelpufferkupplungen (Scharfenbergkupplung/BSI-Kompaktkupplung) oder Schraubenkupplung und Seitenpuffern ausgeliefert[8] bzw. auf Mittelpufferkupplung umgebaut. Die Mittelpufferkupplungen kuppeln die pneumatischen und über seitliche Kontaktaufsätze auch die elektrischen Verbindungen mit.

Wagenkasten und Laufwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fahrzeugkasten ist aus einem Fachwerk verschweißter Vierkanthohlprofile und Blechformteile aus Stahl konstruiert.[6]

Die Wagen laufen auf zwei Triebdrehgestellen, alle Radsätze sind angetrieben. Bei den mehrteiligen Triebwagen waren zwischen den Fahrzeugkästen antriebslose Einzelachsfahrwerke vorgesehen.[9]

Der Großteil des Fahrgastraumes mit den Türen, beim RS 1 rund 65 %, sind niederflurig, je nach Ausführung 600 oder 760 mm über der Schienenoberkante[6] für die in Deutschland verbreiteten Bahnsteighöhen von 550 und 760 mm. Für niedrigere Bahnsteige ist die Ausrüstung mit elektrisch ausfahrbaren Trittstufen möglich.[3] Der über zwei Stufen[3] erreichbare Bereich über den Drehgestellen ist mit einer Fußbodenhöhe von 1000 mm über Schienenoberkante hochflurig.[6] Für den erforderlichen Einbauraum der Kupplungen und das Einleiten der Druckkräfte liegt der Boden der Führerstände um zwei weitere Stufen höher.

Antriebstechnik und Steuerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei unabhängige dieselmechanische Antriebseinheiten aus einem Dieselmotor und Getriebe treiben beide Radsätze jedes Drehgestells an. Auffällig sind die RS 1 durch die Wagenkastenkonstruktion, die der eines Fachwerkbrückenträgers entspricht. Die Fensterstege sind daher schräg und geben ihnen ein anfangs unverwechselbares Aussehen, welches sie mittlerweile mit den Bombardier Itino teilen. Betrieblich sind die Regio-Shuttle für Vollbahnverkehr im Einmannbetrieb uneingeschränkt verwendbar. Die relativ kleine Fahrgastkapazität (Maximum unter 170 Personen) kann durch Kuppeln mehrerer Wagen ausgeglichen werden, die Vielfachsteuerung der neuesten Bauserie ermöglicht bis zu sechs Einheiten. Ein Zug aus fünf RS 1, das Maximum der ersten Bauserien, kann dann eine Spitzenlast von knapp 850 Fahrgästen bewältigen.

Die RS 1 der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft mbH (WEG) können nicht nur mit anderen RegioShuttles in Vielfachsteuerung fahren, sondern sind ebenfalls in der Lage, mit Trieb- und Steuerwagen des Typs NE 81 (BR 626/926) zu verkehren bzw. vom Steuerwagen aus fernbedient zu werden. Aus diesem Grund haben die Fahrschalter dieser Triebwagen auch keine Stufen, sondern besitzen eine Auf-Ab-Steuerung.

2006 wurde ein Regio-Shuttle bei Voith umgebaut. Unter anderem sollten strengere Abgasnormen eingehalten sowie die Höchstgeschwindigkeit auf 140 km/h gesteigert werden. Im Juli 2009 verfügte das Eisenbahn-Bundesamt, die Abgasturbolader der Regioshuttles strikt nach den vom Hersteller vorgegebenen Intervallen zu warten bzw. auszutauschen. Zuvor war es zu mehreren Bränden gekommen, die durch Abgasturbolader verursacht wurden, die zu lange in Betrieb waren.[10] Für den Betrieb auf der Steilstrecke der reaktivierten Hunsrückbahn mit 60,9 Promille Neigung ließ Rhenus Veniro drei Triebwagen mit verstärkten Federspeicher- und Magnetschienenbremsen ausrüsten. Zusätzlich erhielten sie eine indirekte Bremse als zusätzliches Bremssystem und ein verstärktes Getriebe.[11] Mit zweijähriger Verspätung lag im Januar 2012 die uneingeschränkte Zulassung für alle drei Fahrzeuge vor.[12]

Bestellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Regio-Shuttles wurden 1996 ausgeliefert.[6] Zu den ersten Fahrzeugen gehörten die vier RS 1 in der Ausführung mit einer Fußbodenhöhe von 760 mm, die ab 1996 auf der Schönbuchbahn eingesetzt wurden.[13]

Im Jahr 2006 sah es so aus, als ob die Produktion des Regio-Shuttle auslaufen würde. 2007 und 2008 folgten jedoch weitere Bestellungen durch die ODEG,[14] die Hohenzollerische Landesbahn und Rhenus Veniro. Mit diesen bestellten Fahrzeugen stieg die Gesamtzahl der hergestellten Regio-Shuttles dann auf 365 Stück. Ende Juni 2008 schloss die Deutsche Bahn AG mit Stadler einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 60 Regio-Shuttles ab, aus dem jedoch kein Abruf erfolgte. Die tschechische Eisenbahngesellschaft České dráhy (ČD) bestellte 2010 33 Triebwagen,[15][16] Sie verkehren seit Ende 2011 und 2012 in der Region Liberec (16 Stück) und der Region Vysočina (17 Stück) als Baureihe 840 und 841. Die Wagen für die ČD wurden durchgehend mit Seitenpuffern und Schraubenkupplungen ausgerüstet.

