Stefan Langwieder

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Flag of Austria and Germany.svg Stefan Langwieder Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 8. Januar 1987
Geburtsort München, Deutschland
Größe 183 cm
Gewicht 89 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Nummer #56
Schusshand Rechts
Spielerkarriere
2002–2005 Jungadler Mannheim
2005–2006 Adler Mannheim
2006–2007 Portland Winter Hawks
2007–2008 Heilbronner Falken
2008–2012 Iserlohn Roosters
2012–2016 Ravensburg Towerstars

Stefan Langwieder (* 8. Januar 1987 in München) ist ein ehemaliger deutsch-österreichischer Eishockeyspieler, der zuletzt bei den Ravensburg Towerstars in der DEL2 spielte.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1,83 m große Verteidiger begann seine Karriere 2002 bei den Jungadlern Mannheim in der Deutschen Nachwuchsliga, schon in der Saison 2004/05 wurde er zunächst beim Mannheimer ERC in der Regionalliga eingesetzt, später absolvierte er dann seine ersten fünf Spiele in der DEL für die Adler Mannheim. In der folgenden Spielzeit pendelte der Rechtsschütze zwischen den Adlern und deren Kooperationspartner, den Heilbronner Falken, in der Oberliga, bevor er seinen Wechsel nach Nordamerika zu den Portland Winter Hawks bekannt gab, einem Juniorenteam aus der kanadischen WHL. Zur Saison 2007/08 kehrte Langwieder zu den Adlern nach Deutschland zurück, verbrachte die Saison aber hauptsächlich bei den Heilbronner Falken in der 2. Bundesliga. Zur Saison 2008/09 wechselte er zu den Iserlohn Roosters und unterschrieb dort einen Zwei-Jahres-Vertrag. Im Sauerland war Langwieder zunächst als siebter Verteidiger eingeplant, musste aber aufgrund des Verteidigermangels der Roosters in der Anfangsphase der Saison im regulären Spielbetrieb aushelfen. Hier zeigte er hervorragende Leistungen und blieb auch nach der Verpflichtung von Mark Ardelan im dritten Defensivpaar. Am 5. April 2009 gaben die Roosters die vorzeitige Verlängerung des Vertrages bis zum Ende der Spielzeit 2011/12 bekannt. Langwieder entschied sich außer aus sportlichen Gründen auch deshalb für einen langfristigen Vertrag, weil er in Iserlohn den Eishockeysport mit seinem Studium verbinden konnte. In der Saison 2009/10 konnte er schon bis zur Hälfte der Spielzeit seine Offensivwerte aus dem Vorjahr übertreffen und bildete mit Collin Danielsmeier ein effektives Verteidigerpaar.

Zwischen 2012 und 2016 stand er bei den Ravensburg Towerstars unter Vertrag, ehe er seine Karriere beendete.[1]

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Deutschen Nachwuchsnationalmannschaften bestritt Stefan Langwieder die U18-WM 2005 sowie die U20-Weltmeisterschaften 2006 und 2007.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003 DNL-Meisterschaft mit den Jungadler Mannheim
  • 2004 DNL-Meisterschaft mit den Jungadler Mannheim
  • 2005 DNL-Meisterschaft mit den Jungadler Mannheim

Karrierestatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Hauptrunde   Play-Offs
Saison Team Liga Sp T A Pkt SM Sp T A Pkt SM
2002/03 Jungadler Mannheim DNL 30 3 5 8 18 3 1 0 1 2
2003/04 Jungadler Mannheim DNL 34 2 19 21 22 2 0 0 0 0
2004/05 Jungadler Mannheim DNL 33 9 18 27 26 6 1 5 6 8
2004/05 Adler Mannheim DEL 5 0 0 0 2
2005/06 Adler Mannheim DEL 37 1 1 2 10
2005/06 Heilbronner Falken OL 26 4 8 12 34 4 0 2 2 6
2006/07 Portland Winter Hawks WHL 59 2 14 16 91
2007/08 Heilbronner Falken 2.BL 45 2 7 9 38 9 0 2 2 4
2007/08 Adler Mannheim DEL 4 0 0 0 0
2008/09 Iserlohn Roosters DEL 52 1 5 6 30
2009/10 Iserlohn Roosters DEL 54 2 6 8 57
2. Bundesliga gesamt 45 2 7 9 38 9 0 2 2 4
DEL gesamt 152 4 12 16 99 0 0 0 0 0

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thorsten Kern: Stefan Langwieders Zeit auf dem Eis ist vorbei. In: schwaebische.de. 11. April 2016, abgerufen am 21. September 2016.