Stalker.cd

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Stalker-Magazine
Stalker.cd Logo.jpg
www.stalker-magazine.rocks
Motto inside out of rock´n´roll
Beschreibung Online Magazin für Rock und Metal Musik
Sprachen Deutsch, Englisch
Eigentümer Klaudia Weber, Samira Alinto (bis 2013)
Erschienen Dezember 2004

stalker-magazine.rocks (vormals STALKER.cd) ist die Online-Nachfolge des ehemaligen, zweisprachigen Printmagazins „STALKER – inside out of rock’n’roll“, das im A5-Taschenbuchformat in englischer und deutscher Sprache erschien und sich den Themen Rock, Metal und Lifestyle widmete.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hintergrund und Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Idee zum Stalker.cd Magazin kam der Gründerin Samira Alinto im Jahr 2003. Da für das Heft kein Verlag gefunden werden konnte, gründete sie zusammen mit zwei weiteren Teilhabern im vierten Quartal 2003 die Stalker publishing GmbH. Die Intention, ein eigenes Magazin zu veröffentlichen, begründete Alinto wie folgt:

„Die Idee hinter dem Printmagazin war die, dass ich mit den bestehenden Titeln nicht zufrieden war und Unabhängigkeit von Werbekunden, einen internationalen Austausch durch Bi-Lingualität, eine breitere Bandbreite an Themen - weg vom Schubladendenken der anderen Titel -, ein ansprechenderes Äußeres in dem Genre durch ein sauberes Layout und ein handliches Pocketformat und mehr Augenmerk auf Bilder wünschte.“

Samira Alinto[1]

Im Februar 2004 wurde daraufhin die erste Ausgabe veröffentlicht, welche ebenso wie die beiden nachfolgenden Ausgaben über eine Auflage von 50.000 Einheiten verfügte.[1] Vertrieben wurden die ersten drei Ausgaben wie folgt: 3000 Magazine in Finnland, 1500 in Norwegen, 1500 in Schweden, 1000 in Belgien, 1500 in den Niederlanden, 1000 in Luxemburg, 1500 in der Schweiz und 2000 in Österreich. Die restlichen 37.000 Einheiten in Deutschland.[1]

Nachdem sich das Magazin in der Szene etabliert hatte, wurde ab der vierten Ausgabe der Preis von ursprünglich zwei auf drei Euro angehoben, und die Auflagen in den jeweiligen Ländern angepasst, so dass sich folgende Verteilung ergab: 3000 Magazine in Finnland, 500 in Norwegen, 1000 in Schweden, 500 in Belgien, 1000 in den Niederlanden, 500 in Luxemburg, 500 in der Schweiz und 2500 in Österreich. Die restlichen 35.000 Magazine gingen nach Deutschland.[1]

Ab Dezember 2004 wurde der Erscheinungszyklus aufgrund von Finanzierungsproblemen auf jeweils zwei Monate umgestellt.[2] Im Mai 2005 wurde die Insolvenz des Magazins angemeldet, da durch die Hausbank keine weiteren Kredite mehr gegeben wurden und es diverse Probleme bezüglich der Werbung im Magazin gab.[1] Das letzte Printmagazin erschien im Juli 2005.[3]

Vom Print- zum Onlinemagazin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2004 wurden die CD-Kritiken auf die Website des Magazins ausgegliedert, um mehr Platz für andere Artikel in der Druckausgabe zu haben, dadurch wurde Stalker.cd zum Webzine. Am 15. Januar 2005 fand anlässlich des einjährigen Jubiläums des Magazins eine große Feier in der Markthalle Hamburg mit Konzert statt, bei dem die Bands Anathema, Finntroll, The Skreppers, The Traceelords und Hate Squad auftraten.[4]

Nach der Insolvenz sollte das Magazin ursprünglich ganz eingestellt werden. Das Team von Stalker wollte jedoch das Magazin nicht ganz aufgeben, weshalb der bisher kaum genützte Webspace zum Onlinemagazin umfunktioniert wurde.[1] Mittlerweile konnte sich stalker.cd in der Szene gut etablieren, so dass die Seite zu einem der Exklusivpartner für Reviews von Soulfood[5] und Geenger Records[6] gehört. Darüber hinaus ist das Magazin Partner vom Twilight Vertrieb,[7] dem Promoter GoDownBelieving[8] und weiteren Webzines, Vertrieben und Promotern.

