Stari Grad (Hvar)

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Stari Grad
Wappen
Wappen
Stari Grad (Hvar) (Kroatien)
Paris plan pointer b jms.svg
Koordinaten: 43° 11′ 1″ N, 16° 35′ 55″ O
Basisdaten
Staat: Kroatische Flagge Kroatien
Gespanschaft: Flagge der Gespanschaft Split-Dalmatien Split-Dalmatien
Insel: Hvar
Höhe: m. i. J.
Fläche: 52,59 km²
Einwohner: 2.781 (2011)
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+385) 021
Postleitzahl: 21 460
Kfz-Kennzeichen: ST
Bootskennzeichen: SG
Struktur und Verwaltung
(Stand: 2013, vgl.)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Vinko Maroević (HDZ)
Postanschrift: Novo Riva 3
21 460 Stari Grad
Website:
Blick auf Stari Grad

Stari Grad (kroatisch für Alte Stadt, italienisch Cittàvecchia, in der Antike griechisch Pharos) ist eine Hafenortschaft im Westteil der Insel Hvar in der kroatischen Gespanschaft Split-Dalmatien.[1] Der Hafen gehört zu den wichtigsten auf der Insel. Die Ortschaft hat 1885 Einwohner (Volkszählung 2011) und ist somit nach Hvar die zweitgrößte Ortschaft der Insel.

Stari Grad ist mit dem Festland über eine Autofähre nach Split, Pescara und Ancona sowie die Küstenfähre RijekaDubrovnik verbunden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Stephan-Kirche
Der freistehende Glockenturm der St.-Stephan-Kirche

Die ursprüngliche Siedlung Pharos wurde 384 v. Chr. von griechischen Kolonisten gegründet, nachdem sie den Widerstand der altansässigen Illyrier gebrochen hatten. Mosaike unter dem Straßenpflaster zeugen von den vergangenen Zeiten. Seit 1205 erscheint Stari Grad unter dem Namen Civitas Vetus. Im 16. Jahrhundert errichtete der Poet Petar Hektorović eine heute noch erhaltene Villa.

2008 wurde die seit der Antike landwirtschaftlich genutzte Ebene von Stari Grad östlich der Stadt in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Zur ausgezeichneten Stätte gehört auch die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert entstandene historische Altstadt auf der Südseite des Yachthafens.[2]

Im Ort stehen mehrere römisch-katholische Kirchen, darunter die imposante St.-Stephan-Kirche, die Johannes-Kirche und die Peterskirche beim Dominikanerkloster.

Seit 2017 besteht eine Partnerschaft mit der Insel und Gemeinde Šolta.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lenore Zann: Croatia: Journey to my ancestral home (en). In: The Chronicle-Herald, 30. Januar 2015. Abgerufen am 1. Februar 2015. 
  2. Evaluationsbericht der ICOMOS zur Ernennung zum Welterbe (PDF; 3,6 MB)
  3. Općina Šolta: Bratimljeni gradovi i općine - Stari Grad. 9. November 2018, abgerufen am 17. August 2019 (kroatisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stari Grad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien