Stadtbezirk Eving

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Stadtbezirk Eving
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 33′ 0″ N, 7° 28′ 0″ O
Höhe: 93 m ü. NN
Fläche: 22,89 km²
Einwohner: 38.327 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.674 Einwohner/km²
Postleitzahlen: 44239–44339, 44145–44147
Vorwahl: 0231
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Lage des Dortmunder Stadtbezirks Eving innerhalb Dortmunds.

Eving ist ein Stadtbezirk im Dortmunder Norden. Am 31. Dezember 2017 lebten im Stadtbezirk Eving 38.327 Einwohner.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bezirk umfasst die ehemals selbständigen Ortschaften Brechten, Holthausen, Lindenhorst, Eving und Kemminghausen. Eving, Kemminghausen und Lindenhorst wurden 1914, Brechten und Holthausen 1928 nach Dortmund eingemeindet. Sie bildeten dann mit anderen Stadtbezirken die Großstadt Dortmund. Die Dörfer hatten bis zur Zeit der Industrialisierung landwirtschaftlichen Charakter. Auch heute zeichnen sich die Ortsteile Brechten, Holthausen und Lindenhorst durch ihren dörflichen Charakter aus.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt auf einer Höhe von 93 m ü. NN nördlich der Dortmunder Innenstadt. Im Norden des Stadtbezirks befinden sich die Erholungs- und Naturschutzgebiete Grävingholz und Süggelwald. Der Stadtbezirk Eving grenzt im Westen an Mengede, im Südwesten an Huckarde, im Süden an den Stadtbezirk Innenstadt-Nord sowie im Osten an Scharnhorst. Im Norden grenzt Eving an die Stadt Lünen im Kreis Unna.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kath. Kirche St. Barbara
Hammerkopfturm der Zeche Minister Stein in Dortmund. Im nachträglich angebauten, länglichen Unterbau befinden sich Büroeinrichtungen

In Eving und Lindenhorst begann 1870 mit der Teufe der ersten Schächte auf den Steinkohlenzechen Zeche Minister Stein und Zeche Fürst Hardenberg der Wandel zur Industriegesellschaft. Die Zechen waren bis zur Stilllegung 1987 der Haupterwerbszweig im Stadtbezirk. Die Belegschaft der Bergwerke betrug in Spitzenzeiten bis fünftausend Beschäftigte.

Das ehemalige Betriebsgelände der Zeche Minister Stein bildet heute die Grundlage der Neuen Mitte Eving, dessen Wahrzeichen der sanierte Hammerkopfturm des Bergwerks ist.

Durch den Zuzug von Bergleuten und Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg wohnten bis 41.000 Einwohner im Stadtbezirk.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 31. Dezember 2017 lebten 38.327 Einwohner im Stadtbezirk Eving.

Struktur der Bevölkerung:

  • Minderjährigenquote: 20,4 % (Dortmunder Durchschnitt: 19,4 %)[2]
  • Altenquote: 34,0 % (Dortmunder Durchschnitt: 30,0 %)[3]
  • Ausländeranteil: 23,8 % (Dortmunder Durchschnitt: 17,7 %)[4]
  • Arbeitslosenquote: 12,3 % (Dortmunder Durchschnitt: 11,0 %)[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Denkmalliste der Stadt Dortmund umfasst im Stadtbezirk Dortmund-Eving 43 Baudenkmale, darunter 22 Wohnhäuser oder Wohnsiedlungen, 11 landwirtschaftliche Gebäude, 4 Sakralbauten, 2 Industrieanlagen, 1 Wohn- und Geschäftshaus, 1 öffentliches Gebäude, 1 Friedhof und 1 Geschäftshaus.[6]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überregional bekannt ist der Sportverein TuS Eving-Lindenhorst, aus dem die bekannten Fußballspieler Lars Ricken und Michael Zorc sowie der Torwart Stefan Klos hervorgingen. Einer der bekanntesten Einwohner von Eving war der im Jahr 2000 verstorbene Radprofi und Radsporttrainer Gustav Kilian.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus-Peter Wolter-Veith: Evinger Geschichte. Zweifacher Strukturwandel im Norden Dortmunds. Hrsg.: Evinger Geschichts- und Kulturverein e.V. regio-Verlag, 2000.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dortmund-Eving – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen in den statistischen Bezirken am 31.12.2017 (Memento des Originals vom 25. Juni 2018 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de (PDF-Datei)
  2. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (Memento des Originals vom 16. September 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de (PDF-Datei)
  3. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (Memento des Originals vom 16. September 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de (PDF-Datei)
  4. Staatsangehörigkeiten in den statistischen Bezirken am 31.12.2017 (Memento des Originals vom 25. Juni 2018 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de (PDF-Datei)
  5. Arbeitslosenquoten nach statistischen Bezirken am 30.06.2017 (Memento des Originals vom 25. Juni 2018 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de (PDF-Datei)
  6. Denkmalliste der Stadt Dortmund. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) In: dortmund.de – Das Dortmunder Stadtportal. Denkmalbehörde der Stadt Dortmund, 14. April 2014, archiviert vom Original am 15. September 2014; abgerufen am 18. Juni 2014 (Größe: 180 KB). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de