Stefanie Otte

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Stefanie Otte (* 4. Oktober 1967 in Uelzen)[1] ist eine deutsche Juristin. Seit dem 23. Juli 2018 ist sie Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle. Zuvor war sie Staatssekretärin im Niedersächsischen Justizministerium.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stefanie Otte hat von 1987 bis 1990 ein Studium an der Niedersächsischen Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege in Hildesheim absolviert, das sie 1990 als Diplom-Rechtspflegerin abschloss. Von 1991 bis 1995 studierte sie Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück. Sie bestand 1996 das Erste Juristische Staatsexamen und absolvierte im Anschluss ihren Vorbereitungsdienst im Bezirk des Oberlandesgerichtes Braunschweig. 1999 legte sie das Zweite Juristische Staatsexamen ab.

Richterin und Führungsaufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Otte war ab 1999 zunächst als Richterin auf Probe und ab 2003 dann als Richterin am Amtsgericht Celle tätig. 2007 erhielt sie die Abordnung an das dortige Oberlandesgericht und wurde stellvertretende Leiterin der Zentralstelle für amtliche Texte und Vordrucke (nunmehr Textmanagement Justiz Niedersachsen). Von 2009 bis 2013 wirkte sie als Richterin am Celler Oberlandesgericht und als Leiterin der dortigen Organisationsabteilung.

2013 trat Otte in den Dienst des Niedersächsischen Justizministeriums ein und wurde Leiterin des Personalreferates. Nach ihrer Ernennung zur Leitenden Ministerialrätin 2014 übernahm sie im Justizministerium die stellvertretende Leitung der Zentralabteilung (Haushalt, Personal und Organisation).

Staatssekretärin im Niedersächsischen Justizministerium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juni 2015 wurde sie von Ministerpräsident Stephan Weil zur Staatssekretärin im Niedersächsischen Justizministerium ernannt.[1] Diesen Posten hatte sie bis zur Bildung des neuen Kabinetts Weil II am 22. November 2017 inne. Ihr Nachfolger wurde Stefan von der Beck.

Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 23. Juli 2018 ist Otte Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle[2], nachdem zuvor zwei Juristen aus Niedersachsen, darunter Ralph Guise-Rübe, mit Konkurrentenklagen gescheitert waren. Otte trat die Nachfolge von Peter Götz von Olenhusen an.[3]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stefanie Otte ist verheiratet und hat drei Kinder.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael B. Berger: Die Chefin sitzt selbst gern zu Gericht / Stefanie Otte ist seit Kurzem Präsidentin des Oberlandesgerichts in Celle ..., in: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 26. Oktober 2018, S. 8

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Landesregierung beruft Stefanie Otte zur Staatssekretärin im Niedersächsischen Justizministerium. Pressemitteilung. Niedersächsische Staatskanzlei, 1. Juni 2015, abgerufen am 4. Mai 2016.
  2. Stefanie Otte zur Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle ernannt. Pressemitteilung des Niedersächsischen Justizministeriums, 23. Juli 2018.
  3. Michael B. Berger: Stefanie Otte leitet das OLG Celle. Hannoversche Allgemeine, 23. Juli 2018, abgerufen am 25. November 2019.