Steffenberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Steffenberg
Steffenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Steffenberg hervorgehoben
Koordinaten: 50° 50′ N, 8° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Marburg-Biedenkopf
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 24,32 km²
Einwohner: 4032 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 166 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35239
Vorwahlen: 06464, 06465 (Quotshausen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MR, BID
Gemeindeschlüssel: 06 5 34 019
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bauhofstraße 1
35239 Steffenberg
Webpräsenz: www.steffenberg.de
Bürgermeister: Gernot Wege (parteilos)
Lage der Gemeinde Steffenberg im Landkreis Marburg-Biedenkopf
Münchhausen (am Christenberg) Biedenkopf Breidenbach Steffenberg Angelburg Bad Endbach Dautphetal Gladenbach Lohra Fronhausen Wetter (Hessen) Lahntal Rauschenberg Wohratal Cölbe Weimar (Lahn) Marburg Ebsdorfergrund Neustadt (Hessen) Kirchhain Amöneburg Stadtallendorf Nordrhein-Westfalen Landkreis Waldeck-Frankenberg Schwalm-Eder-Kreis Lahn-Dill-Kreis Landkreis Gießen VogelsbergkreisKarte
Über dieses Bild

Steffenberg ist eine Gemeinde im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen in Deutschland.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steffenberg liegt an den südlichen Ausläufern des Rothaargebirges zwischen den Städten Dillenburg (20 km) und Marburg (35 km). Die Höhenlage beträgt etwa 330 bis 550 m ü. NN.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steffenberg grenzt im Norden an die Gemeinde Breidenbach, im Osten an die Gemeinde Dautphetal, im Süden an die Gemeinden Bad Endbach und Angelburg (alle im Landkreis Marburg-Biedenkopf), sowie im Westen an die Gemeinde Eschenburg (Lahn-Dill-Kreis).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus sechs Ortsteilen:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1972 schlossen sich die bis dahin selbständigen Gemeinden Niedereisenhausen, Obereisenhausen, Niederhörlen und Oberhörlen freiwillig zur Gemeinde Steffenberg zusammen.[2] Der Name wurde nach der höchsten Erhebung auf dem Gemeindegebiet gewählt.

Am 1. Juli 1974 kamen durch Landesgesetz die bis dahin selbstständigen Gemeinden Steinperf und Quotshausen zur neuen Großgemeinde hinzu.[2]

Am 11. Oktober 2015 fand eine Abstimmung über eine Gemeindefusion von Steffenberg und Angelburg statt. Dabei sprach sich eine knappe Mehrheit der Steffenberger (52,7 %) gegen die Fusion aus, wohingegen die Bevölkerung Angelburgs ebenfalls knapp (51,7 %) für den Zusammenschluss votierte.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[4] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[5][6]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
   
Von 23 Sitzen entfallen auf:
  • SPD: 9
  • CDU: 5
  • BLS : 9
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
BLS Bürgerliste Steffenberg 39,7 9 44,6 10 38,9 9 40,9 9
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 37,1 9 35,3 8 38,9 9 32,3 8
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 23,2 5 20,1 5 22,2 5 26,8 6
Gesamt 100,0 23 100,0 23 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 63,0 47,0 43,2 52,4

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Im goldenen (gelben) Schild über einem blauen Wellenbalken einen schreitenden schwarzen Bären.

Mit diesem Wappen wird der Name der das Gemeindegebiet durchfließenden Perf versinnbildlicht, der so viel wie Bärenwasser (althochdeutsch: pernaffa) bedeutet.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steffenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 350 und 351.
  3. Aus zwei mach eins. Gemeindefusion: Angelburg will, Steffenberg nicht, Hinterländer Anzeiger vom 11. Oktober 2015, via mittelhessen.de; letzter Zugriff: 20. März 2016.
  4. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  6. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006