Starwood Hotels & Resorts Worldwide

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Starwood Hotels & Resorts Worldwide Inc.
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN US85590A4013
Gründung 1930
Sitz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten White Plains, New York, USA
Leitung Thomas B. Mangas (CEO)[1]
Mitarbeiter 188.000[2]
Umsatz 5,763 Mrd. US-Dollar
Branche Hotellerie, Tourismus
Website www.starwoodhotels.com
Stand: 31. Dezember 2015 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2015

Starwood ist eines der größten Hotel- und Freizeitunternehmen der Welt und tritt unter zehn verschiedenen Marken auf. Das Unternehmen ist in zwei Geschäftsbereiche gegliedert: Hotels und Vacation Ownership.

Die Geschäfte konzentrieren sich auf den Betrieb von Hotels und Resorts auf der ganzen Welt primär im Luxusbereich bzw. in der gehobenen Klasse der Hotelindustrie. Starwood ist bestrebt, Anteile, Management- oder Franchiserechte an Hotels in diesem Segment zu erwerben. Zum 31. Dezember 2015 umfasste der Bestand insgesamt 1.297 Objekte mit etwa 370.000 Zimmern in 100 Ländern.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Zunächst besaß Starwood Lodging eine Anzahl von Hotels in Nordamerika, viele davon unter unterschiedlichen Markennamen. 1994 wurde die Westin Hotel Company von der japanischen Aoki Corporation gekauft. 1998 erwarb Starwood die Rechte an der Marke Sheraton, Four Points by Sheraton sowie die Luxury Collection, alle von ITT Sheraton.

1999 startete Starwood die Marke „W“ Hotels, die eine junge und freche Marke darstellen soll. Im September 2005 verkündete Starwood die Einführung der Marke aloft, bis 2012 sollen 500 aloft Hotels errichtet werden. 2005 kaufte Starwood die Marke Le Méridien.

2004 trat Gründer und CEO Barry Sternlicht von seinem Vorstandsvorsitz zurück, um seine Geschäftstätigkeiten auf ein anderes Unternehmen, Starwood Capital, zu fokussieren. Er blieb allerdings Mitglied des Vorstandes bis 2005. Ihm folgte Steven J. Heyer, unter dem Starwood viele firmeneigene Hotels verkaufte und sich so zu einer Verwaltungsgesellschaft für die nun mehrheitlich im Franchise-System betriebenen Hotels entwickelte. Im April 2007 verließ Steven J. Heyer die Firma auf Antrag des Aufsichtsrates wegen Unstimmigkeiten zwischen Heyer und dem Aufsichtsrat. Bruce W. Duncan fungierte als Interims-CEO bis September 2007, als die Firma Heyers Nachfolger verkündete, Frits van Paasschen.

Im November 2015 gab Marriott International eine Vereinbarung zur Übernahme von Starwood für 12 Milliarden US-Dollar bekannt. Der bis 2016 angestrebte Zusammenschluss wäre die neue größte Hotelgruppe der Welt geworden.[3] Im März 2016 wurde bekannt, dass sich Starwood stattdessen für ein um eine Milliarde US-Dollar höheres konkurrierendes Angebot einer chinesischen Investorengruppe unter Führung des Versicherungskonzerns Anbang entschieden hat.[4] Ende März 2016 zog das chinesische Bieterkonsortium sein Angebot überraschend zurück. Informationen der britischen Zeitung Financial Times zufolge konnte das Bieterkonsortium den Kaufpreis nicht aufbringen. Damit wird die Fusion mit Marriott International wieder fortgesetzt.[5]

Marken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Sheraton[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die größte Hotelgruppe unter Starwood ist Sheraton mit mehr als 400 Hotels in 75 Ländern. Das erste Sheraton öffnete seine Türen 1937 in Springfield, Massachusetts und bereits zwölf Jahre später (1949) wurde der internationale Markt erobert. Im Jahre 1945 war Sheraton die erste Hotelkette, die an der New Yorker Börse gelistet wurde.

Westin Hotels Logo.svg

Westin Hotel & Resorts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westin Hotels & Resorts ist die ursprüngliche Marke von Starwood. Zur Marke Westin gehören über 150 Häuser weltweit. Westin besitzt ein eigenes Betten- und Badezimmerkonzept, die sogenannten Heavenly Bed® und das Heavenly Bath®.

