Steinheim (Hungen)

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Steinheim
Stadt Hungen
Koordinaten: 50° 26′ 42″ N, 8° 55′ 31″ O
Höhe: 138 (132–140) m ü. NHN
Fläche: 5,35 km²[1]
Einwohner: 566 (31. Dez. 2014)[2]
Bevölkerungsdichte: 106 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1970
Postleitzahl: 35410
Vorwahl: 06402
Mittelgasse, historischer Ortskern von Steinheim
Mittelgasse, historischer Ortskern von Steinheim

Steinheim ist ein Stadtteil von Hungen im Landkreis Gießen in Hessen.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinheim liegt südlich von Hungen am Wingertsberg. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3188. Große Teile der Gemarkung stehen unter Naturschutz bzw. Landschaftsschutz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1356 wird Steinheim in einer Urkunde des Klosters Arnsburg erstmals erwähnt. Die Katharinenkapelle wurde im 13. Jahrhundert erbaut. 1787 kam die erste Schule dazu. Am 31. Dezember 1970 erfolgte im Rahmen der Gebietsreform in Hessen die freiwillige Eingliederung in die nächstgelegene Kleinstadt Hungen.[3] 2003 gewann Steinheim den erstmals ausgetragenen Dörferwettkampf "Dolles Dorf".

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt die Territorien bzw. Verwaltungseinheiten denen Steinheim unterstand im Überblick:[1][4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belegte Einwohnerzahlen bis 1967 sind:[1]

  • 1630: 1 dreispännige, 6 zweispännige, 19 einspännige Ackerleute, 15 Einläuftige, 95 Hausgesesse
  • 1669: 190 Seelen
  • 1742: 1 Geistliche/Beamter 73 Untertanen, 7 Junge Mannschaften, 2 Beisassen/Juden
  • 1830: 496 evangelische, 2 römisch-katholische Einwohner
  • 1885: 492 Einwohner
  • 1925: 524 Einwohner
  • 1939: 487 Einwohner
  • 1950: 777 Einwohner
  • 1961: 589 (478 evangelische, 94 römisch-katholische) Einwohner. Erwerbspersonen: 112 Land- und Forstwirtschaft, 120 Prod. Gewerbe, 38 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 23 Dienstleistung und Sonstiges.
Steinheim: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr     Einwohner
1834
  
532
1840
  
535
1846
  
573
1852
  
627
1858
  
589
1864
  
552
1871
  
522
1875
  
505
1885
  
492
1895
  
490
1905
  
515
1910
  
513
1925
  
524
1939
  
487
1946
  
773
1950
  
777
1956
  
623
1961
  
589
1967
  
560
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Steinheim, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). (Stand: 17. Oktober 2016)
  2. Einwohnerzahlen im Internetauftritt der Stadt Hungen, abgerufen im Juli 2016.
  3. Gerstenmeier, K.-H. (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 299
  4. Verwaltungsgeschichte Land Hessen bei M. Rademacher, Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990
  5. Wilhelm von der Nahmer: Handbuch des Rheinischen Particular-Rechts: Entwickelung der Territorial- und Verfassungsverhältnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins : vom ersten Beginnen der französischen Revolution bis in die neueste Zeit. Band 3. Sauerländer, Frankfurt am Main 1832, S. 9 (online bei Google Books).
  6. Neuste Länder und Völkerkunde, Band 22, S. 421, Weimar 1821

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steinheim (Hungen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien