Zum Inhalt springen

Standard Lüttich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Standard Lüttich
Vereinslogo
Basisdaten
Name Royal Standard Club de Liège
Sitz Lüttich, Belgien
Gründung 1898
Farben rot-weiß
Eigentümer SDL Holding (Konsortium um Giacomo Angelini)[1]
Website standard.be
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Mircea Rednic
Spielstätte Maurice-Dufrasne-Stadion
Plätze 27.670[2]
Liga Division 1A
2025/26 8. Platz – Hauptrunde
Heim
Auswärts
Ausweich
Banner der Fankurve von Standard de Liège vor einem wallonischen Derby gegen Sporting Charleroi (0:0) am 10. September 2017: „Sclessin“ beschreibt den inoffiziellen Namen des Stadions (nach dem gleichnamigen Viertel) und die Worte „Notre Paradis – Votre Enfer“ bedeuten „Unser Paradies – Eure Hölle“.

Der Royal Standard Club de Liège, im deutschsprachigen Raum allgemein bekannt als Standard Lüttich, ist einer der erfolgreichsten Fußballvereine Belgiens und in Lüttich beheimatet. Er spielt in der Division 1A.

Der Royal Standard Club de Liège wurde 1898 von Schülern als Standard Football Club gegründet. 1923 ergänzte er den Vereinsnamen mit dem verliehenen königlichen Prädikat. Der Vereinsname wurde ursprünglich durch Standard AC Paris, einen weiland populären französischen Klub, inspiriert. 1996 schloss sich der vormalige Erstligist RFC Seraing dem Verein an.

Standard Lüttich, der Zweite in der ewigen Ligatabelle Belgiens, wurde bislang zehnmal belgischer Meister und gewann sechsmal den belgischen Pokal. Entsprechend hatte der Verein auch international viele Auftritte. Dabei drang er 1982 im Europapokal der Pokalsieger bis ins Finale vor, unterlag dort aber nach einer frühen 1:0-Führung im Camp Nou Stadion von Barcelona knapp dem FC Barcelona mit 1:2.

Am 20. April 2008 konnte sich das Team erstmals seit 1983 im vorentscheidenden Heimspiel durch ein 2:0 gegen den RSC Anderlecht die belgische Meisterschaft sichern. Nach Saisonende verlängerte Meistertrainer Michel Preud’homme seinen auslaufenden Vertrag nicht und wechselte zum KAA Gent. Bei der Entscheidung Preud’hommes gegen ein weiteres Engagement in Lüttich war die Laufzeit seines neuen Vertrages der Knackpunkt. Während der Trainer einen Zweijahresvertrag favorisierte, wollte der Verein lieber einen Einjahreskontrakt abschließen. Vom Juni 2008 bis Februar 2010 wurde die Mannschaft vom ehemaligen rumänischen Nationalspieler László Bölöni trainiert.

In der Saison 2008/09 konnte Standard den Titel nach zwei Entscheidungsspielen gegen den RSC Anderlecht verteidigen. Die Entscheidungsspiele waren notwendig geworden, nachdem beide Klubs die Saison mit jeweils 77 Punkten und 24 Siegen abgeschlossen hatten. Die Tordifferenz spielt in Belgien keine Rolle.

Nach einem 1:1 im Hinspiel siegte Standard gegen den Rekordchampion im Rückspiel in Lüttich mit 1:0. Es war der zehnte Titelgewinn von Lüttich.

Am 10. Februar 2010 wurde der Vertrag mit Bölöni aufgelöst und der technische Direktor Dominique D’Onofrio übernahm das Training der Mannschaft bis zum Saisonende.

Seit Einführung der Play-offs in der Division 1A

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2009/10, in der erstmals in der Division 1A Play-offs durchgeführt wurden, erreichte der Verein die Meister-Play-offs nicht und konnte sich auch nicht über die Play-off 2 für die Europa League qualifizieren. Im Folgejahr erreichte Standard als Sechster der regulären Runde die Meister-Play-offs. Dort konnte man sieben Punkte aufholen und war am Schluss punktegleich mit dem Meister KRC Genk. Da bei der Übernahme der halben Punkte aus der Hauptrunde in die Play-off-Runde bei Standard ein halber Punkt aufgerundet worden war, bei Genk jedoch nicht, wurde Standard nur Vizemeister und erreichte damit die Teilnahme an der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League 2011/12.

