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Stadtbefestigung St. Andrä

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Stadtbefestigung um 1640
Stadtmauer
Stadtmauerrest

Die Stadtbefestigung St. Andrä befindet sich in der Stadtgemeinde St. Andrä im Bezirk Wolfsberg in Kärnten. Die Stadtbefestigung steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).

Eine urgeschichtliche Wallanlage befand sich in der Ortschaft Dachberg. Eine römische Ansiedlung bestand im Gemmersdorf, ein römischer Gutshof stand in Lindhof.

Der Ort St. Andrä wurde urkundlich 1145 genannt, 1223 als Markt und 1289 als Stadt. Von 1228 bis 1859 war St. Andrä der Sitz vom Bistum Lavant. 1289 und 1297 erfolgten Zerstörungen des Ortes, der Wiederaufbau der Befestigungen erfolgte ab 1339.

Im Jahr 1480 erfolgte die Eroberung der Stadt durch Leonhard II. von Kollnitz. Der Wiederaufbau geschah von 1495 bis 1519 durch Leonhard von Keutschach.

Im Osten ist der Ort durch einen Steilabfall gegen die Lavant hin geschützt. Von der ehemaligen Befestigung sind besonders im Süden Mauerreste mit Schießscharten und einen Rundturm erhalten.

  • St. Andrä (im Lavanttal), Stadt, Lageplan der Altstadt. In: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Kärnten 2001. S. 711.
Commons: Stadtbefestigung St. Andrä im Lavanttal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 46° 45′ 54,6″ N, 14° 49′ 24,5″ O