Stahlbetonbau

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Der Stahlbetonbau, eine Form des Massivbaus, verwendet Beton als druckfestes Material sowie Bewehrungsstahl zur Aufnahme von Zugkräften. In Problembereichen werden auch Bewehrungsstäbe aus Edelstahl oder glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) eingesetzt. Wird der Stahlbeton zusätzlich mit Spanngliedern versehen, spricht man von Spannbeton. Die Idee, den druckfesten, aber zugschwachen Beton in der Zugzone mit Bewehrung zu versehen, geht auf den französischen Gärtner Joseph Monier zurück, der Blumenkübel aus bewehrtem Beton herstellte.

Die Bemessung und Herstellung von Stahlbeton wurde in Deutschland in der DIN 1045-1 geregelt. Seit Einführung der Eurocodes sind die Regelungen europaweit einheitlich im Eurocode 2 festgelegt.

Als größter Betonbau der Welt gelten Schleusenanlagen im Panamakanal. Dort sind seit 2009 neue Schleusenanlagen im Bau, die noch größer werden.[1]

Sehr große Bauten sind auch andere Wasserbauwerke (siehe Kategorie:Wasserbauwerk nach Staat). Besonders bekannt sind z. B. Bauwerke an der niederländischen Nordsee wie Zuiderzeewerke und Deltawerke.

Große Stahlbetonbauwerke sind auch

und andere Verkehrsinfrastruktur-Bauwerke

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Deutsche Seeschifffahrt Februar 2014, S. 30-33: Oh wie teuer wird Panama