Da man dort gegen den FC Zürich verlor, ergab sich eine Teilnahme an den Play-offs zur Europa League. Dort gewann man gegen Helsingborgs IF und erreichte die Gruppenphase, wo man die Gruppe B gewann. Über das Sechzehntelfinale, das man gegen Wisła Krakau gewann, erreichte man das Achtelfinale, wo man wieder auf Hannover 96 traf, das in derselben Gruppe gewesen war. Das Achtelfinale wurde insgesamt 2:6 verloren. In der Jupiler League erreichte man im gleichen Jahr zwar die Meister-Play-off, konnte sich dort aber nicht erneut für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren.

Die Saison 2013/14 schloss der Verein als Bester der regulären Runde ab. In den Meister-Play-offs verlor man fünf Punkte gegenüber dem RSC Anderlecht, sodass Standard erneut nur Vizemeister wurde. In der Champions League 2014/15 überstand Standard die 3. Qualifikationsrunde gegenüber Panathinaikos Athen. Da man die folgenden Play-off-Spiele gegen Zenit St. Petersburg verlor, nahm man an der Gruppenphase der Europa League teil, wo man auf Platz 4 ausschied.

In der Saison 2014/15 erreicht Standard in den Meister-Play-offs Platz 4. Da der FC Brügge in diesem Jahr als Vizemeister auch den Pokal gewonnen hatte, berechtigte dieser Platz zur Teilnahme an der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League 2015/16, die gegen FK Željezničar Sarajevo gewonnen wurde. Allerdings verlor man dann die Play-off-Spiele gegen den norwegischen Molde FK und schied aus.

In der Meisterschaft belegte der Verein in der Saison 2015/16 am Ende der regulären Runde nur Platz 7 und hätte auch über die Play-off 2 den Europacup nicht erreicht. Da Standard aber den belgischen Pokal gewonnen hatte, konnte es an der Gruppenphase der Europa League 2016/17 teilnehmen. Auf Platz 3 schied der Verein aus der Europa League aus.

Auch in der Saison 2016/17 wurden die Meister-Play-offs nicht erreicht. Weder über Play-off 2 noch Pokal kam es zu einer Europacup-Qualifikation.

In der Saison 2017/18 war Standard am Ende der regulären Runde Sechster. In den Meister-Play-offs konnte man neun Punkte aufholen und wurde am Ende Vizemeister und war damit für die 3. Qualifikationsrunde zur Champions League 2018/19 teilnahmeberechtigt. Da man die Spiele gegen Ajax Amsterdam verlor, nahm man an der Gruppenphase der Europa League 2018/19 teil, die man wieder mit Platz 3 beendete. Als belgischer Pokalsieger 2018 war der Verein ebenfalls für diese Gruppenphase qualifiziert.

Die Saison 2018/19 endete mit Platz 3 in den Meister-Play-offs, sodass der Verein sportlich nur für die 3. Qualifikationsrunde der Europa League 2019/20 qualifiziert war. Nachdem am 17. Juli 2019 das belgische Schiedsgericht für den Sport als Berufungsinstanz entschied, den KV Mechelen wegen der Manipulation des Spieles KV Mechelen gegen Waasland-Beveren am 11. März 2018 in der Saison 2017/18 in der ersten Division unter anderem mit dem Ausschluss aus der Europa League zu bestrafen, wurde dieser Ausschluss am 18. Juli 2019 von der UEFA bestätigt. Alle belgischen Vereine rückten um einen Qualifikationsplatz auf. Damit hatte Standard erneut einen Startplatz in der Gruppenphase der Europa League sicher.[3]

Bei der Gruppenauslosung wurden Standard der deutsche Verein Eintracht Frankfurt, der englische Verein FC Arsenal und der portugiesische Verein Vitória Guimarães zugelost. Nach je zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen wurde am Schluss nur Platz 3 in der Tabelle erreicht, sodass Standard nach der Gruppenphase aus der Europa League ausschied.