Im Jahr 2009 bestellte das Verkehrsunternehmen agilis, ein Tochterunternehmen der BeNEX, 38 Regio-Shuttle für das Dieselnetz Oberfranken, auf dem sie im Juni 2011 und Dezember 2012 den Betrieb aufgenommen hat.[17] Sie werden offiziell als Reihe 650.7 geführt. Ende Dezember 2009 wurde der Vertrag über die Lieferung von Fahrzeugen für die Verkehrsausschreibung „Netz Stadtbahn“ des VBB für die ODEG unterschrieben. Der Auftrag beinhaltete u. a. die Lieferung eines einteiligen Dieseltriebwagens des Typs Regio-Shuttle RS1, der zum Fahrplanwechsel 2011 seinen Betrieb auf der RB 35 Fürstenwalde (Spree)–Bad Saarow Klinikum aufnahm.[18][19] Im Jahr 2010 bestellte die Rurtalbahn GmbH fünf Regioshuttles, die seit Mitte 2011 auf den Strecken Düren–Heimbach, Jülich–Düren bzw. Jülich–Linnich eingesetzt werden.[20]

Im Juli 2010 erhielt Stadler vom Zweckverband Strohgäubahn einen Auftrag über die Lieferung von acht Triebwagen. Damit hatte Stadler Pankow das 450. Fahrzeug dieses Typs verkauft. Die Auslieferung der Fahrzeuge erfolgte ab Anfang 2012. Der Fahrgastbetrieb durch die Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft mbH (WEG) wurde noch in der ersten Jahreshälfte 2012 aufgenommen.[21] Die Erfurter Bahn bestellte im Jahr 2010 RS 1 für den Einsatz auf acht Bahnlinien in Ostthüringen.[22] 36 Fahrzeuge wurden ab 2012 in Betrieb genommen.[23][2] Im Juli 2011 gab die Bodensee-Oberschwaben-Bahn die Bestellung von zwei weiteren RS 1 bekannt, die zum Mai 2013 einsatzbereit waren.[24] Die Vogtlandbahn übernahm am 10. Februar 2012 den ersten von acht neuen Triebwagen des Typs RegioShuttle RS 1 vom Hersteller Stadler Pankow GmbH für das „Vogtlandnetz 2012“, die seit Dezember 2012 im Einsatz stehen.[25] Die Regioshuttles der Vogtlandbahn mit Scharfenbergkupplungen sind zusätzlich nach BOStrab ausgestattet, sie verfügen über Blinker, Brems- und Abblendlicht.[26]

Seit 2014 befinden sich weder Triebwagen in Produktion, noch gibt es Bestellungen dieser Fahrzeuge und seit 2016 wird der Regio-Shuttle RS1 auf der Internetseite von Stadler nicht mehr angeboten. Das letzte Fahrzeug war der 650 567 der HANSeatische Eisenbahn GmbH im Jahr 2014, welcher 2009 in Nassenheide durch einen Brand mit einem gekoppelten Triebwagen beschädigt und später wieder vollständig neu aufgebaut wurde.

Einsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle Einsatzbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsche Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DB 650 322 in Radolfzell

Die Deutsche Bahn (DB) begann 1999 damit, 79 Fahrzeuge der Baureihe 650 in Dienst zu stellen. Stand Juni 2005 fuhren bei der DB 74 Einheiten. Sie werden als 650 001–027, 100–122, 201–203 und 301–321 bezeichnet. Die 650 100–119 sowie 201–203 wurden vom Land Baden-Württemberg finanziert. Die 650 001–027 und 100–122 sind baugleich, die 650 201–203 (ohne Toiletten, für mehr Stellplätze) sowie 650 301–321 sind Radwander-Fahrzeuge, ansonsten aber baugleich mit den anderen Regio-Shuttles. Die Fahrzeuge wurden von Tübingen, Friedrichshafen und Ulm aus von der DB-Tochtergesellschaft DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee (RAB) eingesetzt. Seit der Einstellung des Geschäftsfeldes Schiene am 31. Dezember 2021 gehören diese Triebwagen nun zu DB Regio. Ab Ende 2019 wurden die Fahrzeuge modernisiert, wobei die Einrichtung verändert und die Wagen mit einem Ruhebereich und WLAN ausgestattet wurden.

