Stadtteile der Stadt Bern

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Bern besteht aus sechs Stadtteilen, die ihrerseits in insgesamt 32 «Statistische Bezirke» unterteilt sind.[1] Die Zahl der im Sprachgebrauch überlieferten Quartiere beträgt rund 100.[2]

Stadtteil Statistischer Bezirk BFS-Code Fläche[3]
in ha
Einwohner[4]
Ende 2014
Ausländer Frauen Männer
Stadtteil I
Innere Stadt
Schwarzes Quartier 351001 15 1169 13 % 49 % 51 %
Weisses Quartier 351002 10 986 15 % 52 % 48 %
Grünes Quartier 351003 15 1260 18 % 57 % 43 %
Gelbes Quartier 351004 13 675 28 % 60 % 40 %
Rotes Quartier 351005 32 345 30 % 54 % 46 %
Stadtteil II
Länggasse-Felsenau
Engeried 351006 67 1067 11 % 42 % 58 %
Felsenau 351007 309 3734 20 % 48 % 52 %
Neufeld 351008 664 5176 17 % 46 % 54 %
Länggasse 351009 30 3095 13 % 46 % 54 %
Stadtbach 351010 22 1606 14 % 46 % 54 %
Muesmatt 351011 39 4114 21 % 47 % 53 %
Stadtteil III
Mattenhof-Weissenbühl
Holligen 351012 384 6932 32 % 48 % 52 %
Weissenstein 351013 35 2392 10 % 47 % 53 %
Mattenhof 351014 61 6840 24 % 47 % 53 %
Monbijou 351015 52 3243 21 % 48 % 52 %
Weissenbühl 351016 82 7018 18 % 46 % 54 %
Sandrain 351017 84 4092 16 % 47 % 53 %
Stadtteil IV
Kirchenfeld-Schosshalde
Kirchenfeld 351018 130 3782 12 % 48 % 52 %
Gryphenhübeli 351019 35 1811 9 % 48 % 52 %
Brunnadern 351020 132 4637 9 % 42 % 58 %
Murifeld 351021 121 4851 18 % 45 % 55 %
Schosshalde 351022 199 8308 14 % 45 % 55 %
Beundenfeld 351023 230 2845 15 % 47 % 53 %
Stadtteil V
Breitenrain-Lorraine
Altenberg 351024 39 1426 9 % 39 % 61 %
Spitalacker 351025 68 7238 15 % 46 % 54 %
Breitfeld 351026 165 6156 19 % 46 % 54 %
Breitenrain 351027 44 6285 25 % 47 % 53 %
Lorraine 351028 66 3971 24 % 49 % 51 %
Stadtteil VI
Bümpliz-Oberbottigen
Bümpliz 351029 295 16'530 29 % 47 % 53 %
Oberbottigen 351030 1282 1388 4 % 52 % 48 %
Stöckacker 351031 23 1740 46 % 54 % 46 %
Bethlehem 351032 418 14'377 36 % 49 % 51 %

Karte Berner Quartiere.png
Berner Quartiere

Die Raumgliederungen der Stadt Bern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statistik Stadt Bern [5] liefert Daten über die Stadt Bern als Ganzes, aber auch zu den verschiedenen räumlichen Einteilungen wie Stadtteilen, Statistischen Bezirken usw. Nachfolgend findet sich eine Übersicht zu diesen Raumgliederungen mit der Anzahl Raumeinheiten in Klammern sowie kurzen Beschreibungen.

