Standard Lüttich

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Standard Lüttich
Vereinslogo
Basisdaten
Name Royal Standard Club de Liège
Sitz Lüttich, Belgien
Gründung 1898
Farben rot-weiß
Präsident Bruno Venanzi
Website standard.be
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Ronny Deila
Spielstätte Maurice-Dufrasne-Stadion
Plätze 27.670[1]
Liga Division 1A
2021/22 14. Platz – Hauptrunde
Heim
Auswärts
Banner der Fankurve von Standard de Liège vor einem wallonischen Derby gegen Sporting Charleroi (0:0) am 10. September 2017: „Sclessin“ beschreibt den inoffiziellen Namen des Stadions (nach dem gleichnamigen Viertel) und die Worte „Notre Paradis – Votre Enfer“ bedeuten „Unser Paradies – Eure Hölle“.

Der Royal Standard Club de Liège, im deutschsprachigen Raum allgemein bekannt als Standard Lüttich, ist einer der erfolgreichsten Fußballvereine Belgiens und in Lüttich beheimatet. Er spielt in der Division 1A.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Royal Standard Club de Liège wurde 1898 von Schülern als Standard Football Club gegründet. 1923 ergänzte er den Vereinsnamen mit dem verliehenen königlichen Prädikat. Der Vereinsname wurde ursprünglich durch Standard de Paris, einen weiland populären französischen Klub inspiriert. 1996 schloss sich der vormalige Erstligist RFC Seraing dem Verein an.

Standard Lüttich, der Zweite in der ewigen Ligatabelle Belgiens, wurde bislang zehnmal belgischer Meister und gewann sechsmal den belgischen Pokal. Entsprechend hatte der Verein auch international viele Auftritte. Dabei drang er 1982 im Europapokal der Pokalsieger bis ins Finale vor, unterlag dort aber nach einer frühen 1:0-Führung im Camp Nou Stadion von Barcelona knapp dem FC Barcelona mit 1:2.

Am 20. April 2008 konnte sich das Team erstmals seit 1983 im vorentscheidenden Heimspiel durch ein 2:0 gegen den RSC Anderlecht die belgische Meisterschaft sichern. Nach Saisonende verlängerte Meistertrainer Michel Preud’homme seinen auslaufenden Vertrag nicht und wechselte zum KAA Gent. Bei der Entscheidung Preud’hommes gegen ein weiteres Engagement in Lüttich war die Laufzeit seines neuen Vertrages der Knackpunkt. Während der Trainer einen Zweijahresvertrag favorisierte, wollte der Verein lieber einen Einjahreskontrakt abschließen. Vom Juni 2008 bis Februar 2010 wurde die Mannschaft vom ehemaligen rumänischen Nationalspieler László Bölöni trainiert.

In der Saison 2008/09 konnte Standard den Titel nach zwei Entscheidungsspielen gegen den RSC Anderlecht verteidigen. Die Entscheidungsspiele waren notwendig geworden, nachdem beide Klubs die Saison mit jeweils 77 Punkten und 24 Siegen abgeschlossen hatten. Die Tordifferenz spielt in Belgien keine Rolle.

Nach einem 1:1 im Hinspiel siegte Standard gegen den Rekordchampion im Rückspiel in Lüttich mit 1:0. Es war der zehnte Titelgewinn von Lüttich.

Am 10. Februar 2010 wurde der Vertrag mit Bölöni aufgelöst und der technische Direktor Dominique D’Onofrio übernahm das Training der Mannschaft bis zum Saisonende.

Seit Einführung der Play-offs in der Jupiler League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2009/10, in der erstmals in der Jupiler League Play-offs durchgeführt wurden, erreichte der Verein die Meister-Play-offs nicht und konnte sich auch nicht über die Play-off 2 für die Europa League qualifizieren. Im Folgejahr erreichte Standard als Sechster der regulären Runde die Meister-Play-offs. Dort konnte man sieben Punkte aufholen und war am Schluss punktegleich mit dem Meister KRC Genk. Da bei der Übernahme der halben Punkte aus der Hauptrunde in die Play-off-Runde bei Standard ein halber Punkt aufgerundet worden war, bei Genk jedoch nicht, wurde Standard nur Vizemeister und erreichte damit die Teilnahme an der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League 2011/12.

Da man dort gegen den FC Zürich verlor, ergab sich eine Teilnahme an den Play-offs zur Europa League. Dort gewann man gegen Helsingborgs IF und erreichte die Gruppenphase, wo man die Gruppe B gewann. Über das Sechzehntelfinale, das man gegen Wisła Krakau gewann, erreichte man das Achtelfinale, wo man wieder auf Hannover 96 traf, das in derselben Gruppe gewesen war. Das Achtelfinale wurde insgesamt 2:6 verloren. In der Jupiler League erreichte man im gleichen Jahr zwar die Meister-Play-off, konnte sich dort aber nicht erneut für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren.

Die Saison 2013/14 schloss der Verein als Bester der regulären Runde ab. In den Meister-Play-offs verlor man fünf Punkte gegenüber dem RSC Anderlecht, sodass Standard erneut nur Vizemeister wurde. In der Champions League 2014/15 überstand Standard die 3. Qualifikationsrunde gegenüber Panathinaikos Athen. Da man die folgenden Play-off-Spiele gegen Zenit St. Petersburg verlor, nahm man an der Gruppenphase der Europa League teil, wo man auf Platz 4 ausschied.

In der Saison 2014/15 erreicht Standard in den Meister-Play-offs Platz 4. Da der FC Brügge in diesem Jahr als Vizemeister auch den Pokal gewonnen hatte, berechtigte dieser Platz zur Teilnahme an der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League 2015/16, die gegen FK Željezničar Sarajevo gewonnen wurde. Allerdings verlor man dann die Play-off-Spiele gegen den norwegischen Molde FK und schied aus.

In der Meisterschaft belegte der Verein in der Saison 2015/16 an Ende der regulären Runde nur Platz 7 und hätte auch über die Play-off 2 den Europacup nicht erreicht. Da Standard aber den belgischen Pokal gewonnen hatte, konnte es an der Gruppenphase der Europa League 2016/17 teilnehmen. Auf Platz 3 schied der Verein aus der Europa League aus.

Auch in der Saison 2016/17 wurden die Meister-Play-offs nicht erreicht. Weder über Play-off 2 noch Pokal kam es zu einer Europacup-Qualifikation.

In der Saison 2017/18 war Standard am Ende der regulären Runde Sechster. In den Meister-Play-offs konnte man neun Punkte aufholen und wurde am Ende Vizemeister und war damit für die 3. Qualifikationsrunde zur Champions League 2018/19 teilnahmeberechtigt. Da man die Spiele gegen Ajax Amsterdam verlor, nahm man an der Gruppenphase der Europa League 2018/19 teil, die man wieder mit Platz 3 beendete. Als belgischer Pokalsieger 2018 war der Verein ebenfalls für diese Gruppenphase qualifiziert.

Die Saison 2018/19 endete mit Platz 3 in den Meister-Play-offs, sodass der Verein sportlich nur für die 3. Qualifikationsrunde der Europa League 2019/20 qualifiziert war. Nachdem am 17. Juli 2019 das belgische Schiedsgericht für den Sport als Berufungsinstanz entschied, den KV Mechelen wegen der Manipulation des Spieles KV Mechelen gegen Waasland-Beveren am 11. März 2018 in der Saison 2017/18 in der ersten Division unter anderem mit dem Ausschluss aus der Europa League zu bestrafen, wurde dieser Ausschluss am 18. Juli 2019 von der UEFA bestätigt. Alle belgischen Vereine rückten um einen Qualifikationsplatz auf. Damit hatte Standard erneut einen Startplatz in der Gruppenphase der Europa League sicher.[2]

Bei der Gruppenauslosung wurden Standard der deutsche Verein Eintracht Frankfurt, der englische Verein FC Arsenal und der portugiesische Verein Vitória Guimarães zugelost. Nach je zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen wurde am Schluss nur Platz 3 in der Tabelle erreicht, sodass Standard nach der Gruppenphase aus der Europa League ausschied.