Seit 2007 fahren auch die 650 322–327, die von DB Regio Bayern finanziert sind. Außerdem hatte die Westfrankenbahn einen Triebwagen von der Kahlgrund Verkehrs-GmbH gemietet, der die Nummer 650 997 trug. Dieser Wagen wurde zwischenzeitlich an die Südostbayernbahn weitervermietet und wurde seit 2008 auf der Traun-Alz-Bahn zwischen Traunstein und Traunreut eingesetzt. Zum 1. Januar 2014 endete der Mietvertrag zwischen WFB und KVG, und wenig später wurde das Fahrzeug von der KVG verkauft. Seit Dezember 2016 fahren die 650 319–327 auf der Bahnstrecke Günzburg–Mindelheim. Diese Triebwagen sind in Kempten beheimatet.

Im Juni 2023 waren noch 64 Triebwagen im Einsatz.[27] Weitere Fahrzeuge stehen abgestellt im Stillstandsmanagement Leipzig-Engelsdorf.

Agilis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurz nach Inbetriebnahme steht der VT 650.704 in Burgkunstadt

Für das Dieselnetz Oberfranken, welches Agilis 2008 gewonnen hatte, brauchte das Unternehmen neue Züge. Entschieden hat man sich für einteilige Dieseltriebwagen der Baureihe 650. Sie waren erstmals im Juni 2011 im Einsatz, bis Dezember 2012 wurden weitere Triebwagen in Betrieb genommen. Insgesamt besitzt Agilis 33 Stück, welche alle in den Farben dunkelgrau-hellgrau mit hellgrüner Front und Türen lackiert sind. Die letzte Revision aller Wagen fand zwischen 2016 und 2019 statt. Einige Regio-Shuttles besitzen einen Taufnamen einer Stadt, der Wagen 650 753 trug im Jahr 2016 eine Werbung für die Landesgartenschau Bayreuth.[28]

Die Fahrzeuge werden bis Ende 2023[veraltet] mit WLAN und erweiterter Fahrgastinformation ausgerüstet.[29]

Ostdeutsche Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BR 650 der ODEG in Fürstenwalde (Spree)

Die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) besaß seit Unternehmensgründung Regio-Shuttles für den Betrieb ihrer damals einzigen Linie RB14 in Mecklenburg-Vorpommern. Da das Netz schnell anwuchs, kamen weitere dazu. 2014 wurde jedoch der Bestand reduziert, da die ODEG fortan das Netz Ostbrandenburg nicht mehr betrieb. Auch endete einige Jahre später der Vertrag für die Linie RB60V (GörlitzBischofswerda), weshalb weitere Fahrzeuge u. a. an die Länderbahn und Süd-Thüringen-Bahn abgegeben wurden. Bis heute besitzt die ODEG noch 14 Fahrzeuge der BR 650, welche auf den Linien RB13, RB14, RB15 (und RB19) in Mecklenburg-Vorpommern, sowie auf der RB64 in Sachsen eingesetzt werden.[30]

Niederbarnimer Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VT 001 der NEB in Wriezen

Im Jahr 2014 übernahm die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) 15 RS 1 von Transdev Regio Ost. Grund dafür war, dass die NEB 2014 das Netz Ostbrandenburg im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg von der ODEG übernommen hatte und auch einteilige Dieseltriebwagen benötigte. Diese 15 Regio-Shuttles wurden alle im Jahr 2000 gebaut und bekamen nach der Übernahme durch die EuroMaint ein Redesign mit Neulack. Seitdem kommen sie auf den Regionalbahnlinien RB35, RB36, RB60, RB61, RB62 und RB63 zum Einsatz.[31] Ab Dezember 2024 werden Triebwagen der Reihe 650 bei der NEB nicht mehr verkehren, da im neuen Ausschreibungsvertrag Ostbrandenburg II Züge mit Batterieantrieb vorgesehen sind.[32]

Die Länderbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regio-Shuttle der Oberpfalzbahn in Miltach

Die Oberpfalz-, Vogtland-, Waldbahn und Trilex, welche alle zur Länderbahn gehören, besitzen ebenfalls Triebwagen der Reihe 650. Sie sind jeweils in der Farbe des jeweiligen Unternehmens gehalten, wobei es auch einzelne Abweichungen geben kann. Dabei besitzt die Oberpfalzbahn 13 von 2000 bis 2003 erbaute Fahrzeuge (2013 zwei Wagen von der PEG übernommen)[33], die Waldbahn 17 Fahrzeuge (2016 fünf Züge von der ODEG übernommen)[34], die Vogtlandbahn 17 (einige ebenfalls von der ODEG und PEG übernommen)[35], sowie Trilex 10 Fahrzeuge, welche jeweils zur Hälfte von der ODEG und der PEG übernommen wurden. Trilex hatte auch weitere Regio-Shuttle im Bestand, welche jedoch angemietet und nur auf der tschechischen Linie L7 eingesetzt wurden.[36] Die genannten Unternehmen der Länderbahn setzen die Regio-Shuttles auf nahezu allen Linien ein, wobei die Wagen der Trilex nur auf Verstärkerfahrten zum Einsatz kommen.

