State of Euphoria

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State of Euphoria
Studioalbum von Anthrax

Veröffent-
lichung(en)

September 1988

Label(s) Island Records

Genre(s)

Thrash Metal

Titel (Anzahl)

10

Laufzeit

52min 35s

Besetzung

Produktion

Anthrax, Mark Dodson

Chronologie
Among the Living
(1987)
State of Euphoria Persistence of Time
(1990)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
State of Euphoria
  DE 15 26.09.1988 (8 Wo.)
  CH 20 02.10.1988 (1 Wo.)
  UK 12 24.09.1988 (4 Wo.)
  US 30 08.10.1988 (35 Wo.)
Singles
Make Me Laugh
  UK 26 10.09.1988 (3 Wo.)
Antisocial
  UK 44 18.03.1989 (3 Wo.)

State of Euphoria ist das vierte Studioalbum der amerikanischen Thrash-Metal-Band Anthrax. Es erschien im Herbst 1988 bei Island Records und erreichte 1989 in den USA Gold-Status für 500.000 verkaufte Einheiten.[2]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Dan Spitz waren die Bandmitglieder aufgrund des unerwarteten Erfolges von Among the Living in einem Zustand der Euphorie (engl.: State of Euphoria), sie verdienten unerwartet viel Geld und traten auf großen Festivals wie dem Monsters of Rock auf.[3] Diese euphorische Stimmung beeinflusste das Songwriting des Albums, weshalb sich Dan Spitz im Jahr 2006 eher kritisch zu dem Album äußerte, das nicht das repräsentiere, wofür der Name Anthrax steht.[3] Ähnlich äußerte sich Scott Ian, der die Band unter enormem Zeitdruck sah, das Album fertigzustellen, weil eine Europa-Tournee mit Iron Maiden geplant war. Das Songwriting hätte ein paar Monate länger dauern sollen, weil einige der Lieder unfertig klingen.[4] Zudem enthielten die überlangen Stücke eine Vielzahl von Gitarrenriffs, die für drei oder mehr Lieder gereicht hätten.[5]

Die Aufnahmen zum Album fanden in den Quadradial Studios in Miami, Florida, statt, der Mix in den Electric Lady Studios in New York City. Das Schallplattencover zu State of Euphoria wurde von dem Illustrator Don Brautigam (Vorderseite) und dem Cartoonisten Mort Drucker (Rückseite) gezeichnet.

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Be All, End All – 6:22
  2. Out of Sight, Out of Mind – 5:13
  3. Make Me Laugh – 5:41
  4. Antisocial – 4:27 *
  5. Who Cares Wins – 7:35
  6. Now It's Dark – 5:34
  7. Schism – 5:27
  8. Misery Loves Company – 5:40
  9. 13 – 0:49
  10. Finale – 5:47

* Bernard Bonvoisin, Norbert Krief (Trust)

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz des im Vergleich zu Among the Living noch größeren kommerziellen Erfolges wurde das Album von Kritikern gemischt aufgenommen. Essi Berelian vom Rough Guide to Rock bemerkt, dass ausgerechnet das herausragende Stück Antisocial eine Coverversion ist, was die Unausgereiftheit des Albums unterstreiche.[6] Steve Huey von Allmusic nennt das Album nicht zufriedenstellend. Es habe starke Momente, insbesondere Be All, End All sei einer der melodiösesten Stücke der Band, und auch andere Stücke könnten begeistern. Unterm Strich sei aber gut die Hälfte des Albums erstaunlich farblos. Götz Kühnemund vom Rock Hard hingegen zeigte sich begeistert von dem Album, es sei härter und zugleich melodiöser als der Vorgänger Among the Living. Schlechte Lieder gäbe es auf dem Album nicht, es bringe die Band „weiter in Richtung Spitze, sprich: Metallica“.[7]

Penikufesin-EP[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Sessions zu State of Euphoria nahm die Band verschiedene Coverversionen auf, die im August 1989 in Europa und Japan als EP Penikufesin veröffentlicht wurden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Charts DE Charts CH Charts UK Charts US
  2. Certifications: Anthrax - State of Euphoria. RIAA, abgerufen am 17. Mai 2010.
  3. a b Martin Surjälä: Dan Spitz of Anthrax. metal-rules.com, 4. Mai 2006, archiviert vom Original am 20. November 2011; abgerufen am 18. Mai 2010 (englisch).
  4. ANTHRAX's SCOTT IAN: I Don't Want To Play The Same Five Albums For Three Years. (Nicht mehr online verfügbar.) blabbermouth.net, 13. März 2006, archiviert vom Original am 6. August 2006; abgerufen am 18. Mai 2010 (englisch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.roadrunnerrecords.com
  5. Anthrax: Scott Ian and Charlie Benante On Composing Music Of Mass Destruction. guitar.com, archiviert vom Original am 29. Januar 2010; abgerufen am 18. Mai 2010 (englisch).
  6. Essi Berelian: Anthrax. In: Peter Buckley (Hrsg.): The Rough Guide to Rock. Rough Guides, 2003, ISBN 978-1-84353-105-0, S. 33.
  7. Götz Kühnemund: Anthrax: Spreading the Disease. In: Rock Hard. Nr. 29.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]