Staudach-Egerndach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Staudach-Egerndach
Staudach-Egerndach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Staudach-Egerndach hervorgehoben
Koordinaten: 47° 47′ N, 12° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Traunstein
Verwaltungs­gemeinschaft: Marquartstein
Höhe: 540 m ü. NHN
Fläche: 19,34 km2
Einwohner: 1173 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km2
Postleitzahl: 83224
Vorwahl: 08641
Kfz-Kennzeichen: TS, LF
Gemeindeschlüssel: 09 1 89 146
Gemeindegliederung: 12 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausplatz 1
83250 Marquartstein
Webpräsenz: www.staudach-egerndach.de
Bürgermeister: Hans Pertl
Lage der Gemeinde Staudach-Egerndach im Landkreis Traunstein
ChiemseeLandkreis Berchtesgadener LandLandkreis RosenheimLandkreis AltöttingLandkreis Mühldorf am InnWaginger SeeWonnebergWaging am SeeVachendorfUnterwössenÜbersee (Chiemgau)TrostbergTraunsteinTraunreutTittmoningTaching am SeeTachertingSurbergStaudach-EgerndachSiegsdorfSeeon-SeebruckSchnaitseeSchlechingRuhpoldingReit im WinklPittenhartPetting (Gemeinde)PallingObingNußdorf (Chiemgau)MarquartsteinKirchanschöringKienberg (Oberbayern)InzellGrassauGrabenstättFridolfingEngelsbergChiemingBergen (Chiemgau)Altenmarkt an der AlzÖsterreichÖsterreichÖsterreichKarte
Über dieses Bild

Staudach-Egerndach ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Traunstein und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Marquartstein.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staudach-Egerndach liegt im Chiemgau, speziell im Achental südlich des Chiemsees. Die nächstliegende Autobahn wie auch der nächstliegende Bahnhof sind an der Strecke München-Salzburg bei Übersee zu finden.

Von Staudach-Egerndach aus kann der Hochgern (1748 m ü. NHN) bestiegen werden.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat zwölf Ortsteile:[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benachbarte Gemeinden sind Übersee, Grabenstätt, Bergen, Ruhpolding, Unterwössen, Marquartstein und Grassau.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Staudach wurde 1150 als „Studahe“ erstmals urkundlich erwähnt. Auf dem heutigen Gemeindegebiet befand sich im Mittelalter die Burg Hohenstein, die sich zeitweise im Besitz des Chiemgau-Grafengeschlechts der Sieghardinger befand. Die Anlage, von der heute nur noch wenige Reste auf dem Schlossberg erhalten sind, wechselte häufig den Besitzer. Im Jahr 1260 kam die Burg zur Herrschaft von Herzog Heinrich XIII. von Bayern-Landshut.

Die heutige selbstständige Gemeinde entstand 1817 als Gemeinde Egerndach. Am 13. April 1949 wurde der Gemeindename Egerndach amtlich in Staudach-Egerndach geändert.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der derzeitige Erste Bürgermeister der Gemeinde ist Hans Pertl.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Staudach-Egerndach lebt und arbeitet der Bildhauer Carsten Lewerentz. Seit 1999 betreibt Lewerentz in einem ehemaligen Lebensmittelladen in der Bahnhofstraße das „Atelierfenster“. Neben lebenden, vorwiegend regionalen Künstlern des Chiemgaus wurden auch in Vergessenheit geratene Bildende Künstler vorgestellt (z. B. Käthe Seele[4] oder Wilhelm Srb-Schloßbauer).

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staudach ist der Gründungsort der überregional bekannten Band Django 3000.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Therese („Rosi“) Brandl (* 1. Februar 1909 in Staudach; † (hingerichtet) 24. Januar 1948 in Kraków/Krakau) war eine KZ-Aufseherin im nationalsozialistischen Deutschen Reich.
  • Anna Kroher (* 30. Juni 1859; † 4. Dezember 1943), Sagenforscherin und Heimatbuchautorin
  • Adolph Kroher (* 3. Mai 1825; † 23. April 1892), Zementfabrikgründer und Erfinder des ersten Dachsteines aus Zement

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111109/175104&attr=OBJ&val=571
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 581.
  4. Giesen: Bemerkenswertes "aus dem Schatten" - Würdigung der Bildhauerin Käthe Seele im Atelierfenster in Staudach. Oberbayerisches Volksblatt, 20. Juli 2011, abgerufen am 18. Januar 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Staudach-Egerndach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien