Steinbühl (Nürnberg)

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Stadt Nürnberg
Koordinaten: 49° 26′ 26″ N, 11° 4′ 13″ O
Höhe: 309–14 m ü. NN
Fläche: 55,7 ha
Einwohner: 13.075 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 23.474 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1865
Vorwahl: 0911
Karte
Lage des statistischen Bezirks 16 Steinbühl in Nürnberg
Christuskirche in Steinbühl
Christuskirche in Steinbühl
Lage der Gemarkung 3469

Steinbühl ist ein Stadtteil von Nürnberg, der Name der Gemarkung 3469 und des Statistischen Bezirks 16 im Weiteren Innenstadtgürtel Süd.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Steinbühl leitet sich ab von Bühl für Hügel und dem darauf gebauten Sitz der Herren von Stein (Breitenstein) aus dem 13. Jahrhundert, der seit dem 18. Jahrhundert nicht mehr existiert. In der Wiesenstraße 19 stand bis zu seiner Zerstörung 1945 ein weiterer Herrensitz. 1796 ging Steinbühl an Preußen, 1806 an Bayern. Zusammen mit Tafelhof bildete der Ort ab 1818 die Gemeinde Steinbühl, die am 1. Januar 1865 nach Nürnberg eingemeindet wurde.[2] Ab 1889 entstanden die großen Fabrikanlagen an der Landgraben-, Gugel- und Humboldtstraße. Um 1893/94 wurde die Christuskirche erbaut. Durch die starken Zerstörungen Steinbühls im Zweiten Weltkrieg sind nur Teile der alten Gebäude der Gründerzeit erhalten geblieben.

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Melanchthonschulhaus (erbaut 1898–1900)
  • Schulhaus in der Wiesenstraße (erbaut 1876)

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden wird Steinbühl von der Eisenbahn begrenzt, im Osten von der Tafelfeldstraße und im Westen vom Frankenschnellweg. Der statistische Bezirk 16 wird von Tafelhof im Norden, Galgenhof im Osten, vom Bezirk Gugelstraße und Gibitzenhof im Süden und Sandreuth im Westen eingerahmt.

Distrikte des Bezirks Steinbühl [3]

  • 160 - Steinbühl Nordost (Wiesenstr.)
  • 161 - Steinbühl Nordwest (An den Rampen)
  • 162 - Steinbühl Südwest (Leibnizstr.)
  • 163 - Steinbühl Südost (Schwannstr.)

Die Gemarkung Steinbühl umfasst auch Teile der Bezirke Tafelhof, Galgenhof und Gugelstraße.[3]

Statistische Nachbarbezirke
Tafelhof
Sandreuth Nachbargemeinden Galgenhof
Gibitzenhof Gugelstraße

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Nürnberg, Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch der Stadt Nürnberg 2016. Dezember 2015, ISSN 0944-1514, 18 Statistische Stadtteile und Bezirke, S. 244–245, S. 244 (nuernberg.de [PDF; 6,3 MB; abgerufen am 1. November 2017]).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 602.
  3. a b Stadtplandienst. Stadt Nürnberg, abgerufen am 12. Oktober 2014.