Star Wars

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Star Wars (Begriffsklärung) aufgeführt.
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Star Wars (dt. Krieg der Sterne, wörtlich „Sternenkriege“) ist ein von dem Drehbuchautor, Produzenten und Regisseur George Lucas erdachtes Heldenepos. Die Space Opera begann mit dem Film Krieg der Sterne, der 1977 in den US-amerikanischen und 1978 in den westdeutschen Kinos anlief.

Dieser Film, der von zahlreichen Kritikern gefeiert wurde und sieben Oscars gewann, legte die Grundlage für ein Phänomen der heutigen Popkultur. Auf Krieg der Sterne folgten sechs weitere Spielfilme sowie eine Reihe von lizenzierten Büchern, Comicserien, Videospielen, Ablegern, Fernsehserien, Spielzeugen, Kostümen, Rollenspielen und anderen Produkten.

Im Wesentlichen handelt Star Wars vom andauernden Kampf zwischen Gut und Böse. Diese widerstreitenden Seiten werden durch die Helle und durch die Dunkle Seite der Macht repräsentiert. Der Kampf zwischen den Anhängern dieser Lehren spielt sich „vor langer Zeit“ in einer „weit, weit entfernten Galaxie“ ab. Star Wars greift viele Elemente aus Märchen, Abenteuergeschichten, Religionen oder Philosophien auf und überträgt diese in ein Science-Fiction-Szenario.

Nachdem sich George Lucas nach sechs Filmen gegen die Produktion weiterer Star-Wars-Filme entschieden hatte, gaben er und die Walt Disney Company bekannt, dass Disney in der Absicht, die Filmreihe fortzuführen, die Rechte an Star Wars erworben hat. Der erste Film unter der Leitung von Disney, Episode VII, erschien im Dezember 2015 unter dem Titel Das Erwachen der Macht.

Überblick über die Filmreihe

Das Kernstück der Star-Wars-Saga stellen die als Episoden bezeichneten, bislang sieben Spielfilme dar. Sie sind in Trilogien gruppiert und mit römischen Zahlen nummeriert. Die zwischen 1977 und 1983 veröffentlichten Episoden IV bis VI bilden die originale Trilogie. Die zwischen 1999 und 2005 erschienenen Episoden I bis III bilden die Prequel-Trilogie, die vor der Original-Trilogie spielt. Die 2015 erschienene Episode VII stellt den Auftakt der Sequel-Trilogie dar, die mit ihrer Handlung an die originale Trilogie anschließt.

Jahr Episode Deutscher Titel Englischer Originaltitel Regisseur Drehbuchautor Produzent
Originale Trilogie
1977 IV Eine neue Hoffnung
(ursprünglich: Krieg der Sterne)
A New Hope
(ursprünglich: Star Wars)
George Lucas George Lucas Gary Kurtz
1980 V Das Imperium schlägt zurück The Empire Strikes Back Irvin Kershner George Lucas, Leigh Brackett, Lawrence Kasdan Gary Kurtz
1983 VI Die Rückkehr der Jedi-Ritter Return of the Jedi Richard Marquand George Lucas, Lawrence Kasdan Howard Kazanjian
Prequel-Trilogie
1999 I Die dunkle Bedrohung The Phantom Menace George Lucas George Lucas Rick McCallum
2002 II Angriff der Klonkrieger Attack of the Clones George Lucas George Lucas, Jonathan Hales Rick McCallum
2005 III Die Rache der Sith Revenge of the Sith George Lucas George Lucas Rick McCallum
Sequel-Trilogie
2015 VII Das Erwachen der Macht The Force Awakens J. J. Abrams Lawrence Kasdan, J. J. Abrams, Michael Arndt Kathleen Kennedy, J. J. Abrams, Bryan Burk
2017 VIII N/A Rian Johnson Rian Johnson Kathleen Kennedy, Ram Bergman,
Lawrence Kasdan, Simon Kinberg
2019 IX N/A

Handlung

Episoden I–III

Die Star-Wars-Saga spielt in einer fiktiven Galaxie. In dieser befinden sich eine Vielzahl bewohnter Sternsysteme, die miteinander in Kontakt stehen. Der Großteil dieser Planeten hat sich zur Republik zusammengeschlossen, einer demokratischen Föderation, die vom Galaktischen Senat auf dem Planeten Coruscant regiert wird. Die Republik verfügt zunächst über kein Militär, dafür stehen ihr die Jedi-Ritter, ein mystischer Kriegerorden, dessen Ziel die Bewahrung von Frieden in der Galaxis ist, zur Verfügung.

Ewan McGregor, Darsteller des jungen Obi-Wan Kenobi

Senator Palpatine, ein Mitglied des Senats, versucht, die Republik zu stürzen und eine Diktatur unter seiner Herrschaft zu errichten. Dazu agiert er im Verborgenen als Sith-Lord Darth Sidious und bemüht sich darum, die Republik zu destabilisieren. Zunächst paktiert er mit der Handelsföderation, einer Handelsorganisation, die über erhebliche militärische Mittel verfügt. Er beauftragt sie, den Planeten Naboo zu blockieren und zu besetzen. Dieser Konflikt bewirkt eine politische Krise der Republik, in deren Rahmen Palpatine sich zum Kanzler der Republik und damit zu ihrem Oberhaupt wählen lässt.

Inzwischen sind die Jedi Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi nach Naboo gereist, um das Königshaus zu evakuieren. Bei ihrer Flucht treffen sie auf den jungen Anakin Skywalker, in dem Qui-Gon das Potenzial zu einem mächtigen Jedi sieht. Er nimmt an, Anakin werde eine alte Prophezeiung der Jedi erfüllen, welche besagt, dass irgendwann ein mächtiger Jedi kommen und die Sith, alte Gegenspieler der Jedi, vernichten werde. Daraufhin wird Skywalker zum Jedi ausgebildet.

Christopher Lee, Darsteller des Count Dooku

Inzwischen gelingt es einem republikanischen Stoßtrupp, die Besetzung der Handelsföderation zu beenden und Naboo zu befreien. Daraufhin regt Palpatine verschiedene Organisationen und Gruppierungen dazu an, sich von der Republik abzuwenden und sich zu einer Separatistenallianz zu formieren. Dazu rekrutiert er den ehemaligen Jedi Count Dooku, der fortan neue Anhänger für die Separatisten anwirbt. Deren wachsende politische und militärische Stärke gipfelt in der Schlacht von Geonosis, dem Beginn eines Krieges zwischen Republik und Separatisten.

Im Verlauf des Krieges erlangt Palpatine mittels Sondervollmachten eine diktatorische Stellung in der Republik. Die Jedi und ein Teil des Senats begegnen ihm daher mit zunehmendem Misstrauen. Anakin Skywalker wurde inzwischen zu einem Jedi ausgebildet und stieg zu einem geachteten General auf. Gleichzeitig führt er eine Liebesbeziehung mit der Senatorin Padmé Amidala. Derartige Beziehungen widersprechen jedoch den Prinzipien der Jedi, die enge persönliche Bindungen ablehnen.

Während die Republik allmählich die Oberhand im Krieg gewinnt und Count Dooku von Anakin Skywalker in einer Schlacht getötet wird, versucht Palpatine, Skywalker für sich zu gewinnen. Dazu nutzt er in erster Linie dessen Sorge, dass Padmé bei der Geburt ihres gemeinsamen Kindes sterben würde. Er stellt Skywalker in Aussicht, das Leben seiner Frau retten zu können, wenn jener einige Lehren der Sith annimmt.

Als Anakin dabei in Palpatine den Sith Darth Sidious erkennt, informiert er den Jedi-Rat. Dieser versucht daraufhin, Palpatine unter Arrest zu stellen. Dieser tötet drei der vier Jedi und wird anschließend vom letzten überlebenden, Meister Windu, überwältigt. Daraufhin greift Anakin in das Duell ein, entwaffnet Windu, der daraufhin von Palpatine umgebracht wird. Palpatine erklärt Skywalker, wie er seine Frau retten kann. Skywalker willigt ein, Palpatine fortan als Sith zu dienen. Sidious ernennt Anakin daraufhin zu seinem neuen Schüler und gibt ihm den Namen Darth Vader. Anschließend beauftragt er ihn, die Jedi auf Coruscant zu töten. Dazu marschiert er mit Klontruppen – der Armee der Republik – in den Jedi-Tempel ein und erobert diesen. Gleichzeitig greifen die Klonsoldaten galaxisweit die sie begleitenden Jedi an. Nur die wenigsten Jedi überleben diese Angriffe, darunter Obi-Wan und Yoda. Palpatine erklärt daraufhin die Jedi zu Staatsfeinden und formt die Republik zu einer Militärdiktatur um.

In der Zwischenzeit eliminiert Darth Vader auf dem Planeten Mustafar die verbliebenen Anführer der Separatisten. In der Annahme, dass Anakin ein Sith geworden ist, verfolgt Obi-Wan ihn dorthin. Es kommt zum Konflikt zwischen beiden, woraufhin sie sich duellieren. Obi-Wan gelingt es, Anakin schwer zu verwunden. In der Annahme, dass er bald daraufhin seinen Verletzungen erliegen werde, lässt Obi-Wan ihn zurück.

Senator Bail Organa, Yoda und Obi-Wan treffen sich kurz darauf in einem Versteck, wo Padmé Zwillinge zur Welt bringt und ihnen die Namen Luke und Leia gibt. Obi-Wan und Yoda beschließen, die Kinder nach dem auf die Geburt folgenden Tod ihrer Mutter zu trennen, um sie vor dem Imperator zu verbergen. Kenobi begleitet Luke nach Tatooine, wo dieser bei seinem Onkel Owen und dessen Frau Beru Lars aufwächst, während Bail Organa Leia mit nach Alderaan nimmt und dort aufzieht.

Währenddessen wird der schwerverletzte Darth Vader vom Imperator gerettet. Die folgende Notoperation macht ihn zu einem maschinenähnlichen Wesen, das fortan auf einen lebenserhaltenden Anzug angewiesen ist. Palpatine, der inzwischen den Titel des Imperators führte, hat inzwischen mit einer massiven Aufrüstung begonnen, an deren Spitze die Kampfstation Todesstern steht.

Episoden IV–VI

Mark Hamill, Darsteller des Luke Skywalker

Episode IV setzt 19 Jahre nach diesen Ereignissen ein. Gegen Palpatines Diktatur hat sich Widerstand in Form der Rebellenallianz formiert, der sich die Wiederherstellung der Republik zum Ziel gesetzt hat.

Die Rebellen haben die Baupläne des Todessterns gestohlen, um diese Raumstation zerstören zu können. Bei dem Versuch von Prinzessin Leia, diese Pläne nach Alderaan zu ihrem Vater, einem der Gründungsmitglieder der Rebellion, zu überbringen, wird ihr Schiff von einem imperialen Kreuzer über dem Planeten Tatooine abgefangen. Imperiale Truppen entern das Schiff und verhaften Leia. Kurz zuvor gelang es ihr jedoch, die Pläne den Droiden R2-D2 und C-3PO zu übergeben und sie mit einer Rettungskapsel nach Tatooine zu schicken.

Luke, der nichts über seine Herkunft weiß, entdeckt diese Droiden und stößt zufällig auf eine von Leia hinterlassene Nachricht, die einen Hilferuf an Obi-Wan Kenobi enthält. Luke sucht und findet Kenobi daraufhin, der sich als Eremit auf Tatooine niedergelassen hat. Kenobi erzählt Luke auszugsweise von dessen Herkunft, wobei er verschweigt, dass Vader sein Vater sei. Er übergibt ihm allerdings dessen Lichtschwert. Luke ist zunächst zögerlich, bis ein imperialer Suchtrupp auf der Suche nach den beiden Droiden die Farm von Lukes Stiefonkel und dessen Frau angreift und diese tötet. Obi-Wan und Luke beschließen daraufhin, die Pläne zu Leias Vater nach Alderaan zu bringen.

Dazu heuert Obi-Wan die Schmuggler Han Solo und Chewbacca an. Als die Gruppe im Alderaan-System eintrifft, finden sie dort jedoch nur Planetentrümmer und den Todesstern vor. Der Planet wurde zuvor durch die Kampfstation zerstört, um Leia dazu zu bewegen, den Standort der Rebellenbasis zu verraten. Daraufhin wird Solos Schiff, der Rasende Falke, per Traktorstrahl an Bord des Todessterns gezogen. Dort gelingt es Luke, Han und Chewbacca, die Prinzessin zu befreien. Kenobi deaktiviert inzwischen den Fangstrahl und lenkt die Aufmerksamkeit Vaders auf sich, um den anderen die Flucht zu ermöglichen. Dies gelingt, Kenobi wird jedoch von Vader im Duell getötet.

Darth Vader

Zuvor ließ Vader jedoch einen Peilsender am Falken anbringen. Daher ermitteln die Imperialen den Standort der Rebellenbasis auf Yavin IV. Dort kommt es zu einem Gefecht zwischen einer Sternjägerflotte der Rebellen und dem Todesstern, in dessen Folge der Todesstern durch Luke Skywalker mittels Protonentorpedo zerstört wird.

