Stadtbefestigung Voitsberg



Das Stadtbefestigung Voitsberg steht im Kainachtal am Fußpunkt der Straße über die Stubalpe in der Stadtgemeinde Voitsberg im Bezirk Voitsberg in der Steiermark. Die Stadtbefestigung steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).
Beschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ursprüngliche Ansiedlung befand sich am Tregistbach um die Margarethenkirche, die alte Pfarrkirche, urkundlich 1103 genannt und 1890 abgebrochen.
Um 1200 erfolgte eine planmäßige Stadtgründung durch Herzog Leopold VI. im Schutz der nach 1170 erbauten landesfürstlichen Burg, heute Burgruine Obervoitsberg, bis zum linken Ufer der Kainach. 1245 urkundlich civitas. Die Durchzugsstraße verbreitert sich zum Hauptplatz als einziger Platz mit einer durchgehend geschlossenen Verbauung. Die Schmalseiten des Hauptplatzes waren ehemals durch zwei Stadttore abgeriegelt. Im Nordosten befand sich in Richtung der alten Ansiedlung am Tregistbach noch das Spital- oder Tregisttor.
Stadt und Burg waren durch eine gemeinsame Wehrmauer miteinander verbunden und bildeten eine befestigungstechnische Einheit ergänzt durch die Burg Greißenegg am Südufer der Kainach. Die Stadtmauern aus dem 14. Jahrhundert sind in Resten erhalten, besonders im Norden und Nordosten. Ein erhaltener Rundturm steht an der Südecke Roseggergasse – Schillerstraße.
Die der Stadtbefestigung anvertraute Michaelkirche steht an der Kirchengasse in einem kleinen Kirchenplatz südlich hinter der Gebäudefront des Hauptplatzes. Die heutige Stadtpfarrkirche steht westlich außerhalb der Stadtbefestigung bzw. Altstadt.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Voitsberg, Stadt, Stadtbefestigung, historischer Ortsplan nach dem Katasterplan von 1823. In: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Steiermark (ohne Graz) 1982. S. 583–584.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Koordinaten: 47° 3′ 6,9″ N, 15° 8′ 58,3″ O
