Steinfeld (Kall)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Steinfeld
Gemeinde Kall
Koordinaten: 50° 30′ 11″ N, 6° 33′ 47″ O
Höhe: 480 (–500) m ü. NHN
Einwohner: 165 (30. Jun. 2017)[1]
Postleitzahl: 53925
Vorwahl: 02441
Blick vom Aussichtsturm „Eifel-Blick“ bei Marmagen aus auf Steinfeld
Blick vom Aussichtsturm „Eifel-Blick“ bei Marmagen aus auf Steinfeld

Steinfeld ist ein Ortsteil der Gemeinde Kall im nordrhein-westfälischen Kreis Euskirchen mit 159 Einwohnern.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden liegt der Schmitzberg.

Westlich bzw. östlich von Steinfeld fließen der Kuttenbach und der Gillesbach zur Urft hin. Ortszentrum bildet das Salvatorianer­kloster Steinfeld, eine ehemalige Prämonstratenser­abtei aus dem 11. Jahrhundert. In der Klosteranlage befindet sich die Basilika Steinfeld, die ehemalige Abteikirche, die seit der Säkularisation der Pfarrgemeinde Steinfeld als Pfarrkirche St. Potentinus dient und 1960 zur päpstlichen Basilica minor erhoben wurde. Weiterhin beherbergt das Kloster das Hermann-Josef-Kolleg Steinfeld, ein katholisches Gymnasium, und die Akademie Steinfeld, die sich als spirituelles Zentrum versteht.

In direkter Nachbarschaft des Salvatorianerklosters liegt die 1955 gegründete Benediktinerinnen-Abtei Maria Heimsuchung.

Sehenswert sind ebenfalls das Klostergut, der Soldatenfriedhof und der Hermann-Josef-Brunnen.

Südöstlich der Ortschaft im Tal des Gillesbachs liegen das Forsthaus Steinfeld und die Hallenthaler Mühle. Sie war früher eine Zwangsmühle der Abtei Steinfeld für die umliegenden Orte Urft, Wahlen und Marmagen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der amtierende Ortsvorsteher ist Frank Vellen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort verläuft die Landesstraße 22. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Nettersheim an der Bundesautobahn 1.

Steinfeld ist über den Haltepunkt Urft (Steinfeld) an die Eifelstrecke Köln – Trier angeschlossen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohner nach Ortsteilen. Gemeinde Kall, 30. Juni 2017; abgerufen am 25. September 2017.