Erfurter-/Süd-Thüringen-Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrfachtraktion der EB in Leipzig HBF

Die Unternehmen Erfurter Bahn und Süd-Thüringen-Bahn besitzen wie die Länderbahn größtenteils Triebwagen der Baureihe 650. Im Zuge der gewonnenen Ausschreibung für das Ostthüringer Dieselnetz bestellte die Erfurter Bahn (EB) 60 Regio-Shuttle, welche seit 2012 auf deren Linien eingesetzt werden. Nur einzelne Umläufe werden durch andere Baureihen erbracht.[37]

Die Süd-Thüringen-Bahn (kurz STB), eine zu jeweils 50 % der Erfurter Bahn und der Hessischen Landesbahn gehörende Gesellschaft, setzt auf ihren Linien ausschließlich VT 650 ein. Die 32 Fahrzeuge wurden vor Aufnahme des Betriebs im Jahr 1999 bestellt. Fünf weitere wurden von der ODEG übernommen. 2017 wurden alle VT 650 der STB modernisiert, wobei sie einen neuen Lack in grün-weiß erhielten.[38]

Viele Regio-Shuttle der EB und STB besitzen Taufnamen oder Werbungen für die von den Unternehmen bedienten Städte. Des Weiteren setzen die Unternehmen auf stark nachgefragten Routen die Züge auch in Zweifach-, Dreifach- oder Vierfachtraktion ein.

Transdev Regio Ost[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VT 015 der MRB im Jahr 2009 in Eilenburg

2008 erhielt die von der Transdev Regio Ost (damals Veolia Verkehr Regio Ost) betriebene Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) den Zuschlag für sämtliche Strecken im Raum Leipzig, welche davor von der DB Regio Südost betrieben wurden. Auf diesen Strecken wurden neben dem Siemens Desiro Classic und dem Bombardier Talent auch die Regio-Shuttles von Stadler eingesetzt. Diese waren zuvor bei der Trans Regio im Einsatz gewesen, welche die Fahrzeuge nach Verlieren einer Ausschreibung an das Leasingunternehmen Angel Trains Europe zurückgab. Danach wurden diese Fahrzeuge schrittweise bis Dezember 2009 von Veolia Verkehr Regio Ost übernommen.[6] Ungefähr 20 in grau lackierte Triebwagen besaß die MRB. Sie wurden meist in Ein- oder Zweifachtraktion, teilweise aber auch in Dreifachtraktion eingesetzt. Die Linien wurden als S-Bahn bei der DB Regio geführt, was bei der MRB nicht mehr der Fall war. Stattdessen hießen diese Linien bei ansonsten gleichem Fahrplanangebot nun MRB xxx (z. B. MRB 11). Jedoch sorgten diese Einheiten für viel Kritik, da die MRB auch auf elektrifizierten Strecken, wo der Einsatz von emissionsfreien Fahrzeugen möglich war, Dieseltriebwagen einsetzte. Jedoch war dies nur möglich, da der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) keine Vorgaben zu den eingesetzten Zügen gemacht hatte; es sei nicht ausschreibungsrelevant gewesen. Zwischenzeitlich kam der Wagen 650 997 bei der Südostbayernbahn zum Einsatz.

Nach Ende des Vertrages wurden 15 Triebwagen an die Niederbarnimer Eisenbahn abgegeben, welche diese nun im Netz Ostbrandenburg II einsetzte. Nur noch fünf Fahrzeuge befinden sich im Bestand der MRB. Sie erhielten eine leicht veränderte Lackierung: ockergelbe statt rote Türen. Seitdem werden diese nur noch sehr selten eingesetzt, meist auf der Linie RB110, aber auch als Ersatzzug auf der RE6, falls einer der Wendezüge ausfällt.[39]

SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Wagen der SWEG im bwegt-Design am Bahnhof Villingen (Schwarzw)