Die Rebellen ziehen sich daraufhin von Yavin zurück und schlagen auf dem Eisplaneten Hoth ein neues Lager auf. Dieses wird jedoch vom Imperium entdeckt und angegriffen. Die unterlegenen Rebellen fliehen vom Planeten. Luke fliegt nach Dagobah, um sich dort von Jedi-Meister Yoda zum Jedi ausbilden zu lassen. Dazu hatte ihn der Geist von Obi-Wan auf Hoth aufgefordert.

Leia und Han, die sich ineinander verlieben, fliegen nach einer Verfolgungsjagd in die Wolkenstadt Bespin, deren Administrator, Lando Calrissian, ein alter Freund von Han ist. Dort werden sie von Vader, der zuvor auf Bespin eintraf, verhaftet und als Geiseln genutzt, um Luke herzulocken. Diesen will Vader, der inzwischen erkannt hat, dass Luke sein Sohn ist, auf seine Seite ziehen.

Durch die Macht erfährt Luke von der Not seiner Freunde und eilt entgegen dem Rat der Jedi-Meister Yoda und Obi-Wan zur Wolkenstadt. Dort stellt er sich Vader in einem Kampf. Dieser ist ihm allerdings deutlich überlegen und verwundet ihn. Daraufhin erklärt Vader Luke, dass er sein Vater sei. In letzter Not stürzt sich Luke entsetzt in die Tiefen der Wolkenstadt.

Han wird inzwischen dem Kopfgeldjäger Boba Fett übergeben, der ihn zu Jabbas Palast bringt, da Han Jabba Geld schuldete. Calrissian verhilft Leia, Chewbacca, R2-D2 und C-3PO zur Flucht aus der Stadt und schließt sich den Rebellen an. Sie können den schwerverletzten Luke bergen und zum Sammelpunkt der Rebellenallianz mitnehmen.

Einige Zeit später gelingt es vor allem Luke, der inzwischen zum Jedi herangereift ist, Han aus Jabbas Palast zu befreien, wobei Jabba und sein Gefolge zu Tode kommt. Luke fliegt nochmals nach Dagobah, wo er den Tod Yodas miterlebt. Kurz vor seinem Tod bestätigt Yoda, dass Vader wirklich Lukes Vater ist. Obi-Wan offenbart ihm die Existenz seiner Schwester, worauf Luke erkennt, dass es sich dabei um Leia handelt.

Das Imperium baut währenddessen einen zweiten Todesstern über dem Waldmond Endor. Die Rebellen planen, die Station anzugreifen und den Imperator, der den Bau beaufsichtigt, zu töten.

Luke versucht, das Gute in seinem Vater zu wecken, da er in den telepathischen Kontakten mit ihm gefühlt hat, dass immer noch Gutes in ihm ist. Er stellt sich Vader und lässt sich von ihm zum Imperator bringen. Dort versucht Palpatine, ihn auf die Dunkle Seite zu ziehen. Skywalker lehnt ab und versucht, den Imperator zu töten, dabei stellt sich ihm Vader jedoch in den Weg. Während des Kampfes versucht Luke ihn vergeblich davon zu überzeugen, zurück zu den Jedi zu finden. Nachdem Vader durch die Verbindung zwischen ihm und Luke von der Existenz von Lukes Schwester Leia erfährt, streckt Luke ihn nieder. Der Imperator fordert Luke auf, Rache zu nehmen und Vader hinzurichten. Luke lehnt es allerdings ab, dem Imperator zu dienen und die Jedi zu verraten. Als der Imperator daraufhin dazu ansetzt, Skywalker zu töten, greift der verletzte Vader ein und stürzt den Imperator in einen Reaktorschacht der Kampfstation in den Tod. Dadurch wendet er sich von der dunklen Seite ab. Noch auf der Station erliegt Vader seinen Verletzungen und den Schäden, die sein Lebenserhaltungsanzug genommen hat. Luke flieht daraufhin von der Station und bestattet seinen Vater auf Endor.

Währenddessen gelingt es Han, Leia und Chewbacca auf Endor mithilfe der einheimischen Ewoks den dort stationierten Schutzschildgenerator des Todessterns zu deaktivieren. Dadurch ermöglichen sie es einem Kampfgeschwader der Rebellen, die Station zu zerstören. Der Sieg auf Endor führt schließlich zum Ende des galaktischen Bürgerkriegs und zum Zusammenbruch des Imperiums.

Episode VII

John Boyega und Daisy Ridley, Darsteller von Finn und Rey

Episode VII setzt circa 30 Jahre nach der Schlacht von Endor ein. Das Imperium ist in mehrere Splittergruppen zerbrochen, darunter die Erste Ordnung unter der Führung des machtsensitiven Kriegsherren Snoke. Die Rebellen haben die Republik wiederhergestellt, die nach einiger Zeit einen Waffenstillstand mit der Ersten Ordnung geschlossen hat. Verdeckt unterstützt sie allerdings eine Gruppe von Rebellen unter der Führung von Leia Organa, die sich selbst als Widerstand bezeichnet und den Kampf gegen die Erste Ordnung fortsetzt. Luke Skywalker hat versucht, einen neuen Jedi-Orden aufzubauen. Einer seiner Schüler war der Sohn von Han Solo und Leia Organa, Ben Solo. Dieser schloss sich allerdings Snoke an, nannte sich fortan Kylo Ren und zerstörte den Jedi-Orden. Skywalker zog sich nach Rens Wechsel auf die Dunkle Seite ins Exil zurück.

Ren sucht seinen ehemaligen Meister, um ihn zu töten. Der Widerstand sucht ebenfalls nach Skywalker, damit er sie beim Kampf gegen die Erste Ordnung unterstützt. Einen Hinweis auf Skywalkers Aufenthaltsort gibt ein Kartenfragment, das in den Besitz von Poe Dameron, einem Piloten des Widerstands, gelangt. Ren macht Dameron jedoch kurz danach ausfindig. Dieser konnte das Fragment allerdings in dem Droiden BB-8 vor Ren verstecken. Diesem Droiden gelingt die Flucht vor den Truppen der Ersten Ordnung, wenig später gelangt er in den Besitz der Schrottsammlerin Rey. Gemeinsam mit dem Deserteur Finn sowie Han Solo und Chewbacca versucht Rey, die Karte zur Basis des Widerstands zu bringen. Dabei werden sie wiederholt von der Ersten Ordnung angegriffen. Während Han, Chewbacca und Finn mit dem Fragment entkommen, wird Rey von Kylo Ren gefangen genommen.

Die Erste Ordnung nimmt inzwischen die Unterstützung des Widerstands durch die Republik zum Anlass, der Republik den Krieg zu erklären und deren Regierungssitz mit einer neuen Superwaffe, der Starkiller-Basis, zu zerstören. Der Widerstand plant, diese Waffe, deren nächstes Ziel die Basis des Widerstands ist, zu zerstören. Dazu infiltrieren Han, Chewbacca und Finn die Kampfstation, sabotieren deren Schutzschild und finden die durch Gedankenkontrolle entflohene Rey. Bei ihrer Flucht begegnen sie Kylo Ren. Han versucht, seinen Sohn dazu zu bewegen, sich von Snoke abzuwenden. Dies gelingt ihm nicht, stattdessen tötet Ren seinen Vater. Anschließend wird Ren in einem Lichtschwertkampf von Rey besiegt. Inzwischen greift der Widerstand die Station mit Sternenjägern an. Aufgrund des sabotierten Schildes gelingt es Dameron, eine Kettenreaktion in der Waffe zu verursachen, die sie und den gesamten Planeten zerstört. Rey, Finn und Chewbacca gelingt rechtzeitig die Flucht von dem Planeten. Nach ihrer Rückkehr zur Basis des Widerstands werten sie die Karte aus und finden Skywalker.

Entstehungsgeschichte

George Lucas 2007

Anfängliche Entwürfe

Die Entstehung der Star Wars-Saga begann zunächst mit einem 14-seitigen Exposé eines Weltraum-Abenteuer-Films, das George Lucas bis zum Sommer 1973 entwarf und das von zahlreichen Mythen und klassischen Geschichten inspiriert war.[1]

Bevor er ein Drehbuch zu Star Wars verfasste, wollte George Lucas ursprünglich den Comic Flash Gordon verfilmen. Die Rechte besaß jedoch der Produzent Dino De Laurentiis. Somit entschied sich Lucas, sein eigenes Science-Fiction-Projekt in die Wege zu leiten.[2] Mit seinem fertigen Entwurf bewarb sich Lucas bei zahlreichen Filmstudios, etwa bei Universal und United Artists. Der Entwurf wurde jedoch als vage, ungenau und schwer verständlich aufgefasst. Beide Studios zeigten sich an dem Projekt daher nicht interessiert.[3]

Schließlich präsentierte Lucas seine Idee dem neuen Creative Director von 20th Century Fox, Alan Ladd junior.[4] Er sah wegen Lucas’ bisheriger Leistungen mit American Graffiti und THX 1138 Potenzial im Filmemacher, dem Projekt Star Wars stand aber auch er verhalten gegenüber.[5] Er schloss mit Lucas einen vorläufigen Vertrag. Dieser begann im Mai 1974, seinen Entwurf auszuarbeiten und ein erstes Drehbuch zu schreiben. 1975 engagierte Lucas Ralph McQuarrie, der mit seinen Produktionszeichnungen das später für Star Wars charakteristische Design prägte und entscheidend dazu beitrug, 20th Century Fox davon zu überzeugen, die Produktion zu finanzieren.[6] Als Budget standen dem Team anfänglich rund 10 Millionen US-Dollar zur Verfügung.[7][8] Lucas verzichtete auf eine Gage für seinen Film und ließ sich stattdessen die Merchandising-Rechte zusichern.[9]

Entwicklung der Filmreihe

Original-Trilogie

Logo von Episode IV (1977)
Logo von Episode V (1980)
Logo von Episode VI (1983)

George Lucas schrieb für die Arbeit am Film zunächst 15 Zusammenfassungen, die die gesamte Star-Wars-Saga bilden sollten. Davon wollte Lucas ursprünglich nur eine als Spielfilm umsetzen. Dieser Film erschien 1977 unter dem Titel Star Wars.

Der Titel des ersten Films, der anfänglich The Story of Mace Windu lautete, wurde erst in Adventures of the Starkiller, Episode One of the Star Wars und dann in The Star Wars geändert, was schließlich zu Star Wars gekürzt wurde.[10][11] Lucas gab auch an, dass die Vorgeschichte nur auf Notizen festgelegt war, die das Hintergrundwissen von Charakteren festhielten. Die Handlung sollte einfach aufgebaut und verständlich wirken. Dazu überarbeitete er oft seinen Entwurf, teilweise tiefgreifend. Erzählstücke und komplizierte Handlungen von früheren Entwürfen kamen nicht in die endgültige Drehbuchversion und Namen von Planeten und Charakteren wurden hin- und hergetauscht. Auch bei den späteren Produktionen Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter wurden ganze Passagen abgeändert und neu geschrieben. Eine andere Version von Die Rückkehr der Jedi-Ritter handelte von Luke Skywalkers Übertreten zur dunklen Seite, nach dem Tod Vaders. Prinzessin Leia Organa würde darin der nächste Jedi werden, um die Dunkle Seite zu besiegen.[12]

Lucas erklärte, dass die originale Star-Wars-Handlung ursprünglich in einem einzigen Film abgehandelt werden sollte. Beim Schreiben des ersten Films bemerkte er jedoch, dass die Geschichte für einen einzelnen Film zu umfangreich war. Berichten zufolge umfasste das erste Drehbuch von George Lucas über 200 Seiten. Lucas handelte daher mit seiner Produktionsfirma einen Vertrag aus, der ihm das Recht, zwei Nachfolger zu produzieren, einräumte, wenn der Film erfolgreich sein würde.[13]

Nach der Veröffentlichung von Krieg der Sterne begann Lucas mit der Arbeit an einem Nachfolger. Die Produktion dieses Films finanzierte er eigenständig mit den Einnahmen aus dem Vorgänger. Um sich auf die Finanzierung und das Merchandising zu konzentrieren, entschied er sich dazu, vorwiegend leitende und geschäftsführende Positionen wahrzunehmen. Für die Arbeit am Drehbuch suchte er daher nach einem Co-Autoren. Zunächst warb er die Schriftstellerin Leigh Brackett an, mit der er ein Skript ausarbeitete. Dieser Entwurf wich von dem späteren Film stellenweise deutlich ab. So war ursprünglich vorgesehen, dass Lukes Vater und Vader personenverschieden waren. Bevor Brackett ihren Entwurf zu einem fertigen Skript ausarbeiten konnte, starb sie im März 1978 an Krebs.[14] Lucas schrieb daraufhin selbst ein zweites Skript, das auf Bracketts Entwurf basierte, die Handlung jedoch in eine andere Richtung führte.[15] Zur Unterstützung heuerte Lucas den Regisseur Lawrence Kasdan an.[16] Das neue Drehbuch war von einer finsteren Atmosphäre gezeichnet und enthielt mit der Verwandtschaft von Luke Skywalker und Darth Vader einen wesentlichen Wendepunkt.[17][18] 1980 erschien die Fortsetzung schließlich unter dem Titel Das Imperium schlägt zurück. Dieser Film erhielt erstmals einen Episodenzusatz, der zur Verwirrung des Publikums den Film als Episode V nummerierte. Der 1977 erschienene Film Krieg der Sterne erhielt nach der Veröffentlichung von Das Imperium schlägt zurück den Zusatz Episode IV. Lucas wählte diese Nummern, da er die Episoden I bis III für die Vorgeschichte reservierte, die er bereits grob umrissen hatte und später als Filme umsetzen wollte.[19]