Nach dem Ende der Saison 2019/20 erklärte Michel Preud’homme seinen Rücktritt als Trainer.[3] Am 10. Juni 2020 wurde der Franzose Philippe Montanier als neuer Trainer verpflichtet.[4] Nachdem Standard am 19. Spieltag auf Platz 11 abgerutscht war (unter anderem nach zwei Niederlagen gegen die Letzten in der Tabelle), wurde Montanier am 26. Dezember 2020 entlassen.[5]

Mbaye Leye, der in der Saison 2019/20 bereits Co-Trainer war und von dem der Verein sich bei der Verpflichtung Montaniers einvernehmlich getrennt hatte, kehrte nunmehr als Cheftrainer zurück. Am 30. Dezember 2020 wurde ein Vertrag mit ihm bis zum Ende der Saison 2020/21 unterzeichnet.[6] Nachdem der Verein nach dem 10. Spieltag der Saison 2021/22 lediglich 13 Punkte hatte und auf Platz 12 der Tabelle stand, trennte er sich Anfang Oktober 2021 von Leye.[7] Einige Tage später wurde der Slowene Luka Elsner, der dafür vom KV Kortrijk wechselte, als neuer Trainer verpflichtet.[8]

Die Saison 2021/22 wurde auf Platz 14 beendet, sodass Standard nicht an den Play-offs teilnahm und damit in der Folgesaison zum zweiten Mal in Folge nicht am Europapokal teilnahm. Mitte April 2022 wurde Elsner als Trainer entlassen.[9] Erst Mitte Juni 2022 wurde der Norweger Ronny Deila als neuer Trainer verpflichtet.[10]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überblick des Stadions gesehen vom Hafen Port d’Ougrée am rechten Ufer der Maas

Der Verein trägt seine Heimspiele im drittgrößten Stadion Belgiens, dem 1984 erbauten Maurice-Dufrasne-Stadion, inoffiziell Stade Sclessin genannt, aus. Die Spielstätte hat eine Kapazität von rund 30.000 Zuschauern.

Kader 2022/23[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stand: 5. Oktober 2022[11]
Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit letzte Station
Tor
16 Belgien Arnaud Bodart 11.03.1998 2016 eigene Jugend
30 Belgien Laurent Henkinet 14.09.1992 2020 Belgien Oud-Heverlee Löwen
35 Belgien Matthieu Epolo 15.01.2005 2021 Belgien RSC Anderlecht
45 Belgien Tom Poitoux 04.06.2005 2016 Belgien RES Wanze/Bas-Oha
Abwehr
02 Belgien Gilles Dewaele 13.02.1996 2022 Belgien KV Kortrijk
03 Belgien Nathan Ngoy 10.06.2003 2019 Belgien RSC Anderlecht
05 Belgien Alexandro Calut 22.04.2003 2016 Belgien KRC Genk
06 Belgien Noë Dussenne 07.04.1992 2019 Belgien Royal Excel Mouscron
13 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Marlon Fossey 09.09.1998 2022 EnglandEngland FC Fulham U 21
20 Kongo Demokratische Republik Merveille Bopé Bokadi 21.05.1996 2017 Kongo Demokratische Republik Tout Puissant Mazembe
29 Kongo Demokratische Republik John Mayanga Nekadio 06.01.2002 2020 unbekannt
34 Zypern Republik Konstantinos Laifis 19.05.1993 2016 Griechenland Olympiakos Piräus
35 Belgien Lucas Kalala (U 23) 28.02.2002 2019 NiederlandeNiederlande MVV Maastricht
38 Danemark Jacob Laursen 17.11.1994 2022 Deutschland Arminia Bielefeld
51 Belgien Lucas Noubi Ngnokam 15.01.2005 2015 Belgien Royal Mouscron-Péruwelz
Mittelfeld
08 Bosnien und Herzegowina Gojko Cimirot 19.12.1992 2018 Griechenland PAOK Saloniki
11 Norwegen Aron Dönnum 01.07.1989 2021 Norwegen Vålerenga Oslo
14 Kolumbien Steven Alzate 08.09.1989 2022 EnglandEngland Brighton & Hove Albion
18 Montenegro Aleksandar Boljević 12.12.1995 2019 Belgien KAS Eupen
19 Belgien Selim Amallah 15.11.1996 2019 Belgien Royal Excel Mouscron
21 ItalienItalien Filippo Melegoni 18.02.1999 2022 Belgien CFC Genua
22 Belgien William Balikwisha 12.05.1999 2014 NiederlandeNiederlande MVV Maastricht
26 Belgien Nicolas Raskin 23.02.2001 2019 Belgien KAA Gent
37 Belgien Brahim Ghalidi 31.01.2005 2020 Belgien VV St. Truiden
61 Belgien Cihan Canak 24.01.2005 20?? eigene Jugend
77 Danemark Philip Zinckernagel 16.12.1994 2022 Griechenland Olympiakos Piräus
Sturm
07 Brasilien Denis Drăguș 06.07.1999 2021 ItalienItalien FC Crotone
09 Belgien Renaud Emond 05.12.1991 2022 FrankreichFrankreich FC Nantes
10 NiederlandeNiederlande Noah Ohio 16.01.2003 2022 Deutschland RB Leipzig
17 Israel Osher Davida 18.02.2001 2022 Israel Hapoel Tel Aviv
23 Burkina Faso Abdoul Tapsoba 23.08.2001 2020 Elfenbeinküste ASEC Mimosas
28 Kroatien Stipe Perica 07.07.1995 2022 Israel Maccabi Tel Aviv