2006 führte Westin als erstes Hotelunternehmen die Smoke-Free-Policy ein, welche das Rauchen im gesamten Hotel untersagt.

LeMeridien.svg

Le Méridien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Le Méridien, 1972 von Air France in Paris gegründet, ist die europäische Traditionsmarke von Starwood und wurde 2005 vom Hotelkonzern übernommen. Sie mixt an den verschiedenen Standorten zeitgenössische Kultur mit seinem europäischen Erbe. Man findet die Hotels in Europa, Amerika, dem Asien-Pazifik-Raum, dem Nahen Osten und Afrika. Das Portfolio von Le Méridien umfasst derzeit 120 Hotels in mehr als 50 Ländern.

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The Luxury Collection[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Luxury Collection Hotels & Resorts ist eine Gruppe von 70 Hotels und Resorts in über 25 Ländern mit einem Angebot an Services für Kunden mit höchsten Ansprüchen. Diese Hotels sind teilweise mehrere Jahrhunderte alt.

Tribute Portfolio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Tribute Portfolio" soll individuelle Hotels & Resorts mit einem klaren Fokus auf die 4-Sterne-Kategorie vereinen. Es ist eine "softe Marke", die den Hoteliers und Hotelbetreibern kaum Vorschriften macht und größtmögliche Freiheiten lässt. Erstes "Tribute"-Haus seit Mai 2015 ist das Royal Palm South Beach in Miami, weitere Hotels sollen bald folgen.

St. Regis Hotels Logo.svg

St. Regis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Regis Hotels sind Luxus-Hotels der Top-Kategorie. Weltweit gibt es nur 18 Häuser dieser Marke, davon drei in Europa. Der Name der Hotelkette geht auf das berühmte St. Regis New York in Manhattan zurück, das von Colonel John Jacob Astor IV 1904 erbaut wurde.

Four Points Logo neu.svg

Four Points by Sheraton[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Four Points by Sheraton sind 4-Sterne-Hotels mit komfortablen Businesszimmern. Die Marke wurde im Jahr 1995 als Untermarke von Sheraton Hotels & Resorts gegründet. Mit Neueröffnungen in über 21 Ländern, ist Four Points by Sheraton die am schnellsten expandierende Marke von Starwood Hotels & Resorts. Heute gehören mehr als 130 Hotels mit insgesamt 23.223 Zimmer zu dieser Marke.

W Hotels Logo.svg

W Hotels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Whatever/whenever“, so der Slogan von W Hotels. Die Marke betreibt derzeit 34 Hotels weltweit; alle zeichnen sich aus durch die Mischung aus modernem Design und dem Fokus auf Mode, Musik, Unterhaltung, Design, Architektur und Popkultur.

Aloft Hotels Logo.svg

aloft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

aloft hotels sind avantgardistische Hotels der gehobenen Klasse, deren Konzept als Spin-off der "W Hotels" entstanden ist. Die Marke umfasst mit Stand November 2015 circa 180 Hotels in den USA, China, dem Nahen Osten und seit kurzem auch Europa. In Deutschland gibt es derzeit aloft Hotels in München und Stuttgart.

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element[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von Westin inspirierte Marke element ist ein neuartiges Hotelkonzept, das modernes Design für Reisende mit längeren Aufenthalten bietet. Die Hotels der Marke element legen Wert auf moderne Ansätze und das besondere Design. Derzeit ist die Marke element mit 11 Hotels in den USA und einem Hotel in Frankfurt (Deutschland) vertreten.

Joint-Venture[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arabella Starwood Hotels&Resorts Logo.svg

ArabellaStarwood[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ArabellaStarwood Hotels & Resorts (ehem. ArabellaSheraton) war ein Joint-Venture der Starwood Gruppe und der Arabella Hospitality Group, einer Tochter der Schörghuber Unternehmensgruppe.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leadership
  2. a b Form 10-K 2015
  3. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/hotel-fusion-marriott-will-konkurrenten-starwood-uebernehmen-a-1063088.html
  4. http://www.n-tv.de/wirtschaft/Chinesen-stechen-Marriott-aus-article17262881.html
  5. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/starwood-hotels-chinesen-steigen-ueberraschend-aus-bieterschlacht-aus-a-1084918.html