Bereits nach dem Erfolg des ersten Films spekulierte Lucas mit der Produktion einer größeren Anzahl an Star-Wars-Filmen. Er erwog, bis zu zwölf Filme zu produzieren.[20] Später reduzierte er diese Zahl auf neun.[21] Kurz nach der Veröffentlichung von Das Imperium schlägt zurück beschloss er, zumindest noch einen weiteren Star-Wars-Film zu produzieren. Die Produktion dieses Films wurde auch diesmal von Lucas selbst finanziert. Das Drehbuch wurde von Kasdan, Lucas und von Regisseur Richard Marquand verfasst.[16] Im Mai 1983 erschien der Film unter dem Titel Die Rückkehr der Jedi-Ritter.[22] Vier Jahre später gab Lucas in einem Interview bekannt, dass das Filmprojekt Star Wars damit abgeschlossen sei. Weitere Star-Wars-Filme werde er nicht produzieren.[23]

Prequel-Trilogie

Logo von Episode I (1999)
Logo von Episode II (2002)
Logo von Episode III (2005)

In den 90er Jahren erfuhr die Marke Star Wars wieder größere Aufmerksamkeit. Dies ging zurück auf eine Star-Wars-Comicreihe von Dark Horse und auf die Thrawn-Trilogie, einer Romanreihe des Autors Timothy Zahn, die die Ereignisse aus Rückkehr der Jedi-Ritter fortführte.[24] Lucas erkannte, dass weitere Star-Wars-Filme Aussicht auf Erfolg hätten. Ihn reizte es, die Vorgeschichte zu den drei Star-Wars-Filmen zu behandeln, da sie die Star-Wars-Saga deutlich verändern würden.[25] Daher kündigte er 1993 schließlich an, diese Vorgeschichte in drei Filmen darzustellen. Er plante, in den neuen Filmen die Entwicklung von Anakin Skywalker zu Darth Vader zu behandeln und diese damit in den Mittelpunkt der Star-Wars-Saga zu stellen.[26]

Mit der Arbeit am Drehbuch des ersten Films begann Lucas am 1. November 1994.[27] Dabei griff Lucas auf frühe Entwürfe zurück, die die Geschichte Anakins als Jedi behandeln. Diese Entwürfe hatte er bereits für seine Arbeit am ersten Star-Wars-Film erarbeitet, um sich das Erzählen eines glaubwürdigen Handlungshintergrunds zu erleichtern.[13][27]

Der erste Film der neuen Trilogie erschien schließlich 1999 unter dem Titel Die dunkle Bedrohung.[28] 2002 folgte Angriff der Klonkrieger, der mit einem Budget von 115 Millionen US-Dollar der bis dahin teuerste Star-Wars-Film war.[29] Bei der Arbeit an diesem Film entschied Lucas, dass Palpatine derjenige ist, der den Aufstand der Separatisten angestachelt und den daraus resultierenden Krieg verursacht hat.[30] 2005 erschien der dritte und letzte Film der sogenannten Prequel-Trilogie, Die Rache der Sith.[31] Dieser Film behandelt schwerpunktmäßig den Fall Anakins zur dunklen Seite. Lucas änderte noch während der Produktion des ersten Bildmaterials mehrfach das Drehbuch, teilweise einschneidend.[32][33] Die Produktion aller drei Filme finanzierte er selbstständig.[25]

Sequel-Trilogie

Nach der Veröffentlichung der Prequel-Trilogie und der mäßigen Rezeption dieser beschloss Lucas, keine weiteren Star-Wars-Filme mehr zu produzieren.[34] Am 30. Oktober 2012 gaben Star-Wars-Schöpfer George Lucas und die Walt Disney Company bekannt, dass Disney das Unternehmen Lucasfilm mit sämtlichen Tochterunternehmen, darunter das Spezialeffekt-Unternehmen Industrial Light & Magic, und allen Markenrechten für rund 4,05 Milliarden US-Dollar (ca. 3,12 Milliarden Euro) vom bisherigen Alleineigentümer George Lucas gekauft habe.[35] Disney gab kurz darauf bekannt, die Produktion von Star-Wars-Filmen wieder fortzusetzen und eine Sequel-Trilogie zu entwickeln.[36]

Logo von Episode VII (2015)

Die Arbeit am ersten Film dieser Trilogie, Episode VII begann wenig später nach der Übernahme durch Disney.[36] Als Regisseur wurde J. J. Abrams verpflichtet. Als Autor arbeitete zunächst Michael Arndt an dem Projekt, bis er wegen seiner Beschäftigung mit The Hunger Games aus der Star-Wars-Saga aussteigen musste. Im Oktober 2013 wurde er durch Lawrence Kasdan ersetzt. John Williams wurde für die Komposition der Filmmusik der gesamten Sequel-Trilogie verpflichtet.[37]

Episode VII erschien unter dem Titel Das Erwachen der Macht im Dezember 2015.[35][36] Zwei weitere Episoden sind für 2017 und 2019 geplant.[36] Als Regisseur von Episode VIII fungiert Rian Johnson. Das Drehbuch wurde von Johnson und Abrams verfasst.[38]

Aufnahmen

Eines der traditionellen Gebäude als Kulisse für Anakins (Darth Vader) und Lukes Heimat auf Tatooine

Für die Produktion des ersten Films wollte Lucas auf möglichst gute Tricktechnik zurückgreifen. Dazu gründete er eine eigene Firma für Spezialeffekte, Industrial Light & Magic.[39] Für die Entwicklung der Effekte machte Lucas die Vorgabe, sich mit dem Design an bestehenden Geräten, Gebäuden, Textilien, Waffen und Transportmitteln zu orientieren. Aufgrund des knappen Budgets bemühte sich Lucas bei den Aufnahmen für Star Wars, auf die aufwendige Konstruktion von Gebäuderequisiten möglichst zu verzichten. Daher suchte er nach geeigneten Kulissen, die er beispielsweise in London und Tunesien fand, wo die Drehorte in Matmata oder im Chott el Djerid auch heute noch besichtigt werden können.[40][41]

Star-Wars-Kulissen in Tunesien

Bislang wurden alle Filme des Star-Wars-Epos in einem Original-Seitenverhältnis von 2,35:1 (Cinemascope) gedreht. Die originale Trilogie und Episode I wurden mit Anamorph-Linsen auf 35 mm Filmnegativ gedreht. Die Episoden II und III wurden mit hochauflösenden digitalen Kameras des Modells Sony Cinealta aufgenommen und digital nachbearbeitet.[42]

Episode IV war einer der ersten Filme, die das Dolby-Stereo-Vierkanal-Lichttonverfahren nutzten. In einigen Ländern wurde von diesem Film ein qualitativ hochwertiges 70 mm-Blowup mit dem Magnettonformat Dolby Stereo 6 Track erstellt.

Mit Episode VI wurde von Lucasfilm erstmals das für Bild und Ton neu entwickelte Qualitätssiegel THX vorgestellt.[43] Episode I war der erste Film, der im Dolby-Digital-EX-Tonverfahren veröffentlicht wurde.[44] Für die gesamte Prequel-Trilogie besaß Lucas außerdem die Möglichkeit, auf computergenerierte Spezialeffekte zurückzugreifen, was er in großem Umfang tat.[45]

Filmmusik

Hauptartikel: Star-Wars-Soundtrack

Die Filmmusik zu allen bisher sieben Star-Wars-Filmen wurde von John Williams komponiert. Williams’ Musik ist durch Leitmotive und Themen gekennzeichnet. Einzelne Charaktere und Orte erhielten eine bestimmte Melodie und bestimmte Klänge, die ihre Präsenz in den Filmen sowohl physisch als auch figurativ zum Ausdruck brachten.[46] Der imperiale Marsch beispielsweise ist das Thema Darth Vaders. Diese Technik der Motive und Themen wird oft in Opern verwendet und findet sich vor allem bei Richard Wagner.[47]

Williams orientierte sich an klassischer Musik von Gustav Holst, Antonín Dvořák, Richard Strauss und William Walton.[48][49] Die Verwendung klassischer Musik ging auf eine Idee von Lucas zurück, der für die Musik als Kontrast zum futuristischen Science Fiction traditionelle, dem Zuschauer vertraute Klänge nutzen wollte.[50] Obwohl sich Williams bereits mit Blockbustern wie Flammendes Inferno, Die Höllenfahrt der Poseidon und Der weiße Hai als Filmekomponist etabliert hatte, machte ihn Star Wars zu einem der gefragtesten und berühmtesten Komponisten der Welt.

Seine Soundtracks zu den Prequels betonen zwar die alten Motive, verweben sie allerdings in einer subtileren musikalischen Dynamik. Auch änderte Williams seine Art der Themen- und Motivverarbeitung.[51] So dünnte er die Verwendung alter wie neuer Themen über die Gesamtlauflänge des Films spürbar aus, um eine archetypischere Klangwelt zu erschaffen, ganz im Gegensatz zu der klareren Vereinigung von charakterlichen und örtlichen Motiven der früheren Filme.

Lauftext

Sämtliche Star-Wars-Filme verwenden einen Eröffnungstext, der die Vorgeschichte des Films zusammenfasst. Lucas ahmte bei diesem Gestaltungselement die Flash-Gordon-Serien nach, indem er seinen Eröffnungstext in einem steilen Winkel von unten nach oben durchs Bild „laufen“ ließ, als ob der Text in einem weit entfernten Sternenhimmel verschwinden würde.[33] Ein ähnlicher Lauftext wurde auch im Film Alarm im Weltall von 1956 eingesetzt. In einem Interview mit der Chicago Sun-Times beschrieb George Lucas am 15. Mai 2005 die Entstehung des Lauftextes.

„Der Lauftext ist so eine schwierige Angelegenheit, weil man darauf achten muss, dass man nicht zu viele Wörter verwendet, die die Leute nicht verstehen. Er ist wie ein Gedicht. Ich zeigte den allerersten Lauftext in den 70er Jahren einer Gruppe von Freunden. Er ging über sechs Absätze mit je vier Sätzen. Brian De Palma war dort, und er schlug seine Hände über dem Kopf zusammen und sagte: ‚George, du bist von Sinnen! Lass mich daran arbeiten und das für dich schreiben.‘ Er half mir, ihn auf die Form zu kürzen, in der er heute existiert.“[52]

Wiederveröffentlichungen

Überblick über die Wiederveröffentlichungen
Jahr Medium Anmerkung
1997 VHS Enthäĺt die Episoden IV-VI in ihren überarbeitenten Fassungen von 1997.
2004 DVD Enthäĺt die Episoden IV-VI in ihren überarbeitenten Fassungen von 2004.
2006 DVD Enthäĺt die Episoden IV-VI in ihren überarbeitenten Fassungen von 2004 und in ihren Originalfassungen.
2011 Blu-Ray Enthäĺt die Episoden I-VI.
2015 Blu-Ray Enthält die Episoden I-VI.

Im Jahr 1997 wurden die Episoden IV, V und VI als Special Edition wiederveröffentlicht. Dazu wurden die Orginalfilme in einem aufwändigen Prozess restauriert. Daneben ließ Lucas einige visuelle Effekte verändern oder hinzufügen. Stellenweise nahm er jedoch auch inhaltliche Veränderungen vor. Eine Kontroverse entstand um die Änderung der „Han shot first“-Szene, einer Sequenz aus Episode IV, in der Han den Kopfgeldjäger Greedo erschießt. Im Original schießt Han zuerst, während dies in der überarbeiteten Version Greedo tut.[53][54] Lucas begründete seine inhaltlichen Änderungen damit, dass die Filme erst durch diese Änderungen in dem Zustand waren, in dem er sie bereits damals veröffentlichen wollte, was ihm aber aufgrund verschiedener Vorgaben verwehrt blieb.[55]

Als sich die Ablösung der VHS-Kassette durch die DVD abzeichnete, forderten Fans und der Filmverleih Lucas auf, die klassische Trilogie auch auf diesem Medium zu veröffentlichen. Lucas sperrte sich jedoch anfangs dagegen, da er eine Neuauflage der Originaltrilogie erst nach der Veröffentlichung von Episode III veröffentlichen wollte. Da Lucas jedoch eine Zunahme der Filmpiraterie fürchtete, beschloss er, die Filme früher auf den Markt zu bringen.[55] In Vorbereitung auf diese erneute Veröffentlichung wurden die Filme zur durch die Restaurationsfirma Lowry Digital Images noch einmal überarbeitet mit einigen Änderungen versehen. Bei Episode VI ersetzte Lucas beispielsweise in der Szene nach der Zerstörung des zweiten Todessternes den Darsteller des Geists des verstorbenen Anakin Skywalker. Dieser Geist wird in der Neufassung von Hayden Christensen gespielt, da dieser Anakin in den Episoden II und III darstellte. In der ursprünglichen Fassung des Films wurde der Geist von Sebastian Shaw gespielt.[56] Am 20. September 2004 erschien diese DVD-Kollektion mit den von Lowry überarbeiteten Episoden IV bis VI.

Am 14. September 2006 folgte nach zahlreichen Internet-Petitionen und Mailing-Aktionen der Fans eine erneute DVD-Auflage der Originaltrilogie, die neben den überarbeiteten Fassungen von 2004 auch die unbearbeiteten Kinoversionen der Jahre 1977 bis 1983 enthielten. Lucasfilm genehmigte einen Verkauf dieser Auflage bis zum 31. Dezember 2006 – der Handel war anschließend dazu verpflichtet, den Verkauf einzustellen und die Filme zurückzusenden.[57]

Am 14. August 2010 gab Lucas auf der Star Wars Celebration V Convention in Orlando bekannt, dass alle sechs Filme auf Blu-ray Disc im Herbst 2011 veröffentlicht werden.[58] Darüber hinaus plante Lucas, die Filme in 3D zu veröffentlichen. Dies gab er erstmals auf einer ShoWest-Convention im Jahr 2005 bekannt.[59][60][61] Episode I startete als erster Teil in 3D und erschien am 10. Februar 2012 in den US-amerikanischen Kinos.[62][63] In Deutschland erschien die 3D-Version von Episode I im Verleih von 20th Century Fox am 9. Februar 2012.[64] Weltweit spielte die 3D-Wiederveröffentlichung von Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung rund 103 Millionen US-$ (91,4 Mio. Euro; 100,4 Mio. Schweizer Franken) ein.[65] Nach der Übernahme des Star-Wars-Rechteinhabers Lucasfilm entschied sich Disney dafür, bis auf weiteres nicht weiter an 3D-Wiederveröffentlichungen der übrigen fünf Filme zu arbeiten, da sich das Unternehmen gänzlich auf die Arbeit an Episode VII konzentrieren wolle.[66]

Motive

Die Geschichte stellt eine Mischung aus Fantasy und Science-Fiction dar.[67] In Form der Macht gibt es ein Element mit Bezügen zur Magie. Diejenigen, die sie beherrschen, die Jedi und die Sith, besitzen Parallelen zu Ritterorden. Trotz der in den Filmen stark präsenten Science-Fiction-Elemente ist die Handlung selbst eher typisch für einen mittelalterlichen Mythos wie die Artussage. Lucas nutzte einen Stil der epischen Erzählung, die Gebrauch macht von Motiven, gemeinsamen Themen und Konzepten, die regelmäßig wiederkehren. Das Hauptmotiv der Filmreihe ist der ständige Kampf zwischen Gut und Böse.[68] Dieser Kampf spiegelt sich im Konflikt zwischen demokratisch orientierten und tyrannischen Figuren wieder.[69]

Die Macht

Ein prägendes Element ist die Macht (im englischen Original: The Force). Sie wird in den originalen Star-Wars-Filmen von Obi-Wan Kenobi als ein alles durchdringendes Energiefeld beschrieben, das das Universum zusammenhält. Diejenigen, die die Gabe besitzen, die Macht effektiv anzuwenden, verfügen über Kräfte wie Telepathie, Telekinese, Hellsicht oder geistige Beeinflussung anderer Lebewesen.

In Episode I beleuchtete Lucas den Hintergrund der Macht. Ihr Ursprung seien die Midi-Chlorianer, mikroskopisch kleine Lebewesen, die symbiotisch in allen lebenden Zellen existieren.[70] Die Midi-Chlorianer ermöglichen es Lebewesen, mit der Macht zu kommunizieren. Sie dienen dazu eine Verbindung zur metaphysischen Welt herzustellen. Figuren, die eine starke Verbindung zur Macht besitzen, verfügen über außergewöhnliche Eigenschaften und Fähigkeiten, etwa eine besonders gute physische Verfassung, Telekinese oder besonders hohe Geschicklichkeit.[71]

Die Macht wird unterteilt in eine helle und eine dunkle Seite, die das Gute und das Böse symbolisieren.[72] Um beide Seiten haben sich mystisch organisierte Schulen gebildet. Die Helle Seite der Macht wird vertreten durch die Jedi, die eine Lehre der Selbstlosigkeit vertreten. Dem gegenüber steht die Lehre der dunklen Seite, deren Anhänger sich meist als Sith bezeichnen und die auf starken Emotionen aufbaut. Meister Yoda, ein alter Lehrmeister der Jedi-Ritter, bezeichnet in Das Imperium schlägt zurück die Dunkle Seite der Macht als schneller und verlockender als die Helle.[73] Die Helle Seite sei dagegen beständiger und der dunklen Seite auf Dauer überlegen.[74]

Wenn sich ein Jedi vollends auf die Macht konzentriert, gewinnt er aus seiner Ruhe und Gelassenheit Stärke, die ihn selbst übermächtige Gegner ohne Zorn und Hass oft besiegen lässt. Jedoch ermöglicht die Aggression der dunklen Seite ein hohes Ausmaß an ungezügelter Kraft. George Lucas erläuterte dazu, dass Luke Skywalker seinen Vater nur deshalb besiegen konnte, weil er sich beim Gedanken an seine Schwester kurz der dunklen Seite hingab.

Lucas gab an, dass er sich bei dem Konzept der Macht von dem Film 21-87 des Regisseurs Arthur Lipsett inspirieren ließ.[75] 21-87 wurde daher auch als Zellennummer von Leia Organa im ersten Star-Wars Film verwendet.[76] In Episode VII findet sich diese Zahl in der Bezeichnung FN-2187 – der Nummer, die Finn in seiner Zeit als Sturmtruppler innehatte.[77]

Die Prophezeiung

Ein weiteres Schlüsselelement von Star Wars stellt eine Prophezeiung der Jedi dar. Diese besagt, dass in einer Zeit, in der das Gleichgewicht der Macht gestört ist, ein außergewöhnlich mächtiges Wesen kommen werde, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. In den Filmen wird angenommen, dass Anakin Skywalker dieser Auserwählte ist, da er über weit überdurchschnittliche Fertigkeiten verfügt und seine Mutter behauptet, er sei durch eine Jungfrauengeburt entstanden.[78]

Das Gleichgewicht der Macht sehen die Jedi als für den Frieden erforderlich an. George Lucas beschrieb das Gleichgewicht folgendermaßen:

„Wenn Gut und Böse vermischt werden, verschwimmen die Dinge – es gibt nichts zwischen Gut und Böse, alles ist grau. In jedem von uns herrscht ein Gleichgewicht dieser Gefühle, und in Star Wars ist das Gleichgewicht zwischen allem der wichtigste Faktor. Es ist gefährlich, wenn dieses Gleichgewicht verlorengeht. In Die Dunkle Bedrohung weiß ein Mitglied des Jedi-Rats schon, dass das Gleichgewicht der Macht verloren geht und dass das Ungleichgewicht noch stärker werden wird. Diese Person weiß, dass die Sith das Gleichgewicht zerstören werden. Auf der anderen Seite spricht eine Weissagung von jemandem, der das Gleichgewicht in der Zukunft wiederherstellen wird. Zur rechten Zeit kann das Gleichgewicht wiedergewonnen werden, aber im Moment wird es von dunklen Kräften angegriffen.“[79]

Es handelt sich dabei um ein spirituelles Gleichgewicht, das auf der schöpfenden Lebenskraft der Welt aufbaut. Wie bei einer Waage steht auf der einen Seite die Dunkelheit und auf der anderen das Licht.[80] Eine Gewissheit, wie das Gleichgewicht der Macht beschaffen ist, besteht in den Filmen nicht. Ebenso wird nicht eindeutig genannt, wer der Auserwählte ist, der dieses Gleichgewicht schaffen soll. George Lucas bezog im Jahr 2002 Stellung zu einer Frage nach dem Auserwählten:

„Anakin wird von der dunklen Seite verführt und zerstört dabei wiederum das Gleichgewicht der Galaxie, dennoch ist er als Darth Vader – und auch als Anakin – der Charakter, der den Imperator vernichtet. Die Problematik der Geschichte, die Prophezeiung und Qui-Gons Vermutung hat sich erfüllt – Anakin ist der Auserwählte und er erbrachte letztendlich den Frieden mit seinem eigenen Opfer. Luke konnte den Imperator nicht selbst vernichten, aber er konnte Anakin dazu bringen, sich sein eigenes Leben vor Augen zu führen und den Imperator zu töten.“[81]

Beeinflussungen und Inspirationsquellen

Lucas bestätigte, dass er sich bei der Produktion von Star Wars von dem Film Die verborgene Festung von Akira Kurosawa beeinflussen ließ. So weist insbesondere die Eröffnungssequenz von Kurosawas Film viele Parallelen zu Lucas’ Episode IV auf.[82] Die verborgene Festung beeinflusste auch die Gestaltung einiger Charaktere, etwa von Darth Vader, dessen markanter schwarzer Helm einem japanischen Kabuto nachempfunden ist oder von dem Droiden-Duo R2-D2 und C-3PO. Die Jedi erinnern an die Samurai als geistige Krieger und Duellanten mit einem starken Sinn für Ehre und Pflichten. Die Kleidung der Jedi ähnelt dem Kimono sowie der Tracht der Männer des Berbervolkes.[83] Bei der Gestaltung der Rebellen nahm er Anleihen bei Kurosawas Film Sanjuro.[84]

Ein anderer Einfluss auf Lucas’ Schaffensprozess waren die Werke von Joseph Campbell, der die gemeinsamen Bedeutungen, Strukturen und Zwecke der Mythologien aus aller Welt erforschte. Lucas gab an, dass er sich bei der Konzeption seiner Filme an Campbells Arbeiten orientierte.[85][86] Insbesondere die Figur des Luke Skywalker folgte streng dem archetypischen Muster des reisenden Helden, der in Campbells Der Heros in tausend Gestalten beschrieben wird. Dieser Einfluss wurde von Bill Moyers und Campbell in der PBS-Mini-Serie The Power of Myth besprochen,[87] später auch von Lucas und Moyers im Programm von 1999 bei Mythology of Star Wars with George Lucas & Bill Moyers.[88]

Lucas ließ sich ebenfalls von Frank Herberts Dune, einem der grundlegenden Werke des Sci-Fi-Genres aus den 60er Jahren, bei der Gestaltung der Handlung und der Schauplätze inspirieren. Gemeinsam ist den Werken unter anderem ein Wüstenplanet als bedeutender Handlungsort, ein böser Imperator als Gegenspieler, Droiden und besondere geistige Fertigkeiten einer mystischen Gruppe.[89][90] Das Design einiger Roboter, insbesondere das von General Grievous in Episode III, orientierte sich am vor dem Ersten Weltkrieg entstandenen Werk The Rock Drill von Jacob Epstein.[91]

Analyse und Interpretation

Politische und historische Bezüge

Star Wars drückt die Notwendigkeit eines friedlichen Zusammenlebens der Völker aus und propagiert das Ideal einer freiheitlichen Staatsform. Diese Demokratie ist aber immer der Gefahr zügelloser Eigeninteressen ausgesetzt, welche die politische Macht allein für sich beanspruchen. Solchen Tendenzen, die in der Machtentfaltung Palpatines kulminieren, zeigt sich nicht nur die Republik gegenüber hilflos, sondern auch die Regierung der Philosophen, die der Jedirat verkörpert.