Insgesamt 103 Triebwagen des RS 1 besitzt die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG). Dabei handelt es sich um diverse verschiedene Bauserien von ADtranz sowie Stadler. Die ersten beschaffte die SWEG bereits 1997 (VT 501 bis VT 508), u. a. für den Betrieb auf der Kaiserstuhlbahn und Münstertalbahn, und zu Beginn der Breisgau S-Bahn ab Juni 1998 leihweise auch auf der Breisacher Bahn. 2014 übernahm das Unternehmen die Ortenau-S-Bahn GmbH (OSB), damit auch alle 24 Triebwagen des Typs Regio-Shuttle (VT 509 bis VT 534). Weiter übernahm die SWEG 2017 auch die Breisgau-S-Bahn GmbH (BSB), und deren Regio-Shuttle (VT001 bis VT 021). Am 1. Januar 2018 fusionierte die SWEG mit der der Hohenzollerischen Landesbahn AG (HzL) und übernahm somit auch deren Regio-Shuttle (VT 46 und VT 47, VT 200 bis VT 221 sowie VT 231 bis VT 250). Heute sind die Triebwagen in vier verschiedenen Farbvarianten anzutreffen: Die schon immer zur SWEG gehörenden Züge, sowie die der Ortenau S-Bahn sind in weiß-blau mit orangem Band gehalten, jedoch werden immer mehr dieser Triebwagen in das Baden-Württembergische bwegt-Design umlackiert. Die ehemaligen BSB-Triebwagen ebenfalls in weiß-blau, aber mit grünem Band sowie diagonalen Streifen in den Türbereichen. Dazu die Fahrzeuge der ehemaligen HzL, die zuerst weiterhin in deren Farben gehalten wurden, da die HzL als Marke weitergeführt werden sollte. Im Frühjahr 2023 begann die Neugestaltung einiger auf dem 3er-Ringzug eingesetzten Fahrzeuge und deren Umlackierung in das Landesdesign. Die ersten beiden Triebwagen wurden im Juli 2023 in Villingen vorgestellt. Bis 2025 sollen alle der 20 Triebwägen im Ringzug umgestaltet werden.[40][41] Einige Regio-Shuttles wurden jedoch an die Heros Helvetic Rolling Stock GmbH verkauft und fahren nun mit nur wenigen äußerlichen Veränderungen bei der tschechischen Staatsbahn České dráhy, sowie einer an die ODEG.[42]

Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

RS 1 der WEG auf der Tälesbahn im Jahr 2002

Für den gesamten Betrieb besitzt die Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft (WG) neben vier NE 81 22 Regio-Shuttles. 1996 wurden die ersten vier an die WEG geliefert, damals für die Schönbuchbahn. 1999 und 2000 wurden sechs weitere Fahrzeuge geliefert, sie werden bis heute auf der Täles- und Wieslauftalbahn eingesetzt. 2001 wurde einer und 2012 zwei Triebwagen von der Strohgäubahn übernommen und von nun an ebenfalls auf der Schönbuchbahn eingesetzt. Dafür wurden 2012 acht neue RS 1 für die Strohgäubahn geliefert, die letzten neuen Regio-Shuttles für die WEG. Da die Schönbuchbahn nun elektrifiziert ist und dort keine Dieseltriebwagen mehr verkehren, sind einige RS 1 aktuell nicht im Einsatz. Zwei Triebwagen sind durch eine veränderte Steuerung mit den NE 81 kuppel- und vielfachsteuerbar, sodass eine Zweifachtraktion aus RS 1 und NE 81 möglich ist. Die Regio-Shuttles der Schönbuchbahn besitzen einen Taufnamen sowie die der Tälesbahn jeweils einen Spitznamen.

Weitere Verkehrsunternehmen in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die City-Bahn Chemnitz (CB) besitzt sechs RS 1, welche von Mitte der 2000er bis Dezember 2015 als Regionalbahn auf den Strecken ChemnitzBurgstädt, Chemnitz–Hainichen und StollbergSt. Egidien eingesetzt wurden. Seit 2015 kommen sie nur noch zwischen Stollberg und St. Egidien zum Einsatz, seit Juni 2021 zudem auf der RB37 GlauchauGößnitz.[43]

Drei RS 1 besitzt die Freiberger Eisenbahn, welche auf deren einziger Linie RB83 FreibergHolzhau eingesetzt werden. Die Züge wiesen bis 2008 einen weißen Grundanstrich mit gelber Front und Türen sowie einem blauen Streifen an der Seite auf. Nachdem ab 2008 für alle Triebwagen ein Redesign erfolgte, sind die Farben nun in weiß mit blauer Front und Seitenstreifen sowie gelben Türen gehalten.[44]

Als Ersatzzug besitzt die Hanseatische Eisenbahn einen Regio-Shuttle mit der Nummer 650 567, welcher in deren Farben lackiert ist. Im Dezember 2014 wurde dieser Wagen von der Prignitzer Eisenbahn mit einem Brandschaden übernommen.[45] Nach der Übernahme wurde der Wagen neu aufgebaut und ist nun entweder als Ersatzzug auf den Einsatzstrecken der Hanseatischen Eisenbahn oder auf anderen Strecken in Deutschland im Auftrag anderer Unternehmen unterwegs (u. a. 2016 bei der SWEG oder bis Dezember 2021 für die Städtebahn Sachsen und Mitteldeutsche Regiobahn im Raum Dresden).

Der Wagen 650 032 der Pressnitztalbahn ist der einzige Regio-Shuttle der Gesellschaft und kommt seit Dezember 2009 auf der in Mecklenburg-Vorpommern verkehrenden Linie RB26 Bergen auf Rügen–Lauterbach Mole zum Einsatz. Da die Strecke sehr kurz ist, reicht der Einsatz von einem Triebwagen.[46]

Die Rurtalbahn besitzt neun RS 1 für den Betrieb auf ihren drei Linien im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen. 2010 wurden die ersten fünf bestellt, welche ein Jahr später geliefert wurden. Sie tragen die Nummern VT 740 bis VT 744.[47] 2016 wurden nach dem Gewinn der Ausschreibung für die Regionalbahnlinie RB21 drei Regio-Shuttles von der ODEG übernommen, welche anschließend modernisiert wurden und einen neuen Lack erhielten. Diese Wagen tragen die Nummern VT 745 bis VT 447. 2023 übernahmen die Rurtalbahn von der SWEG einen weiteren Triebwagen, der auf der Eifel-Bördebahn eingesetzt wird,e im Gegensatz zu den anderen acht Fahrzeugen mit einer Scharfenbergkupplung statt mit einer Schraubenkupplung ausgestattet ist.

České dráhy (Tschechien)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

840 010 der České dráhy in Tanvald

Die tschechische Staatsbahn České dráhy setzt RS 1 als Reihen 840 und 841 ein. Im Dezember 2020 verkaufte die SWEG 22 Fahrzeuge, die durch LINT 54 abgelöst wurden, über den Zwischenhändler HEROS Helvetic Rolling Stock GmbH an České dráhy. 13 Fahrzeuge wurden bis zum Jahresende 2020 nach Tschechien überführt. 9 weitere RS 1 lieferte HEROS nach einer Hauptuntersuchung ein Jahr später an die České dráhy. Die letzten Fahrzeuge wurden am 20. April 2021 nach Weiden zur Aufarbeitung überführt.[48] Zwei weitere Fahrzeuge vermietet nun die HEROS Rail Rent GmbH, deren Tochterunternehmen die HEROS Helvetic Rolling Stock GmbH ist. 22 Fahrzeuge wurden im Jahr 1997 gebaut, 2 stammen aus dem Jahr 2005. Sie waren bei der Hohenzollerischen Landesbahn im Einsatz.[49][50] 2023 kauften die České dráhy weitere RS1-Triebwagen.[51] Damit hat České dráhy insgesamt 49 Fahrzeuge über HEROS erworben.[52]

Ehemalige Betreiber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Verkehrsunternehmen haben früher RS1 betrieben:

* 
Interimsfahrzeug von Dezember 2013 bis Dezember 2014 auf der S 9, da die ET 2010 noch keine EBO-Zulassung hatten
** 
Nachdem trans regio die Verkehrsleistungen im Westpfalz-Netz an DB Regio verloren hatte, wurden die 20 RS 1 zum 14. Dezember 2008 an Angel Trains Europa zurückgegeben. Danach wurden diese Fahrzeuge schrittweise bis Dezember 2009 von Transdev Regio Ost übernommen.[53] 2014 wechselten 15 Fahrzeuge wiederum den Eigentümer und sind nach Modernisierung bei der NEB Betriebsgesellschaft in Brandenburg im Einsatz.

Triebfahrzeugübersicht mit Unfalldaten und Stationierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Triebzugnummer
Namensgebung
ehemalige Stationierung
aktueller Einsatzort
Status / Umbau / Lackierung Betreiber Unfälle oder besondere Vorkommnisse
Allgemeine Bemerkungen
650 001 Tübingen (seit 29. Mai 1999) verkehrsrot DB Regio AG
650 002 Tübingen (25. Jun. 1999 – 28. Nov. 2022), Stillstandsmanagement (seit 28. Nov. 2022) verkehrsrot DB Regio AG
650 003 Tübingen (18. Jun. 1999 – ?), Stillstandsmanagement (seit ?) verkehrsrot DB Regio AG
650 004 Tübingen (5. Jul. 1999 – ?), Stillstandsmanagement (seit ?) verkehrsrot DB Regio AG
650 005 Tübingen (12. Jul. 1999 – 1. Jun. 2022), Stillstandsmanagement (seit 1. Jun. 2022) verkehrsrot DB Regio AG
650 006 Tübingen (seit 22. Jul. 1999) verkehrsrot DB Regio AG
650 007 Tübingen (4. Aug. 1999 – 2. Okt. 2016), Ulm (seit 3. Okt. 2016) verkehrsrot DB Regio AG
650 008 Tübingen (seit 16. Sep. 1999) verkehrsrot DB Regio AG
650 009 Tübingen (seit 23. Sep. 1999) verkehrsrot DB Regio AG abgestellt in Ulm
650 010 Tübingen (seit 30. Sep. 1999) verkehrsrot DB Regio AG
650 011 Tübingen (seit 8. Nov. 1999) verkehrsrot DB Regio AG
650 012 Tübingen (seit 22. Nov. 1999) verkehrsrot DB Regio AG
650 013 Tübingen (seit 15. Nov. 1999) verkehrsrot DB Regio AG
650 014 Tübingen (20. Dez. 1999 – 2. Okt. 2016), Ulm (seit 3. Okt. 2016) verkehrsrot DB Regio AG
650 015 Tübingen (seit 19. Jan. 2000) verkehrsrot DB Regio AG
650 016 Tübingen (seit 3. Feb. 2000) verkehrsrot DB Regio AG
650 017 Tübingen (15. Feb. 2000 – 14. Aug. 2018), Ulm (15. Aug. 2018 – ?), Stillstandsmanagement (seit ?) verkehrsrot DB Regio AG zuvor abgestellt in Ulm
650 018 Tübingen (25. Feb. 2000 – 3. Okt. 2016), Ulm (4. Okt. 2016 – ?), Stillstandsmanagement (seit ?) verkehrsrot DB Regio AG
650 019 Tübingen (seit 25. Feb. 2000) verkehrsrot DB Regio AG abgestellt in Ulm