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europapokal-Spiele ab der Saison 1983/84[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Europapokalspiele ab der Saison 1983/84 
Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1983/84 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Irland Athlone Town 11:4 3:2 (A) 8:2 (H)
2. Runde Schottland Dundee United 0:4 0:0 (H) 0:4 (A)
1984/85 UEFA-Pokal 1. Runde Nordirland Glentoran FC 3:1 2:0 (H) 1:1 (A)
2. Runde Deutschland 1. FC Köln 1:4 0:2 (H) 1:2 (A)
1986/87 UEFA-Pokal 1. Runde Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik HNK Rijeka 2:1 1:0 (A) 1:1 (H)
2. Runde Osterreich FC Swarovski Tirol (a)4:4(a) 1:2 (A) 3:2 (H)
1992/93 UEFA-Pokal 1. Runde Nordirland Portadown FC 5:0 5:0 (H) 0:0 (A)
2. Runde Schottland Heart of Midlothian 2:0 1:0 (A) 1:0 (H)
3. Runde Frankreich AJ Auxerre 3:4 2:2 (H) 1:2 (A)
1993/94 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Wales Cardiff City 8:3 5:2 (H) 3:1 (A)
2. Runde England FC Arsenal 0:10 0:3 (A) 0:7 (H)
1995/96 UEFA-Pokal 1. Runde Portugal Vitória Guimarães 1:3 1:3 (A) 0:0 (H)
1996 UEFA Intertoto Cup Gruppenphase Nordirland Cliftonville FC 3:0 3:0 (A)
Israel Hapoel Haifa 2:2 2:2 (H)
Deutschland VfB Stuttgart 2:0 2:0 (A)
Danemark Aalborg BK 1:0 1:0 (H)
Halbfinale Frankreich FC Nantes 3:1 2:1 (H) 1:0 (A)
Finale Deutschland Karlsruher SC 2:3 1:0 (H) 1:3 (A)
1997 UEFA Intertoto Cup Gruppenphase Schweiz FC Aarau 0:0 0:0 (H)
Irland Cork City FC 0:0 0:0 (A)
Israel Maccabi Petach Tikwa 0:0 0:0 (H)
Deutschland 1. FC Köln 1:1 1:1 (A)
2000 UEFA Intertoto Cup 1. Runde Georgien Dinamo Tiflis (a)3:3(a) 2:2 (A) 1:1 (H)
2. Runde Italien AC Perugia Calcio 3:2 2:1 (A) 1:1 (H)
3. Runde Osterreich SV Austria Salzburg 4:2 3:1 (H) 1:1 (A)
Halbfinale Deutschland VfB Stuttgart 1:2 1:1 (A) 0:1 (H)
2001/02 UEFA-Pokal Qualifikation Nordmazedonien Vardar Skopje 6:1 3:0 (A) 3:1 (H)
1. Runde Frankreich Racing Straßburg 4:2 2:0 (H) 2:2 (A)
2. Runde Frankreich Girondins Bordeaux 0:4 0:2 (A) 0:2 (H)
2004/05 UEFA-Pokal 1. Runde Deutschland VfL Bochum (a)1:1(a) 0:0 (H) 1:1 (A)
Gruppenphase Rumänien Steaua Bukarest 0:2 0:2 (A)
Italien FC Parma 2:1 2:1 (H)
Turkei Beşiktaş Istanbul 1:1 1:1 (A)
Spanien Athletic Bilbao 1:7 1:7 (H)
2006/07 UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde Rumänien Steaua Bukarest 3:4 2:2 (H) 1:2 (A)
2006/07 UEFA-Pokal 1. Runde Spanien Celta Vigo 0:4 0:1 (H) 0:3 (A)
2007/08 UEFA-Pokal 1. Runde Russland Zenit St. Petersburg 1:4 0:3 (A) 1:1 (H)
2008/09 UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde England FC Liverpool 0:1 0:0 (H) 0:1
n. V. (A)
2008/09 UEFA-Pokal 3. Qualifikationsrunde England FC Everton 4:3 2:2 (A) 2:1 (H)
Gruppenphase Spanien FC Sevilla 1:0 1:0 (H)
Serbien FK Partizan Belgrad 1:0 1:0 (A)
Italien Sampdoria Genua 3:0 3:0 (H)
Deutschland VfB Stuttgart 0:3 0:3 (A)
