Steinberg (Wadern)

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49.5691676.849444388Koordinaten: 49° 34′ 9″ N, 6° 50′ 58″ O

Steinberg
Stadt Wadern
Ehemaliges Gemeindewappen von Steinberg
Höhe: 388 m
Fläche: 4,63 km²
Einwohner: 1065 (31. Aug. 2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 230 Einwohner je km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 66687
Vorwahl: 06871
Steinberg (Saarland)
Steinberg

Lage von Steinberg im Saarland

Steinberg ist ein Stadtteil von Wadern im saarländischen Landkreis Merzig-Wadern. Bis Ende 1973 war Steinberg eine eigenständige Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Steinberg liegt ungefähr 370 Meter über dem Meeresspiegel und befindet sich im nördlichen Saarland, am Südhang des Schwarzwälder Hochwaldes. Es ist ein Ort mit rund 1100 Einwohnern.

Umgebung[Bearbeiten]

Der rot-weiße Fernsehturm auf dem 695 m hohen Teufelskopf, der höchsten Erhebung des Waldrückens oberhalb von Steinberg, ist von weitem her zu sehen. Der große Waldreichtum und die damit verbundenen Wandermöglichkeiten, das Naturschutzgebiet Wahnbachtal und der Ausblick über weite Teile des Saarlandes machen den Ort auch für Touristen reizvoll.

Geschichte[Bearbeiten]

Steinberg ist ein verhältnismäßig junges Dorf. Urkundlich erwähnt wird Steinberg erstmals im Urbar (Güterverzeichnis) des Erzstifts Trier von 1200, wonach dem es zum Forstamt Kell gehörte. Darin ist auch Folgendes vermerkt: Von vier Höfen in "Steinbersch" gibt jeder dem Förster vier Solidi (Geldmünzen) und zwei Malter Hafer.

1953 wurde die heutige Pfarrkirche eingeweiht, deren Kirchenpatron der hl. Liborius ist, der bereits in früheren Jahren in Steinberg sehr verehrt wurde. Die erste Kapelle bekam Steinberg 1743. 1867 musste eine neue Kapelle errichtet werden, da die erste beim Brand völlig vernichtet wurde.

Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde am 1. Januar 1974 die bis dahin eigenständige Gemeinde Steinberg der neuen Gemeinde, ab 1978 Stadt Wadern zugeordnet.[2][3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zahlen, Daten, Fakten auf www.stadt-wadern.de
  2. Neugliederungsgesetz – NGG vom 19. Dezember 1973, § 34, veröffentlicht im Amtsblatt des Saarlandes 1973, Nr. 48, S. 855 (PDF Seite 27; 499 kB)
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 804f.