Steinebach an der Wied

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Steinebach an der Wied
Steinebach an der Wied
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Steinebach an der Wied hervorgehoben
Koordinaten: 50° 37′ N, 7° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Hachenburg
Höhe: 378 m ü. NHN
Fläche: 8,3 km2
Einwohner: 815 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner je km2
Postleitzahl: 57629
Vorwahl: 02662
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 294
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenstraße 11
57627 Hachenburg
Webpräsenz: www.steinebach-wied.de
Ortsbürgermeister: Heinz Schneider
Lage der Ortsgemeinde Steinebach an der Wied im Westerwaldkreis
Karte
Steinebach an der Wied

Steinebach an der Wied ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hachenburg an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Südgrenze der Verbandsgemeinde Hachenburg, im nordwestlichen Teil des Westerwaldkreises, an der Westerwälder Seenplatte und der Wied, liegt der Ort Steinebach an der Wied.

Ortsteile sind Steinebach, Schmidthahn, Langenbaum und Seeburg. Letzterer liegt am Westufer des Dreifelder Weihers und besteht nur aus wenigen Häusern ohne dörflichen Charakter. Nördlich und östlich grenzt der Staatsforst Hachenburg an; im Norden liegt der Gitzebeul (494 m), im Osten der Wildenhahn (497 m) und im Westen der Hartenfelser Kopf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfansicht in Schmidthahn

Steinebach an der Wied wurde am 7. Juni 1969 aus den Gemeinden Schmidthahn und Steinebach neu gebildet.[2]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Steinebach an der Wied bezogen auf das heutige Gemeindegebiet, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 277
1835 501
1871 424
1905 382
1939 407
1950 448
Jahr Einwohner
1961 464
1970 547
1987 650
1997 805
2005 778
2015 815

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neues Dorfgemeinschaftshaus

Der Gemeinderat in Steinebach an der Wied besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Seeburg

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torbogen der Burg Steinebach

Im Ort befindet sich die Ruine der Burg Steinebach. Ausgehend von den baulichen Eigenschaften handelt es sich um eine Niederungsburg aus dem späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert.[5] Es sind nur noch eine Tordurchfahrt sowie Wassergräben sichtbar.

Symbolisiertes Wiesenwehr

Südlich des Ortes im Bereich des Oberlaufs der Wied befindet sich der Wiedwanderweg. Hier wurde ein Skulpturenpark eingerichtet, der einen kulturhistorischen Bezug zur Umgebung herstellt. Es handelt sich um eine Basaltsäule, eine Frauenfigur, ein symbolisiertes Wiesenwehr, ein Pilgerkreuz und ein Quellensymbol.[6]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinebach an der Wied ist über die westlich des Ortes verlaufende Bundesstraße 8 an das überörtliche Verkehrsnetz angeschlossen. Die Bundesstraße verbindet den Ort mit den Mittelzentren Hachenburg und Altenkirchen. Zu den Autobahnanschlüssen der A 3 Mogendorf und Dierdorf gelangt man über die Bundesstraße 8/Bundesstraße 413. Der nächstgelegene ICE-Halt ist der Bahnhof Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main. Wenige Kilometer nordöstlich des Ortes verläuft die Oberwesterwaldbahn mit einem Bahnhof u. a. in Hachenburg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Seeburg wurde 1706 Fürst Johann Friedrich Alexander zu Wied-Neuwied geboren.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steinebach an der Wied – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 197 (PDF; 2,6 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Eintrag von Jens Friedhoff zu Steinebach in der EBIDAT, der wissenschaftlichen Datenbank des Europäischen Burgeninstituts, abgerufen am 17. August 2016.
  6. Informationstafeln vor Ort