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Stadler Regio-Shuttle RS1 – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thomas Griesser Kym: Stadler in Zahlen: Vom KMU zum Weltkonzern mit 8000 Mitarbeitern. In: St. Galler Tagblatt (Online) vom 7. Dezember 2018.
  2. a b Inoffizielle RS1 Lieferliste Abgerufen am 27. November 2013 und 17. September 2018.
  3. a b c Der Adtranz-Regio-Shuttle. In: Regionalverkehr. Nr. 1, 1997, S. 1 (online [Memento vom 7. April 2023 im Internet Archive] [abgerufen am 19. Januar 2024]).
  4. Fahrzeugübersicht – Bodensee-Oberschwaben-Bahn GmbH & Co. KG. In: 20 Jahre Geißbockbahn – Unsere eigene Bahn. Bodensee-Oberschwaben-Bahn, Juni 2013, S. 34/35 (online [Memento vom 10. Februar 2022 im Internet Archive] [PDF; 8,5 MB; abgerufen am 19. Januar 2024]).
  5. Geschichte. VÚKV, 2023, abgerufen am 6. April 2023.
  6. a b c d e f g Sebastian Koch: Shuttle-Mission – Die Baureihe 650 der DB AG. In: MIBA-Miniaturbahnen. Nr. 8, August 2010, S. 16–19, hier: S. 16 (archive.org [PDF; 13,6 MB; abgerufen am 30. November 2022]).
  7. H0-Modell des RegioShuttle RS1 von ADtranz. BEMO Modelleisenbahnen, S. 1 (modellbahnshop-lippe.com [PDF; 383 kB; abgerufen am 19. Januar 2024]).
  8. Der STADLER-Regioshuttle RS1. In: Harrys neue Bahnseite. Harald Bosch, 7. September 2017, abgerufen am 6. März 2023.
  9. Christian Schindler: Wege zu kostengünstigen Fahrzeugen im SPNV - aus technischer Sicht. In: 6. Deutscher Nahverkehrstag. Koblenz 15. September 2005, S. 11–14 (archive.org [PDF; 721 kB; abgerufen am 30. November 2022]).
  10. Regio-Shuttle: Konsequenzen für die EVU. In: Eurailpress.de. DVV Media Group, 15. Juli 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 18. Juli 2009; abgerufen am 30. August 2009.
  11. Sven Steinke: Neue Hunsrückbahn soll ab Mai starten. In: zughalt.de. 15. April 2011, abgerufen am 27. Oktober 2020.
  12. Hunsrückbahn: Signale auf Grün. Rhein-Zeitung, Koblenz, 5. Januar 2012, abgerufen am 31. Januar 2014.
  13. Beispiele die Wege zeigen: Schönbuchbahn Böblingen - Dettenhausen. Interessengemeinschaft Schnaittachtalbahn, abgerufen am 30. November 2022.
  14. Roll out des ersten RegioShuttle für die Lausitz. Pressemeldung ODEG. newstix.de, 6. Oktober 2008, abgerufen am 31. Januar 2014.|
  15. Die Tschechische Bahn CD kauft Dieseltriebwagen bei Stadler. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 6. Mai 2010; abgerufen am 2. Mai 2010.
  16. Stadler Rail PR, 7. Mai 2010: Stadler Pankow erhält Auftrag von der Tschechischen Bahn (Memento vom 30. Mai 2010 im Internet Archive)
  17. agilis: Produktion der Regio-Shuttle angelaufen, Eurailpress, 17. Mai 2010
  18. Stadler Rail PR, 11. Januar 2010: Größter Auftrag in der Geschichte der Stadler Pankow GmbH (Memento vom 31. August 2011 im Internet Archive)
  19. Eurailpress.de, 28. Juli 2009: VBB/Netz Stadtbahn: Zuschlag erteilt – ODEG fährt mit Stadler-Fahrzeugen
  20. Eurailpress.de, 20. April 2010: Rurtalbahn: Fünf Regio-Shuttle für Düren–Heimbach (Memento vom 27. Juni 2010 im Internet Archive)
  21. Stadler Rail PR, 19. August 2010: Der 450. Dieseltriebwagen Typ Regio-Shuttle RS1 ist verkauft
