Stefanie Böhler

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Stefanie Böhler Skilanglauf
Stefanie Böhler (2014)

Stefanie Böhler (2014)

Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 27. Februar 1981
Geburtsort Bad SäckingenDeutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland
Größe 170 cm
Gewicht 57 kg
Karriere
Beruf Sportsoldatin
Verein SC Ibach
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Silber 2006 Turin 4 x 5 km
Bronze 2014 Sotschi 4 x 5 km
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
Silber Sapporo 2007 4 x 5 km
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 27. Dezember 2001
 Weltcupsiege im Team 3  (Details)
 Gesamtweltcup 11. (2014/15)
 Sprintweltcup 19. (2006/07)
 Distanzweltcup 11. (2014/15)
 Tour de Ski 11. (2015)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Distanzrennen 0 0 2
 Staffel 2 6 2
 Teamsprint 1 2 2
Platzierungen im Continental Cup
 Debüt im COC 19. Dezember 1998
 COC-Siege 5  (Details)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 COC-Einzelrennen 1 1 2
 OPA-Einzelrennen 4 0 0
letzte Änderung: 31. Dezember 2015

Stefanie Böhler (* 27. Februar 1981 in Bad Säckingen) ist eine deutsche Skilangläuferin. Sie ist Sportsoldatin bei der Bundeswehr.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Stefanie Böhler gewann bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2001 und 2003 jeweils Silber in der Staffel. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2005 wurde sie mit ihren Mannschaftskolleginnen Vierte, ein Jahr später bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin konnte sie in der Staffel die Silbermedaille erringen. Im März 2006 konnte sich Böhler bei den Deutschen Meisterschaften in Balderschwang im Klassikwettkampf den Titel der Deutschen Meisterin sichern. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Sapporo gewann sie mit der deutschen Staffel die Silbermedaille über 4x5 km. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erreichte sie über 10 Kilometer im klassischen Stil den sechsten Platz, im Teamsprint wurde sie zusammen mit Denise Herrmann Vierte und errang mit der Staffel die Bronzemedaille. 2014 wurde sie in Oberstdorf zweifache deutsche Meisterin, über 15 km Freistil und im Teamsprint mit Sandra Ringwald.

Stefanie Böhler ist Absolventin des Skiinternats Furtwangen und startet für ihren Heimatverein SC Ibach.

Am 16. April 2012 wurde ein bösartiger Tumor in ihrer Schilddrüse entdeckt, woraufhin diese nach zwei Operationen komplett entfernt wurde.

Ihre jüngere Schwester Barbara Böhler ist im alpinen Wintersport tätig. Bei den Deutschen Meisterschaften der Special Olympics in Garmisch-Partenkirchen gewann sie im Januar 2013 Gold im Riesenslalom sowie Silber im Slalom. Bei den Special Olympics World Games 2013 in Pjoeng Chang (Südkorea) holte sie die Goldmedaille im Riesenslalom. [1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 17. Dezember 2006 FrankreichFrankreich La Clusaz 4 x 5 km Staffel1
2. 25. März 2007 SchwedenSchweden Falun 4 x 5 km Staffel1
3. 24. Januar 2010 RusslandRussland Rybinsk Teamsprint Freistil2

Siege bei Continental-Cup-Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 21. Dezember 2002 ItalienItalien Val Formazza 10 km klassisch Massenstart Continental Cup
2. 14. Februar 2009 DeutschlandDeutschland Zwiesel 10 km klassisch Alpencup
3. 24. Februar 2013 DeutschlandDeutschland Hirschau 15 km klassisch Massenstart Alpencup
4. 9. März 2013 ItalienItalien Madonna di Campiglio 5 km klassisch Alpencup
5. 21. Dezember 2013 ItalienItalien Gressoney 10 km klassisch Alpencup

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006 Turin: 2. Platz Staffel, 20. Platz Sprint Freistil, 28. Platz 15 km Verfolgung, 38. Platz 10 km klassisch
  • 2010 Vancouver: 17. Platz 30 km klassisch Massenstart, 23. Platz 10 km Freistil, 35. Platz 15 km Verfolgung
  • 2014 Sotschi: 3. Platz Staffel, 4. Platz Teamsprint klassisch, 6. Platz 10 km klassisch, 35. Platz 15 km Skiathlon

Nordische Skiweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003 Val di Fiemme: 10. Platz Sprint Freistil, 29. Platz 30 km Freistil, 31. Platz 2 x 5 km Doppelverfolgung
  • 2005 Oberstdorf: 4. Platz Staffel, 18. Platz Sprint klassisch, 24. Platz 10 km Freistil, 27. Platz 30 km klassisch Massenstart
  • 2007 Sapporo: 2. Platz Staffel, 27. Platz 10 km Freistil, 29. Platz Sprint klassisch
  • 2009 Liberec: 32. Platz 10 km klassisch
  • 2011 Oslo: 5. Platz Staffel, 7. Platz Teamsprint klassisch, 40. Platz 15 km Verfolgung
  • 2015 Falun: 6. Platz Staffel, 6. Platz 30 km klassisch Massenstart, 18. Platz 15 km Skiathlon, 43. Platz 10 km Freistil

Platzierungen im Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup-Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Platzierung Distanzrennena Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappenrennenb Gesamt Team c
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz   1 2
2. Platz   2 6
3. Platz 2 2 2 2
Top 10 1 7 4 4 16 15 22
Punkteränge 1 38 4 6 13 54 11 127 15 22
Starts 2 64 10 9 23 75 14 197 15 22
Stand: Saisonende 2014/15
a inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale
c Mangels geeigneter Quellen vor 2001 eventuell unvollständig

Weltcup-Gesamtplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Distanz Sprint
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
2001/02 14 75. - - 14 49.
2002/03 99 40. - - 89 24.
2003/04 118 41. 60 39. 58 33.
2004/05 140 31. 58 36. 86 24.
2005/06 212 27. 137 27. 75 28.
2006/07 213 25. 82 26. 102 19.
2007/08 296 25. 136 25. 128 21.
2008/09 510 14. 313 15. 97 26.
2009/10 183 45. 103 32. 80 33.
2010/11 127 45. 70 33. 53 39.
2011/12 170 43. 156 24. 8 65.
2012/13 31 80. 19 66. - -
2013/14 204 31. 127 23. 29 58.
2014/15 480 11. 324 11. 28 47.
2015/16 465 21. 308 17. 21 49.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sandra Holzwarth: Regionalsport Hochrhein: Barbara Böhler zu Special Olympics-Winterspielen, Südkurier, 25. Januar 2013, abgerufen am 10. Februar 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stefanie Böhler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien