Staven

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Staven führt kein Wappen
Staven
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Staven hervorgehoben
Koordinaten: 53° 38′ N, 13° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Neverin
Höhe: 57 m ü. NHN
Fläche: 14,68 km2
Einwohner: 413 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17039
Vorwahl: 039608
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 141
Adresse der Amtsverwaltung: Neubrandenburger Str. 48
17235 Neverin
Webpräsenz: www.amtneverin.de
Bürgermeister: Peter Böhm
Lage der Gemeinde Staven im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Staven ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Neverin, mit Sitz in der gleichnamigen Gemeinde, verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staven liegt etwa 14 Kilometer nordöstlich von Neubrandenburg im Grundmoränengebiet des Werder.

Zu Staven gehört der Ortsteil Rossow.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gegend war früher von Slawen besiedelt.

Staven wurde erstmals 1303 erwähnt. Der Name Staven leitet sich von der Familie Stove ab, in deren Besitz der Ort im Mittelalter war. Die romanische Kirche stammt von um 1300. Gutsbesitzer waren u.a. die Familien von Altrock (ab 1791), Seip (ab 1840), Schläger (ab 1853), Pätow (ab 1891) und von Köppen (1919–1945) sowie von Badewitz (ab 1992/96). Das spätbarocke Gutshaus vom 18. Jahrhundert wurde im 19. Jahrhundert neogotisch umgebaut und nach 1996 saniert.

Rossow wurde als Rose erstmals 1326 urkundlich erwähnt, als der Ort dem Kloster Wanzka übereignet wurde. Eine Fachwerkkirche aus dem 17. Jahrhundert wurde 1914 durch eine neogotische Kirche durch den Gutsbesitzer Wilhelm von Oertzen ersetzt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staven

  • Dorfkirche als romanische Feldsteinkirche von um 1300 ohne Turm; hölzerner Glockenstuhl mit zwei Glocken, davon eine von 1878.
  • Spätbarockes Gutshaus Staven vom Ende des 18. Jahrhunderts, im 19 Jh. neogotisch umgebaut[2]

Rossow

  • Dorfkirche als neogotischer, einschiffiger Putzbau von 1914; Turm mit achteckigem ziegelgedecktem Turmhelm
  • Gutshaus als barocker, eingeschossiger, geputzter Fachwerkbau vom Beginn des 18. Jahrhunderts.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesstraße 197 verläuft östlich der Gemeinde, ebenso die Bundesautobahn 20, die über die Anschlussstelle Neubrandenburg-Nord in rund sechs Kilometern Entfernung zu erreichen ist. Auf der Bahnstrecke Neubrandenburg–Friedland, an der Staven liegt, wurde der Personenverkehr am 14. Januar 1994 eingestellt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Staven – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 2, S. 869–875.