Steinkallenfels

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Steinkallenfels
Die Burgen Stein und Kallenfels

Die Burgen Stein und Kallenfels

Entstehungszeit: 1158 (erste Erwähnung)
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Ruine
Ort: Kirn, Stadtteil Kallenfells
Geographische Lage 49° 47′ 50,4″ N, 7° 26′ 32,3″ OKoordinaten: 49° 47′ 50,4″ N, 7° 26′ 32,3″ O

Steinkallenfels, auch Stein-Kallenfels, ist die Ruine einer Höhenburg in Kallenfels, einem Ortsteil von Kirn im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz (Deutschland).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burg Stein, Postkarte um 1907
Der Bergfried der Burg Kallenfells

Die Burgruine Steinkallenfels wurde 1158 erstmals urkundlich erwähnt und war ursprünglich Reichslehen der Herren von Stein, später Herren von Steinkallenfels genannt (ausgestorben 1778). Seit dem 14. Jahrhundert war sie Ganerbenburg. 1615 wurde die Burg bereits als baufällig bezeichnet. Schließlich wurde sie 1682/84 von den Franzosen gesprengt und ist seither Ruine.

Anlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burg nutzt das spektakuläre natürliche Felsriff, zu dem auch die Oberhauser Felsen (sog. „Kirner Dolomiten“) gehören, das sich quer über das Hahnenbachtal legt. Eigentlich besteht sie aus drei Burganlagen auf separaten Felsen: Auf dem untersten Felsen die bereits im 16. Jh. verfallene Burg Stock im Hane ohne nennenswerte Mauerreste, dann der Kallenfels mit quadratischem Bergfried auf unzugänglichem Felsen und an höchster Stelle als umfangreichste Anlage Burg Stein mit Halsgraben, Torturm, Bastionen, Schildmauer und fünfeckigem, gegen die Angriffsseite gerichteten Bergfried. Die drei Burgen waren durch Zwingermauern, von denen sich nur wenige Reste erhalten haben, untereinander verbunden. Die Anlage befindet sich heute in Privatbesitz und ist bis auf den unteren Felsen unzugänglich, die Ruinen sind jedoch von der Straße aus gut zu sehen.

Kyrburg über Kirn, Stein-Kallenfels und Schloss Wartenstein im Hintergrund

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Konrad Schneider: Die Ganerbschlösser Stein und Kallenfels. In: Wetzlar'sche Beiträge für Geschichte und Rechtsalterthümer 3 (1846), S. 146–183 (Google-Books)
  • Alexander Thon, Stefan Ulrich und Achim Wendt: Burgen im Hunsrück und an der Nahe. "... wo trotzig noch ein mächtiger Thurm herabschaut. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2493-0, S. 144–149.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Steinkallenfels – Sammlung von Bildern