Die Republik als Institution stellt die Ursache für den Unmut dar, der zur Entstehung des diktatorischen Imperiums führt. Dieser Unmut resultierte aus der Schwerfälligkeit der Republik, die Bedrohung durch die Separatistenbewegung abzuwehren, sodass Palpatine durch vom Senat verabschiedete Notstandsgesetze zunehmend Macht an sich ziehen kann.[92] Hier und auch an vielen weiteren Stellen zieht George Lucas enge Parallelen zu der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland, wo Hitler ebenfalls durch die Ausnutzung demokratischer Mittel und ein Ermächtigungsgesetz an die Macht kam.[93] Weitere Anspielungen darauf finden sich unter anderem in den Uniformen der imperialen Truppen,[93] im Begriff Sturmtruppen,[94] in der Unterdrückung von Minderheiten, der imperialen Propaganda, sowie im allgemeinen Vorgehen und Wirken des diktatorischen Staates unter Palpatine, dem Imperator. Die Waffen einzelner Figuren sind solchen aus dem Zweiten Weltkrieg, etwa der Sterling-L2A3 nachempfunden.[95] Lucas sagte dazu, dass er stark von diesem Krieg und der Nazi-Diktatur inspiriert wurde, was sich auch in den vielen Luftschlachten widerspiegelt, denen alte Kriegsaufnahmen als Vorbild dienten.[96] Ähnliches galt für Das Imperium schlägt zurück, wo bei der Invasion des Planeten Hoth durch die imperiale Armee der Grabenkrieg als Vorbild dient.[97]

Bei dem Entwurf der Ersten Ordnung orientierte sich Regisseur Abrams an der Idee von der Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen, einer mutmaßlichen Gruppe von Nationalsozialisten, die gegen Kriegsende nach Südamerika geflohen sind. Die Erste Ordnung sieht sich als Nachfolger des Imperiums, die Darth Vader als Märtyrer betrachtet und die Rolle, die das Imperium in der Galaxis einnahm, wiederaufnehmen will.[98]

Philosophische und religiöse Bezüge

Zenon von Kition (um 300 v. Chr.) begründete den Stoizismus, welcher ebenfalls philosophische Parallelen zu Star Wars besitzt

In Star Wars finden sich Elemente der Stoa[99][100] des Daoismus und des Buddhismus[101] wieder. Dies zeigt sich in der Betonung von Vernunft und Selbstbeherrschung anstelle von Leidenschaft und Begierde. Eine weitere Parallele zum Buddhismus zeigt sich in der Art, wie Jedi sterben. In Star Wars wird regelmäßig davon gesprochen, dass Jedi bei ihrem Tod eins mit der Macht werden. Dieses Konzept ähnelt dem Bodhisattva des Mahayana-Buddhismus. Dabei bleibt man als Geist erhalten, um nachfolgende Generationen auszubilden, anders als beim vollständigen Verlöschen im Nirwana.[102][103]

Ebenfalls findet sich in Star Wars das Element eines Erlösers, das neben dem Christentum auch im Mahayana-Buddhismus und anderen Religionen große Bedeutung besitzt. Anakin Skywalker wurde von den Jedi als der Auserwählte, der die Macht in das Gleichgewicht bringen soll, betrachtet. Diese messianische Rolle wird auch durch seine jungfräuliche Geburt verdeutlicht.[78]

Die Macht stellt in Star Wars ein metaphysisches Feld dar, das Alles umgibt und in Allem ist. Eine entsprechende pantheistische Weltsicht findet sich auch im Daoismus, einigen Mahayana-Schulen und in der Philosophieschule der Stoiker. Anders als in vielen Religionen unserer Welt ist die Macht für die Jedi unergründlich. Sie bekommen keine Botschaften, werden nicht inspiriert, sondern gelangen zur Erkenntnis durch Meditation. Es gibt zwei Wege, zu großer Kenntnis in der Macht zu kommen. Entweder konzentriert man sich vollständig auf sich und sein Innerstes (Weg der Dunklen Seite) oder man beschließt, sich allein für die Bedürfnisse der Mitbürger einzusetzen und ein Leben der Selbstbeherrschung und Selbstlosigkeit zu führen (Weg der Hellen Seite). Jedoch spielt auch auf dem letzten Weg, der auf das Herbeiführen von Frieden gerichtet ist, der Kampf eine wichtige Rolle. Damit ähneln die Jedi Kampforden wie den Shaolin[104] oder den mittelalterlichen Kreuzrittern.[105]

Szenerie

Im Gegensatz zu den traditionellen vorhergehenden Science-Fiction-Filmen wurde die Star-Wars-Welt anfangs als schmutzig und verrußt statt glatt und futuristisch dargestellt. In Interviews beschreibt Lucas die Idee, die neuen Requisiten mit Schmutz zu versehen, um sie somit verwittert aussehen zu lassen. Ein Konzept, das sich auf die Idee einer „gebrauchten Zukunft“ („used universe“) bezieht.[106]

Rezensionen

Mit Star Wars startete 1977 ein Film, dem im Vorfeld wenig Chancen eingeräumt wurden, jemals seine Herstellungskosten einspielen zu können. Lucas hatte zwar mit American Graffiti bewiesen, dass er an den Kinokassen Erfolge feiern konnte, trotzdem überwog die Skepsis, insbesondere was die technische Umsetzbarkeit seiner Vorstellungen anging.[39]

Der Erfolg des erstgedrehten Films war durchschlagend – sowohl bei den Einspielergebnissen als auch in der Art, wie er sich schlagartig im Bewusstsein der Öffentlichkeit festsetzte. Kritiker lobten den Film als herausragend. Roger Ebert von der Zeitung Chicago Sun-Times bezeichnete die Effekte des Films als hochwertig. Die Handlung sei einfach strukturiert, aber ansprechend.[107] Vincent Canby pries den Film in der New York Times als aufwendigsten, teuersten und schönsten Film überhaupt.[108] Hans Blumenberg kritisierte den Film in der Zeit dagegen als langweilig und emotionslos.[109]

Der Nachfolger Das Imperium schlägt zurück wurde bei Veröffentlichung zwar positiv aufgefasst, die Wertungen fielen jedoch schwächer als beim Vorgänger aus.[110][111] Im Rückblick wird der Film jedoch als der beste Star-Wars-Film gesehen. Ebert schrieb, dass Episode V die tiefgründigste Handlung habe und die Charaktere sehr gut geschrieben seien.[112] Bob Stephens von San Francisco Examiner lobte die Dramatik des Films. Darüber hinaus bezeichnete er die Gestaltung der Umgebungen, Fahrzeuge und Kreaturen als außerordentlich gelungen.[113] Blumenberg kritisierte, dass die Figuren erneut kaum entwickelt seien. Stattdessen konzentriere er sich zu sehr auf Spezialeffekte. Dadurch wirke der Film flach.[114]

Die Rückkehr der Jedi-Ritter erhielt gemischte Bewertungen. Teilweise wurde er als ebenso gelungen wie seine Vorgänger bewertet,[22] andere bezeichneten ihn dagegen als schwach.[115][116][117] Patrick Gibbs vom Daily Telegraph kritisierte lächerliche Dialoge.[117] Vincent Canby bemängelte, dass der Handlungsstrang verworren und Schlachtsequenzen unübersichtlich seien.[116]

Die Episoden I bis III wurden allgemein als schlechter aufgefasst als die früheren Filme.[118] Zu der ersten Episode schrieb Kenneth Turan von der Los Angeles Times, dass es den Dialogen an Witz fehle. Die schauspielerische Leistung reiche nicht an das Niveau der ersten Trilogie heran. Auch sei der Film insgesamt zu kindisch gehalten.[119] Desson Howe beschrieb die Figuren als unglaubwürdig. Sie reichen nicht an die Charaktere aus den früheren Filmen heran. Gelungen seien dagegen die Spezialeffekte.[120] Dem schloss sich auch Bob Graham von der Zeitung San Francisco Chronicle an. Er lobte die hohe Qualität der visuellen Effekte, die sich in belebten Sets mit vielfältigen Kreaturen zeige. Die Hauptfiguren wirken dagegen unaufregend.[121] Vielfach kritisiert wurde die Idee der Midi-Chlorianer als Grundlage der Verbindung der Jedi und der Sith zur Macht. Indem Lucas die Macht von einem religiösem Element zu einem biologischen Element mache, nehme er ihr ihre Faszination, die auch auf ihrer bis dahin mythischen Darstellung beruhte. Darüber hinaus passe diese Grundlage nicht zur bisherigen Darstellung der Jedi. Während der Werdegang eines Jedi sich in den früheren Filmen in erster Linie durch Disziplin und Training auszeichnete, ist wegen der Midi-Chlorianer, deren Anzahl ausschlaggebend für die Stärke in der Macht ist, als angeborene Eigenschaft der Zufall nun eine maßgebliche Komponente für den späteren Erfolg eines Jedi.[122][123]

Angriff der Klonkrieger sei laut Ebert überwiegend eintönig und die Liebesgeschichte zwischen Anakin und Padme zu lang und wenig überzeugend.[124] Der Filmkritiker Anthony Scott schrieb in der New York Times, dass der Film technisch ein Meilenstein mit herausragenden Schlachten sei. Jedoch erreiche der Film trotz seiner Effekte nicht die Kreativität und den Charme der alten Trilogie.[125] Carsten Baumgardt vom Online-Magazin Filmstarts lobte dagegen die Verbesserung des Films gegenüber seinem Vorgänger, auch wenn der Film stellenweise zu langatmig wirke.[126]

An Rache der Sith kritisierte Peter Bradshaw vom Guardian die mäßige Darstellerleistung und das schlechte Skript.[127] Carsten Baumgardt bezeichnete die häufige Verwendung von CGI-Effekten als übertrieben, zu deutlich wirke der Film oft wie eine reine Materialschlacht. Überzeugend seien dagegen die Darsteller, deren Leistung gemessen an den Episoden 1 und 2 am besten gewesen sei.[128] Dietmar Dath von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lobte, dass Lucas bei der Produktion der dritten Episode aus der Kritik an den Vorgängern gelernt und einen gelungenen Abschluss der neuen Trilogie geschaffen habe.[129]

Das Erwachen der Macht erhielt überwiegend positive Rezeption. Robbie Collin vom Daily Telegraph lobte, dass der Film eine aufregende Geschichte mit gut gestalteten Figuren erzähle. Er knüpfe damit an die Qualitäten der Original-Trilogie an.[130] Laut Tom Long von Detroit News fange er den Geist der alten Filme wieder ein und leide nicht unter den Fehlern, die bei der Produktion der Prequel-Trilogie gemacht wurden. Es bestehen zwar große Ähnlichkeiten zu Episode IV, dies wirke jedoch nicht störend.[131]

Auszeichnungen und Nominierungen

Star Wars erhielt zahlreiche Auszeichnungen für die Handlung, die hohe Qualität von Bild und Ton und die Schauspielleistungen. Am meisten Preise erhielt dabei der erste Film, Krieg der Sterne. Die sechs Filme waren insgesamt 22-mal in den verschiedensten Kategorien für den Oscar nominiert, unter anderem für den besten Film, die Regie und die Filmmusik. Die Filmreihe gewann zehn Oscars, sieben davon entfielen auf die Episode IV.

Zusätzlich wurde die Filmreihe mit drei Sonder-Oscars ausgezeichnet.[132] Episode IV erhielt den Sonder-Oscar für die Stimmen der Aliens und Droiden. Die beiden Nachfolger erhielten die Sonderauszeichnung für ihre besonders hochwertigen visuellen Effekte.

Darüber hinaus gewannen die Filme zahlreiche weitere Auszeichnungen, etwa People’s Choice Awards oder Saturn Awards. Von letzteren erhielt Episode IV allein 13.[133] Die Filmmusik brachte dem Komponisten John Williams unter anderem fünf Grammys, mehrere BAFTA Awards und einen Golden Globe ein.[134][135]

Überblick über die Oscar-Nominierungen und -Gewinne
Kategorie I II III IV V VI VII
Bester Film Nominiert
Beste Filmmusik Gewonnen Nominiert Nominiert Nominiert
Bestes Szenenbild Gewonnen Nominiert Nominiert
Beste Regie Nominiert
Bester Schnitt Gewonnen Nominiert
Bestes Make-up und beste Frisuren Nominiert
Bester Nebendarsteller Nominiert
Bestes Kostümdesign Gewonnen
Bestes Originaldrehbuch Nominiert
Bester Tonschnitt Nominiert Nominiert Nominiert
Bester Ton Nominiert Gewonnen Gewonnen Nominiert Nominiert
Beste visuelle Effekte Nominiert Nominiert Gewonnen Nominiert
Sonder-Oscar Gewonnen Gewonnen Gewonnen

Kommerzieller Erfolg

Film Budget Einspielergebnis

(weltweit)

Kinopräsenz (USA)
Eine neue Hoffnung 011[136] .0775,4[136] 44 Wochen 1750 Kinos
Das Imperium schlägt zurück 018[137] .0538,4[137] 46 Wochen 1278 Kinos
Die Rückkehr der Jedi-Ritter 033[138] .0572,7[138] 42 Wochen 1764 Kinos
Die dunkle Bedrohung 115[139] 1.027,0[139] 37 Wochen 3126 Kinos
Angriff der Klonkrieger 115[140] .0649,4[140] 25 Wochen 3161 Kinos
Die Rache der Sith 113[141] .0848,8[141] 22 Wochen 3669 Kinos
Das Erwachen der Macht 175-200[142] 02.008,4[143] min. 8 Wochen 4134 Kinos
Angaben in Millionen US-Dollar Ohne 3D-Wiederveröffentlichungen

Die bislang sieben Filme, die zu den drei Filmtrilogien von Star-Wars gehören, spielten bislang mehr als sechs Milliarden US-Dollar ein.[144]

Im Jahr 2005 schätzte das Forbes Magazine die durch Star-Wars-Merchandising bis dahin erwirtschafteten Einnahmen auf circa 20 Milliarden US-Dollar und bezeichnete Star Wars dabei als das finanziell erfolgreichste Filmprojekt aller Zeiten.[145] Die Einnahmen aus der Lizenzierung der Marke Star Wars erhöhten sich 2012 auf etwa 27 Milliarden US-Dollar, von denen George Lucas bis zum Verkauf der Lizenzrechte an Disney circa drei Milliarden erhielt.[146] Bis zum 1. Januar 2016 stiegen die Einnahmen, die mit der Marke Star Wars erzielt wurden, auf 29,8 Milliarden US-Dollar. Die größten Posten stellten dabei die Spielzeuge und die Einspielergebnisse dar.[147] Andere Schätzungen gehen sogar von einem Gesamterlös von bis zu 42 Milliarden US-Dollar aus.[148]

