Steinach (Bodensee)

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Steinach
Die Steinach in der Mühleggschlucht bei St. Gallen

Die Steinach in der Mühleggschlucht bei St. Gallen

Daten
Gewässerkennzahl CH: 335
Lage Kanton St. Gallen; Schweiz
Flusssystem Rhein
Abfluss über Rhein → Nordsee
Quellgebiet im Steineggwald östlich des St. Galler Stadtteils St. Georgen
47° 24′ 39″ N, 9° 25′ 38″ O
Quellhöhe ca. 1011 m[1]
Mündung bei Steinach in den BodenseeKoordinaten: 47° 30′ 12″ N, 9° 26′ 51″ O; CH1903: 751345 / 263325
47° 30′ 12″ N, 9° 26′ 51″ O
Mündungshöhe 395 m[2]
Höhenunterschied ca. 616 m
Länge 13,5 km[3]
Einzugsgebiet 25,2 km²[4]
Durchflossene Seen Wenigerweiher
Mittelstädte St. Gallen

Die Steinach ist ein 13,5 km langer Fluss im Schweizer Kanton St. Gallen.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie entspringt östlich des St. Galler Stadtteils St. Georgen, im Steineggwald, zwischen Vögelinsegg und St. Georgen. Sie fliesst durch St. Gallen und Steinach in den Bodensee. Auf St. Galler Stadtgebiet floss die zwischen 1867 und 1911 in Etappen eingedolte Steinach zwischen der Talstation der Mühleggbahn und dem Lukasmühleweg bis 1991 unterirdisch. Am östlichen Ende der Stadt, zwischen dem Bahnhof St. Fiden und dem Espenmoos, kam sie wieder zum Vorschein und floss dann im Galgentobel (oder auch Steinachtobel) aus der Stadt hinaus Richtung Nordosten.

Wegen der Vermischung von Abwasser und sauberem Bachwasser und der daraus resultierenden Belastung des Flusses wurde 1991 ein unterirdischer Stollen gebaut, der das Wasser der Steinach und der weiter östlich einmündenden Bäche Wiesen- und Bavariabach unverschmutzt bis zum Espenmoos führt. Die alte Steinachdole ist seither ausschliesslich ein Mischwasserkanal, der zur Abwasserreinigungsanlage St. Gallen-Hofen führt.[5]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Legende nach soll der Heilige Gallus am Fuss der Mülenenschlucht unterhalb von St. Georgen über einen Dornbusch gestürzt sein. Er wertete dies als Zeichen Gottes und gründete an dieser Stelle eine Einsiedelei. Diese ist zur Stadt St. Gallen geworden.

Das Dorf Steinach am Bodensee ist nach diesem Fluss benannt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steinach (Bodensee) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle auf dem Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung
  2. Mündung auf dem Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung
  3. Hydrologischer Atlas der Schweiz des Bundesamtes für Umwelt BAFU, Tafel_13
  4. Einzugsgebiet auf dem Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung
  5. Von der Steinachdole zum Steinachstollen. Entsorgung St. Gallen, 2011, abgerufen am 22. September 2017 (PDF).