Steffen Harzer

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Steffen Harzer 2016

Steffen Harzer (* 28. August 1960 in Eisfeld) ist ein deutscher Politiker (Die Linke). Er war von 1996 bis 2014 Bürgermeister der Kreisstadt Hildburghausen und von 2014 bis 2019 Mitglied des Thüringer Landtags.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steffen Harzer absolvierte nach dem Schulbesuch zunächst bis 1980 eine Ausbildung zum Werkzeugmacher, an das sich ein Studium des Maschinenbaus anschloss. Zusätzlich erwarb er 1998 einen Abschluss als Verwaltungsfachwirt. Er arbeitete zunächst als Betriebsingenieur und Leiter von Versorgungseinrichtungen. Anschließend war er Hauptpersonalratsvorsitzender im Thüringer Ministerium für Soziales und Gesundheit und dann Personalratsvorsitzender im Landesfachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie Hildburghausen.

Harzer ist Vater von vier Kindern.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harzer trat 1980 in die SED ein und kam über ihre Nachfolgeparteien schließlich in die Partei Die Linke. Seit 2010 ist er Mitglied des Bundesvorstands der Partei. Dem Stadtrat von Hildburghausen gehörte er von 1994 bis 1996 und erneut von Juni bis Dezember 2014 an, dem Kreistag des Kreises Hildburghausen seit 1990. Von 1996 bis 2014 amtierte er als Bürgermeister von Hildburghausen, womit er der erste PDS-Bürgermeister einer Thüringer Kreisstadt wurde.

Bei der Landtagswahl in Thüringen 2014 errang er ein Mandat im Thüringer Landtag über die Landesliste. Im Landtag ist er Sprecher für Energiepolitik und Klimaschutz für die Fraktion DIE LINKE. Bei der Bundestagswahl 2017 kandidierte Harzer erfolglos im Wahlkreis Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen – Sonneberg. Nach dem Ergebnis der Landtagswahl in Thüringen 2019 schied er aus dem Parlament aus.[1]

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harzer ist Mitglied im Theaterverein, im Ortsfischereiverein und Fußballverein Hildburghausen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Steffen Harzer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlen in Thüringen. Abgerufen am 10. Januar 2020.