Stefan Willich

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Stefan N. Willich (* 1959) ist ein deutscher Arzt, Dirigent, Autor und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Willich studierte Humanmedizin an der Freien Universität Berlin, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der New York University. Er promovierte 1985 zum Dr. med. Den Abschluss Master of Public Health erwarb er 1990 an der Harvard University und einen Master of Business Administration 1995 am INSEAD in Frankreich. 1993 wurde er im Fachgebiet Innerer Medizin habilitiert.

Von 1993 bis 1995 war Willich Gastprofessor für Epidemiologie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und Visiting Professor an der Harvard University. 1995 erfolgte die Berufung auf eine Professur und Ernennung zum Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Von 2006 bis 2012 leitete er auch das dortige CharitéCentrum 1 für Human- und Gesundheitswissenschaften. Er ist Fellow der European Society of Cardiology, Fellow des American College of Cardiology und Mitglied vieler Fachgesellschaften.

Willich erhielt seit seinem sechsten Lebensjahr Violinunterricht. Er studierte nach dem Abitur zwei Jahre Violine, Kammermusik und Dirigieren an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und in Berlin. Willich nahm u. a. an Workshops bei Sergiu Celibidache in München, Leon Fleisher in Boston/Tanglewood und Leon Barzin in Paris teil. Heute tritt er regelmäßig als Dirigent in Erscheinung. 2008 gründete er das World Doctors Orchestra.[1] Von 2012 bis 2014 war er Rektor der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.[2]

COVID-19-Pandemie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der COVID-19-Pandemie in Deutschland äußerte Willich, dass es „keinen Grund gibt, das ganze Land in häusliche Quarantäne zu schicken“.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.world-doctors-orchestra.org/conductor/
  2. https://www.hfm-berlin.de/hochschule/ueber-die-hochschule/geschichte/
  3. Thomas Trappe: Epidemiologe warnt vor noch schärferen Maßnahmen. Der Tagesspiegel, 24. März 2020, abgerufen am 27. März 2020 (Zitierung): „[…] Mit einem kompletten Lockdown gefährdet man direkt oder indirekt die wirtschaftliche Existenz vieler Menschen, schon jetzt sind nachteilige Auswirkungen zu sehen. Die Arbeitslosenzahlen könnten nach oben gehen und prekäre Lebensverhältnisse sowie in Folge auch psychische Erkrankungen zunehmen. […]“