Stanzach

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Stanzach
Wappen von Stanzach
Stanzach (Österreich)
Stanzach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Reutte
Kfz-Kennzeichen: RE
Fläche: 31,73 km²
Koordinaten: 47° 23′ N, 10° 34′ OKoordinaten: 47° 23′ 0″ N, 10° 33′ 40″ O
Höhe: 939 m ü. A.
Einwohner: 441 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 14 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6642
Vorwahl: 05632
Gemeindekennziffer: 7 08 30
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nr. 6
6642 Stanzach
Website: www.stanzach.at
Politik
Bürgermeister: Hanspeter Außerhofer
Gemeinderat: (2016)
(11 Mitglieder)
7 Gemeinsam für Stanzach, 4 Neue Gemeindeliste Stanzach - NGL
Lage der Gemeinde Stanzach im Bezirk Reutte
Bach Berwang Biberwier Bichlbach Breitenwang Ehenbichl Ehrwald Elbigenalp Elmen Forchach Grän Gramais Häselgehr Heiterwang Hinterhornbach Höfen Holzgau Jungholz Kaisers Lechaschau Lermoos Musau Namlos Nesselwängle Pfafflar Pflach Pinswang Reutte Schattwald Stanzach Steeg Vorderhornbach Tannheim Vils Wängle Weißenbach am Lech Zöblen TirolLage der Gemeinde Stanzach im Bezirk Reutte (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Stanzach.jpg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Stanzach ist eine Gemeinde mit 441 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) im Bezirk Reutte in Tirol (Österreich).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stanzach liegt an der Einmündung des Namloser Tals in das Lechtal. 1294 wurde der Ort erstmals ursprünglich erwähnt. Zum Gemeindegebiet gehört noch das Almdorf Fallerschein, das in eine Feriensiedlung umgewandelt wurde. Weitere Ansiedlungen breiten sich auch oberhalb der Geländekante einer Lechterrasse aus.

Der Hausberg von Stanzach ist der Nerenkopf, der sich südlich der Ortschaft befindet.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stanzach ist in mehrere Ortsteile gegliedert. Im Südwesten beginnend: „Hinter Egg“, „Rain“, „Froschloch“, „Dorf“, „Äule“, „Darr“, „Sand“, „Rauth“ und „Blockau“.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie das übrige Lechtal stand Stanzach unter der Herrschaft der Staufer, bevor es 1266 zu Tirol kam. Die Bewohner waren früher immer wieder zum Auswandern gezwungen, um Arbeit zu finden. Einer Anekdote nach soll Walter Ulbricht für kurze Zeit in einer Tischlerei in Stanzach gearbeitet haben.

Der Name Stanzach komme von „Stanzahe“, was frei übersetzt so viel bedeutet wie „Aufenthalt und Unterkunft“. Entstanden ist der Name, weil Stanzach früher eine Zwischenrast für Holzarbeiter war, die in der Umgebung ihre Arbeiten verrichteten. Das älteste Haus von Stanzach ist das sogenannte „Älbele“, wie es von den Einheimischen genannt wird. Es ist seit dieser Zeit von Generation zu Generation weitergegeben worden und beherbergt seit ca. 1930 die Familie Kärle.

Heute ist Stanzach ein Fremdenverkehrsort mit Schwerpunkt Sommer- und vor allem Wintertourismus.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elmen, Forchach, Imst, Namlos, Pfafflar, Reutte, Vorderhornbach, Weißenbach am Lech

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat mit 11 Mitgliedern erhielt mit der Wahl 2016 folgende Verteilung: 7 Gemeinsam für Stanzach, 4 Neue Gemeindeliste Stanzach - NGL.

Bürgermeister

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stanzach

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stanzach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schwarzbau in Stanzach meinbezirk.at, Bezirksblätter, 27. Mai 2010