Steinach an der Steinach

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Steinach an der Steinach ist ein Ortsteil des Marktes Mitwitz im oberfränkischen Landkreis Kronach in Bayern. Steinach war ein Teil der ehemaligen Gemeinde Hofsteinach, die aus den Ortsteilen Steinach an der Steinach und Hof an der Steinach bestand. Benannt wurde der Ort nach dem Fluss Steinach. Überschwemmungen sind manchmal zweimal jährlich zu erwarten, Bebauungsaktionen zur Verhinderung sind geplant.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstnennung war 1251 in einer päpstlichen Bestätigung für das Kloster Michelsberg in der ein Getreidehof in Steinach als klösterlicher Besitz beschrieben wurde. 1327 verzichtete Heinrich von Schaumberg in einem Tauschgeschäft mit der Abtei auf sein Vogteirecht über die Klostermühle beim Klosterhof Steinach.[1] 1485 verkaufte die Abtei ihren Besitz an das Kurfürstentum Sachsen.

1574 veräußerte Hans Berthold von Rosenau seinen Getreide- und Heuzehnt an Hans Ott von Redwitz. 1644 erwarb Wilhelm von Redwitz von Hans Veit III. von Würtzburg einen weiteren Teil der Zehntrechte.[2]

Am 1. Januar 1970 bildeten die Gemeinden Steinach an der Steinach und Hof an der Steinach die neue Gemeinde Hofsteinach im Landkreis Coburg.[3]

Hofsteinach wurde am 1. Juli 1972 aus dem Landkreis Coburg in den Landkreis Kronach umgegliedert.[4] Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Hofsteinach aufgelöst und in den Markt Mitwitz im Landkreis Kronach eingegliedert.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rudolf Pfadenhauer und Heinz Köhler: 750 Jahre Mitwitz, Dokumentation zur Geschichte von Mitwitz und Neundorf. Markt Mitwitz 2016, S. 22.
  2. Rudolf Pfadenhauer und Heinz Köhler: 750 Jahre Mitwitz, Dokumentation zur Geschichte von Mitwitz und Neundorf. Markt Mitwitz 2016, S. 130.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 442.
  4. Verordnung zur Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte vom 27. Dezember 1971
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 689.

Koordinaten: 50° 15′ N, 11° 12′ O