Nach dem Ende der Saison 2019/20 erklärte Michel Preud’homme seinen Rücktritt als Trainer.[4] Am 10. Juni 2020 wurde der Franzose Philippe Montanier als neuer Trainer verpflichtet.[5] Nachdem Standard am 19. Spieltag auf Platz 11 abgerutscht war (unter anderem nach zwei Niederlagen gegen die Letzten in der Tabelle), wurde Montanier am 26. Dezember 2020 entlassen.[6]

Mbaye Leye, der in der Saison 2019/20 bereits Co-Trainer war und von dem der Verein sich bei der Verpflichtung Montaniers einvernehmlich getrennt hatte, kehrte nunmehr als Cheftrainer zurück. Am 30. Dezember 2020 wurde ein Vertrag mit ihm bis zum Ende der Saison 2020/21 unterzeichnet.[7] Nachdem der Verein nach dem 10. Spieltag der Saison 2021/22 lediglich 13 Punkte hatte und auf Platz 12 der Tabelle stand, trennte er sich Anfang Oktober 2021 von Leye.[8] Einige Tage später wurde der Slowene Luka Elsner, der dafür vom KV Kortrijk wechselte, als neuer Trainer verpflichtet.[9]

Die Saison 2021/22 wurde auf Platz 14 beendet, sodass Standard nicht an den Play-offs teilnahm und damit in der Folgesaison zum zweiten Mal in Folge nicht am Europapokal teilnahm. Mitte April 2022 wurde Elsner als Trainer entlassen.[10] Erst Mitte Juni 2022 wurde der Norweger Ronny Deila als neuer Trainer verpflichtet.[11]

In der Saison 2022/23 erreichte Standard am Ende der Hauptrunde Platz 6 mit einem Punkt Rückstand auf den KAA Gent und somit die Europa-Play-offs. Da Royal Antwerpen als Pokalsieger in den Meister Play-offs mitspielte, qualifizierte sich der Sieger der Europa Play-off direkt für die 2. Qualifikationsrunde der Conference League. In die Play-offs wurden die Punkte der Hauptrunde halbiert und ggf. aufgerundet, so dass Standard die Play-offs punktgleich mit Gent begann. Allerdings wirkte die Aufrundung als Malus, so dass Standard die Play-offs mit einem Punkt besser als Gent hätte abschließen müssen, um sich für die Conference League zu qualifizieren.

Tatsächlich lag Standard bereits nach vier von sechs Spieltagen der Play-off so weit zurück, dass eine Qualifikation ausgeschlossen war. Im Laufe der Woche teile Deila dem Verein mit, dass er sein Traineramt per sofort aufgab und zur neuen Saison zum FC Brügge wechselte, der an Standard eine Ablösesumme zahlte. Für die letzten zwei Play-off-Spiele übernahm der bisherige 2. Co-Trainer Geoffrey Valenne die Leitung des Trainings.[12] Mitte Juni 2023 wurde Carl Hoefkens als neuer Trainer mit einer Vertragslaufzeit von drei Jahren verpflichtet.[13]

Überblick des Stadions gesehen vom Hafen Port d’Ougrée am rechten Ufer der Maas

Der Verein trägt seine Heimspiele im drittgrößten Stadion Belgiens, dem 1984 erbauten Maurice-Dufrasne-Stadion, inoffiziell Stade Sclessin genannt, aus. Die Spielstätte hat eine Kapazität von rund 30.000 Zuschauern.

Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit letzte Station
Tor
1Matthieu Epolo15.01.20052021eigene Jugend
21Lucas Pirard10.03.19952025 KV Kortrijk
45Matteo Godfroid25.02.20042024eigene Jugend
Abwehr
5Boli Bolingoli01.01.20002024 KV Mechelen
13Vereinigte StaatenMarlon Fossey09.09.19982022England FC Fulham U 21
18EnglandHenry Lawrence21.01.20012024England FC Chelsea
22Alexandro Calut22.04.20032024 Oud-Heverlee Löwen (Rückkehr Leihe)
24Josué Homawoo12.11.19972024 Dinamo Bukarest
25Ibe Hautekiet13.02.20022023 FC Brügge U 23
29Daan Dierckx24.02.20032024Italien Parma Calcio 1913
37Daryl Leunga Leunga09.06.20082025eigene Jugend
44David Bates05.10.19962024 KV Mechelen
Souleyman Doumbia24.09.19962024Vereinigte Staaten Charlotte FC (Rückkehr Leihe)
Mittelfeld
6Hakim Sahabo16.06.20052023Frankreich OSV Lille
7DeutschlandTobias Mohr24.08.19952025Deutschland FC Schalke 04
8Nayel Mehssatou08.08.20022025 KV Kortrijk
11Adnane Abid23.08.20032025 Patro Eisden Maasmechelen
14Léandre Kuavita31.05.20042024eigene Jugend
17Rafiki Saïd15.03.20002025Frankreich ES Troyes AC
20FrankreichIbrahim Karamoko23.07.20012025Frankreich FC Versailles
23Marco Ilaimaharitra26.07.19952025 Sporting Charleroi
27Mohammed El Hankouri01.07.19972025Deutschland 1. FC Magdeburg
94DänemarkCasper Nielsen29.04.19942025 FC Brügge
Sturm
9FrankreichThomas Henry 22.06.19992025Italien FC Palermo
10DeutschlandDennis Eckert Ayensa09.01.19972024 Royale Union Saint-Gilloise
59FrankreichTimothé Nkada20.07.19992025Frankreich AF Rodez
95FrankreichGrejohn Kyei12.08.19952025 Sporting Charleroi (Rückkehr Leihe)

Europapokalbilanz ab der Saison 1983/84

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Liste der Europapokalspiele ab der Saison 1983/84 
Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1983/84Europapokal der Landesmeister 1. Runde Irland Athlone Town11:43:2 (A)8:2 (H)
2. Runde Schottland Dundee United0:40:0 (H)0:4 (A)
1984/85UEFA-Pokal 1. Runde Nordirland Glentoran FC3:12:0 (H)1:1 (A)
2. Runde Deutschland 1. FC Köln1:40:2 (H)1:2 (A)
1986/87UEFA-Pokal 1. Runde Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik HNK Rijeka2:11:0 (A)1:1 (H)
2. Runde Osterreich FC Swarovski Tirol(a)4:4(a)1:2 (A)3:2 (H)
1992/93UEFA-Pokal 1. Runde Nordirland Portadown FC5:05:0 (H)0:0 (A)
2. Runde Schottland Heart of Midlothian2:01:0 (A)1:0 (H)
3. Runde Frankreich AJ Auxerre3:42:2 (H)1:2 (A)
1993/94Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Wales Cardiff City8:35:2 (H)3:1 (A)
2. Runde England FC Arsenal0:100:3 (A)0:7 (H)
1995/96UEFA-Pokal 1. Runde Portugal Vitória Guimarães1:31:3 (A)0:0 (H)
1996UEFA Intertoto Cup Gruppenphase Nordirland Cliftonville FC3:03:0 (A)
Israel Hapoel Haifa2:22:2 (H)
Deutschland VfB Stuttgart2:02:0 (A)
Danemark Aalborg BK1:01:0 (H)
Halbfinale Frankreich FC Nantes3:12:1 (H)1:0 (A)
Finale Deutschland Karlsruher SC2:31:0 (H)1:3 (A)
1997UEFA Intertoto Cup Gruppenphase Schweiz FC Aarau0:00:0 (H)
Irland Cork City FC0:00:0 (A)
Israel Maccabi Petach Tikwa0:00:0 (H)
Deutschland 1. FC Köln1:11:1 (A)
2000UEFA Intertoto Cup 1. Runde Georgien Dinamo Tiflis(a)3:3(a)2:2 (A)1:1 (H)
2. Runde Italien AC Perugia Calcio3:22:1 (A)1:1 (H)
3. Runde Osterreich SV Austria Salzburg4:23:1 (H)1:1 (A)
Halbfinale Deutschland VfB Stuttgart1:21:1 (A)0:1 (H)
2001/02UEFA-Pokal Qualifikation Nordmazedonien Vardar Skopje6:13:0 (A)3:1 (H)
1. Runde Frankreich Racing Straßburg4:22:0 (H)2:2 (A)
2. Runde Frankreich Girondins Bordeaux0:40:2 (A)0:2 (H)
2004/05UEFA-Pokal 1. Runde Deutschland VfL Bochum(a)1:1(a)0:0 (H)1:1 (A)
Gruppenphase Rumänien Steaua Bukarest0:20:2 (A)
Italien FC Parma2:12:1 (H)
Turkei Beşiktaş Istanbul1:11:1 (A)
Spanien Athletic Bilbao1:71:7 (H)
2006/07UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde Rumänien Steaua Bukarest3:42:2 (H)1:2 (A)
2006/07UEFA-Pokal 1. Runde Spanien Celta Vigo0:40:1 (H)0:3 (A)
2007/08UEFA-Pokal 1. Runde Russland Zenit St. Petersburg1:40:3 (A)1:1 (H)
2008/09UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde England FC Liverpool0:10:0 (H)0:1
n. V. (A)
2008/09UEFA-Pokal 3. Qualifikationsrunde England FC Everton4:32:2 (A)2:1 (H)
Gruppenphase Spanien FC Sevilla1:01:0 (H)
Serbien FK Partizan Belgrad1:01:0 (A)
Italien Sampdoria Genua3:03:0 (H)
Deutschland VfB Stuttgart0:30:3 (A)
Sechzehntelfinale Portugal Sporting Braga1:40:3 (A)1:1 (H)
2009/10UEFA Champions League Gruppenphase England FC Arsenal2:52:3 (H)0:2 (A)
Niederlande AZ Alkmaar2:21:1 (A)1:1 (A)
Griechenland Olympiakos Piräus3:21:2 (A)2:0 (H)
2009/10UEFA Europa League Sechzehntelfinale Osterreich FC Red Bull Salzburg3:23:2 (H)0:0 (A)
Achtelfinale Griechenland Panathinaikos Athen4:13:1 (A)1:0 (A)
Viertelfinale Deutschland Hamburger SV2:51:2 (A)1:3 (H)
2011/12UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde Schweiz FC Zürich1:21:1 (H)0:1 (A)
2011/12UEFA Europa League Play-offs Schweden Helsingborgs IF4:11:0 (H)3:1 (A)
Gruppenphase Deutschland Hannover 962:00:0 (A)2:0 (H)
Danemark FC Kopenhagen4:03:0 (H)1:0 (A)
Ukraine Worskla Poltawa3:10:0 (H)3:1 (A)
Sechzehntelfinale Polen Wisła Krakau(a)1:1(a)1:1 (A)0:0 (A)
Achtelfinale Deutschland Hannover 962:62:2 (H)0:4 (A)
2013/14UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Griechenland Skoda Xanthi4:22:1 (A)2:1 (H)
Play-offs Belarus FK Minsk5:12:0 (A)3:1 (H)
Gruppenphase Danemark Esbjerg fB2:41:2 (H)1:2 (A)
Schweden IF Elfsborg2:41:1 (A)1:3 (H)
Osterreich FC Red Bull Salzburg2:51:2 (H)1:3 (A)
2014/15UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde Griechenland Panathinaikos Athen2:10:0 (H)2:1 (A)
Play-offs Russland Zenit St. Petersburg0:40:1 (H)0:3 (A)
2014/15UEFA Europa League Gruppenphase Kroatien HNK Rijeka2:22:0 (H)0:2 (A)
Niederlande Feyenoord Rotterdam1:51:2 (A)0:3 (H)
Spanien FC Sevilla1:30:0 (H)1:3 (A)
2015/16UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Bosnien und Herzegowina FK Željezničar Sarajevo3:12:1 (H)1:0 (A)
Play-offs Norwegen Molde FK3:3(a)0:2 (A)3:1 (A)
2016/17UEFA Europa League Gruppenphase Spanien Celta Vigo2:21:1 (H)1:1 (A)
Niederlande Ajax Amsterdam1:20:1 (A)1:1 (A)
Griechenland Panathinaikos Athen5:22:2 (H)3:0 (A)
2018/19UEFA Champions League Play-offs Niederlande Ajax Amsterdam2:52:2 (H)0:3 (A)
2018/19UEFA Europa League Gruppenphase Spanien FC Sevilla2:51:5 (A)1:0 (H)
Turkei Akhisarspor2:12:1 (H)0:0 (A)
Russland FK Krasnodar3:32:1 (H)1:2 (A)
2019/20UEFA Europa League Gruppenphase Portugal Vitoria Guimaraes3:12:0 (H)1:1 (A)
England FC Arsenal2:60:4 (A)2:2 (H)
Deutschland Eintracht Frankfurt3:31:2 (A)2:1 (H)
2020/21UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Wales Bala Town2:02:0 (H)
3. Qualifikationsrunde Serbien FK Vojvodina2:12:1 n. V. (H)
Play-offs Ungarn Fehérvár FC3:13:1 (H)
Gruppenphase Schottland Glasgow Rangers2:50:2 (H)2:3 (A)
Portugal Benfica Lissabon2:50:3 (A)2:2 (H)
Polen Lech Posen3:41:3 (A)2:1 (H)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 151 Spiele, 54 Siege, 48 Unentschieden, 49 Niederlagen, 192:205 Tore (Tordifferenz −13)

Bekannte ehemalige Spieler

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die meisten Spiele

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
# Name Spiele
1 Guy Hellers 474
2 Gilbert Bodart 469
3 Guy Vandersmissen 465
4 Léon Semmeling 449

Die meisten Tore

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
# Name Tore
1 Jean Capelle 245 (285)
2 Roger Claessen 161 (229)
3 Maurice Gillis 124 (275)

Trainer seit 1912

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Klammern angegeben ist die Anzahl der Amtszeiten bei Standard Lüttich.[16]

AmtszeitNat.Trainer
06.1912–07.1916EnglandCharles Bunyan sr.
07.1916–06.1922Camille Van Hoorden
07.1922–06.1924EnglandLamport
07.1924–06.1930EnglandPercy Hartley (1)
07.1930–06.1932Maurice Grisard (1)
07.1932–06.1935EnglandPercy Hartley (2)
07.1935–06.1936Jean Dupont (1)
07.1936–03.1937EnglandPercy Hartley (3)
04.1937–11.1938Emile Riff
12.1938–06.1939Jean Dupont (2)
07.1939–06.1940Maurice Grisard (2)
07.1940–06.1942René Dohet
07.1942–06.1945Fernand Wertz
07.1945–06.1950Marcelin Waroux
07.1950–06.1951Antoine Bassleer
07.1951–06.1953Maurice Grisard (3)
07.1953–06.1958FrankreichAndré Riou
07.1958–06.1961Géza Kalocsay
07.1961–06.1963FrankreichJean Prouff
07.1963–11.1964FrankreichAuguste Jordan
12.1964–06.1968Michel Pavić (1)
07.1968–06.1973FrankreichRené Hauss
07.1973–10.1973Vlatko Marković
11.1973–06.1974Nedeljko Bulatović
07.1974–12.1975NiederlandeCor van der Hart
AmtszeitNat.Trainer
01.1976–06.1976FrankreichLucien Leduc
01.1976–06.1976Maurice Lempereur
07.1976–06.1979Robert Waseige (1)
07.1979–06.1981ÖsterreichErnst Happel
07.1981–02.1984Raymond Goethals
03.1984–06.1984Léon Semmeling
07.1984–04.1985Louis Pilot
05.1985–06.1987Michel Pavić (2)
07.1987–09.1987René Desaeyere
10.1987–03.1988Michel Pavić (3)
04.1988–06.1988Jef Vliers
07.1988–06.1989Urbain Braems
07.1989–06.1991DeutschlandGeorg Keßler
07.1991–12.1993NiederlandeArie Haan
01.1994–06.1994René Vandereycken
07.1994–06.1996Robert Waseige (2)
07.1996–06.1997Jos Daerden
07.1997–10.1997NiederlandeAad de Mos
11.1997–03.1998Daniel Boccar
04.1998–06.1998Luka Peruzović
07.1998–09.1999Tomislav Ivić (1)
10.1999–12.1999Željko Mijač
01.2000–04.2000Jean Thissen
05.2000–12.2000Tomislav Ivić (2)
12.2000–01.2001ItalienDominique D’Onofrio (1)
AmtszeitNat.Trainer
01.2001–06.2002Michel Preud’homme (1)
06.2002–10.2002Robert Waseige (3)
10.2002–06.2006ItalienDominique D’Onofrio (2)
07.2006–09.2006NiederlandeJohan Boskamp
09.2006–06.2008Michel Preud’homme (2)
07.2008–02.2010László Bölöni
02.2010–05.2011ItalienDominique D’Onofrio (3)
06.2011–05.2012José Riga (1)
06.2012–10.2012NiederlandeRon Jans
10.2012–05.2013Mircea Rednic
05.2013–10.2014Guy Luzon
10.2014–02.2015Ivan Vukomanović
02.2015–06.2015José Riga (2)
06.2015–08.2015Slavo Muslin
09.2015–09.2016Yannick Ferrera
09.2016–04.2017Aleksandar Janković
06.2017–06.2018PortugalRicardo Sá Pinto
07.2018–06.2020Michel Preud’homme (3)[17]
07.2020–12.2020FrankreichPhilippe Montanier
01.2021–10.2021Mbaye Leye
10.2021–04.2022Luka Elsner
06.2022–05.2023Ronny Deila
05.2023–06.2023Geoffrey Valenne
06.2023–12.2023Carl Hoefkens
01.2024–Ivan Leko

