Stefano Casiraghi

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Casiraghi (Mitte) mit seinen Teamgefährten von 1989: Patrice Innocenti (links) und Romeo Ferraris

Stefano Casiraghi (* 8. September 1960 in Mailand; † 3. Oktober 1990 in Monte Carlo) war ein italienischer Unternehmer[1] und Offshore-Rennfahrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war von 1983 bis zu seinem Tod 1990 mit Caroline von Monaco verheiratet und hat mit ihr drei Kinder:[1]

Tödlicher Unfall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Casiraghi kam am 3. Oktober 1990 bei einem Unfall vor der Küste Monacos ums Leben,[1] als er seinen Weltmeistertitel im Offshore-Rennboot verteidigen wollte.[2] Es herrschte während des Rennens starker Seegang, wodurch das Boot kenterte. Casiraghi wurde noch lebend von Rettungsbooten aufgenommen und auf den Weg ins Krankenhaus von Monte Carlo gebracht, starb jedoch anschließend ebendort. Sein Copilot Patrice Innocenti überlebte das Unglück.[3] Experten, die den Unfall untersuchten, sagten, dass er den Unfall höchstwahrscheinlich überlebt hätte, wenn sein Boot mit einem der seinerzeit schon vorhandenen Sicherheitscockpits ausgerüstet gewesen wäre. Einige Wochen zuvor war er nur knapp dem Tod entgangen, als sein Boot vor der Küste Guernseys explodierte. Infolge seines Todes wurden die Sicherheitsvorschriften bei Rennbooten verschärft.

Casiraghi ist in der Chapelle de la Paix in Monaco begraben, in der sich auch die Ruhestätte von Pierre de Polignac befindet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedemann Bedürftig: Königs- und Fürstenhäuser Europas. Naumann & Göbel, 2004, ISBN 978-3625105916.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d DasErste – Internetseite: Caroline - Kein Glück mit der Ehe. Auf: daserste.ndr.de, abgerufen am 7. November 2012.
  2. Der Spiegel: Schneller als beim Henker. Auf: www.spiegel.de, 8. Oktober 1990, abgerufen am 7. November 2012.
  3. Bericht Vater von drei Kindern im Kölner Stadt-Anzeiger vom 4. Oktober 1990