Seit September 2015 gibt es eine neue Version des Online-Magazins namens stalker-magazine.rocks unter der Chefredakteurin Klaudia Weber; die alte Seite Stalker.cd bleibt als Archiv erhalten.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stalker.cd präsentiert allgemeine Themen aus der Musikbereich, zum Beispiel Rezensionen von CDs, DVDs, Büchern, Filmen und Spielen, Interviews, Festivalberichte und Features. Neben normalen Interviews gibt es die Sparten „Saunarocker“ und „Gibberish“, bei denen die Musiker in einer Sauna mit Bier interviewt werden, bzw. sich einfach betrunken[1] miteinander unterhalten, ohne dass seitens der Redaktion Fragen gestellt werden. Darüber hinaus wurden im Mai 2010 durch eine Kooperation mit dem ehemaligen Webzine stalkermusic.com auch Videointerviews angeboten und später über den eigenen STALKER.cd Youtube-Channel weitergeführt - [9] ein Ausbau der Rubrik „Video Stalker“, die vorher hauptsächlich der Vorstellung von neuen Musikvideos diente. Weiters gibt es die sogenannten „7-Todsünden-Interviews“, bei denen die Interviewpartner, meist Musiker, über deren Meinung, bzw. persönliche Ausprägungsform der 7-Todsünden befragt werden. Neben etablierten Bands wird dem Underground viel Raum gewidmet, insbesondere in der Rubrik „Fresh Act“, bei der jeden Monat eine Newcomerband vorgestellt wird.

Die Schwerpunkte der Berichterstattung liegen im Bereich Skandinavien, da die Chefredakteurin Klaudia Weber in Helsinki lebt und der D-A-CH-Region, da dort die meisten Mitarbeiter ansässig sind. Aufgrund der Zweisprachigkeit kann das Magazin sowohl in Europa als auch in anderen Ländern stetig steigende Besucherzahlen aufweisen.[10] Inzwischen zählen zum ehrenamtlichen Team des Webzines auch Redakteure aus Brasilien, den USA, Tschechien und Bulgarien.[1]

Statistisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Printausgabe des Stalkers wurde vor allem von sowohl männlichen als auch weiblichen Lesern zwischen 16 und 40 Jahren gekauft. Käufer waren überwiegend Musiker, Hobbymusiker und Festivalbesucher, aber auch Schauspieler, Computerfreaks, Mitarbeiter aus IT- und Musik-Unternehmen, Menschen aus künstlerischen, kreativen und gestalterischen Berufen u.v.m.[1]

Die Verteilung erfolgte am Beispiel des Septembers 2004 mit 2000 Einheiten an Freiverteiler, 1788 Abonnenten, 2500 kostenlos verteilten Einheiten auf diversen Events, 1000 durch Verkauf in Fashion Stores in Deutschland und Großbritannien und weiteren 23.000 Einheiten im Einzelhandel. Der Rest diente als Reserve für Nachbesteller und zur kostenlosen Verteilung auf Events. Des Weiteren wurde das Magazin als kostenpflichtiges PDF ("E-STALKER") pro Monat zwischen 1200 und 2400 mal heruntergeladen.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j Samira Alinto über das Stalker.cd-Magazin
  2. Samira Alinto: Editorial des Stalkers Ausgabe Dezember 2004. Stalker Publishing GmbH, Hamburg 2004, S. 3
  3. Überblick der veröffentlichten Stalker Magazine, stalker.cd, abgerufen am 15. Februar 2011
  4. "Stalker Magazin - Hamburger Riesensause zum ersten Geburtstag", whiskey-soda.de, abgerufen am 15. Februar 2011
  5. Stalker.cd als Exklusivpartner von Soulfood (PDF; 1,2 MB), soulfood-music.de, abgerufen am 13. April 2011
  6. Stalker.cd als Reviewpartner von Geenger Records, geengerrecords.com, abgerufen am 13. April 2011 (englisch)
  7. Stalker.cd als Partner vom Twilight Vertrieb, twilight-distribution.com, abgerufen am 13. April 2011 (englisch)
  8. Stalker.cd als Partner von GoDownBelieving, godownbelieving.com, abgerufen am 13. April 2011 (englisch)
  9. New feature: Video interviews (Myspace Blog 23. Mai 2010), myspace.com, abgerufen am 15. Februar 2011
  10. Stalker Media Datas von 2010

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]