Die Frauenfußballabteilung spielt seit der Saison 2012/2013 in der BeNe League Red und wurde seit ihrer Gründung 1975 14-mal Meister in der Eerste Klasse. Daneben konnte man auch fünfmal den belgischen Super Cup sowie zweimal den BeNe Super Cup gewinnen.[18] Zu den Leistungsträgern gehören seit Jahren die belgischen Nationalspielerinnen Kelly Ickmans, Maud Coutereels, Julie Biesmans, Audrey Demoustier, Cécile De Gernier, Aline Zeler, Davina Philtjens und die marokkanische Nationalspielerin Ibtissam Bouharat.

Bei Standard wird auch seit Jahrzehnten eine Basketball-Abteilung betrieben. Im wichtigsten Europapokal dieser Sportart, dem Landesmeisterpokal, schaffte es Lüttich 1969 ins Halbfinale. Zudem spielte man diverse Male im Korać-Cup mit, wo man 1972 ebenfalls das Halbfinale erreichte. Die nationale Meisterschaft gewann Standard dreimal, 1968, 1970 und 1977.

Commons: Standard Lüttich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. https://www.standaard.be/sport/standard-is-verkocht-overname-door-angelini-officieel/70682079.html
  2. Le stade Maurice Dufrasne. In: standard.be. Standard de Liège, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  3. Patrice Sintzen: Officiel: La Gantoise sur la scène européenne. In: sport.be. Jupiler League, 18. Juli 2019, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
  4. Standard Lüttich: Franzose Philippe Montanier übernimmt Trainerposten von Michel Preud’homme. Belgischer Rundfunk, 9. Juni 2020, abgerufen am 27. Januar 2023.
  5. Philippe Montanier nouveau coach des rouches. Standard Lüttich, 10. Juni 2020, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  6. Pilippe Montanier. Standard Lüttich, 26. Dezember 2020, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  7. Mbaye Leye nouveau T1 des Rouches. In: standard.be. Standard Lüttich, 30. Dezember 2020, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  8. Staff sportif. In: standard.be. Standard Lüttich, 4. Oktober 2021, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  9. Luka ELSNER nouveau T1 des Rouches – Will STILL adjoint. In: standard.be. Standard Lüttich, 7. Oktober 2021, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  10. Remaniement de notre staff pro. In: standard.be. Standard Lüttich, 20. April 2022, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  11. Ronny Deila nouveau T1 des Rouches. Standard Lüttich, 13. Juni 2022, abgerufen am 27. Januar 2023 (französisch).
  12. Ronny Deila décide de rejoindre le Club Brugge. Standard Lüttich, 25. Mai 2023, abgerufen am 26. Mai 2023 (französisch).
  13. Carl Hoefkens nouveau T1 des Rouches. Standard Lüttich, 16. Juni 2023, abgerufen am 18. Juni 2023 (französisch).
  14. Noyau A | Standard de Liège. Abgerufen am 22. August 2025.
  15. Standard Lüttich - Vereinsprofil. Abgerufen am 22. August 2025.
  16. tout-sur-le-standard-de-liege.blogspot.de: Liste der Trainer von Standard Lüttich von 1912 bis 2013 (französisch).
  17. Michel Preud’homme de retour chez les Rouches. In: Standard de Liège. (standard.be [abgerufen am 27. Januar 2023]).
  18. Standard Femina.