Sechzehntelfinale Portugal Sporting Braga 1:4 0:3 (A) 1:1 (H)
2009/10 UEFA Champions League Gruppenphase England FC Arsenal 2:5 2:3 (H) 0:2 (A)
Niederlande AZ Alkmaar 2:2 1:1 (A) 1:1 (A)
Griechenland Olympiakos Piräus 3:2 1:2 (A) 2:0 (H)
2009/10 UEFA Europa League Sechzehntelfinale Osterreich FC Red Bull Salzburg 3:2 3:2 (H) 0:0 (A)
Achtelfinale Griechenland Panathinaikos Athen 4:1 3:1 (A) 1:0 (A)
Viertelfinale Deutschland Hamburger SV 2:5 1:2 (A) 1:3 (H)
2011/12 UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde Schweiz FC Zürich 1:2 1:1 (H) 0:1 (A)
2011/12 UEFA Europa League Play-offs Schweden Helsingborgs IF 4:1 1:0 (H) 3:1 (A)
Gruppenphase Deutschland Hannover 96 2:0 0:0 (A) 2:0 (H)
Danemark FC Kopenhagen 4:0 3:0 (H) 1:0 (A)
Ukraine Worskla Poltawa 3:1 0:0 (H) 3:1 (A)
Sechzehntelfinale Polen Wisła Krakau (a)1:1(a) 1:1 (A) 0:0 (A)
Achtelfinale Deutschland Hannover 96 2:6 2:2 (H) 0:4 (A)
2013/14 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Griechenland Skoda Xanthi 4:2 2:1 (A) 2:1 (H)
Play-offs Belarus FK Minsk 5:1 2:0 (A) 3:1 (H)
Gruppenphase Danemark Esbjerg fB 2:4 1:2 (H) 1:2 (A)
Schweden IF Elfsborg 2:4 1:1 (A) 1:3 (H)
Osterreich FC Red Bull Salzburg 2:5 1:2 (H) 1:3 (A)
2014/15 UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde Griechenland Panathinaikos Athen 2:1 0:0 (H) 2:1 (A)
Play-offs Russland Zenit St. Petersburg 0:4 0:1 (H) 0:3 (A)
2014/15 UEFA Europa League Gruppenphase Kroatien HNK Rijeka 2:2 2:0 (H) 0:2 (A)
Niederlande Feyenoord Rotterdam 1:5 1:2 (A) 0:3 (H)
Spanien FC Sevilla 1:3 0:0 (H) 1:3 (A)
2015/16 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Bosnien und Herzegowina FK Željezničar Sarajevo 3:1 2:1 (H) 1:0 (A)
Play-offs Norwegen Molde FK 3:3(a) 0:2 (A) 3:1 (A)
2016/17 UEFA Europa League Gruppenphase Spanien Celta Vigo 2:2 1:1 (H) 1:1 (A)
Niederlande Ajax Amsterdam 1:2 0:1 (A) 1:1 (A)
Griechenland Panathinaikos Athen 5:2 2:2 (H) 3:0 (A)
2018/19 UEFA Champions League Play-offs Niederlande Ajax Amsterdam 2:5 2:2 (H) 0:3 (A)
2018/19 UEFA Europa League Gruppenphase Spanien FC Sevilla 2:5 1:5 (A) 1:0 (H)
Turkei Akhisarspor 2:1 2:1 (H) 0:0 (A)
Russland FK Krasnodar 3:3 2:1 (H) 1:2 (A)
2019/20 UEFA Europa League Gruppenphase Portugal Vitoria Guimaraes 3:1 2:0 (H) 1:1 (A)
England FC Arsenal 2:6 0:4 (A) 2:2 (H)
Deutschland Eintracht Frankfurt 3:3 1:2 (A) 2:1 (H)
2020/21 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Wales Bala Town 2:0 2:0 (H)
3. Qualifikationsrunde Serbien FK Vojvodina 2:1 2:1 n. V. (H)
Play-offs Ungarn Fehérvár FC 3:1 3:1 (H)
Gruppenphase Schottland Glasgow Rangers 2:5 0:2 (H) 2:3 (A)
Portugal Benfica Lissabon 2:5 0:3 (A) 2:2 (H)
Polen Lech Posen 3:4 1:3 (A) 2:1 (H)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 151 Spiele, 54 Siege, 48 Unentschieden, 49 Niederlagen, 192:205 Tore (Tordifferenz −13)

