Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm

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SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH

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Rechtsform GmbH
Gründung 1982
Sitz Ulm, Deutschland
Leitung Klaus Eder
Mitarbeiterzahl 997
Umsatz 471 Mio. Euro
Branche Stadtwerke
Website www.swu.de
Stand: 31. Dezember 2018

Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH sind eine 1982 gegründete städtische Unternehmensgruppe. Als kommunales Versorgungsunternehmen beliefern die SWU hauptsächlich die Region Ulm und Neu-Ulm mit Strom, Gas, Wasser, Wärme und bieten Telekommunikationsdienste an. Darüber hinaus stellen die SWU den örtlichen Personennahverkehr in den Städten Ulm und Neu-Ulm.

In Baden-Württemberg zählen die SWU mit mehr als 200.000 Kunden, einem Konzernumsatz von 443 Millionen Euro und einer Beschäftigung entsprechend 992,3 Vollzeitäquivalent (Stand 31. Dezember 2016) zu den führenden Energiedienstleistern unter den Stadtwerken. Seit der Neustrukturierung der Stadtwerke zur SWU Unternehmensgruppe 1998 gründeten die SWU verschiedene Tochtergesellschaften und entwickelten Dienstleistungen auch in den Bereichen Telekommunikation, IT-Management und Consulting.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wasserkraftwerk „Böfinger Halde“

1853 erfolgte der Beschluss des Rates der Stadt Ulm, die Straßen mit Gas zu beleuchten und es begann der Bau des Gaswerkes am Neutor. Um der gestiegenen Nachfrage zu begegnen, wurde 1857 die Städtische Gasfabrik Ulm gebaut. 1871 schloss diese einen Gasvertrag mit der Stadt Neu-Ulm.[2]

Auch die Wasserversorgung wurde ab 1873 in Ulm zentral geregelt. Nach der Erfindung der Elektrizität erfolgte 1895 die Inbetriebnahme des Ulmer Elektrizitätswerks an der Olgastraße. Zwei Jahre später am 15. Mai 1897 fuhr die erste Ulmer elektrische Straßenbahn.

1906 erfolgte die Umstellung der städtischen Straßenbeleuchtung von Gas auf Strom. Gleichzeitig wurde das erste Wasserkraftwerk im Neu-Ulmer Stadtteil Ludwigsfeld fertiggestellt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte 1946 die Umwandlung der einzelnen Gesellschaften in einen städtischen Eigenbetrieb. Wegen des steigenden Strombedarfs wurde 1953 das größte Ulmer Wasserkraftwerk Böfinger Halde in Betrieb genommen.

1982 wurde der städtische Eigenbetrieb Stadtwerke in eine GmbH umgewandelt und ein Jahr später wurde die Stadt Neu-Ulm Gesellschafter der neuen Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH.

Aus wirtschaftlichen Erwägungen wurde 1998 eine Neustrukturierung der Stadtwerke zur SWU-Unternehmensgruppe mit Gründung der SWU Energie GmbH und SWU Verkehr GmbH vorgenommen. Aus dem gleichen Grund erfolgte 1999 die Gründung der Energie Plus Handels- und Servicegesellschaft mbH (Energie Plus) und damit die Einführung der Marke „SchwabenStrom“. Die Energie Plus wurde im August 2008 in SWU Vertrieb GmbH umfirmiert.

Die im Januar 2007 vorgelegte Auswertung zum Preisvergleich deutscher Gasanbieter des Bundeskartellamtes platzierte die SWU unter 35 verglichenen Unternehmen auf Rang 34 und damit zum zweitteuersten Anbieter bundesweit.

