Steffen Heidrich

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Steffen Heidrich
Bundesarchiv Bild 183-1990-0823-320, Chemnitzer FC, Steffen Heidrich.jpg
Steffen Heidrich (1990)
Personalia
Geburtstag 19. Juli 1967
Geburtsort ErlabrunnDDR
Größe 181 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
SV Beierfeld
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1984–1991 FC Karl-Marx-Stadt 128 (31)
1991–1993 Chemnitzer FC 73 (29)
1993–1998 VfB Leipzig 143 (46)
1998–2001 FC Energie Cottbus 39 (13)
2001–2005 Dynamo Dresden 86 (21)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1990 DDR 1 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Steffen Heidrich (* 19. Juli 1967 in Erlabrunn) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Stationen als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steffen Heidrich beim verwandeln des entscheidenden zweiten Elfmeters gegen Torwart Jörg Weißflog beim Halbfinalspiel des FDGB-Pokals 1989 bei Wismut Aue.

Steffen Heidrich spielte in seiner Jugend beim SV Beierfeld und wechselte 1985 zum FC Karl-Marx-Stadt. Für den FCK bestritt Heidrich in der DDR-Oberliga 128 Spiele und erzielte dabei 31 Tore. Er war wichtiger Bestandteil der Mannschaft, die Ende der 1980er Jahre ihre erfolgreichste Zeit nach der Meistersaison 1966/67 erlebte. Am 11. April 1990 kam Steffen Heidrich beim 2:0 gegen Ägypten zu seinem einzigen Einsatz im Trikot der DDR-Nationalmannschaft.[1] Nach zwei Jahren in der 2. Bundesliga mit dem Chemnitzer FC schloss sich Heidrich 1993 dem VfB Leipzig an, der gerade in die Bundesliga aufgestiegen war. In der Saison 1993/94 bestritt Heidrich 30 Bundesligaspiele für die Leipziger und erzielte vier Tore. Den Abstieg konnte er jedoch nicht verhindern.

Nachdem die Leipziger 1998 in die Regionalliga abgestiegen waren, wechselte Heidrich zu Energie Cottbus. Obwohl er immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde, hatte er als Kapitän maßgeblichen Anteil am Bundesligaaufstieg der Lausitzer im Jahr 2000. In der Bundesliga-Saison 2000/01 stand Heidrich jedoch nur zweimal auf dem Platz und wechselte deshalb im Sommer 2001 zu Dynamo Dresden in die Oberliga. Dort wurde er sofort zum Führungsspieler und konnte mit den Dresdnern innerhalb von drei Jahren zweimal aufsteigen. In der ersten Zweitligasaison von Dynamo Dresden 2004/05 bestritt Heidrich verletzungsbedingt nur acht Spiele und beendete am Saisonende seine Karriere.[2]

Stationen als Manager[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach zweijähriger Arbeit als Teammanager beim 1. FC Dynamo Dresden kehrte Steffen Heidrich nach Cottbus zurück. In der Lausitz übernahm der einstige Führungsspieler vom 1. Juni 2006 bis zum 10. August 2009 die Funktion des Managers. Mit seinem Rücktritt als Manager übernahm er die Mitverantwortung für den Abstieg in die 2. Liga.

Am 9. Januar 2012 stellte der FC Erzgebirge Aue Heidrich in einer Pressekonferenz als neuen Sportdirektor vor. Nachdem die Mannschaft aus fünf Spielen nur einen Punkt geholt hatte gab der Verein am 4. März 2013 die Trennung von Heidrich bekannt.

Bilanz als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DDR-Oberliga: 128 Spiele / 31 Tore
  • 1. Bundesliga: 32 / 4
  • 2. Bundesliga: 231 / 85
  • Regionalliga: 47 / 7
  • Länderspiele 1 / 0

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heidrich ist verheiratet mit einer Rechtsanwältin und hat eine Tochter (* 2004). Er wohnt mit seiner Familie in Dresden-Langebrück. An der TU Dresden schloss er ein Studium zum Vereinsmanager ab.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steffen Heidrich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matthias Arnhold: Steffen Heidrich - International Appearances. RSSSF, 16. November 2017, abgerufen am 16. November 2017.
  2. Matthias Arnhold: Steffen Heidrich - Matches and Goals in Oberliga. RSSSF, 16. November 2017, abgerufen am 16. November 2017.