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torhüter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abwehrspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelfeldspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stürmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die meisten Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

# Name Spiele
1 Luxemburg Guy Hellers 474
2 Belgien Gilbert Bodart 469
3 Belgien Guy Vandersmissen 465
4 Belgien Léon Semmeling 449

Die meisten Tore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

# Name Tore
1 Belgien Jean Capelle 245 (285)
2 Belgien Roger Claessen 161 (229)
3 Belgien Maurice Gillis 124 (275)

Trainer seit 1912[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Klammern angegeben ist die Anzahl der Amtszeiten bei Standard Lüttich.[12]

Amtszeit Nat. Trainer
06.1912–07.1916 EnglandEngland Charles Bunyan
07.1916–06.1922 Belgien Camille Van Hoorden
07.1922–06.1924 EnglandEngland Lamport
07.1924–06.1930 EnglandEngland Percy Hartley (1)
07.1930–06.1932 Belgien Maurice Grisard (1)
07.1932–06.1935 EnglandEngland Percy Hartley (2)
07.1935–06.1936 Belgien Jean Dupont (1)
07.1936–03.1937 EnglandEngland Percy Hartley (3)
04.1937–11.1938 Belgien Emile Riff
12.1938–06.1939 Belgien Jean Dupont (2)
07.1939–06.1940 Belgien Maurice Grisard (2)
07.1940–06.1942 Belgien René Dohet
07.1942–06.1945 Belgien Fernand Wertz
07.1945–06.1950 Belgien Marcelin Waroux
07.1950–06.1951 Belgien Antoine Bassleer
07.1951–06.1953 Belgien Maurice Grisard (3)
07.1953–06.1958 FrankreichFrankreich André Riou
07.1958–06.1961 Ungarn 1957 Géza Kalocsay
07.1961–06.1963 FrankreichFrankreich Jean Prouff
07.1963–11.1964 FrankreichFrankreich Auguste Jordan
12.1964–06.1968 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Michel Pavić (1)
07.1968–06.1973 FrankreichFrankreich René Hauss
07.1973–10.1973 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Vlatko Marković
11.1973–06.1974 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Nedeljko Bulatović
Amtszeit Nat. Trainer
07.1974–12.1975 NiederlandeNiederlande Cor van der Hart
01.1976–06.1976 FrankreichFrankreich Lucien Leduc
01.1976–06.1976 Belgien Maurice Lempereur
07.1976–06.1979 Belgien Robert Waseige (1)
07.1979–06.1981 OsterreichÖsterreich Ernst Happel
07.1981–02.1984 Belgien Raymond Goethals
03.1984–06.1984 Belgien Léon Semmeling
07.1984–04.1985 Luxemburg Louis Pilot
05.1985–06.1987 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Michel Pavić (2)
07.1987–09.1987 Belgien René Desaeyere
10.1987–03.1988 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Michel Pavić (3)
04.1988–06.1988 Belgien Jef Vliers
07.1988–06.1989 Belgien Urbain Braems
07.1989–06.1991 Deutschland Georg Keßler
07.1991–12.1993 NiederlandeNiederlande Arie Haan
01.1994–06.1994 Belgien René Vandereycken
07.1994–06.1996 Belgien Robert Waseige (2)
07.1996–06.1997 Belgien Jos Daerden
07.1997–10.1997 NiederlandeNiederlande Aad de Mos
11.1997–03.1998 Belgien Daniel Boccar
04.1998–06.1998 Kroatien Luka Peruzović
07.1998–09.1999 Kroatien Tomislav Ivić (1)
10.1999–12.1999 Kroatien Željko Mijač
01.2000–04.2000 Belgien Jean Thissen
Amtszeit Nat. Trainer
05.2000–12.2000 Kroatien Tomislav Ivić (2)
12.2000–01.2001 ItalienItalien Dominique D’Onofrio (1)
01.2001–06.2002 Belgien Michel Preud’homme (1)
06.2002–10.2002 Belgien Robert Waseige (3)
10.2002–06.2006 ItalienItalien Dominique D’Onofrio (2)
07.2006–09.2006 NiederlandeNiederlande Johan Boskamp
09.2006–06.2008 Belgien Michel Preud’homme (2)
07.2008–02.2010 Rumänien László Bölöni
02.2010–05.2011 ItalienItalien Dominique D’Onofrio (3)
06.2011–05.2012 Belgien José Riga (1)
06.2012–10.2012 NiederlandeNiederlande Ron Jans
10.2012–05.2013 Rumänien Mircea Rednic
05.2013–10.2014 Israel Guy Luzon
10.2014–02.2015 Serbien Ivan Vukomanović
02.2015–06.2015 Belgien José Riga (2)
06.2015–08.2015 Serbien Slavo Muslin
09.2015–09.2016 Belgien Yannick Ferrera
09.2016–04.2017 Serbien Aleksandar Janković
06.2017–06.2018 Portugal Ricardo Sá Pinto
07.2018–06.2020 Belgien Michel Preud’homme (3)[13]
07.2020–12.2020 FrankreichFrankreich Philippe Montanier
01.2021–10.2021 Senegal Mbaye Leye
10.2021–04.2022 Slowenien Luka Elsner
06.2022– Norwegen Ronny Deila

Frauenfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Frauenfußballabteilung spielt seit der Saison 2012/2013 in der BeNe League Red und wurde seit ihrer Gründung 1975 14-mal Meister in der Eerste Klasse. Daneben konnte man auch fünfmal den belgischen Super Cup sowie zweimal den BeNe Super Cup gewinnen.[14] Zu den Leistungsträgern gehören seit Jahren die belgischen Nationalspielerinnen Kelly Ickmans, Maud Coutereels, Julie Biesmans, Audrey Demoustier, Cécile De Gernier, Aline Zeler, Davina Philtjens und die marokkanische Nationalspielerin Ibtissam Bouharat.

Basketball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Standard wird auch seit Jahrzehnten eine Basketball-Abteilung betrieben. Im wichtigsten Europapokal dieser Sportart, dem Landesmeisterpokal, schaffte es Lüttich 1969 ins Halbfinale. Zudem spielte man diverse Male im Korać-Cup mit, wo man 1972 ebenfalls das Halbfinale erreichte. Die nationale Meisterschaft gewann Standard dreimal, 1968, 1970 und 1977.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Standard Lüttich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Le stade Maurice Dufrasne. In: standard.be. Standard de Liège, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  2. Patrice Sintzen: Officiel: La Gantoise sur la scène européenne. In: sport.be. Jupiler League, 18. Juli 2019, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  3. Standard Lüttich: Franzose Philippe Montanier übernimmt Trainerposten von Michel Preud’homme. Belgischer Rundfunk, 9. Juni 2020, abgerufen am 27. Januar 2023.
  4. Philippe Montanier nouveau coach des rouches. Standard Lüttich, 10. Juni 2020, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  5. Pilippe Montanier. Standard Lüttich, 26. Dezember 2020, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  6. Mbaye Leye nouveau T1 des Rouches. In: standard.be. Standard Lüttich, 30. Dezember 2020, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  7. Staff sportif. In: standard.be. Standard Lüttich, 4. Oktober 2021, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  8. Luka ELSNER nouveau T1 des Rouches – Will STILL adjoint. In: standard.be. Standard Lüttich, 7. Oktober 2021, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  9. Remaniement de notre staff pro. In: standard.be. Standard Lüttich, 20. April 2022, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  10. Ronny Deila nouveau T1 des Rouches. In: standard.be. Standard Lüttich, 13. Juni 2022, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  11. Aktueller Kader auf der Website von Standard.
  12. tout-sur-le-standard-de-liege.blogspot.de: Liste der Trainer von Standard Lüttich von 1912 bis 2013 (französisch).
  13. Michel Preud’homme de retour chez les Rouches. In: Standard de Liège. (standard.be [abgerufen am 27. Januar 2023]).
  14. Standard Femina.