Stadtwerke Kaiserslautern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Artikel Stadtwerke Kaiserslautern und SWK Verkehrs-AG überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→ Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. AF666 (Diskussion) 11:41, 23. Jan. 2017 (CET)
SWK Stadtwerke Kaiserslautern GmbH
Rechtsform Anstalt des öffentlichen Rechts
Sitz Kaiserslautern, Deutschland
Mitarbeiter über 900[1]
Branche Stadtwerke
Website www.swk-kl.de

Die Stadtwerke Kaiserslautern (SWK) sind ein Unternehmen, das sich vollständig im Eigentum der Stadt Kaiserslautern befindet und als Holding für die Versorgungs- und Verkehrsbeteiligungen der Stadt Kaiserslautern dient. Das heutige Unternehmen entstand 1991 durch Umwandlung des Eigenbetriebs der Stadt Kaiserslautern. 2011 wurde dann schließlich aus der TWK Technische Werke Kaiserslautern GmbH die heutige SWK Stadtwerke Kaiserslautern GmbH[2][3]

Bereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtwerke Kaiserslautern und ihre Tochterunternehmen sind sowohl für die Energie-, Wasser- und Wärmeversorgung als auch für den Stadtbusverkehr in Kaiserslautern zuständig. Für die Abfallentsorgung sind verschiedene private Unternehmen zuständig, die gemeinsam in der kommunalen Anstalt Zentrale Abfallentsorgung Kaiserslautern (ZAK) agieren.[4] Die SWK betreiben zwei Erdgastankstellen[5]:

  • an den Brandenburger Straße in der Nähe des Pfaffgeländes
  • an der Mainzer Straße

Zu den SWK gehören folgende Tochterunternehmen:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtwerke Kaiserslautern gehen auf die im Jahr 1858 gegründete Gasanstalt zurück. 1888 erwarb die Stadt schließlich die Rechte am Lauterspring, der Quelle der Lauter, woraufhin ab 1889 der systematische Aufbau einer Wasserversorgung begann. Am 3. September 1894 wurde als weiteres Projekt die erste städtische Bahnhofsbeleuchtung am Bahnhofsvorplatz errichtet. Der Kaiserslauterer Personenverkehr begann schließlich 1905; elf Jahre später wurde dann auch die Straßenbahn Kaiserslautern eröffnet, welche jedoch nur bis 1935 bestand. Ab 1949 gab es bis 1985 auch Obusse in Kaiserslautern. 1952 wurde die Deutsche Bundesbahn erstmals mit Dampf aus dem Kaiserslauterer Heizkraftwerk beliefert. Am 1. Juli 2011 fusionierte die Gasanstalt Kaiserslautern AG mit der Technische Werke Kaiserslautern Versorgungs-AG.[2]

SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SWK Versorgungs-AG ist für die Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung der Stadt Kaiserslautern zuständig. Ihren Ursprung hat das Unternehmen in der 1991 gegründeten TWK Technische Werke Kaiserslautern Versorgungs-AG. Am 12. November 2009 wurde die Versorgungsholding EWP Energie Wasser Partner AG (kurz: EWP AG) mit Sitz in Kaiserslautern gegründet. Im Juni 2011 wurde dann die EWP Energie Wasser Partner AG in die SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG umfirmiert. Zum 1. Juli 2011 mit Rückwirkung zum 1. Januar 2011 wurden die TWK Technische Werke Kaiserslautern Versorgungs-AG und die Gasanstalt Kaiserslautern AG auf die SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG verschmolzen. Anteilseigner sind zu 74,9 % die SWK Stadtwerke Kaiserslautern GmbH und zu 25,1 % die Thüga AG.[6]

SWK Stadtwerke Kaiserslautern Verkehrs-AG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: SWK Verkehrs-AG

Die SWK Verkehrs-AG wurde 1991 als TWK Technische Werke Kaiserslautern Verkehrs-AG gegründet. 2011 erfolgte die Umfirmierung in SWK Stadtwerke Kaiserlautern Verkehrs-AG. Das Unternehmen betreibt ein Omnibusnetz mit über 500 Haltestellen in alle Stadtteile. Zentrale Knotenpunkte befinden sich am Hauptbahnhof sowie in der Stadtmitte. Dabei sind im Linienverkehr ausschließlich Niederflurbusse unterwegs. Sie sind als „Ökoprofitbetrieb Kaiserslautern 2010“ ausgezeichnet und ISO-zertifiziert. Die SWK Stadtwerke Kaiserslautern GmbH ist alleinige Aktionärin des Verkehrsunternehmens.[7][8]

Tochtergesellschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den SWK gehören folgende Tochterunternehmen:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. SWK Stadtwerke Kaiserslautern - Unsere Philosophie. In: swk-kl.de. Abgerufen am 23. Januar 2017.
  2. a b A.Hoev.: SWK Stadtwerke Kaiserslautern - Historisches. In: swk-kl.de. Abgerufen am 23. Januar 2017.
  3. Beteiligungen der Stadt Kaiserslautern - Beteiligungsbericht 2016. Stadtverwaltung Kaiserslautern - Referat Finanzen, Januar 2017, S. 96, abgerufen am 30. August 2017 (PDF; 2,99 MB).
  4. ZAK - Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern – ZAK Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern. In: zak-kl.de. Abgerufen am 23. Januar 2017.
  5. A. Höv.: Erdgastankstelle Erdgasförderprogramm – SWK Stadtwerke Kaiserslautern. In: swk-kl.de. Abgerufen am 23. Januar 2017.
  6. Beteiligungen der Stadt Kaiserslautern - Beteiligungsbericht 2016. Stadtverwaltung Kaiserslautern - Referat Finanzen, Januar 2017, S. 107, abgerufen am 30. August 2017 (PDF; 2,99 MB).
  7. SWK Stadtwerke Kaiserslautern - SWK Verkehrs-AG. In: swk-kl.de. Abgerufen am 23. Januar 2017.
  8. Beteiligungen der Stadt Kaiserslautern - Beteiligungsbericht 2016. Stadtverwaltung Kaiserslautern - Referat Finanzen, Januar 2017, S. 120, abgerufen am 30. August 2017 (PDF; 2,99 MB).