Die Historie der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1853 Bau des Gaswerkes am Neutor
  • 1857 Bau der "Städtischen Gasfabrik Ulm"
  • 1871 Gasvertrag mit der Stadt Ulm
  • 1873 Inbetriebnahme der ersten zentralen Wasserversorgung in Ulm
  • 1895 Inbetriebnahme des Ulmer Elektrizitätswerkes an der Olgastraße
  • 1897 Fahrt der ersten Ulmer Straßenbahn durch die Hirschstraße
  • 1899 Lieferung des ersten Stroms aus Wasserkraft
  • 1906 Umstellung der Ulmer Straßenbeleuchtung von Gas auf Strom
  • 1906 Fertigstellung des Wasserkraftwerks Ludwigsfeld
  • 1946 Umwandlung in einen städtischen Eigenbetrieb
  • 1953 Inbetriebnahme des größten Ulmer Wasserwerkes „Böfinger Halde“
  • 1982 Umwandlung der Stadtwerke in eine GmbH
  • 1983 Aufnahme der Stadt Neu-Ulm als Gesellschafter
  • 1998 Neustrukturierung der Stadtwerke zur SWU Unternehmensgruppe
  • 1998 Gründung der „SWU Energie GmbH“ und der „SWU Verkehr GmbH“
  • 1999 Gründung der „SWU Vertriebs-Gesellschaft mbH“
  • 1999 Einführung der Marke „SchwabenStrom“
  • 2000 Gründung der „SWU TeleNet GmbH“
  • 2001 Einführung Öko-Audit und ISO 14001
  • 2002 Beschäftigung von mehr als 1.000 Mitarbeitern und rund 50 Auszubildenden
  • 2005 Gründung der SWU Netze GmbH
  • 2007 Jubiläum: 150 Jahre Gasversorgung in Ulm
  • 2008 Einführung von „SWU NaturStrom“
  • 2008 Bau einer der größten Photovoltaik-Anlagen bei EvoBus in Neu-Ulm
  • 2009 Erweiterung der Straßenbahnlinie 1 bis Böfingen
  • 2009 Inbetriebnahme des Wasserkraftwerkes Kostheim
  • 2010 Staustufenerhöhung am Wasserkraftwerk Böfinger Halde
  • 2010 Einführung von SWU „NaturGas 10“ und „SWU NaturGas 30“
  • 2010 Eröffnung des „ServiceCenter Neue Mitte“ (vereint alle Dienstleistungen der SWU mit den Bürgerdiensten der Stadt Ulm)
  • 2011 Fertigstellung des Holzvergasungs-Heizkraftwerkes in Senden
  • 2018 Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie 2

Unternehmensstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SWU-Unternehmensgruppe besteht aus der übergeordneten Holding SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, die im Besitz der Städte Ulm (94 Prozent Unternehmensanteil) und Neu-Ulm (6 Prozent) ist[1] und die folgende direkte Beteiligungen hält:[3][4]

  • FUG – Fernwärme Ulm GmbH (50 Prozent)
  • Regionale Energieagentur Ulm gGmbH (6,15 Prozent)
  • Bayerngas Gas GmbH (5 Prozent)
  • WV Energie AG (0,24 Prozent)

Zur Holding gehören drei operativ eigenständige Tochtergesellschaften (jeweils zu 100 Prozent):

  • SWU Energie GmbH
  • SWU Telenet GmbH
    • G-Fit Gesellschaft für innovative Telekommunikationsdienste mbH & Co. KG (25 Prozent)
    • citysens GmbH (50,1 Prozent)

Geschäftsführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1. Juli 2015 ist Klaus Eder Vorsitzender der Geschäftsführung der SWU-Unternehmensgruppe und alleiniger Geschäftsführer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, davor hatte fast 20 Jahre Matthias Berz diesen Posten inne.

Aufsichtsratsvorsitzender ist der Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Gunter Czisch. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist der Oberbürgermeister der Stadt Neu-Ulm, Gerold Noerenberg und als Konzernbetriebsratsvorsitzender der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH fungiert Claus Jürgen Deyle.[5] Weitere Aufsichtsräte sind verschiedene Stadträte aus Ulm und Neu-Ulm.

SWU Energie GmbH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Aufgabengebiet der SWU Energie GmbH mit dem Tochterunternehmen SWU Energie Beteiligungsgesellschaften II mbH ist sowohl die Energieproduktion als auch die Belieferung der Kunden mit Strom, Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser. Zudem ist der Vertrieb aller SWU-Produkte hier angesiedelt. Wegen der Vorgaben zum Unbundling ist der Netzbetrieb organisatorisch vom Vertrieb getrennt und in der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH angesiedelt.