Star Wars trug maßgeblich dazu bei, dass 20th Century Fox sich zu einem der bedeutendsten Filmstudios der Vereinigten Staaten entwickelte.[149]

Weitere Star-Wars-Medien

Erweitertes Universum

Unter dem Begriff Erweitertes Universum (engl. Expanded Universe) werden im Star-Wars-Kontext alle lizenzierten Star-Wars-Materialien außerhalb der Filmtrilogien gefasst. Das Erweiterte Universum beinhaltet Bücher, Comic-Hefte, Spiele und andere Medien, die die Geschichten, die in den Filmen erzählt werden, erweitern.[150] Die einzelnen Geschichten spielen in einer Zeit bis zu 25.000 Jahre vor Episode I und bis zu 140 Jahre nach Episode VI.[151]

Die Erweiterung des Star-Wars-Universums begann im Januar 1978 mit den Marvel Comics Star Wars #7 und mit Alan Dean Fosters Roman Splinter of the Mind’s Eye (Die neuen Abenteuer des Luke Skywalker, später betitelt als Skywalkers Rückkehr).[152] Nachdem die frühe Entwicklung aufgrund der geringen Menge an offiziellem Material eher sporadisch und unkoordiniert verlief, erfolgte ein großer Schritt für Ausbau des Erweiterten Universums 1987 durch die Veröffentlichung des Star-Wars-Rollenspiels durch West End Games. Damit die Spieler des Rollenspiels neue Abenteuer schaffen konnten, entwickelte West End Games eine große Menge an ergänzendem Material, das das Star-Wars-Universum in zuvor unbekannten Details beschrieb. Ein weiterer Entwicklungsschritt erfolgte durch die Thrawn-Trilogie des Autors Timothy Zahn, die zwischen 1991 und 1993 von Bantam Dell Book Shop veröffentlicht wurde. Zahns Star-Wars-Romane belebten die Fangemeinde und trug maßgeblich zur Entwicklung des Genres der Star-Wars-Literatur bei.[152] Im amerikanischen Raum werden Star-Wars-Bücher überwiegend von Del Rey Books und Bantam Spectra vermarktet. Auf dem europäischen Markt erfolgt dies überwiegend durch die Verlage Blanvalet, Panini, Heyne und Goldmann.

In Folge dessen erschienen zahlreiche Romane und Romanreihen von verschiedenen Autoren, etwa Kevin J. Anderson, Jude Watson, Matthew Stover, James Luceno, Troy Denning oder Karen Traviss. Um die Kontinuität zwischen den einzelnen Werken zu wahren, wurden neue Star-Wars-Geschichten vor ihrer Veröffentlichung der Tochtergesellschaft Lucas Licensing zur Genehmigung vorgelegt.[153]

Die Stellung des erweiterten Universums änderte sich mit der Übernahme durch Disney. Ende April 2014 gab Disney bekannt, dass das erweiterte Universum nicht mehr zum offiziellen Kanon gehöre und unabhängig unter dem Sammelnamen Legends fortbestehe. Zum Star-Wars-Kanon gehören fortan die Filme, die Serien Star Wars Rebels und Star Wars: The Clone Wars sowie alle neu erscheinenden Star-Wars-Medien. Damit gab sich Disney einen größeren kreativen Spielraum bei der Produktion neuer Filme. Zukünftige Star-Wars-Neuerscheinungen werden in Kooperation mit der sogenannten Lucasfilm Story Group erarbeitet, um die Kontinuität zwischen den Werken zu wahren.[154]

Serien und Filmableger

Auch für den Fernsehschirm wurden bereits mehrere Fortsetzungen der Star-Wars-Geschichten produziert. Im November 1978 wurde das Star Wars Holiday Special ausgestrahlt. Lucas, der an der Produktion in geringem Umfang beteiligt war, verbot auf Grund der schlechten Qualität des Holiday Specials dessen weitere Ausstrahlung und jede anderweitige Veröffentlichung.[155] Im November 1984 und 1985 folgten die Fernsehfilme Ewoks: Karawane der Tapferen (Caravan of Courage) und Ewoks: Kampf um Endor (Battle for Endor), die sich um Abenteuer der aus Episode VI bekannten Ewoks drehte, zeitlich jedoch vor Episode VI angesiedelt sind.

Daneben wurden im Jahr 1985 die beiden Zeichentrickserien Droids und Ewoks produziert, die weitere Abenteuer der Droiden C-3PO und R2-D2 sowie der Ewoks zeigten. In Deutschland wurden sie auf Pro Sieben und ZDF als Freunde im All und Die Ewoks ausgestrahlt. Droids wurde bereits nach einer Staffel wieder eingestellt, es folgte nur die Spezial-Episode The Great Heep im Juni 1986.[156] Ewoks wurde nach dem Ende der zweiten Staffel im Dezember 1986 ebenfalls eingestellt.[157]

Ende des Jahres 2003 wurde die von Genndy Tartakovsky produzierte Zeichentrickserie Star Wars: Clone Wars ausgestrahlt, die Ereignisse aus den in den Episoden II und III thematisierten Klonkriegen zeigt.[158] 2004 wurden die erste und die zweite Staffel ausgestrahlt, gefolgt von einer dritten Staffel im Jahr 2005. Dieses Konzept wurde später in Form von Star Wars: The Clone Wars, einer digital animierten Fernsehserie, aufgegriffen. Im Rahmen von The Clone Wars erschienen zwischen 2008 und 2014 sechs Staffeln. Zum Auftakt der Serie erschien Mitte August der Kinofilm Star Wars: The Clone Wars.[159][160] Bei einem Budget von 8,5 Millionen US-Dollar erreichte er ein Einspielergebnis von nominell 68,2 und inflationsbereinigt 75 Millionen US-Dollar.[161]

Im Herbst 2014 erschien eine neue animierte Star-Wars-Fernsehserie unter dem Titel Star Wars Rebels.[162] Sie spielt in der Zeit zwischen Episode III und Episode IV und handelt von dem Aufbau der Rebellenallianz und der Jagd nach den letzten überlebenden Jedi-Rittern.

Für 2010 war eine weitere Serie geplant. Sie sollte den Zeitraum zwischen den Episoden III und IV abdecken und neue oder in den Kinofilmen nur als Nebenrollen aufgetretene Charaktere in den Vordergrund stellen. Die Arbeiten an den Drehbüchern wurden durch den Autorenstreik behindert.[163] Im Januar 2012 erklärte der Produzent Rick McCallum, das Projekt solle erst in einigen Jahren weiter vorangetrieben werden, da die notwendigen Technologien, um die Serie innerhalb des Budgets umzusetzen, noch nicht vorhanden sei.[164]

2015 kündigte Disney die Produktion mehrerer Filmableger an, die unter der Bezeichnung Anthology veröffentlicht werden.[165][166] Diese Filme werden außerhalb der Reihenfolge der Episoden stehen und einzelne Figuren und Ereignisse aus den Episoden näher beleuchten.[167] Der erste Film werde 2016 unter dem Namen Rogue One: A Star Wars Story erscheinen.[168] Die Regie sollen Christopher Miller und Phil Lord übernehmen.[169] Weitere Ableger sind für 2018 und für 2020 geplant.[165]

Jahr deutscher Titel Originaltitel Budget Einordnung ins Star-Wars-Universum Kanon
1978 The Star Wars Holiday Special The Star Wars Holiday Special 1 Mio. US-Dollar zwischen den Episoden IV und V nein
1984 Ewoks – Die Karawane der Tapferen Caravan of Courage: An Ewok Adventure unbekannt zwischen den Episoden V und VI, nach Die Ewoks nein
1985 Freunde im All (Zeichentrickserie) Star Wars: Droids 250.000 US-Dollar pro Folge vor Episode IV nein
1985–86 Die Ewoks (Zeichentrickserie) Star Wars: Ewoks 250.000 US-Dollar pro Folge ein Jahr vor den Ereignissen von Die Rückkehr der Jedi-Ritter und vor Ewoks – Die Karawane der Tapferen nein
1985 Ewoks – Kampf um Endor Ewoks: The Battle for Endor unbekannt nach Star Wars: Ewoks – Die Karawane der Tapferen nein
2003–05 Star Wars: Clone Wars (Zeichentrickserie) Star Wars: Clone Wars unbekannt zwischen den Episoden II und III nein
2008 Star Wars: The Clone Wars (Computeranimationsfilm) Star Wars: The Clone Wars unbekannt zwischen den Episoden II und III ja
2008–14 Star Wars: The Clone Wars (Computeranimationsserie) Star Wars: The Clone Wars unbekannt zwischen den Episoden II und III ja
2014– Star Wars Rebels (Computeranimationsserie) Star Wars Rebels unbekannt Fünf Jahre vor Episode IV ja
2016 unbekannt Rogue One: A Star Wars Story unbekannt zwischen den Episoden III und IV ja
offen Star Wars: Underworld (Arbeitstitel) Star Wars: Underworld 5 Mio. US-Dollar pro Folge

Videospieladaptionen

Hauptartikel: Star-Wars-Videospiele

Ebenfalls erschienen zu Star Wars zahlreiche Videospiele. Lucas plante früh, Star-Wars-Medien auch für Computer zu produzieren. Er gründete dazu eine Entwicklungsgruppe unter dem Namen Games Group. Diese Gruppe entwickelte zunächst einige Spiele ohne Star-Wars-Bezug, um zu erproben, wozu die gegenwärtigen Konsolen imstande waren. Das erste Spiel der Games Group, die inzwischen zu Lucasfilm Games umbenannt wurde, erschien 1984 unter dem Titel Ballblazer. Weitere folgten in den nächsten Jahren.[170]

In der Zwischenzeit entwickelten andere Studios in Lizenz Star-Wars-Spiele. Den Anfang machte The Empire Strikes Back, das 1982 von Parker Brothers veröffentlicht wurde.[171] In diesem Spiel übernahm der Spieler die Rolle eines Schneegleiter-Piloten, der AT-ATs während der Schlacht von Hoth bekämpfte. Im Anschluss wurden weitere Spiele herausgegeben. Nach dem 1983 erschienen Arcadespiel Star Wars, das als erstes Spiel Tonaufnahmen eines Spielfilms verwendete, ruhte die Entwicklung neuer Titel aufgrund des Video Game Crash. 1987 begann das britische Studio Vektor Grafix mit der Konvertierung des Arcadespiels von 1983 für 8-Bit-Heimkonsolen. Es folgten weitere Konsolentitel.

In den 1990ern begann Lucas’ Entwicklungsgruppe, mittlerweile in LucasArts umbenannt, mit der Produktion von Star-Wars-Titeln. 1993 erschienen mit X-Wing eine Flugsimulation und mit Star Wars: Rebel Assault ein Rail-Shooter. Beide Titel wurden von der Fachpresse sehr gut aufgenommen. X-Wing zählt zu den meistverkauften Spielen des Jahres 1993. Zu beiden Titeln erschienen in den folgenden Jahren Nachfolger.[172] 1995 erschien der seinerzeit ebenfalls populäre Ego-Shooter Dark Forces. Das 1998 erschienene Rogue Squadron des Studios Factor 5 verkaufte sich über 1,5 Millionen mal.[173]

In den 2000er Jahren konzentrierte sich LucasArts überwiegend auf die Tätigkeit eines Publishers und lagerte die Entwicklung an andere Studios wie Bioware, Obsidian, Pandemic oder Raven Software aus. Eine Ausnahme davon war Star Wars: The Force Unleashed, das 2008 erschien und mit über sieben Millionen verkauften Einheiten gemeinsam mit dem von Pandemic entwickelten Star Wars: Battlefront II mit über sieben Millionen verkauften Exemplaren zu den meistverkauften Star-Wars-Titeln zählt.[174]

Mit der Übernahme der Lucas-Firmen durch Disney wurde LucasArts als Entwickler aufgelöst und dient seitdem nur noch als Lizenzgeber. Das Recht zur Entwicklung neuer Star-Wars-Titel sicherte sich Electronic Arts.[175]

Weitere Bezüge zu Star Wars

Zu Star Wars erschienen mehrere Parodien und Hommagen, die einzelne Episoden wie auch die Merchandising-Produkte aufgreifen. Eine prominente Parodie ist Spaceballs von Mel Brooks aus dem Jahr 1987, der auf viele Elemente aus Star Wars, etwa Figuren, die Macht und das Merchandising anspielt.[176] Auf das Merchandising zu Star Wars geht ebenfalls der Film Fanboys ein, der von vier Freunden handelt, die auf der Skywalker Ranch einbrechen wollen.[177] (T)Raumschiff Surprise – Periode 1 spielt auf einige Star-Wars-Figuren an. Der Film Männer, die auf Ziegen starren greift ebenfalls einzelne Elemente aus Star Wars auf, etwa die Existenz der Macht und den Orden der Jedi.

In der Cartoonserie Family Guy erzählen die Filme Blue Harvest und Irgendwo, Irgendwie, Irgendwann auf der dunklen Seite und Es ist eine Falle! die Star-Wars-Episoden Eine neue Hoffnung, Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter nach.[178][179][180] Die Animationsfernsehserie Robot Chicken parodiert ebenfalls in mehreren Folgen die Star-Wars-Filme.