  22. OTZ.de, 28. Oktober 2010: Grünes Licht für Erfurter Bahn
  23. OTZ.de, 9. Februar 2012: Erfurter Bahn bekommt erste Züge für Dieselnetz Ostthüringen
  24. Geschichte Bodensee-Oberschwaben-Bahn
  25. Eisenbahnkurier: Überführung des ersten neuen RegioShuttles für die Vogtlandbahn nach Neumark, 3. März 2012
  26. Regionaltriebwagen Regio-Shuttle RS1 für die Vogtlandbahn GmbH (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive)
  27. Sebastian Immel: Rote RegioShuttle mit schrumpfenden Einsatzfeld. In: eisenbahn magazin. Nr. 7, 2023.
  28. Nahverkehr Franken - Home. Abgerufen am 31. Januar 2023.
  29. Regionalverkehr Oberfranken 2023. agilis Verkehrsgesellschaft, abgerufen am 2. Februar 2023.
  30. Regioshuttle. Abgerufen am 29. Januar 2023.
  31. Regio Shuttle RS1. Abgerufen am 29. Januar 2023.
  32. Abschied vom Diesel: Berlin-Brandenburger Verkehrsbund steigt auf Batterie-Züge um. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 30. Januar 2023]).
  33. Fahrzeugflotte. Abgerufen am 30. Januar 2023.
  34. Fahrzeugflotte. Abgerufen am 30. Januar 2023.
  35. vogtlandbahn + Fahrzeuge. Abgerufen am 30. Januar 2023.
  36. archive.ph. Abgerufen am 30. Januar 2023.
  37. Fahrzeuge. Erfurter Bahn, abgerufen am 30. Januar 2023.
  38. Fahrzeuge. Süd-Thüringen-Bahn, abgerufen am 30. Januar 2023.
  39. Fahrzeugpark der Mitteldeutschen Regiobahn. Abgerufen am 30. Januar 2023.
  40. Ringzug erstrahlt in neuem Glanz Züge fahren künftig im Landesdesign / Die ersten beiden neugestalteten Fahrzeuge sind nun im regulären Fahrbetrieb. 25. Juli 2023, abgerufen am 26. Juli 2023 (deutsch).
  41. Jürgen Dreher: Langes Warten auf neue Ringzug-Fahrzeuge: Warum vorerst eine neue Optik reichen muss. 26. Februar 2023, abgerufen am 28. Mai 2023.
  42. Regio Shuttle der Hohenzollerischen Landesbahn fahren künftig in Tschechien. In: Bahnonline.ch. 19. Dezember 2020, abgerufen am 31. Januar 2023.
  43. Regio-Shuttle RS-1. City-Bahn Chemnitz, abgerufen am 31. Januar 2023.
  44. Unsere Fahrzeuge. Abgerufen am 31. Januar 2023.
  45. RegioShuttle RS1 verstärkt Fahrzeugflotte der HANSeatischen Eisenbahn - DESAG Holding. Abgerufen am 31. Januar 2023.
  46. Herzlich Willkommen - Zugbringer (zugbringer.com). Abgerufen am 31. Januar 2023.
  47. Moderne neue Triebwagen bei der Rurtalbahn. In: AVV. (avv.de [abgerufen am 31. Januar 2023]).
  48. Abschied vom RS1. In: eisenbahn-magazin. Nr. 7, 2021, S. 30.
  49. RegioShuttle der Hohenzollerischen Landesbahn fahren künftig in Tschechien. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  50. České dráhy kauft 11 RegioShuttle RS1. Abgerufen am 24. Dezember 2023 (deutsch).
  51. Tschechien-Prag: Schienenfahrzeuge 2023/S 183-569831 Bekanntmachung vergebener Aufträge – Sektoren Ergebnisse des Vergabeverfahrens Lieferauftrag. In: Tenders Electronic Daily. 22. September 2023, abgerufen am 22. September 2023 (deutsch, tschechisch).
  52. HEROS verkauft weitere 16 RegioShuttle RS1 an České dráhy. Abgerufen am 24. Dezember 2023 (deutsch).
  53. Vgl. Mitteldeutsche Regiobahn, Fahrzeuge. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. August 2009; abgerufen am 30. August 2009.