Die SWU verfolgt seit Jahren die Strategie, ihre Erzeugungskapazitäten weiter auszubauen und setzt dabei hauptsächlich auf regenerative Energiequellen. Bis zum Jahr 2020 soll die eigene Erzeugung aus erneuerbaren Energien den Strombedarf der Haushalte vollständig decken. Bis 2050 soll der Bedarf der gesamten Region – einschließlich der Gewerbe- und Industriekunden – selbst erzeugt werden können. Produziert wird in eigenen, regionalen Anlagen sowie in Kraftwerken andernorts, an denen die SWU Beteiligungen hält (siehe Beteiligungen).

Wasserkraftwerke
Kraftwerk Ort Leistung [MW] Fallhöhe [m] Anzahl Turbinen Regelarbeitsvermögen [GWh] Baujahr Gewässer Flusskilometer
Kraftwerk Ludwigsfeld Neu-Ulm 0,58 4,3 1906 Illerkanal
Kraftwerk Wiblingen Ulm 1,25 8,0 1907 Donau
Kraftwerk Öpfingen Öpfingen 3,0 5,50 3 12,6 1923 Donau
Kraftwerk Neu-Ulm Neu-Ulm 0,59 4,3 1926 Illerkanal
Kraftwerk Donaustetten Ulm 4,5 21,8 1926 Donau
Kraftwerk Böfinger Halde Ulm, Neu-Ulm 8,8 7,0 2 51 1953 Donau 2581,5
Kraftwerk Söflingen Ulm 0,006 0,03 1992 Blau
Kraftwerk Ersingen Erbach 0,056 0,31 2003 Donau
Kraftwerk Kostheim (Beteiligung) Ginsheim-Gustavsburg, Hochheim am Main 4,960 3 2 2009 Main 3,209
Kraftwerk Herbrechtingen (Beteiligung) Herbrechtingen 0,146 1991 Brenz
Pumpspeicherkraftwerk Blautal Blaubeuren (60) (162) 2016 eingestellt[6] Blau

SWU TeleNet GmbH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SWU TeleNet GmbH ist zu 100 Prozent ein Tochterunternehmen der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH. Die Kompetenz des Unternehmens liegt sowohl im Bereich der Informationstechnik als auch der Telekommunikation. Die SWU TeleNet GmbH versorgt neben dem Stadtgebiet Ulm/Neu-Ulm zunehmend auch die Ortsteile sowie die Umgebung der beiden Donaustädte mit ihren Lösungen für Kabelfernsehen, Internet und Telefonie. Zu den Kunden zählen sowohl Privat- als auch Geschäftskunden.

SWU Verkehr GmbH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SWU Verkehr GmbH
SWU Logo.svg
Basisinformationen
Unternehmenssitz Ulm
Bezugsjahr 2018
Geschäftsführung André Dillmann
Verkehrsverbund DING
Mitarbeiter 196
Linien
Straßenbahn 2
Bus 20
Anzahl Fahrzeuge
Straßenbahnwagen 22
Omnibusse 52
Statistik
Fahrgäste 36,8 Mio.
Fahrleistung 5,26 Mio. km pro Jahr
Länge Liniennetz
Eisenbahnlinien 24,4 km
Straßenbahnlinien 20,3 km
Buslinien 203,5 km
Combino-Straßenbahn an der Haltestelle Donaustadion

Die SWU Verkehr GmbH betreibt mit 20 Buslinien (darunter 7 Nachtbuslinien) und zwei Straßenbahnlinien den überwiegenden Anteil des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in den Städten Ulm und Neu-Ulm.

Seit dem 1. Januar 2018 ist die SWU Verkehr GmbH als Inhaberin der Linienkonzessionen für den Fahrplan verantwortlich und Partnerunternehmen im Verkehrsverbund DING. Außerdem ist die SWU Verkehr für die Infrastruktur und deren Wartung zuständig. Die Fahrleistungen wurden seit 2006 von der SWU Verkehr GmbH und der Schwaben Mobil Nahverkehr Service GmbH erbracht, bei der die SWU Verkehr GmbH mit einem Anteil von 51 Prozent Mehrheitseignerin war. Seit dem 1. Januar 2018 firmiert die Schwaben Mobil Nahverkehr Service GmbH als hundertprozentige Tochter der SWU Verkehr GmbH unter dem Namen SWU mobil GmbH.

