Stefan Schwarzmann

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Stefan Schwarzmann beim Wacken Open Air 2014

Stefan Schwarzmann (* 11. November 1965 in Erlangen[1]) ist ein deutscher Musiker, der als Schlagzeuger von Bands wie Running Wild, U.D.O., Accept oder Helloween Bekanntheit erlangte.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stefan Schwarzmann begann im Alter von 14 Jahren mit dem Schlagzeugspielen. Vorbilder des Autodidakten waren Drummer wie Clive Burr von Iron Maiden und Cozy Powell. Seine erste Schülerband trug den Namen Born Loosers. Zunächst spielte er in Erlangen bei regionalen Gruppen wie Cronos Titan, Canberra und Die Suicides. Für Die Suicides saß er in den folgenden 20 Jahren immer wieder mal am Schlagzeug.

1987 wechselte er mit einem Engagement bei Running Wild in die internationale Musikszene. Neben dem Livealbum Ready For Boarding ist er auf dem 1988 erschienenen Studioalbum Port Royal zu hören, bevor er zu U.D.O. wechselte und dort die Alben Mean Machine, Faceless World und Timebomb einspielt. 1992 folgt ein weiteres Gastspiel bei Running Wild, mit denen er das Album Pile of Skulls einspielt. Nach der darauf folgenden Tour entließ Sänger und Gitarrist Rolf Kasparek die gesamte Band, worauf die geschassten Musiker X-Wild ins Leben rufen. Schwarzmann ist auf den Alben So What! und Monster Effect zu hören, bevor er 1995 bei Accept einstieg. Dort ist er bei zwei Titeln auf dem Studioalbum Death Row sowie auf der Live-CD All Areas – Worldwide zu hören. Nach dem Ende der Band wechselte er erneut zu U.D.O. und war an den Alben Solid und No Limits beteiligt.

1994 entdeckte der Schlagzeuger sein Interesse für multikulturelle Rhythmen und widmete sich vermehrt dem Hand- und Effektpercussionbereich. Weitere Stationen in seinem Werdegang sind Duo Mystica, Willi Dentler and Friends, Pookah und Hummerstein 94. Außerdem war er Ende der 1990er Jahre im Ensemble Dirrekt sowie mit Tilo Heider im Multi-Percussion-Performance Projekt Duo Toccata zu hören.

Im Jahr 2003 nahm er die Skew Siskin-Scheibe Album Of The Year auf, bevor mit seinem Einstieg bei Helloween wieder in die Metalszene zurückkehrte. Schwarzmann tourte mit der Band und spielte einige B-Seiten ein, bevor er Helloween noch vor den Aufnahmen zu Keeper Of The Seven Keys – The Legacy wieder verließ.

Im Jahr 2005 war er Teil der Accept-Reunion, die für einige Auftritte bei Festivals (u.a. RockHard und Wacken), sowie Hallenkonzerten und einer Tour durch Japan, gemeinsam rockten. Danach spielte er mit der Schweizer Hard Rock Band Krokus das Album „Hellraiser“ und tourte ausgiebig mit der Band. Nach der 2007er Tournee mit Krokus gab Stefan Schwarzmann erneut ein Konzert als Drummer der SUICIDES. Mittlerweile hat er seinen Hauptwohnsitz in die Schweiz verlegt. Anfang 2008 zerfiel die aktuelle Krokusformation da Sänger Storace nun doch einer Reunion zustimmte.

Accept meldeten sich im Sommer 2009 mit Stefan Schwarzmann in die Schlagzeilen zurück. Im Mai 2010 erschien "Blood of the Nations". Das Album stieß bis auf Platz 4 der deutschen Albumcharts vor. Ein Riesenerfolg für die Band. In der Folge absolvierte Stefan mit Accept eine ausgiebige Welttournee vor meist ausverkauften Häusern. Highlights dieser Tour waren sicherlich die Auftritte als Support von AC/DC vor 80.000 Zuschauern in Hannover und Stuttgart. 2012 wurde das Album "Stalingrad" veröffentlicht, 2014 folgte der aktuelle Longplayer "Blind Rage" auf Platz 1 der deutschen Albumcharts.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.metal-archives.com/artists/Stefan_Schwarzmann/3473