Am 1. Mai 2007 erklärte die Stadt Los Angeles den 25. Mai zum Star Wars Day.[181] Der 25. Mai 1977 war der Tag, an dem der erste Star-Wars-Film in den USA seine Kinopremiere hatte. Zudem wird der 4. Mai von vielen Fans wegen eines Wortwitzes als „Star Wars Day“ betrachtet: Die englische Aussprache des Datums („May, the fourth“) hört sich ähnlich an wie der Anfang des Satzes „Möge die Macht mit dir sein“ („May the force be with you“), der häufig in den Filmen vorkommt.[182]

Das in den USA während der Amtszeit von Ronald Reagan geplante Projekt eines Abwehrschirms gegen Interkontinentalraketen, die Strategic Defense Initiative, wurde wegen ihrer weltraumgestützten Waffensysteme in Anlehnung an Krieg der Sterne von den meisten Medien als Star-Wars-Projekt bezeichnet.[183][184] Diese Bezeichnung ging auf eine Aussage des Senators Edward Kennedy zurück, der das Projekt für eine illusorische Fantasie hielt.[185] Eine Fernsehansprache, in der Reagan 1983 das SDI-Programm ankündigte, wurde weithin als „Star Wars“-Rede bekannt.[186]

2001 gaben in mehreren Volkszählungen in englischsprachigen Ländern, darunter England, Wales, Australien, Kanada und Neuseeland einige Tausend Bürger den Jediismus als ihre Religion an. In England und Wales bekannten sich rund 390.000 Bürger zum Jediismus,[187] in Australien über 70.000,[188] in Kanada über 21.000[189] und in Neuseeland über 53.000.[190] Der Jediismus versteht sich als synkretistische Weltanschauung, die sich an den Jedi aus Star Wars orientiert.[191]

Seit 2002 unterstützen LucasFilm und Atomfilms die Star Wars Fan Film Awards, ein jährlich stattfindender Filmwettbewerb, bei dem Star-Wars-Fans selbst erstellte Kurzfilme vorstellen.[192]

Literatur

Bibliografien
  • William Brooker und Davina Quinlivan: Star Wars (online). Kommentierte, fortlaufend aktualisierte Auswahlbibliografie aus der Reihe Oxford Bibliographies (Oxford University Press).
Monografien
  •  Emilio Audissino: John Williams’s Film Music. University of Wisconsin Press, Madison 2014, ISBN 978-0-299-29733-6.
  •  Laurent Bouzereau, Jody Duncan: Star Wars, Episode I, Die dunkle Bedrohung, The Making of Episode 1. Burgschmiet, Nürnberg 1999, ISBN 978-3-933731-16-6.
  •  Laurent Bouzereau: Star Wars: The Annotated Screenplays : Star Wars A New Hope, The Empire Strikes Back, Return of the Jedi. Ballantine Books, New York 1997, ISBN 978-3-933731-16-6.
  •  Jacqueline Frost: Cinematography for Directors. Michael Wiese Productions, Los Angeles 2009, ISBN 978-1-61593-019-7.
  •  Ulrich Gehmann: Virtuelle und ideale Welten. KIT Scientific Publishing, Karlsruhe 2012, ISBN 978-3-86644-784-4.
  •  Michael Kaminski: The Secret History of Star Wars. Legacy Books, Winterpark 2008, ISBN 978-0-9784652-3-0.
  •  Janice Liedl, Nancy Reagin: Star Wars and History. John Wiley & Sons, Hoboken 2012, ISBN 978-1-118-28525-1.
  •  John McDowell: The Politics of Big Fantasy: The Ideologies of Star Wars, The Matrix and The Avengers. McFarland, Jefferson 2014, ISBN 978-0-7864-7488-2.
  •  J.W. Rinzler: The Making of Star Wars: The Definitive Story Behind the Original Film. Del Rey Books, New York 2007, ISBN 978-0-345-49476-4.
Sammelbände
  •  Douglas Brode, Leah Deyneka (Hrsg.): Myth, Media, and Culture in Star Wars: An Anthology. Scarecrow Press, Lanham 2012, ISBN 978-0-8108-8513-4.
  •  Douglas Brode, Leah Deyneka (Hrsg.): Sex, Politics, and Religion in Star Wars: An Anthology. Scarecrow Press, Lanham 2012, ISBN 978-0-8108-8514-1.
  •  Kevin Decker, Jason Eberl (Hrsg.): Star Wars and Philosophy: More Powerful than You Can Possibly Imagine. Open Court, Chicago 2013, ISBN 978-0-8126-9701-8.
  •  Kevin Decker, Jason Eberl (Hrsg.): The Ultimate Star Wars and Philosophy: You Must Unlearn What You Have Learned. Wiley-Blackwell, Hoboken 2015, ISBN 978-1-119-03807-8.
  •  Matthew Kapell, John Lawrence (Hrsg.): Finding the Force of the Star Wars Franchise: Fans, Merchandise, & Critics. Peter Lang, Pieterlen 2006, ISBN 978-0-8204-6333-9.
  •  Carl Silvio, Tony Vinci, Donald Palumbo, C.W. Sullivan (Hrsg.): Culture, Identities and Technology in the Star Wars Films: Essays on the Two Trilogies. McFarland, Jefferson 2007, ISBN 978-0-7864-2910-3.
Zeitschriften
  • Anne-Sophie Moreau (Hrsg.): Star Wars. Der Mythos unserer Zeit In: Philosophie Magazin Sonderausgabe Nr. 5, November 2015.

Weblinks

 Commons: Star Wars – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikiquote: Star Wars – Zitate

