Steffen Baumgart

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Steffen Baumgart
Spielerinformationen
Geburtstag 5. Januar 1972
Geburtsort RostockDDR
Größe 178 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
1980–1988 SG Dynamo Rostock-Mitte
1988–1989 SG Dynamo Schwerin
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1988–1991 SG Dynamo Schwerin 58 (20)
1991–1994 SpVg Aurich 92 (51)
1994–1998 Hansa Rostock 118 (26)
1998–1999 VfL Wolfsburg 32 0(5)
1999–2002 Hansa Rostock 67 0(6)
2002–2004 1. FC Union Berlin 63 (21)
2004–2008 Energie Cottbus 86 0(6)
2005–2008 Energie Cottbus II 7 0(1)
2008 1. FC Magdeburg 13 0(3)
2008–2009 Germania Schöneiche 15 0(3)
2010–2011 SV 1919 Woltersdorf
Stationen als Trainer
Jahre Station
2008–2009 Germania Schöneiche (Co-Trainer)
2009–2010 1. FC Magdeburg
2012–2013 Hansa Rostock (Co-Trainer)
2015–2016 Berliner AK 07
2017– SC Paderborn 07
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Steffen Baumgart (* 5. Januar 1972 in Rostock) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger -spieler.

Karriere als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1988 bis 1991 spielte Baumgart bei der SG Dynamo Schwerin. Mit den Schwerinern erreichte er das Finale des FDGB-Pokals gegen Dynamo Dresden, verlor aber mit seinen Mannschaftskameraden Andreas Reinke und Matthias Stammann mit 1:2. Nach der deutschen Wiedervereinigung zog es Baumgart zur SpVg Aurich. Dort spielte er als Vertragsamateur und machte eine Kfz-Ausbildung.

Der 1,78 m große Mittelstürmer begann dann seine Profikarriere 1995 bei Hansa Rostock. Insgesamt spielte er mit einer Unterbrechung sechs Jahre beim FC Hansa und erzielte 32 Tore. Im Jahre 2002 ging er zum 1. FC Union Berlin, für den er zwei Jahre spielte und Mannschaftskapitän wurde. Mit dem FC Union stieg er in der Saison 2003/04 als Tabellenvorletzter aus der 2. Bundesliga ab.

Nach dem Abstieg blieb er in der 2. Bundesliga und wechselte ablösefrei zu Energie Cottbus. Mit der Mannschaft sicherte er in seiner ersten Saison den Klassenerhalt und stieg in der Folgesaison mit den Lausitzern in die 1. Bundesliga auf. In der ersten Saison nach dem Aufstieg hielt er mit Energie Cottbus die Klasse. Am 3. Januar 2008 wurde sein zum Saisonende auslaufender Vertrag aufgelöst.[1] Am 22. Januar wurde er vom 1. FC Magdeburg verpflichtet.[2] Der FCM hoffte, mit dem routinierten Profi noch die Qualifikation zur neuen 3. Liga zu erreichen. Da die Qualifikation verpasst wurde und die anschließenden Vertragsverhandlungen zu keiner Einigung führten, wechselte Baumgart zum SV Germania 90 Schöneiche.[3] In der Saison 2010/11 spielte Baumgart für den SV Woltersdorf in der Landesklasse Ost in Brandenburg.[4]

In 225 Bundesliga-Spielen schoss Baumgart 29 Tore. In der 2. Bundesliga spielte er insgesamt 142-mal und erzielte dabei 36 Tore.

Karriere als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. März 2009 wurde Steffen Baumgart als neuer Trainer des 1. FC Magdeburg vorgestellt, nachdem unter Vorgänger Paul Linz das angestrebte Saisonziel des FCM, der Aufstieg in die 3. Liga, aufgrund eines zu großen Abstandes auf Spitzenreiter Holstein Kiel in weite Ferne gerückt war.[5] Er erhielt zunächst einen Vertrag bis zum Saisonende. Obwohl sich der Abstand auf den späteren Aufsteiger Kiel bis auf 14 Punkte vergrößerte und Magdeburg am Ende auf dem 4. Platz landete, wurde sein Vertrag um ein Jahr bis zum Juni 2010 verlängert. Seinen ersten Erfolg als Trainer errang Steffen Baumgart mit dem Landespokalsieg 2009 durch ein 1:0 im Finale gegen den Halleschen FC. Am 23. März 2010 wurde er nach einer Reihe von Niederlagen beurlaubt.

Steffen Baumgart war von Januar 2012 bis zum Ende der Saison 2012/13 Co-Trainer beim FC Hansa Rostock. Im Juli 2015 wurde er dann Trainer des Regionalligisten Berliner AK 07,[6] mit dem er am Saisonende in der Regionalliga Nordost Platz 2 belegte, nur durch eine Differenz von einem Tor vom Staffelsieger FSV Zwickau getrennt. Am 31. August 2016 gab der Verein die Trennung von Steffen Baumgart bekannt.[7]

Am 16. April 2017 wurde Baumgart als neuer Trainer des SC Paderborn 07 präsentiert.[8] Sein Vertrag wurde am 18. Januar 2018 bis 2020 verlängert.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Baumgart und Cottbus gehen getrennte Wege. In: focus.de. 3. Januar 2008, abgerufen am 5. April 2016.
  2. Baumgart verlässt Cottbus. In: sport1.de. 22. Januar 2008.
  3. Steffen Baumgart verpflichtet. In: die-fans.de. 20. August 2008, abgerufen am 5. April 2016.
  4. Steffen Baumgart kickt für SV Woltersdorf. In: svwoltersdorf.de. 24. September 2010, abgerufen am 5. April 2016.
  5. Steffen Baumgart neuer Trainer des 1. FC Magdeburg. In: 1.fc-magdeburg.de. 31. März 2009.
  6. Steffen Baumgart. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 31. März 2014.
  7. Berliner AK und Steffen Baumgart trennen sich, auf den Seiten des Berliner AK, abgerufen am 10. September 2016.
  8. SC Paderborn 07: Steffen Baumgart soll den Klassenerhalt schaffen, abgerufen am 17. April 2017
  9. Steffen Baumgart bleibt bis 2020 in Paderborn. In: scp07.de. SC Paderborn, abgerufen am 18. Januar 2018.