Stefan Kaczmarz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Stefan Kaczmarz (* 20. März 1895 in Sambir; † September 1939 bei Umiastów nahe Warschau) war ein polnischer Mathematiker, Urheber u. a. der Kaczmarz-Methode und einer der führenden Vertreter der Lemberger Mathematikerschule.

Kaczmarz schloss sein Studium an der Jagiellonen-Universität Krakau 1922 ab. Seit 1923 war er Assistent an der Technischen Universität Lemberg, auf Empfehlung von Stefan Banach. Im Jahre 1924 erfolgte die Promotion[1] bei Stanisław Ruziewicz an der Universität Lemberg und 1928 wurde er dort auch habilitiert.

Nach dem deutschen Überfall auf Polen wurde Kaczmarz als Leutnant der Reserve eingezogen und fiel im September 1939. Nach einer anderen Version wurde er bei Ende des deutsch-sowjetischen Eroberungsfeldzuges vom sowjetischen NKWD verhaftet und 1940 im Massaker von Katyn ermordet.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Parks, P. C.: S. Kaczmarz (1895–1939). International Journal of Control, Band 57, Heft 6, S. 1263–1267, 1993.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stefan Kaczmarz im Mathematics Genealogy Project (englisch) Vorlage:MathGenealogyProject/Wartung/name verwendet

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]