Einzelnachweise

  1.  Michael Kaminski: Under the Influence of Akira Kurosawa: The Visual Style of George Lucas. In: Douglas Brode, Leah Deyneka (Hrsg.): Myth, Media, and Culture in Star Wars: An Anthology. Scarecrow Press, 2012, S. 83-100 (86).
  2. Tim Robey: 10 films that influenced Star Wars. In: The Daily Telegraph. 8. Mai 2014, abgerufen am 9. Juni 2015 (englisch).
  3.  George Lucas, Sally Kline, Sally Kline (Hrsg.): George Lucas: Interviews. University Press of Mississippi, Jackson 1999, ISBN 978-1-57806-125-9, S. 78.
  4.  Douglas Brode: Cowboys in Space: Star Wars and the Western Film. In: Douglas Brode, Leah Deyneka (Hrsg.): Myth, Media, and Culture in Star Wars: An Anthology. Scarecrow Press, 2012, S. 1–12 (1).
  5. Henry Blodget: Hey, Silicon Valley, George Lucas Just Made $4 Billion Without Any VC Money. In: Business Insider. 30. Oktober 2012, abgerufen am 28. Juni 2015 (englisch).
  6. "Star Wars"-Designer McQuarrie tot: Ich bin dein Vater, Darth Vader. In: Der Spiegel. 5. März 2012, abgerufen am 9. Juni 2015.
  7. Chris Taylor: Star Wars Producer Blasts Star Wars Myths. 27. September 2014, abgerufen am 12. Dezember 2015 (englisch).
  8. An Interview with Gary Kurtz. In: IGN Entertainment. Ziff Davis, 1. November 2001, abgerufen am 12. Dezember 2015 (englisch).
  9. Brian Warner: How One Brilliant Decision In 1973 Made George Lucas A Multi-Billionaire Today. In: Celebrity Networth. 1. Mai 2014, abgerufen am 29. August 2015 (englisch).
  10. Benjamin Maack: Krieg der Schere. In: Spiegel Online. 4. Dezember 2007, abgerufen am 12. Dezember 2015.
  11. J.W. Rinzler: The Making of Star Wars: The Definitive Story Behind the Original Film. Del Rey Books, 2007, S. 107.
  12. Starkiller – Handlungen früherer Drehbuchentwürfe (Memento vom 24. Mai 2010 im Internet Archive)
  13. a b Michael Kaminski: The Secret History of Star Wars. Legacy Books, 2008, S. 134.
  14. Mike Ryan: ‘Episode VII’ Isn’t The First Time There Was A ‘Star Wars’ Script Shakeup. In: The Huffington Post. 25. Oktober 2013, abgerufen am 22. November 2015 (englisch).
  15. Laurent Bouzereau: Star Wars: The Annotated Screenplays : Star Wars A New Hope, The Empire Strikes Back, Return of the Jedi. Ballantine Books, 1997, S. 123.
  16. a b Bruce Handy: Lawrence Kasdan Says There’s a Future for Lando Calrissian in Star Wars. In: Vanityfair. Condé Nast Verlag, 18. Mai 2015, abgerufen am 22. November 2015 (englisch).
  17. Michael Kaminski: The Secret History of Star Wars. Legacy Books, 2008, S. 120–121.
  18. Michael Kaminski: The Secret History of Star Wars. Legacy Books, 2008, S. 158.
  19. Michael Kaminski: The Secret History of Star Wars. Legacy Books, 2007, S. 230.
  20. Mark Hamill talks ‘Star Wars 7, 8 and 9’! In: Movieweb. 10. September 2004, abgerufen am 26. Dezember 2015 (englisch).
  21.  Carole Cusack: Invented Religions: Imagination, Fiction and Faith. Ashgate Publishing, 2013, ISBN 978-1-4094-8103-4, S. 119.
  22. a b Roger Ebert: Return of the Jedi. In: The New York Times. 25. Mai 1983, abgerufen am 28. August 2015 (englisch).
  23. Gerald Clarke: Show Business: I’ve Got to Get My life Back Again. In: Time. 23. März 1983, abgerufen am 26. August 2015 (englisch).
  24. Michael Kaminski: The Secret History of Star Wars. Legacy Books, 2008, S. 294–295.
  25. a b Michael Kaminski: The Secret History of Star Wars. Legacy Books, 2007, S. 291.
  26. Michael Kaminski: The Secret History of Star Wars. Legacy Books, 2008, S. 299–300.
  27. a b All I Need Is An Idea, Interview mit George Lucas. Zusatzmaterial der DVD-Veröffentlichung von Episode I.
  28. Janet Maslin: ‘The Phantom Menace’: In the Beginning, the Future. In: The New York Times. 19. Mai 1999, abgerufen am 27. August 2015 (englisch).
  29. A. O. Scott: Star Wars Episode II Attack of the Clones (2002). In: The New York Times. 10. Mai 2002, abgerufen am 27. August 2015 (englisch).
  30. DVD-Kommentar von Lucas zu Angriff der Klonkrieger.
  31. A. O. Scott: Some Surprises in That Galaxy Far, Far Away. In: The New York Times. 16. Mai 2005, abgerufen am 27. August 2015 (englisch).
  32. J.W. Rinzler: The Making of Star Wars: The Definitive Story Behind the Original Film. Del Rey Books, 2007, S. 36.
  33. a b DVD-Kommentar von Lucas zu Die Rache der Sith.
  34. Bryan Curtis: George Lucas Is Ready to Roll the Credits. In: New York Times. 17. Januar 2012, abgerufen am 26. Dezember 2015 (englisch).
  35. a b Marc Graser: Disney buys Lucasfilm, new 'Star Wars’ planned $4.05 billion deal for George Lucas’ company also covers 'Indiana Jones,' ILM. In: Variety. 30. Oktober 2012, abgerufen am 12. August 2015 (englisch).
  36. a b c d Josh Wilding: Disney Buys LucasFilm From George Lucas For $4B; Star Wars: Episode 7 Set For 2015 Release. In: Comicbookmovie. 30. Oktober 2012, abgerufen am 12. August 2015 (englisch).
  37. Angela Watercutter: Star Wars: Episode VII Finally Gets a Release Date. In: Wired. 7. November 2013, abgerufen am 12. August 2015 (englisch).
  38. Valentin Aschenbrenner: J.J. Abrams bereut, die kommende Episode nicht mehr zu verfilmen. In: IGN Entertainment. Ziff Davis, 23. Dezember 2015, abgerufen am 25. Dezember 2015.
  39. a b Christian Neeb: Die Traumfabrik. In: Der Spiegel. 11. Mai 2015, abgerufen am 19. Juli 2015.
  40. Ben Beaumont-Thomas: Tataouine, town in Tunisia that inspired Star Wars, becomes Isis waypoint – reports. In: The Guardian. 25. März 2015, abgerufen am 19. Juli 2015 (englisch).
  41. Alexander Göbel: Zum Mittagessen bei Luke Skywalker. In: Das Erste. 3. Januar 2013, abgerufen am 19. Juli 2015.
  42. Jacqueline Frost: Cinematography for Directors. Michael Wiese Productions, 2009, S. 203.
  43. The THX Story. THX, abgerufen am 19. Dezember 2015 (englisch).
  44. Lasse Hambruch: Wo ist Dolby Digital Ex drauf? In: DigitalMovie. Abgerufen am 19. Dezember 2015.
  45. Laurent Bouzereau, Jody Duncan: Star Wars, Episode I, Die dunkle Bedrohung, The Making of Episode 1. Burgschmiet, 1999, S. 77–84.
  46. Emilio Audissino: John Williams’s Film Music. University of Wisconsin Pres, 2014, S. 34.
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  48. Music. Abgerufen am 29. Juli 2015 (englisch).
  49. Nathan Spendelow: How is Gustav Holst still inspiring modern movie composers today? In: Insidefilm. 31. Dezember 2013, abgerufen am 29. Juli 2015 (englisch).
  50. Emilio Audissino: John Williams’s Film Music. University of Wisconsin Pres, 2014, S. 72–73.
  51. Emilio Audissino: John Williams’s Film Music. University of Wisconsin Pres, 2014, S. 78.
  52. Cindy Pearlman: The Force Star Wars Creator George Lucas ist, was and always will be. In: Chicago Sun-Times. 15. Mai 2005, abgerufen am 15. Dezember 2015 (englisch, abgerufen via HighBeam).
  53. Ben Child: Star Wars: Chewbacca’s script shows Han shot first. In: The Guardian. 10. Juni 2015, abgerufen am 18. August 2015 (englisch).
  54. Andrea Peterson: Reddit asked Harrison Ford who shot first. Here’s what he said. In: The Washington Post. 14. April 2014, abgerufen am 18. August 2015 (englisch).
  55. a b Eric Risberg: Lucas talks as ‘Star Wars’ trilogy returns. Associated Press, abgerufen am 19. Januar 2016 (englisch).
  56. Spencer Kelly: Macs do Star Wars dirty work. BBC, 22. Oktober 2004, abgerufen am 18. August 2015 (englisch).
  57. Carsten Tudisch: 20th Fox: Details der "Star Wars" Limited Editions. In: Cinefacts. 6. Juli 2006, abgerufen am 15. Dezember 2015.
  58. Frank Moers: Star Wars Blu-ray Disc: George Lucas gibt offizielle Pressemitteilung raus. In: PC Games. Computec Media, 16. August 2010, abgerufen am 12. Dezember 2015.
  59. Bill Desowitz: Lucas and Cameron to Showcase Digital 3D at ShoWest. In: Animation World Network. 15. März 2005, abgerufen am 18. August 2015 (englisch).
  60. Garth Franklin: Lucas Making Early Plans For 3D "Star Wars". In: Dark Horizons. 19. Januar 2010, abgerufen am 15. Dezember 2015 (englisch).
  61. Ben Child: A 3D re-release for every Star Wars film – is Avatar to blame? In: The Guardian. 28. Januar 2010, abgerufen am 15. Dezember 2015 (englisch).
  62. Josh Tyler: Star Wars: The Phantom Menace Gets A 3D Release Date. In: Cinemablend. 4. März 2011, abgerufen am 15. Dezember 2015 (englisch).
  63. Josh Tyler: Star Wars Headed For 3D Conversion And A 2012 Re-Release. In: Cinemablend. 28. September 2010, abgerufen am 15. Dezember 2015 (englisch).
  64. Björn Becher: Neue Kino-Starttermine: „Star Wars“ & „König der Löwen“ in 3D sowie Oscar-Kandidat George Clooney. In: Filmstarts. 11. März 2011, abgerufen am 15. Dezember 2015.
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  66. Steffi Goldhammer: Lucasfilm hat keine Lust auf Star Wars 3D. In: Moviepilot. 29. Januar 2013, abgerufen am 20. August 2015.
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  68.  Carole Cusack: Invented Religions: Imagination, Fiction and Faith. Ashgate Publishing, Burlington 2013, ISBN 978-1-4094-8103-4, S. 122.
  69.  James Lawler: The Force Is with Us: Hegel's Philosophy of Spirit Strikes Back at the Empire. In: Kevin Decker, Jason Eberl (Hrsg.): Star Wars and Philosophy: More Powerful than You Can Possibly Imagine. Open Court, 2013, S. 144–156 (151–152).
  70.  Tony Vinci: The Fall of the Rebellion; or, Defiant and Obedient Heroes in a Galaxy Far, Far Away: Individualism and Intertextuality in the Star Wars Trilogies. In: Carl Silvio, Tony Vinci, Donald Palumbo, C.W. Sullivan (Hrsg.): Culture, Identities and Technology in the Star Wars Films: Essays on the Two Trilogies. McFarland, 2007, S. 11-33 (20).
  71. Ulrich Gehmann: Virtuelle und ideale Welten. KIT Scientific Publishing, 2012, S. 178.
  72.  Jan-Erik Jones: "Size Matters Not": The Force as the Causal Power of the Jedi. In: Kevin Decker, Jason Eberl (Hrsg.): Star Wars and Philosophy: More Powerful than You Can Possibly Imagine. Open Court, 2013, S. 133-143 (136).
  73. Janice Liedl, Nancy Reagin: Star Wars and History. John Wiley & Sons, Hoboken 2012, S. 32.
  74. Janice Liedl, Nancy Reagin: Star Wars and History. John Wiley & Sons, Hoboken 2012, S. 34.
  75. Ron Nachmann: 21-87: How Arthur Lipsett Influenced George Lucas’s Career. 24. Juli 2010, abgerufen am 9. Januar 2016 (englisch).
  76. Filmwelt: George Lucas und der Avantgardefilm 21-87. In: Avenita. 16. November 2012, abgerufen am 9. Januar 2016 (Das Datum des Beitrags ist nicht im Artikel selbst zu finden, sondern nur über eine Übersicht der Beiträge, zum Beispiel über die Kategorieansicht Filmwelt).
  77. Ian Freer: FN-2187: why John Boyega's stormtrooper number holds the key to Star Wars. In: Daily Telegraph. 23. Dezember 2015, abgerufen am 8. Januar 2016 (englisch).
  78. a b  Julien Fielding: Beyond Judeo-Christianity: Star Wars and the Great Eastern Religions. In: Douglas Brode, Leah Deyneka (Hrsg.): Sex, Politics, and Religion in Star Wars: An Anthology. Scarecrow Press, 2012, S. 25-46 (33).
  79. Dieter Schulz: Er ist wieder da. In: Schweriner Volkszeitung. 13. Dezember 2015, abgerufen am 13. Januar 2016.
  80.  James Lawler: The Force Is with Us: Hegel's Philosophy of Spirit Strikes Back at the Empire. In: Kevin Decker, Jason Eberl (Hrsg.): Star Wars and Philosophy: More Powerful than You Can Possibly Imagine. Open Court, 2013, S. 144–156.
  81. John McDowell: The Politics of Big Fantasy: The Ideologies of Star Wars, The Matrix and The Avengers. McFarland, 2014, S. 108.
  82. Michael Kaminski: The Secret History of Star Wars. Legacy Books, 2007, S. 50-52.
  83. George Lucas on Akira Kurosawa. Abgerufen am 9. Juni 2015 (englisch).
  84. Michael Kaminski: The Secret History of Star Wars. Legacy Books, 2007, S. 61.
  85.  Peter Vermezze: Don't Worry, be Stoic: Ancient Wisdom for Troubled Times. University Press of America, Lanham 2005, ISBN 978-0-7618-3014-6, S. XXII.
  86. Steve Persall: Move over, Odysseus, here comes Luke Skywalker. In: Tampa Bay Times. 1999, abgerufen am 11. Januar 2016 (englisch).
  87. Colin Marshall: Joseph Campbell and Bill Moyers Break Down Star Wars as an Epic, Universal Myth. In: Openculture. 1. November 2012, abgerufen am 12. August 2015 (englisch).
  88. The Mythology of Star Wars with George Lucas and Bill Moyers, Interview. Bill Moyers, abgerufen am 22. Dezember 2015 (englisch).
  89. Hari Kunzru: Dune, 50 years on: how a science fiction novel changed the world. In: The Guardian. 3. Juli 2015, abgerufen am 15. Dezember 2015 (englisch).
  90. Michael Kaminski: The Secret History of Star Wars. Legacy Books, 2007, S. 59-60.
  91.  Laura Brandon: Art and war. I.B. Tauris, London 2007, ISBN 978-1-84511-237-0, S. 123.
  92.  James Lawler: The Force Is with Us: Hegel's Philosophy of Spirit Strikes Back at the Empire. In: Kevin Decker, Jason Eberl (Hrsg.): Star Wars and Philosophy: More Powerful than You Can Possibly Imagine. Open Court, 2013, S. 144-156 (150).
  93. a b Janice Liedl, Nancy Reagin: Star Wars and History. John Wiley & Sons, Hoboken 2012, S. 144.
  94. Janice Liedl, Nancy Reagin: Star Wars and History. John Wiley & Sons, Hoboken 2012, S. 145.
  95. Alessandro Tedde: Mitologia e Simbolo nella Saga di Star Wars. Lulu, 2012, S. 121.
  96. Star Wars: Attack of the Clones. In: TIME Magazine 21. April 2002 (Memento vom 15. März 2009 im Internet Archive)Vorlagenfehler: Parameter title wird benötigt. 
  97. Kevin Burns: Empire of Dreams: The Story of the Star Wars Trilogy. Dokumentation zur Entstehung der Episoden IV-VI, Prometheus Entertainment 2004.
  98. James Dyer: Plus background info on Star Wars' First Order. In: Empire Online. 15. August 2015, abgerufen am 25. Dezember 2015 (englisch).
  99.  William Stevens: Stoicism in the Stars: Yoda, the Emperor, and the Force. In: Kevin Decker, Jason Eberl (Hrsg.): Star Wars and Philosophy: More Powerful than You Can Possibly Imagine. Open Court, 2013, S. 16-28 (16).
  100.  Matt Hummel: You Are Asking Me to Be Rational: Stoic Philosophy and the Jedi Order. In: Kevin Decker, Jason Eberl (Hrsg.): The Ultimate Star Wars and Philosophy: You Must Unlearn What You Have Learned. Open Court, 2015, S. 20-30 (20).
  101.  Judith Barad: The Aspiring Jedi's Handbook of Virtue. In: Kevin Decker, Jason Eberl (Hrsg.): Star Wars and Philosophy: More Powerful than You Can Possibly Imagine. Open Court, 2013, S. 57-68 (62).
  102.  Jonathan Bowen, Rachel Wagner: Hokey Religions and Ancient Weapons: The Force of Spirituality. In: Matthew Kapell, John Lawrence (Hrsg.): Finding the Force of the Star Wars Franchise: Fans, Merchandise, & Critics. Peter Lang, 2006, S. 16-28 (81).
  103. Tyler Williams: Luminous Beings Are We: Bodhisattvas and Force Ghosts. Abgerufen am 15. Dezember 2015 (englisch).
  104. Janice Liedl, Nancy Reagin: Star Wars and History. John Wiley & Sons, Hoboken 2012, S. 71–77.
  105. Janice Liedl, Nancy Reagin: Star Wars and History. John Wiley & Sons, Hoboken 2012, S. 68.
  106. Ulrich Gehmann: Virtuelle und ideale Welten. KIT Scientific Publishing, 2012, S. 174.
  107. Roger Ebert: Star Wars. In: Chicago Sun Times. 1. Januar 1977, abgerufen am 27. August 2015 (englisch).
  108. Vincent Canby: 'Star Wars'--A Trip to a Far Galaxy That’s Fun and Funny... In: The New York Times. 26. Mai 1977, abgerufen am 27. August 2015 (englisch).
  109. Hans Blumenberg: Die große Leere – Krieg der Sterne. In: Die Zeit. 10. Februar 1978, abgerufen am 4. Dezember 2015.
  110. Vincent Canby: 'The Empire Strikes Back' Strikes a Bland Note. In: The New York Times. 15. Juni 1980, abgerufen am 27. August 2015 (englisch).
  111. Judith Martin: 'The Empire Strikes Back'. In: The Washington Post. 23. Mai 1980, abgerufen am 27. August 2015 (englisch).
  112. Roger Ebert: The Empire Strikes Back. In: Chicago Sun Times. 21. Februar 1997, abgerufen am 27. August 2015 (englisch).
  113. Bob Stephens: Blue skies, dark knights. In: San Francisco Examiner. 21. Februar 1997, abgerufen am 27. August 2015 (englisch).
  114. Hans Blumenberg: Filmtips. In: Die Zeit. 12. Dezember 1980, abgerufen am 6. Dezember 2015.
  115. Felix Vasquez: Return of the Jedi (1983). In: Cinema Crazed. 5. August 2013, abgerufen am 28. August 2015 (englisch).
  116. a b Vincent Canby: LUCAS RETURNS WITH 'THE JEDI'. In: The New York Times. 25. Mai 1983, abgerufen am 6. Dezember 2015 (englisch).
  117. a b Patrick Gibbs: Star Wars Episode VI: The Return of the Jedi review: ‘laughable dialogue’. In: The Daily Telegraph. 3. Juni 1983, abgerufen am 26. Dezember 2015 (englisch).
  118. Devin Leonard: How Disney Bought Lucasfilm – and Its Plans for ‘Star Wars’. In: Bloomberg. 7. März 2013, abgerufen am 26. Dezember 2015 (englisch).
  119. Kenneth Turan: The Prequel Has Landed. In: Los Angeles Times. 18. Mai 1999, abgerufen am 28. August 2015 (englisch).
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