2018 wurden insgesamt 36,8 Millionen Fahrgäste auf einem Liniennetz von 223,8 Kilometern Länge befördert.[1]

Der SWU Verkehr gehören darüber hinaus 15 Kilometer Industriegleise in Ulm und Neu-Ulm. Außerdem hat das Unternehmen Mitte 2009 von DB Netz die rund 9 Kilometer lange Bahnstrecke Senden–Weißenhorn gepachtet, auf der zum Übernahmezeitpunkt nur Güterverkehr stattfand[7]. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft schrieb daraufhin im Dezember 2012 den Schienenpersonennahverkehr zwischen Weißenhorn und Ulm aus. Gewinner der Vergabe war die DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee (RAB). Zum Ausbau der Strecke und zur Erneuerung der Bahnhöfe wurde im Dezember 2011 das Planfeststellungsverfahren eingeleitet[8]. Nach dessen Abschluss sanierte die SWU Verkehr die Strecke im Sommer 2013 und kaufte sie schließlich im darauf folgenden Oktober. Seit Dezember 2013 verkehren zwischen Ulm und Weißenhorn Personenzüge im Stundentakt[9].

Bis 21. März 2009 war die Straßenbahn Ulm der kleinste Straßenbahnbetrieb in Deutschland. An besagtem Tag wurde die zu diesem Zeitpunkt einzige Ulmer Straßenbahnlinie (Linie 1) um 4,6 Kilometer und sieben Haltestellen bis in den Stadtteil Böfingen erweitert.

Am 30. März 2011 hat der Ulmer Gemeinderat die SWU Verkehr GmbH mit der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die Line 2 – bestehend aus den Streckenästen „Schulzentrum Kuhberg“ und „Wissenschaftsstadt“ – beauftragt. Bei einer Strecken-Gesamtlänge von 10,5 Kilometern waren 9,3 Kilometer Schiene sowie 18 barrierefreie Haltestellen neu zu bauen. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt etwa 115 Millionen Euro (einschließlich der notwendigen Erweiterung des SWU-Verkehrsbetriebshofes). Nach Abzug der zu erwartenden Fördermittel von Bund und Land belaufen sich die Kosten für die Stadt Ulm noch auf rund 50,2 Millionen Euro.

Im Juli 2014 wurde der Streckenabschnitt vom Schulzentrum Kuhberg zum Hauptbahnhof, und im Januar 2015 der Streckenast vom Hauptbahnhof zur Wissenschaftsstadt vom Regierungspräsidium Tübingen planfestgestellt, wobei sich Bund und Land mit 85,3 Millionen Euro an den aktualisierten Baukosten von 192 Millionen Euro beteiligen. Am 15. Oktober 2015 fand der Spatenstich für den ersten Streckenabschnitt nahe der Wendeschleife am Egginger Weg auf dem Kuhberg statt[10]. Im gleichen Monat fanden vorbereitende Maßnahmen zum Bau der ÖPNV-Brücke über die nördlich des Hauptbahnhofes gelegenen Gleisanlagen zum Kienlesberg statt. Die Inbetriebnahme der neuen Linie 2 erfolgte am 9. Dezember 2018.

Das Straßenbahnnetz soll weiter ausgebaut werden: Hierfür wurden für folgende Streckenführungen Machbarkeitsstudien beauftragt:

  • Hauptbahnhof – Neu-Ulm – Ludwigsfeld
  • Verlängerung Linie 1 Söflingen – Kohlplatte[11]

Verkehrsleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1947 bis 1963 betrieb die Verkehrsabteilung der SWU außerdem den Oberleitungsbus Ulm.

