Stefan Brink

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Stefan Brink (* 1966) ist ein deutscher Datenschutzexperte.

Brink wurde am 1. Dezember 2016 vom Landtag von Baden-Württemberg mit 108 von 125 Stimmen zum Landesbeauftragten für den Datenschutz (LfD) des Landes Baden-Württemberg gewählt.[1][2] Er ist damit Nachfolger des bereits am 30. April 2016 aus dem Amt geschiedenen Jörg Klingbeil. Die lange Vakanz wurde zuvor kritisch gesehen, die späte Nachbesetzung erschien der heutigen Bedeutung des Datenschutzes unangemessen.[3] Seine Amtsgeschäfte nahm er am 1. Januar 2017 auf.[4]

Brink wurde bei Hans Herbert von Arnim an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer promoviert. Er war beim Wissenschaftlichen Dienst des Landtags Rheinland-Pfalz und später als Richter am Verwaltungsgericht Koblenz sowie als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesverfassungsgericht (1. Senat, Reinhard Gaier) tätig. Diesen Tätigkeiten folgte bis zu seinem Wechsel nach Baden-Württemberg seine Amtszeit als Leiter Privater Datenschutz beim Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Rheinland-Pfalz sowie als Stellvertretender Landesbeauftragter für die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz.

Als Lehrbeauftragter ist Brink sowohl an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer als auch an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder engagiert.

Brink hat zu verschiedenen rechtswissenschaftlichen, insbesondere auch datenschutzrechtlichen Themen publiziert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tagesordnung der 20. Sitzung des 16. Landtags von Baden-Württemberg am 1. Dezember 2016, TOP 3.
  2. Wahlergebnis laut Pressemeldung des Landtags von Baden-Württemberg vom 1. Dezember 2016.
  3. Drucksache 16/412 des Landtags von Baden-Württemberg vom 11. August 2016, Seite 2.
  4. Person des Beauftragten | Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Baden-Württemberg. Abgerufen am 31. August 2017 (de-de).