Stahlbetonbau

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Feuerverzinkter Bewehrungsstahl im Bereich der Betondecke eines Parkhauses

Der Stahlbetonbau, eine Form des Massivbaus, verwendet Beton als druckfestes Material sowie Bewehrungsstahl zur Aufnahme von Zugkräften. In Problembereichen werden auch Bewehrungsstäbe aus feuerverzinktem Stahl, Edelstahl oder glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) eingesetzt. Wird der Stahlbeton zusätzlich mit Spanngliedern versehen, spricht man von Spannbeton. Die Idee, den druckfesten, aber zugschwachen Beton in der Zugzone mit Bewehrung zu versehen, geht auf den französischen Gärtner Joseph Monier zurück, der Blumenkübel aus bewehrtem Beton herstellte.

Die Bemessung und Herstellung von Stahlbeton wurde in Deutschland in der DIN 1045-1 geregelt, seit Einführung der Eurocodes sind die Regelungen europaweit einheitlich in DIN EN 1992 Eurocode 2 festgelegt.

Als größter Betonbau der Welt gelten die Schleusenanlagen im Panamakanal: Dort sind seit 2009 neue Schleusenanlagen im Bau, die noch größer werden.[1] Weitere sehr große Stahlbauten sind auch andere Wasserbauwerke, siehe Kategorie:Wasserbauwerk nach Staat - besonders bekannt sind z. B. Bauwerke an der niederländischen Nordsee wie Zuiderzeewerke und Deltawerke.

Als erstes nach dem System von François Hennebique in Stahlbetonbauweise erbaute Bauwerk Deutschlands gilt der von der Firma Eisenbetonbau Max Pommer 1898/99 unter dem Architekten Max Pommer ausgeführte Erweiterungsbau der Notendruckerei Carl Gottlieb Röder in Leipzig.

Weitere große Stahlbetonbauwerke:

sowie andere Verkehrsinfrastruktur-Bauwerke

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Seeschifffahrt Februar 2014, S. 30–33: Oh wie teuer wird Panama