Die Stadt Ulm hat 2017 einen umfangreichen Nahverkehrsplan bei der PTV Transport Consult GmbH in Auftrag gegeben, der nach Fertigstellung am 19. Juli 2017 im Gemeinderat rechtswirksam beschlossen wurde. Der Nahverkehrsplan definiert den Istzustand des ÖPNV-Angebots in Ulm, leitet daraus Handlungsvorschriften für die weitere Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs ab und fungiert auch als Grundlage für die Vergabe von Verkehrsleistungen. Insbesondere wurden feste Angebotsstandards festgelegt, die ab 1. Januar 2020 verbindlich für alle Fahrleistungen der Linien in Aufgabenträgerschaft der Stadt Ulm gelten. So sind bei den eingesetzten Bussen und Straßenbahnen strenge Vorschriften hinsichtlich Alter, technischer Ausstattung und Design (Designvorschrift der SWU) einzuhalten. Weiterhin wurde im Nahverkehrsplan ein Zielnetz festgelegt, das in drei Umsetzungsstufen unterteilt ist, die letzte davon im Jahr 2020.[12]

Durch eine Direktvergabe der Stadt Ulm wurden alle Linienkonzessionen der SWU Verkehr, die zum 31. Dezember 2019 ausliefen, um 22,5 Jahre verlängert. Weiterhin werden die Konzessionen aller weiteren im Stadtgebiet Ulm verkehrenden Linien ebenfalls an die SWU Verkehr übertragen.[13]

Fuhrpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der vollständig niederflurige Fuhrpark besteht aus 52 Omnibussen der Marke Mercedes-Benz (davon 51 Gelenkbusse sowie ein Standardbus) sowie zehn Straßenbahnen des Typs Siemens Combino und zwölf des Typs Siemens Avenio M. Alle Busse sind mit Klimaanlage, TFT-Monitoren, WLAN und Videoüberwachung ausgestattet.[14] Bis in die 1980er Jahre bestand der Busfuhrpark weitgehend aus den Marken Magirus-Deutz und Setra, deren Hersteller in Ulm ansässig waren. Im historischen Bestand der SWU befinden sich bis heute Fahrzeuge dieser beiden Hersteller als Oldtimer.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c SWU Zahlenspiegel 2016. (PDF) SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, 2016, abgerufen am 21. November 2017.
  2. Vgl. SWU-Unternehmensgruppe, Imagebroschüre 2006, S. 10. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 8. Februar 2009.@1@2Vorlage:Toter Link/www.swu.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. SWU-Unternehmensgruppe mit Beteiligungen. In: swu.de. Abgerufen am 13. Februar 2019.
  4. Zahlenspiegel 2018. In: swu.de. Abgerufen am 5. November 2019 (PDF).
  5. Konzernabschluss und Konzernlagebericht. (PDF; 4,1 MB) In: www.swu.de. Stadtwerke Ulm, 7. Mai 2019, S. 24, abgerufen am 21. Februar 2020.
  6. Stadtwerke verzichten auf den Bau des Pumpspeicherkraftwerks Blautal. Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, 6. Juli 2016, abgerufen am 2. November 2019.
  7. SWU Verkehr betreibt Bahnstrecke Senden – Weißenhorn - Pachtvertrag ist unterzeichnet. In: newstix.de. Abgerufen am 17. August 2018.
  8. Niko Dirner: Wichtige Phase für Wiederbelebung der Zugstrecke Senden-Weißenhorn. In: Südwest Presse. 10. Februar 2012, abgerufen am 17. August 2018.
  9. Michael Janjanin: „Was will das Herz mehr?“ In: Südwest Presse. 14. Dezember 2013, abgerufen am 17. August 2018.
  10. Jakob Resch: Offizieller Beginn der Bauarbeiten für die Linie 2 mit dem Verkehrsminister. In: Südwest Presse, 15. Oktober 2015.
  11. Chirin Kolb: Pläne für längere Straßenbahnlinie 1. In: Südwest Presse. 23. August 2018, abgerufen am 27. Dezember 2018.
  12. Nahverkehrsplan Ulm. In: ulm.de. Abgerufen am 20. Mai 2019.
  13. Ulmer Nahverkehr wird weiter von den SWU betrieben. In: B4B Schwaben. Abgerufen am 5. November 2019.
  14. Fuhrpark und Vermietung. In: swu.de, abgerufen am 9. Dezember 2018.

Koordinaten: 48° 24′ 15″ N, 9° 59′ 4″ O