  • Kleinquartiere (792) sind die kleinste Einheiten. Sie dienen als Puzzlestücke, mit denen sich lückenlos alle gröberen Einteilungen herstellen lassen. Bei der Überarbeitung in den Jahren 2009/2010 wurde die Einteilung verfeinert. Aus Datenschutzgründen werden Daten auf dieser Stufe nicht publiziert.
  • Volkszählungsquartiere (292): Diese Gliederung wurde erstmals für die Eidg. Volks- und Wohnungszählung 1980 verwendet. Es sind möglichst homogene Gebilde, die maximal 1000 Personen umfassen sollen. Anlässlich der Kleinquartierüberarbeitung erfuhr diese Einteilung kleine Anpassungen.
  • Betriebszählungsquartiere (164): Gebildet anlässlich der Eidg. Betriebszählung 1975 wird diese Gliederung für Arbeitsplatzauswertungen verwendet.
  • Gebräuchliche Quartiere (114): In Zusammenarbeit mit den Quartierkommissionen der Stadt Bern wurden die Gebräuchlichen Quartiere gebildet, um neben die offiziellen, administrativen Gebietseinteilungen eine Gliederung zu stellen, welche die Stadt Bern aus der Sicht der Quartierarbeitenden und Anwohnenden abbildet (Lebensweltperspektive). Die Quartiere sollen in sich relativ homogen sein und als Einheiten wahrgenommen werden.
  • Statistische Bezirke (32): Die Einteilung besteht in dieser Form seit 1960 und ist Basis vieler Auswertungen für die Stadtverwaltung. Im Jahrbuch sind die Statistischen Bezirke die feinste Unterteilung. Auf der nächsten Seite findet sich eine ausführliche Übersicht.
  • Die Schulkreise (6) teilen die Stadt Bern in sechs Teilgebiete auf, die sich teilweise an den Stadtteilen orientieren. Sie bilden eine schulpolitische und schulplanerische Einheit.
  • Die Stadtteile (6) gliedern die Stadt Bern in folgende Gebiete: Innere Stadt (Stadtteil I), Länggasse-Felsenau (II), Mattenhof-Weissenbühl (III), Kirchenfeld-Schosshalde (IV), Breitenrain-Lorraine (V) und Bümpliz-Oberbottigen (VI). Die letzte Änderung an den Stadtteilen trat Anfang 2001 in Kraft. Der Statistische Bezirk Beundenfeld wurde vom Stadtteil V in den Stadtteil IV verschoben.

Stadtentwicklungskonzept (STEK)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prognosen zur den Einwohnern wurden für das Stadtentwicklungskonzept (STEK) 2016 erstellt. Dort wird bei gesteigerter Bautätigkeit und durch Nutzung von Verdichtungspotenzial bis 2030 mit einem Wachstum um 12 % von 140'000 im Jahr 2015 auf 157'000 Personen gerechnet. Die Entwicklung der einzelnen Stadtteile wird unterschiedlich eingestuft:

  • Im Stadtteil I, der Inneren Stadt, werden kaum nennenswerte Veränderungen erwartet.
  • In der Länggasse-Felsenau, im Stadtteil II, dürfte in den Jahren 2020 bis 2030 mit Einwohnerzuwächsen zu rechnen sein. Dies namentlich im Zuge der mutmasslichen Wohnbautätigkeit im Vierer- und Mittelfeld.
  • Anders zeigt sich die Situation im Stadtteil III, Mattenhof-Weissenbühl: Der starke Einwohnerzuwachs der vergangenen Jahre dürfte sich allmählich verflachen und ab ca. Mitte der 2020er-Jahre in einen leichten Bevölkerungsrückgang übergehen.
  • Im Stadtteil IV, Kirchenfeld-Schosshalde, wird ab den 2020er-Jahren mit einer starken Wohnbautätigkeit gerechnet, was zu einem markanten Einwohnerzuwachs führen dürfte.
  • Auch im Stadtteil Breitenrain-Lorraine (V) wird – namentlich in den Jahren 2018 bis 2020 und ab 2025 – mit einer gegenüber den vergangenen Jahren höheren Wohnbautätigkeit gerechnet, was zu einer Zunahme der Bevölkerungszahl führen dürfte.
  • Der Stadtteil VI, Bümpliz-Oberbottigen, wird wie bisher der einwohnerstärkste Stadtteil bleiben. Namentlich bei einem hohen Szenario dürfte auch hier der meiste neue Wohnraum entstehen, dies einerseits in den Jahren 2016 bis 2017, dann aber auch ab Mitte der 2020er-Jahre. Unter diesen Gesichtspunkten ist – beim hohen Szenario – gegen Ende des Prognosehorizontes mit einer Einwohnerzahl von mehr als 40'000 Personen zu rechnen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stadtteile der Stadt Bern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.bern.ch/themen/stadt-recht-und-politik/bern-in-zahlen/katost/stasta
  2. http://www.quavier.ch/fileadmin/pdf/GQU2011_Bern.pdf
  3. Quartiergrenzen von Schweizer Städten
  4. Die Wohnbevölkerung der Stadt Bern Ende 2014. Stadt Bern, Präsidialdirektion, Abteilung Stadtentwicklung, April 2013, S. 5, abgerufen am 6. März 2014 (PDF, 2.69 MB).
  5. Statistisches Jahrbuch der Stadt Bern, Berichtsjahr 2016