Stefan Weidner

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Journalisten Stefan Weidner. Zu dem Bassisten der Band Böhse Onkelz siehe Stephan Weidner.

Stefan Weidner (* 1967 in Köln) ist ein deutscher Schriftsteller und Journalist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stefan Weidner studierte Islamwissenschaft, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn. Er arbeitet als Autor, Übersetzer, Literaturkritiker und seit 2001 als Chefredakteur der Zeitschrift Fikrun wa Fann, die vom Goethe-Institut herausgegeben wird und zum Dialog zwischen westlicher und islamisch geprägter Kultur beitragen soll. Er hat zahlreiche Lyriker aus dem Arabischen übersetzt, darunter Adonis und Mahmud Darwisch. Seit Oktober 2012 ist Weidner Gründungsmitglied der Akademie der Künste der Welt in Köln.[1] Stefan Weidner ist Mitglied in der Schriftstellervereinigung PEN-Zentrum Deutschland.

Weidner lebt in Köln.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autor
  • Mohammedanische Versuchungen. Ein erzählter Essay. Neuausg. Suhrkamp, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-518-45982-9.
  • Erlesener Orient. Ein Führer durch die Literaturen der islamischen Welt. Edition Elene, Wien 2004, ISBN 3-85266-239-7 (Literaturkritiken).
  • ...und sehnen uns nach einem neuen Gott... Poesie und Religion im Werk von Adonis. Verlag Schiler, Berlin 2005, ISBN 3-89930-116-1.
  • Fes. Sieben Umkreisungen. Amann Verlag, Zürich 2006, ISBN 3-250-60095-4[3].
  • Allah heißt Gott. Eine Reise durch den Islam. Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt/M. 2006, ISBN 3-596-85212-9 (ein Sachbuch für die Jugend).
  • Manual für den Kampf der Kulturen. Warum der Islam eine Herausforderung ist. Ein Versuch. Verlag der Weltreligionen, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-458-71012-7.
  • Aufbruch in die Vernunft. Islamdebatten und islamische Welt zwischen 9/11 und den arabischen Revolutionen. Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Bonn 2011, ISBN 978-3-8012-0417-4.
  • Anti-Pegida: Eine Streitschrift. Create Space Independent Publishing, 2015. ISBN 978-1507883037.
  • Das Morgenland des Gefühls braucht eine Neue Sachlichkeit. Essay, in: FAZ, 14. Januar 2013, S. 30
Herausgeber
Übersetzer

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage Akademie der Künste der Welt Köln, abgerufen am 30. Dezember 2012
  2. Kunststiftung NRW richtet Thomas-Kling-Poetikdozentur an der Universität Bonn ein. Kunststiftung NRW, abgerufen am 4. April 2015.
  3. Lewis Gropp: Mäandernde Reflexionen. Qantara.de 2006 (Rezension)