Steinbach am Donnersberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Steinbach am Donnersberg
Steinbach am Donnersberg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Steinbach am Donnersberg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 36′ N, 7° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Donnersbergkreis
Verbandsgemeinde: Winnweiler
Höhe: 274 m ü. NHN
Fläche: 4,43 km2
Einwohner: 726 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 164 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67808
Vorwahl: 06357
Kfz-Kennzeichen: KIB, ROK
Gemeindeschlüssel: 07 3 33 075
Adresse der Verbandsverwaltung: Jakobstraße 29
67722 Winnweiler
Website: steinbach-donnersberg.de
Ortsbürgermeisterin: Susanne Röß
Lage der Ortsgemeinde Steinbach am Donnersberg im Donnersbergkreis
ObermoschelNiedermoschelUnkenbachFinkenbach-GersweilerWaldgrehweilerSchiersfeldSittersAlsenzOberndorf (Pfalz)Mannweiler-CöllnWinterborn (Pfalz)Kalkofen (Pfalz)Niederhausen an der AppelMünsterappelOberhausen an der AppelGaugrehweilerSeelenRathskirchenTeschenmoschelBisterschiedRansweilerStahlbergBayerfeld-SteckweilerSankt Alban (Pfalz)GerbachWürzweilerRuppertseckenDielkirchenKatzenbach (Donnersbergkreis)Schönborn (Pfalz)DörrmoschelReichsthalGundersweilerGehrweilerImsweilerRockenhausenHöringenSchweisweilerFalkenstein (Pfalz)WinnweilerLohnsfeldWartenberg-RohrbachMünchweiler an der AlsenzGonbachSippersfeldBreunigweilerImsbachBörrstadtSteinbach am DonnersbergRamsen (Pfalz)KerzenheimEisenberg (Pfalz)GöllheimDreisenStandenbühlLautersheimBiedesheimOttersheimBubenheim (Pfalz)ZellertalEinselthumImmesheimAlbisheim (Pfrimm)RüssingenWeitersweilerMarnheimBennhausenJakobsweilerDannenfelsBolandenKirchheimbolandenMörsfeldKriegsfeldOberwiesenOrbisMorschheimIlbesheim (Donnersbergkreis)Bischheim (Donnersberg)RittersheimStetten (Pfalz)GauersheimLandkreis Bad KreuznachLandkreis Alzey-WormsLandkreis KuselLandkreis KaiserslauternLandkreis Bad DürkheimKarte
Über dieses Bild
Blick auf Steinbach

Steinbach am Donnersberg ist eine Ortsgemeinde im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört zur Verbandsgemeinde Winnweiler.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Nordpfälzer Bergland zwischen dem Donnersberg im Nordwesten und dem Pfälzerwald im Süden.

Zu Steinbach am Donnersberg gehören die Wohnplätze Haus Kaiserbusch, Haus Voigtland, Obere Mühle, Rotenbusch und Untere Mühle.[2]

Herkunft des Namens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des Ortes Steinbach, von der einheimischen Bevölkerung auch „Schdoabach“ genannt, kann wie bei über 100 gleichen Ortsnamen im deutschsprachigen Raum von einem Gewässer dieses Namens hergeleitet werden. Der namengebende Bach von Steinbach am Donnersberg kommt aus einem felsigen Tal des Donnersberges. Laut einer Literaturangabe von 1887 wird der Bach aus dem Wildensteinertal „die Steinbach“ genannt. Die in früher Zeit enge Verbindung zwischen Steinbach und Standenbühl zeigt auch im Namen eine Verwandtschaft. So hieß es 1787 „Standenböhl“, 1662 „steindte bohell“, 1447 „Steintenbohel“, 1355 „Steinachtenbuel“ und 1293 „Steinechtenbohl“. Dies deutet nach Ansicht von Heimatforschern darauf hin, dass das Dorf anfänglich landschaftlich betrachtet „Bohele“ hieß, was so viel wie Bühel oder Hügel bedeutet, und später den Beinamen des Baches Stan- oder Steinbach Stan- oder Steintebohl trug. Seit 1907 ist die offizielle Schreibweise „Steinbach am Donnersberg“ gebräuchlich. Eine Urkunde darüber trägt das Datum vom 15. August 1957. Aus einem Schreiben des Staatsarchivrates von Jan vom 15. August 1957 an die Bezirksregierung der Pfalz in Neustadt geht hervor, dass der Steinbach als Flüsschen aus einem Tal des Donnersberges kommt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Steinbach am Donnersberg besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[3]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeisterin ist Susanne Röß. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde sie mit einem Stimmenanteil von 74,35 % gewählt und folgte damit Reiner Bauer, der nach 10 Jahren Amtszeit nicht mehr für diese Aufgabe kandidiert hatte.[4][5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Steinbach am Donnersberg
Blasonierung: „In Blau auf grünem Grund, linkshin sitzend, Johannes der Evangelist in silbernem Mantel und rotem Unterkleid, sein Evangelium in ein rotgebundenes silbernes Buch schreibend, rechts hinter ihm stehend ein schwarzer Adler.“
Wappenbegründung: Es wurde 1950 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium verliehen und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1777.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keltendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in traditioneller Bauweise errichtete Hofsiedlung zeigt Handwerkstechniken, die die Kelten zum Hausbau einsetzten. Zudem gibt es einen ca. 12 m hohem Aussichtsturm, der teilweise von Wanderarbeitern ohne elektrische Geräte erbaut wurde.

NABU-Keltengarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 6,4 ha große Keltengarten in Steinbach zeigt Leben, Arbeitswelt, Kultur und Naturraum zur Zeit der Kelten. Für Kinder gibt es einen Triskel-Spielplatz. Schautafeln informieren über Vorkommen und Bedeutung der Tier- und Pflanzenwelt der Donnersberg-Region, aber auch über Landwirtschaft und Kultur der Kelten.

Siehe auch:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt südöstlich von Steinbach verlaufen die A 63 (KaiserslauternMainz) und die alte Kaiserstraße.

Der nahegelegene Bahnhof Göllheim-Dreisen der Zellertalbahn wird nur im Ausflugsverkehr angefahren. In Winnweiler und Münchweiler an der Alsenz befinden sich Bahnhöfe der Alsenztalbahn. Die Strecke wird von der Deutschen Bahn (DB) betrieben. Es kommen rot lackierte Talent-Triebwagen zum Einsatz. Die Alsenztalbahn wird im Stundentakt bedient. Im Kursbuch ist sie als KBS 672 verzeichnet. Die Fahrten werden über die Biebermühlbahn bis nach Pirmasens durchgebunden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steinbach am Donnersberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2019 liegt vor]. S. 92 (PDF; 1,9 MB).
  3. Der Landeswahlleiter RLP: Gemeinderatswahl 2019 Steinbach. Abgerufen am 2. September 2019.
  4. Der Landeswahlleiter RLP: Direktwahlen 2019. siehe Winnweiler, Verbandsgemeinde, elfte Ergebniszeile. Abgerufen am 2. September 2019.
  5. Winnweiler Rundschau, Amtsblatt der Verbandsgemeinde: Reiner Bauer und Michael März geehrt. Ausgabe 26/2019, amtlicher Teil. Abgerufen am 2. September 2019.