Stefan Heck

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Stefan Heck (2013)

Stefan Heck (* 18. August 1982 in Marburg) ist ein deutscher Politiker (CDU). Von 2013 bis 2017 war er Mitglied des 18. Deutschen Bundestags.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abitur an der Stiftsschule St. Johann Amöneburg im Jahr 2002 absolvierte Heck seinen Wehrdienst und eine anschließende Ausbildung zum Reserveoffizier. Von 2003 bis 2007 studierte er Rechtswissenschaften in Marburg und Krakau, schloss das Studium 2007 mit dem ersten juristischen Staatsexamen ab und war anschließend bis 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Steffen Detterbeck am Institut für Öffentliches Recht der Universität Marburg. Von 2011 bis 2012 war er Rechtsreferendar in Frankfurt, Marburg und Speyer. Im Jahr 2011 kehrte er zudem nach Krakau zurück und absolvierte dort ein LL.M.-Studium, 2012 wurde er in Marburg mit einer Dissertation zum Thema Mandat und Transparenz. Anzeige und Veröffentlichung außerparlamentarischer Berufstätigkeit von Bundestagsabgeordneten. zum Dr. iur. promoviert. Im Jahr 2013 bestand er das zweite juristische Staatsexamen und war ab März als Rechtsanwalt in der internationalen Wirtschaftskanzlei Graf von Westphalen in Frankfurt am Main tätig.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heck ist seit 2001 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Amöneburg und seit 2011 deren Vorsteher. Seit 2006 vertritt er die CDU auch im Kreistag in Marburg-Biedenkopf. 2013 wurde er zum Landesvorsitzenden der Jungen Union Hessen gewählt.[1]

Nachdem er bereits bei der Bundestagswahl 2009 erfolglos im Bundestagswahlkreis Marburg kandidiert hatte, zog er 2013 über Platz 12 der CDU-Landesliste Hessen in den Bundestag ein. Im Deutschen Bundestag war er ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung sowie im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Bei der Bundestagswahl 2017 verpasst er den Einzug in den Bundestag.[2] Laut der Tageszeitung Die Welt galt sein Ausscheiden in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion "intern als vielleicht herbster Verlust".[3]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mandat und Transparenz : Anzeige und Veröffentlichung der Nebentätigkeiten von Bundestagsabgeordneten. Frankfurt, M.: PL Acad. Research 2014 (Schriften zum deutschen und europäischen öffentlichen Recht 27) ISBN 978-3-631-63788-3 Zugl.: Marburg, Univ., Diss., 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stefan Heck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stefan Heck übernimmt bei der Jungen Union (Memento des Originals vom 3. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.op-marburg.de, Oberhessische Presse vom 20. Mai 2013
  2. Für Heck reicht es nicht. Oberhessische Presse, abgerufen am 29. September 2017.
  3. Dieser Warnschuss galt auch der Kanzlerin. Die Welt, abgerufen am 29. September 2017.