Staplercup

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StaplerCup Logo
Ablauf „Deutsche Meisterschaft“
Ablauf „International Championship“
Ablauf „Firmen Team-Meisterschaft“

Der Staplercup (Eigenschreibweise „StaplerCup“) ist ein jährlicher Geschicklichkeits- und Schnelligkeits-Wettkampf für Fahrer von Gabelstaplern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Staplercup (auch „Suffel-Stapler-Cup“) wurde 1992 von dem Unternehmen Suffel Fördertechnik in Aschaffenburg als regionaler Wettbewerb ins Leben gerufen.[1]

Seit 2005 veranstaltet der Gabelstapler-Hersteller Linde Material Handling den gleichnamigen Wettbewerb als „Deutsche Meisterschaft der Staplerfahrer“.[2]

Das Konzept des heutigen Staplercups entwickelte die Marketingagentur BBDO Live für Linde Material Handling ab 2005. Es sollten Produktvorteile spielerisch eingebaut, das Image von Staplerfahrern verbessert und Linde Material Handling mit Händlern europaweit vernetzt werden. Nachdem der Staplerhersteller vom bisherigen Mutterkonzern Linde AG 2006 verkauft worden war, diente die Veranstaltung laut BBDO zudem als „Tool für Standortmarketing“. Die Agentur erreichte nach eigenen Angaben mit der Veranstaltung seit 2005 mehr als acht Milliarden Pressekontakte und bewirkte Berichte über den Wettbewerb in Tagespresse, TV, Hörfunk sowie Internetmedien. Bis zu 15.000 Zuschauer pro Jahr besuchten demnach die Finalwettkämpfe.[3] Der Staplercup erhielt mehrere Auszeichnungen in der Marketingbranche.[4]

Nach regionalen Vorentscheiden, die von Vertragshändlern des Unternehmens ausgerichtet werden, findet das jährliche nationale Finale seit 2006 auf dem Gelände des Aschaffenburger Schlosses statt. Seit 2007 wird gleichzeitig auch ein internationaler Wettbewerb („International Championships“) organisiert. Seit 2008 wird zusätzlich eine „Firmen-Team-Meisterschaft“ ausgetragen, an der Mannschaften aus Industrie- und Handelsunternehmen teilnehmen können. Seit 2014 findet in regelmäßigem, dreijährigem Abstand, die Team- & Einzelweltmeisterschaft statt. 2015 veranstaltete Linde Material Handling die erste Meisterschaft der Staplerfahrerinnen, die jährlich auf dem StaplerCup ausgetragen wird.[2]

Schirmherr des Wettbewerbs ist seit 2008 der jeweils amtierende Bundesminister für Wirtschaft und Technologie.[2]

Ebenfalls im Jahr 2008 zeichnete die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ den Staplercup und die Stadt Aschaffenburg gemeinsam aus.[5]

„Deutsche Meister im Staplerfahren“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Jens Mühle aus Rippicha in Sachsen-Anhalt[2]
  • 2006: Benjamin Empl aus Kaisheim an der Donau[2]
  • 2007: Jürgen Buslei aus Notscheid bei Linz am Rhein[2]
  • 2008: Stephan Leifels aus Körchow
  • 2009: Michael Schubert aus Linnich in Nordrhein-Westfalen
  • 2010: Ahmet Tekindag aus Düren[6]
  • 2011: Jörg Klößinger aus Petersaurach bei Nürnberg[7]
  • 2012 und 2013 : Stefan Theissen aus Remagen[8]
  • 2014: Rolf Müller aus Tuningen in Baden-Württemberg
  • 2015: Anton Stuckert aus Berlin
  • 2016:Maximilian Üblacker Jun. aus Flossenbürg[9]
  • 2017: Jörg Klößinger aus Petersaurach

„Deutsche Meisterschaft der Staplerfahrerinnen“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015: Stefanie Schuster aus Faulbach in Bayern
  • 2016: Stefanie Schuster aus Faulbach in Bayern
  • 2017: Stefanie Schuster aus Faulbach in Bayern

"Das ChampionsRanking"[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Fahrer sind eine Klasse für sich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kontinuierliche Rekorde über einen Zeitraum von drei Jahren betrachtet – nur wer dauerhaft beim StaplerCup Höchstleistungen bringt, erobert die Spitze des ChampionsRankings.

  • Rang 1 : Jörg Klößinger (150 Punkte)
  • Rang 2 : Uwe Holstein (150 Punkte)
  • Rang 3 : Anton Stuckert (115 Punkte)
  • Rang 4 : Maximilian Üblacker Jun. (115 Punkte)
  • Rang 5 : Sven Morgenstern (110 Punkte)
  • Rang 6 : Carsten Diezel (105 Punkte)

Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitarbeiter der Linde Material Handling gründeten 2008 den gemeinnützigen Verein StaplerCup hilft e. V., der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe unterstützt. Eine Veranstaltung des Vereins ist der „TalentsContest“. Einnahmen etwa durch Tombolas und die Vermietung von Werbeflächen während der Veranstaltung werden gespendet. Bisher wurden nach Angaben des Vereins über 200.000 Euro für bedürftige Einrichtungen eingenommen.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Staplercup – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 12. Suffel-Stapler-Cup 2004, Archiv auf flurfoerderzeuge.de
  2. a b c d e f Broschüre StaplerCup'08
  3. BBDO-Profil: Referenzen
  4. staplercup.com: Auszeichnungen
  5. Main-Netz: Der Stapler-Cup ist ein Tag im "Land der Ideen", 8. Juli 2008
  6. Main-Netz: Staplercup: Ahmet Tekindag und weitere Sieger, 27. September 2010
  7. Nordbayern.de: StaplerCup 2013: Auf die Plätze, stapelt los, 29. Juni 2013
  8. General-Anzeiger Bonn: Stefan Theissen aus Oberwinter ist bester deutscher Staplerfahrer
  9. Linde MH StaplerCup - Hall of Fame. In: staplercup.com. Abgerufen am 9. November 2016.
  10. Website StaplerCup hilft e. V.