Stefanie Schardien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Stefanie Schardien (* 1976 in Dortmund) ist eine deutsche evangelische Theologin.

Leben und Arbeitsschwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schardien studierte von 1995 bis 2002 Evangelische Theologie an der Universität Heidelberg, an der Ruhr-Universität Bochum und an der Universität Toronto in Kanada. Von 2002 bis 2005 war Schardien als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ökumenik und Konfessionskunde an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Von 2005 bis 2007 absolvierte sie ihr Vikariat der Evangelischen Kirche von Westfalen in der Kirchengemeinde Winz-Baak, Hattingen.

Ab 2008 hatte sie als Juniorprofessorin den Lehrstuhl für Systematische Theologie und Ökumene im Fach Evangelische Theologie an der Universität Hildesheim inne. Seit September 2013 ist sie nicht mehr Professorin, sondern arbeitet im Amt für Gemeindedienst der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Sie arbeitet seit dem Wohnortwechsel im Dekanat Fürth, Pfarramt St. Michael als Pfarrerin.

Schardien ist Mitglied der Präsidialversammlung des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Sie ist verheiratet mit dem Systematischen Theologen und Ethiker Peter Dabrock, der an der Universität Erlangen-Nürnberg lehrt. Im Oktober 2018 gab die ARD bekannt, dass Schardien ab Mai 2019 zum festen Team der ARD-Sendung "Das Wort zum Sonntag" angehören wird – und somit regelmäßig das Sendeformat im ARD persönlich mit gestalten wird.[1]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gemeinsam mit Lena Lybaek und Konrad Raiser (Hrsg.): Gemeinschaft der Kirchen und gesellschaftliche Verantwortung. Die Würde des anderen und das Recht anders zu denken, Festschrift für Prof. Erich Geldbach, Ökumenische Studien 30, Münster 2004.
  • Gemeinsam mit Peter Dabrock und Lars Klinnert: Menschenwürde und Lebensschutz. Herausforderungen theologischer Bioethik, Gütersloh 2004.
  • Sterbehilfe als Herausforderung für die Kirchen. Eine ökumenisch-ethische Untersuchung konfessioneller Positionen (Öffentliche Theologie 21), Gütersloh 2007.
  • Gemeinsam mit Stefan Hoeschele und Stephen Lakkis (Hrsg.): Ökumene der Zukunft. Hermeneutische Zugänge zwischen Konfessionalismus und Pluralismus (Beiheft zur Ökumenischen Rundschau 81), Frankfurt a. M. 2008.
  • Mit dem Leben am Ende. Stellungnahmen aus der kirchlichen Diskussion in Europa zur Sterbehilfe (Edition Ethik 3), Göttingen 2010, ISBN 978-3-7675-7123-5.
  • Ökumenische Rundschau, hg. in Verbindung mit dem Deutschen Ökumenischen Studienausschuss Verlag Lembeck, Frankfurt a. M. (Berufung in den Redaktions- und Herausgeberkreis im März 2009).
  • Gemeinsam mit Julia Knop: Kirche, Christsein, Konfessionen : evangelisch - katholisch ; Basiswissen Ökumene, Freiburg 2011.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Erste - Sendungen - Das Wort zum Sonntag: Zwei neue Sprecherinnen ab 2019 - online abgerufen am 7. Oktober 2018 | 23:22 Uhr