Stefan Leitl

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Stefan Leitl
Spielerinformationen
Geburtstag 29. August 1977
Geburtsort MünchenDeutschland
Größe 178 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–1987
1987–1996
FC Ismaning
FC Bayern München
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1996–1998
1996–1998
1998–1999
1999–2001
2002–2004
2004–2007
2007–2013
FC Bayern München
FC Bayern München Am.
SV Lohhof
1. FC Nürnberg
SpVgg Unterhaching
SV Darmstadt 98
FC Ingolstadt
0 0(0)
25 0(2)
? 0(0)
57 0(4)
56 0(4)
90 (14)
182 (43)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1997
1998
Deutschland U-21
Olympia-Auswahlmannschaft
2 0(0)
2 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2013–2014
2014–
FC Ingolstadt U-17
FC Ingolstadt U-23
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Stefan Leitl (* 29. August 1977 in München) ist ein ehemaliger Fußballspieler. Seit 2014 ist er Trainer der U-23-Mannschaft des FC Ingolstadt 04.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als jüngster von fünf Brüdern in Ismaning aufgewachsen, begann Leitl seine Karriere beim FC Ismaning. 1987 gelangte er in die Jugendabteilung des FC Bayern München, der er bis 1996 und anschließend dem Profi-Kader bis 1998 angehörte. Ohne Einsatz in der Bundesliga und lediglich für die Amateure im Spielbetrieb aktiv, wechselte er in die Regionalliga Süd zum SV Lohhof, bei dem er sich zum Führungsspieler entwickelte.

1999 verließ er den SV Lohhof und unterschrieb einen Vertrag beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg, für den er bis 2001 – im letzten Jahr in der Bundesliga – spielte. Sein erstes Spiel als Profi bestritt Leitl am 15. August 1999 (1. Spieltag) beim 3:0-Heimsieg über den SV Waldhof Mannheim; sein erstes Tor erzielte er am 29. August 1999 (4. Spieltag) beim 2:1-Heimsieg über Fortuna Köln. Sein erstes von fünf Bundesligaspielen bestritt er am 8. August 2001 (5. Spieltag) bei der 0:1-Niederlage beim TSV 1860 München.

In den darauf folgenden drei Jahren stand er – in der Winterpause 2002 gewechselt – bei der SpVgg Unterhaching unter Vertrag, spielte zunächst in der 2. Bundesliga, stieg in die Regionalliga ab und schaffte mit seiner Mannschaft den direkten Aufstieg.

Ab 2004 spielte er unter Trainer Bruno Labbadia bis 2007 für den in die Regionalliga Süd aufgestiegenen SV Darmstadt 98. Nach dem Abstieg in die Hessenliga wechselte Leitl zum FC Ingolstadt, mit dem in der zweiten Spielzeit der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang; danach war er Mannschaftskapitän. Mit dem am Ende der Saison 2008/09 in die 3. Liga abgestiegenen Verein gelang Leitl mit dem 3. Tabellenplatz des Vereins und den zwei Relegationsspielen gegen Hansa Rostock die sofortige Rückkehr in die 2. Bundesliga. Beim 4:1-Auswärtssieg gegen den VfL Bochum am 20. November 2010 (13. Spieltag) erzielte er erstmals in seiner Profikarriere drei Tore. Am 19. Mai 2013 (34. Spieltag) bei der 0:3-Niederlage im Heimspiel gegen den 1. FC Köln bestritt er sein letztes Spiel als aktiver Fußballer.

Im Anschluss wurde er zunächst Trainer der U-17 des FC Ingolstadt.[1] Seit September 2014 ist er Trainer der U-23.[2] Leitl absolvierte die Fußballlehrerausbildung an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Hennef und erhielt am 20. März 2017 in Gravenbruch die UEFA Pro Lizenz.[3]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die U-21-Nationalmannschaft wurde Leitl 1997 zweimal berufen: Am 25. November erzielte die U-21 in Freiburg ein 2:2 gegen die Schweiz und am 9. Dezember in Köln ein torloses Unentschieden gegen Belgien; in beiden Spielen kam er nur in der ersten Halbzeit zum Einsatz. 1998 spielte er zweimal für die Olympia-Auswahlmannschaft: Am 15. Mai spielte man in Toulon/Frankreich 1:1 gegen die Auswahl Chinas und am 19. Mai verlor man in Mallemort/Frankreich mit 0:1 gegen Portugal. Ebenfalls absolvierte er einige Spiele in der U-18-Nationalmannschaft.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stefan Leitl bleibt und wird U17-Trainer fcingolstadt.de vom 19. Mai 2013, abgerufen am 18. November 2016
  2. Stefan Leitl übernimmt die U23 fcingolstadt.de vom 15. September 2014, abgerufen am 18. November 2016
  3. cfl/SID: DFB vergibt Lizenzen an 25 neue Fußballlehrer. In: kicker online. Olympia Verlag GmbH, 20. März 2017, abgerufen am 20. März 2017.