Stadtpark Bad Godesberg

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Fontäne an der Stadthalle

Der Stadtpark Bad Godesberg ist der Kurpark von Bad Godesberg im Herzen der Stadt.

Lage und Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Godesberger StadtparkWelt-Icon entstand ab 1880 im Stil eines englischen Landschaftsgartens. Durch Zukäufe ehemaliger Villengärten wuchs der Park auf seine heutige Größe.

Der Park liegt unmittelbar neben der Innenstadt. Nördlich, nur durch die Kurfürstenallee getrennt, schließt sich der RedoutenparkWelt-Icon an. Beide Parks zusammen verfügen über eine Fläche von 8 Hektar. Südlich kommt noch etwa die fünf Hektar große Rigal’sche WieseWelt-Icon hinzu, die nach den Freiherren von Rigal-Grunwald benannt ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Redoute und Kurfürstenallee 1792 (Kupferstich von Johann Ziegler nach Aquarell von Laurenz Janscha)

Kern des Redouteparks ist die RedouteWelt-Icon. Errichtet wurde die Redoute im spätklassizistischen Stil von 1790 bis 1792 unter Kurfürst Max Franz; Architekten waren Vater und Sohn Michael Leydel.

Beherrschendes Gebäude im Stadtpark selbst ist die StadthalleWelt-Icon. 1955 erbaut wurde sie berühmt durch den Parteitag der SPD, die hier das Godesberger Programm beschloss.

Östlich der Stadthalle befindet sich ein ovaler Teich mit einer Fontäne.Welt-Icon Die umliegenden Bäume und Sträucher stammen aus fast allen Kontinenten der Erde. Auffällig ist eine Eiche, die von den Godesberger Königshusaren zu Ehren Kaiser Wilhelm I. gepflanzt wurde.Welt-Icon Wenige Meter weiter, direkt an der Koblenzer Straße erinnert ein GedenksteinWelt-Icon an den am 28. Juli 2002 an dieser Stelle im Dienst ermordeten Polizeikommissar Gerd Höllige.

Kurkonzert

Nördlich der Stadthalle befindet sich eine Konzertmuschel.Welt-Icon An deren Rückseite steht die Wettersäule. 1876 erbaut handelt es sich bei der klassizistischen Wettersäule um die älteste in Deutschland.

Westlich der Stadthalle befindet sich die TrinkhalleWelt-Icon, seit 1962 "Kurfürstenquelle" genannt. Daneben ist die Skulptur Struktur 1971 des Künstlers Paul Julius Geissler aufgestellt.Welt-Icon Die abstrakte Figur wurde im Aluminium Sandguss hergestellt.

Weiter nördlich befinden sich die Tennisplätze des Vereins Grün-Weiss Godesberg.Welt-Icon Dahinter im nördlichen Teil des Parks entlang der Straße "Am Kurpark" befinden sich eine Reihe von Sehenswürdigkeiten. Die Ecke Koblenzer Straße/Am Kurpark wird durch einen kleinen runden Teich mit Fontäne geschmückt.Welt-Icon Daneben befindet sich ein unter Denkmalschutz stehendes Wegekreuz.Welt-Icon Weiter Richtung Redoute befindet sich die Bildsäule des Heimatvereins.Welt-Icon Die Steinsäule zeigt verschiedene Bilder aus der Godesberger Geschichte.

Knabe an der Quelle

Die Ecke Am Kurpark/Kurfürstenallee ist als Blumenrondell gestaltetWelt-Icon. Zwischen diesem und den Tennisplätzen befindet sich die Bronzeskulptur und Brunnen "Knabe an der Quelle"Welt-Icon des lettischen Künstler Naoum Aranson (1872–1943) aus dem Jahr 1905. Der Brunnen ist eine Stiftung der Brüder Wendelstadt. Er stand bis 1968 an der Stelle der Blumenhalle vor dem Rathaus.

Redoutenpark und Rigal’sche Wiese[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtpark geht jenseits der Kurfürstenallee in den Redoutenpark über. Dieser wurde ab 1820 angelegt und erhielt seine heutige Gestalt eines englischen Landschaftsparks 1856 durch den Gartenmeister Konrad Wilhelm Nelle (1813–1902) für den neuen Besitzer der Redoute, Viktor Wendelstadt.

Die Rigal’sche Wiese ist nicht als Landschaftspark, sondern als grasbestandenen Freifläche gestaltet. Daneben befinden sich die Parkplätze der Stadthalle.

An der Kurfürstenallee liegt das Hallenbad Kurfürstenbad.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stadtpark Bad Godesberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien