Stapelburg

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Stapelburg
Gemeinde Nordharz
Wappen von Stapelburg
Koordinaten: 51° 54′ 4″ N, 10° 39′ 49″ O
Höhe: 219 m
Fläche: 11,74 km²
Einwohner: 1406 (31. Dez. 2009)
Bevölkerungsdichte: 120 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 38871
Vorwahl: 039452
Stapelburg (Sachsen-Anhalt)
Stapelburg

Lage von Stapelburg in Sachsen-Anhalt

Stapelburg, Luftaufnahme (2015)
Stapelburg von Südsüdwesten
Evang. Kirche Stapelburg

Stapelburg ist ein Ortsteil der Gemeinde Nordharz im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stapelburg liegt direkt nördlich des Harzes an der Grenze zu Niedersachsen. Im Dreieck zwischen Bad Harzburg im Westen, Vienenburg im Nordwesten und Ilsenburg im Süden breitet es sich knapp 4 km südlich des kleinen Waldgebiets Schauener Holz aus. Nach ihrem Ausfluss aus dem Harz fließt in Süd-Nord-Richtung durch den Westteil des Dorfs die Ecker.

Stapelburg hat sich aufgrund seiner Lage zu einem Wohnstandort entwickelt, da die Bahnstrecke Heudeber-Danstedt–Bad Harzburg im Zuge der Neugestaltung der Verkehrswege anlässlich der Wiedervereinigung Deutschlands wieder hergestellt bzw. hierfür eine neue Trasse in Richtung Vienenburg geschaffen wurde. Durch die Bundesstraße 6n, die bei Stapelburg eine gemeinsame Streckenführung mit der Bundesstraße 6 aufweist, besteht im Rahmen der A 395 Anbindung an das Autobahnnetz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Stapelburg entstand spätestens im Jahre 1564 gemeinsam mit dem Vorwerk Bila(n)shausen, das von den Brüdern Heinrich und Fritz von Bila aus Hainrode unterhalb der Burg Stapelburg angelegt worden ist. Wenige Kilometer südsüdwestlich von Stapelburg stand schon vorher im Harz oberhalb dem Eckertal die Ahlsburg.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Stapelburg, Danstedt, Heudeber, Langeln, Schmatzfeld, Abbenrode, Veckenstedt und Wasserleben zur Einheitsgemeinde Nordharz zusammen.[1]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 8. März 1938 durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen verliehen.

Blasonierung: „Gespalten von Gold und Blau; vorn ein halber schreitender schwarzer Hirsch, aus dem Spalt hervorbrechend; hinten ein silbernes Beil, dessen Schneide nach außen gekehrt ist.“

Die rechte Hälfte ist dem Wappen der Grafen zu Stolberg entnommen, die linke dem Wappen derer von Bila. Der Ort hieß früher Bilashausen und ist eine Gründung der Brüder Heinrich und Fritz von Bila aus dem Jahren zwischen 1559 und 1564.

Das Wappen wurde von dem Magdeburger Staatsarchivrat Otto Korn gestaltet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burg Stapelburg, Luftaufnahme (2015)

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stapelburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010