Stefan Schwarz (Politiker)

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Stefan Schwarz, 1989

Stefan Schwarz (* 31. August 1959 in Bonn) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er gehörte von 1990 bis 1994 dem 12. Deutschen Bundestag an. Er war – zu dieser Zeit Landesvorsitzender der JU Rheinland-Pfalz – über die Landesliste Rheinland-Pfalz eingezogen.

Schwarz machte sich deutschlandweit einen Namen als Kritiker der serbischen Kriegsverbrechen während des Bosnienkrieges. Er ist Ehrenbürger der Stadt Sarajevo. Bereits vor seinem Bundestagsmandat hatte sich Schwarz vor dem Fall der Mauer besonders im Bereich der Kontakte zu DDR-Bürgerrechtlern engagiert, so u. a. zu dem Berliner Pfarrer Rainer Eppelmann, dem späteren Vorsitzenden des Demokratischen Aufbruchs. Sein durchgehendes politisches Engagement für Bürger- und Menschenrechte schlug sich u. a. auch in seiner Verbindung zu Rupert Neudeck (Stiftung Cap Anamur) und der Gesellschaft für bedrohte Völker nieder.

1994 scheiterte Schwarz bei der Aufstellung als Kandidat in seinem Wahlkreis und erhielt nach einigen innerparteilichen Kontroversen auch keinen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste.

Nach seiner Zeit im Bundestag war er unter anderem als Lobbyist tätig und von 2008 bis 2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag.[1]

Stefan Schwarz ist der Sohn des Politikers Heinz Schwarz und Bruder des Publizisten Thomas Schwarz.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stefan Schwarz - Geschäftsführer - 3BC. Abgerufen am 25. September 2017.
  2. "Schwarz will in Bundestag", Webseite Kölnische Rundschau vom 10. Januar 2008, abgerufen am 26. April 2017.